Karin Dengler-Schreiber

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Karin Dengler-Schreiber (* 1947 in Bamberg) ist eine deutsche Historikerin und Schriftstellerin.

Karin Dengler-Schreiber besuchte das Gymnasium der Englischen Fräulein in Bamberg. Im Anschluss daran studierte sie Geschichte, Kunstgeschichte und Literatur in Würzburg und Wien. Sie promovierte in Würzburg bei Otto Meyer mit einer Arbeit über die mittelalterlichen Handschriften des Klosters Michelsberg zum Dr. phil. Als Historikerin beschäftigt sie sich seit Jahren intensiv mit Forschungen zur Geschichte Bambergs.

1983 wurde sie zur ehrenamtlichen Heimatpflegerin der Stadt Bamberg gewählt. Dieses Amt behielt sie über 26 Jahre bei und gab es erst im Jahr 2009 auf eigenen Wunsch an ihren Nachfolger, den Kunsthistoriker Ekkehard Arnetzl, ab. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Heimatpflegerin setzte sie sich für die vielen Denkmäler im Stadtgebiet Bamberg ein. Dank ihres Einsatzes wurden zahlreiche Gebäude vor dem Abriss bewahrt und prägen heute das Stadtbild. Zwei Beispiele hierfür sind das „Deutsche Haus“, in welchem sich heute die Stadtbücherei befindet, sowie der „Ziegelbau“ neben der Konzert- und Kongresshalle.

1997 wurde Karin Dengler-Schreiber in den Landesdenkmalrat, der die bayerische Staatsregierung in Denkmalfragen berät, berufen und 1999 zu dessen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Von 2008 bis 2011 war sie für das Welterbemanagement der Stadt Bamberg verantwortlich.

Karin Dengler-Schreiber lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Bamberg.

Karin Dengler-Schreiber hat zahlreiche Bücher zur Geschichte und Denkmalpflege der Stadt Bamberg geschrieben. Unter dem Pseudonym Anna Degen veröffentlicht Dengler-Schreiber in Bamberg spielende Kriminalromane.

Einzelnachweise

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  1. Auskunft des Bundespräsidialamtes