Liste der Baudenkmale in Eppingen

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In der Liste der Baudenkmale in Eppingen sind die Baudenkmale der baden-württembergischen Stadt Eppingen aufgelistet. Grundlage ist das am 28. November 1962 in Kraft gesetzte amtliche Verzeichnis der Bau- und Kunstdenkmale der Stadt Eppingen, das 1977 und 1979 neu beschrieben und ergänzt wurde. 1983 wurde der historische Stadtkern als Gesamtanlage unter Denkmalschutz gestellt.[1] Der Artikel basiert auf der Liste der Einzeldenkmale von 1985[2] und wurde geringfügig um inzwischen veränderte Straßennamen und Hausnummern sowie um Anmerkungen zu inzwischen nicht mehr vorhandenen Objekten angepasst.

Den größten Teil des Einzelbaudenkmalbestandes der Stadt machen Fachwerkhäuser im Bereich der historischen Altstadt bzw. der im späten Mittelalter angelegten Vorstadt sowie die längs der Hauptstraßen nach Plänen des Durlacher Hofbaumeisters Thomas Lefèbvre von 1703 im 18. und 19. Jahrhundert angelegten Modellhöfe aus. Das Fachwerk der meisten Fachwerkhäuser wurde bereits in den 1950er und 1960er Jahren freigelegt. Ein weiterer Denkmalschwerpunkt liegt im Schul- und Behördenviertel an der Kaiserstraße, wo in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zahlreiche stattliche Werksteinbauten, darunter auch die evangelische Kirche, errichtet wurden.

Außer den genannten Baudenkmalen befinden sich in Eppingen auch die meisten der knapp 160 in Stadt und Stadtteilen verzeichneten Bodendenkmale aus allen Epochen von der Altsteinzeit bis zur neueren Zeit sowie mehrere Kunstdenkmale, die den Bestand an Kulturdenkmalen der Stadt abrunden.

Lage / Bezeichnung Beschreibung Bild
Adelshofener Straße
Adelshofener Str. 2
Geschäfts- und Wohnhaus
datiert 1785, zweigeschossiges Fachwerkhaus mit Krüppelwalmdach, mit Seitenbau zur Rappenauer Straße, kreuzungsbeherrschende Lage
Adelshofener Str. 2a
Wohnhaus
Seitenbau zur Rappenauer Straße
Adelshofener Str. 8
Bauernhaus
datiert 1805, zweigeschossiges Modellhaus
Adelshofener Str. 10
Bauernhaus
datiert 1807, zweigeschossiges Modellhaus
Adelshofener Str. 12
Bauernhaus
datiert 1809, zweigeschossiges Modellhaus
Adelshofener Str. 12a
Bauernhaus
datiert 1809, zweigeschossiges Modellhaus
Adelshofener Str. 13
Bauernhaus
datiert 1842, zweigeschossiges Modellhaus
Adelshofener Str. 14
Bauernhaus
datiert 1807, zweigeschossiges Modellhaus
Adelshofener Str. 15
Bauernhaus
datiert 1851, zweigeschossiges Modellhaus, bildet mit Nr. 17 einen geschlossenen Vierseithof
Adelshofener Str. 16
Bauernhaus
datiert 1810, zweigeschossiges Modellhaus
Adelshofener Str. 17
Bauernhaus
datiert 1853
Adelshofener Str. 18
Bauernhaus
datiert 1829, geschlossener Dreiseithof
Adelshofener Str. 53
Zylinderhof
datiert 1856, mit traufständigem Mittelbau zwischen giebelständigen Seitenbauten, als ehemalige Zuckerrübensammelstelle und Zichoriendarre das älteste ehemalige Fabrikgebäude in Eppingen
Altstadtstraße
Altstadtstr. 2
Fachwerkhaus
erbaut im 18. Jahrhundert, mit vorkragendem Obergeschoss und glattem Giebel, Wohnhaus mit Werkstatt
Altstadtstr. 4
Fachwerkhaus
erbaut im 17. Jahrhundert, mit vorkragendem Obergeschoss und Giebel
Altstadtstr. 6
Fachwerkhaus
erbaut im 16. Jahrhundert, Wohnhaus mit Laden, mit vorkragendem Obergeschoss und Giebel
vor Altstadtstr. 7
Eichbrunnen
seit dem 14. Jahrhundert mehrfach erneuert, markiert den alten Rathausplatz
Altstadtstr. 7
Ritterplatte
in eine vom alten Rathaus herrührende Mauer vermauerte Reliefplatte des Heiligen Grabes der alten Kirche (zwar auf Infotafel vor Ort noch beschrieben, aber nicht mehr vorhanden)
Altstadtstr. 10
Fachwerkhaus
erbaut im 16. Jahrhundert, erneuert im 20. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohnhaus
Altstadtstr. 11
Spechtsches Haus
dreigeschossiges Fachwerkwohnhaus mit vorkragendem Giebel
Altstadtstr. 11a
Hinterhaus
zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus (abgerissen?)
Altstadtstr. 12
Giebelhaus
1766 als erstes steinernes Giebelhaus der Altstadt errichtet, nach Beschädigung im Zweiten Weltkrieg mit zweigeschossigem Fachwerkgiebel 1946 wiederaufgebaut
Altstadtstr. 13
Wirtshausschild
des Wirtshauses Zur Altstadt aus dem 19. Jahrhundert, letztes schmiedeeisernes Schild in der Altstadt
Altstadtstr. 14
Fachwerkhaus
datiert 1736, zweigeschossiges Wohnhaus mit vorkragendem Giebel
Altstadtstr. 16
Fachwerkhaus
datiert 1748, zweigeschossiges Wohnhaus mit neuzeitlichem Giebel
Altstadtstr. 17
Kleines Museum
Fachwerkwohnhaus, mit der benachbarten Alten Universität verbunden und auch von dieser genutzt, auch als Kleines Baumann’sches Haus bezeichnet
Altstadtstr. 18
Fachwerkhaus
im Kern aus dem 17. Jahrhundert, datiert 1820, zweigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus
Altstadtstr. 19
Fachwerkhaus
datiert 1591, dreigeschossig mit zweigeschossigem leicht vorkragenden Giebel und jüngerem Seitenbau
Altstadtstr. 20
Funkenhaus
datiert 1513, dreigeschossiges Haus mit dreigeschossigem Giebel, alemannisch-fränkisches Fachwerk
Altstadtstr. 22
Koboldhaus
erbaut um 1600, benannt nach Besitzerfamilie Kobold, dreigeschossiges Haus mit dreigeschossigem vorkragenden Giebel, fränkisches Fachwerk, Eckpfosten mit Delphinschnitzereien und Wappenschild
Altstadtstr. 22a
Scheune
zu Nr. 24 gehörig
Altstadtstr. 23
Fachwerkhaus
erbaut im 16. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohnhaus mit vorkragendem Giebel, fränkisches Fachwerk
Altstadtstr. 24
Zum Eichbaum
erbaut 1719, Wohnhaus mit Gaststätte, zweigeschossiges Eckhaus mit massivem Erdgeschoss und Fachwerkgiebel, Eckbalken mit Schnitzereien (Wilder Mann)
Altstadtstr. 25
Fachwerkhaus
erbaut um 1500, dreigeschossiges Gebäude mit massivem Erdgeschoss und Fachwerkgiebel, alemannisch-frühfränkisches Fachwerk
Altstadtstr. 26
Fachwerkhaus
zweigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus
Altstadtstr. 28
Fachwerkhaus
erbaut 15./17. Jahrhundert, zweigeschossiges Gebäude mit Halbwalmdach, fränkisches Fachwerk
Altstadtstr. 28a
Scheune
zu Nr. 26 gehörig
Altstadtstr. 30
Fachwerkhaus
erbaut im 17. Jahrhundert, dreigeschossiges traufständiges Gebäude, rechte Doppelhaushälfte von Nr. 32
Altstadtstr. 32
Fachwerkhaus
erbaut um 1500, dreigeschossiges traufständiges Gebäude mit zweigeschossigem Giebel, alemannisches Fachwerk, linke Doppelhaushälfte von Nr. 30 Nr. 30 und 32
Altstadtstr. 32a
Scheune
zu Nr. 23 gehörig
Altstadtstr. 34
Fachwerkhaus
datiert 1541, dreigeschossiges Wohnhaus mit massivem Erdgeschoss und zweigeschossigem Giebel Nr. 34 und 34a
Altstadtstr. 34a
Fachwerkhaus
zugehörige Doppelhaushälfte zu Nr. 34
Altstadtstr. 36
Bäckerhaus (Eppingen)
erbaut im 15. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit massivem Erdgeschoss und dreigeschossigem Giebel. Im 1. Obergeschoss Stuckdecken aus der Zeit des Rokoko.
Altstadtstr. 40
Fachwerkhaus
erbaut im 18. Jahrhundert, zweigeschossiges Wohnhaus mit massivem Erdgeschoss und zweigeschossigem Giebel
Altstadtstr. 46
Fachwerkhaus
erbaut im 18. Jahrhundert, zweigeschossiges Wohnhaus mit zweigeschossigem Giebel, straßenbildprägendes Eckhaus
Badgasse
Badgasse 2
Fachwerkhaus
erbaut im 15./18. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohnhaus mit zwei massiven Geschossen, Mittelhaus zwischen Nr. 4 und Kirchgasse 13
Badgasse 4
Fachwerkhaus
erbaut im 15. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohnhaus mit glattem zweigeschossigem Giebel, alemannisches Fachwerk, stadtbildprägende Lage
Badgasse 14
Haustüre
mit barockem Profil (Erhaltung fraglich?)
Badgasse 22
Fachwerkhaus
erbaut 1568, mehrgeschossiges Wohnhaus mit massivem Erdgeschoss und zweigeschossigem Giebel (Erhaltung fraglich?)
Badgasse 22
Stadtmauer
im Südgiebel der Fachwerkscheune gegenüber Nr. 22
Bahnhofstraße
Bahnhofstraße
Eppinger Bahnhof
datiert 1879, Zwei hohe Seitenrisalite mit Pyramidaldach werden durch einen niedrigen Mittelbau verbunden, straßenbildprägend. Steht unter Denkmalschutz.[3]
Bahnhofstr. 2
Fachwerkhaus
erbaut 1641, datiert 1710, dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit vorkragenden Geschossen und Mansarddach, straßenbildprägend
Bahnhofstr. 4
Fachwerkhaus
erbaut 1567, umgebaut 1778, dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus, teilweise originalgetreu erneuert, ehemaliges Gasthaus Zum Löwen
Bahnhofstr. 6
Fachwerkhaus
erbaut 1568, dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit zweigeschossigem Giebel Bahnhofstr. 6 und 6a
Bahnhofstr. 6a
Fachwerkhaus
erbaut im 16. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus, ehemaliges Magazingebäude
Bahnhofstr. 7/9
Fachwerkhaus
erbaut im 17. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit zweigeschossigem Giebel (abgerissen?)
Bahnhofstr. 8
Werkstein
Inschriftentafel des Vorgängerbauwerks von 1732
Bahnhofstr. 10
Diakonat
datiert 1520, spätgotische Spitzbogen- und Wölbereste, ehemalige Peterskapelle, erbaut als Friedhofskapelle, dann ab 1556 städtisches Schafhaus, im 18. Jahrhundert lutherische Kirche, danach Schule, Diakonat, Kindergarten. Zuletzt 1968 umgebaut und bis 2007 als städtisches Bürogebäude genutzt
Bahnhofstr. 11
Fachwerkhaus
erbaut im 15./18. Jahrhundert, zweigeschossiges Wohnhaus mit zweigeschossigem Giebel
Bahnhofstr. 9–13
Ludwigsplatz
Kriegerdenkmal mit den Namen der Kriegsteilnehmer 1870/71 und Büste Großherzog Friedrichs von Baden, ausgeführt von Bildhauer Hermann Föry
Bahnhofstr. 23
Bankgebäude
erbaut 1904 als zweigeschossige Villa im Stil des Neobarock
Bahnhofstr. 24
Stadtmauer
Rest der Stadtmauer der Vorstadt aus dem 16. Jahrhundert in der Kelleraußenmauer einer Gastwirtschaft
Bahnhofstr. 26
Zum Schwanen
erbaut 1901, Gaststätte mit Saalbau, Werksteinbau im Stil des Historismus
Bahnhofstr. 30
Spulenkörperfabrik
erbaut 1897, ehemalige Gaststätte Zur Eisenbahn, zweigeschossiger Werksteinbau mit Zwerchhaus im Stil der Neorenaissance
Bahnhofstr. 34
Postamt
erbaut 1890, dreigeschossiger Werkstein- und Backsteinbau im Stil der Neorenaissance
Bismarckstraße
Bismarckstr. 19
Kniestockhaus
erbaut um 1900, massives Wohnhaus mit Jugendstilportal (abgerissen?)
Brettener Straße
Brettener Str. 2
Alte Post
erbaut 1588, dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit zweigeschossigem Giebel zum Marktplatz hin, ehemaliges Gasthaus Zum Ochsen, verbunden mit der Posthalterei[4]
Brettener Str. 2a
Alte Post
erbaut 1515 und 1717, dreigeschossiges Wohnhaus, als Doppelgiebel an Nr. 2 angebaut
Brettener Str. 3
Fachwerkhaus
erbaut um 1800, zweigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit Café mit zweigeschossigem Giebel zum Marktplatz hin
Brettener Str. 5
Werksteinhaus
erbaut 1903, dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus
Brettener Str. 7
Fachwerkhaus
Datiert 1573. Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit zwei Fachwerkstockwerken auf massivem Sockelgeschoss. Der Name des Bauherrn Sigmund Klebsattel ist bei der Datierung in der Erdgeschosswand eingehauen. Beim Neidkopf an der Hausecke zur Metzgergasse befindet sich eine weitere Inschrift, die als Besitzer im Jahr 1660 Stefanus Teifenbacher nennt.[5] Brettener Straße 7, ca. 1900
Brettener Str. 7a
Werksteinhaus
erbaut 1910, dreigeschossiges, zu Nr. 7 gehöriges Wohn- und Geschäftshaus im Stil der Neogotik
Brettener Str. 8
Fachwerkhaus
erbaut 1615, dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit zweigeschossigem vorkragenden Giebel
Brettener Str. 10
Fachwerkhaus
Dreigeschossiges Wohnhaus mit zweigeschossigem vorkragenden Giebel und bildhauerischem Schmuck. Das Gebäude stammt wohl noch aus dem 16. Jahrhundert, trägt aber an einem der Konsolsteine auf einem von einem geflügelten Wesen gehaltenen Schild neben Initialen die Jahreszahl 1645, die wohl auf einen Besitzerwechsel an jenem Jahr hinweist.[6]
Brettener Str. 8/10
Torbogen
erbaut 1748
Brettener Str. 11
Zum Adler
erbaut um 1800, dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit zweigeschossigem Fachwerkgiebel
Brettener Str. 14/16
Modelldoppelhaus
datiert 1848, traufständiges dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus im Stil des Klassizismus, ehemals mit mittiger Rundbogendurchfahrt
Brettener Str. 20
Modellhaus
datiert 1848, dreigeschossiges Wohnhaus im Stil des Klassizismus
Brettener Str. 22
Fachwerkhaus
erbaut 1645/1707, dreigeschossiges Handwerker- und Wohnhaus mit zweigeschossigem Giebel
Brettener Str. 24
Modellhaus
erbaut 1849, traufständiges dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit Segmentbogendurchfahrt
Brettener Str. 26
Modellhaus
erbaut 1848, dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus
Brettener Str. 30
Fachwerkhaus
erbaut 1748, zweigeschossiges Handwerker- und Wohnhaus mit zweigeschossigem vorkragenden Giebel (im Erdgeschoss war bis Mitte der Siebziger Jahre eine Schmiede mit offener Feuerstelle untergebracht)
Brettener Str. 32
Fachwerkhaus
erbaut 1573, dreigeschossiges Wohnhaus mit zweigeschossigem vorkragenden Giebel
Brettener Str. 34
Zur Sonne
erbaut 1812 von Michel Thomä, zweigeschossiges Modellhaus, genutzt als Hotel, Wirtschaft und Wohnhaus (abgerissen und neu überbaut)

Das großherzogliche Bezirksamt Eppingen erteilte erstmals 1883 die Gaststätten-Erlaubnis an Konrad Thomä, Nachfolger: Johannes Thomä (1900), Metzger Gustav Kugler (1925), Wilhelm Wagner (1930), Emma Mayer (1933), Ludwig Zimmermann (1938), Karl Auchter (1942), Hans Vogel (1956), Maria Glesing (1962), Gerhard Hecker (1975 bis zur Schließung 1988)

Brettener Str. 32/34
Hoftor
gemauerter Rundbogen zwischen Fachwerk- und Modellhaus, ursprünglich Hoftor mit 2 Holztüren, der dahinter liegende Hof wurde von den Häusern 32 und 34 gemeinsam benutzt
Brettener Str. 38
Barockes Modellhaus
datiert 1783, Handwerker- und Bauernwohnhaus mit Rundbogentor
Brettener Str. 40
Modellhaus
datiert 1830, zweigeschossiges Wohnhaus mit Rundbogendurchfahrt
Brettener Str. 42
Modellhaus
erbaut 1852, zweigeschossiges Bauernhaus mit Rundbogendurchfahrt
Brettener Str. 43
Werksteinhaus
erbaut 1887, dreigeschossiges Geschäfts- und Wohnhaus
Brettener Str. 44
Modellhaus
datiert 1911, zweigeschossiges Wohnhaus mit Segmentbogendurchfahrt
Brettener Str. 47
Brunnen
Brunnenschacht aus Sandstein aus dem 16. Jahrhundert, mit neuem Überbau
Brettener Str. 51
Modellhaus
erbaut 1812, zweigeschossiges Geschäfts- und Wohnhaus im Zopfstil mit Rundbogendurchfahrt, ehemals Gasthaus Zum Engel
Brettener Str. 57
Amtshaus
erbaut 1781/84 als Villa des Stadtschultheißen Konrad Erckenbrecht und als erstes Haus vor dem Vorstädter Tor. Zweigeschossiges Büro- und Wohngebäude mit vasenbekröntem Rundbogentor, Terrasse mit Werksteinbrüstung, kam vom Erbauer in den Besitz des Pfarrers Ziegler und von diesem 1814 an die Stadt Eppingen, die es dem Bezirksamt Eppingen zur Verfügung stellte.[7] Heute genutzt als Polizeirevier.
Brettener Str. 60
Modellhaus
erbaut 1822, zweigeschossiges Wohnhaus mit Rundbogendurchfahrt
Brettener Str. 62
Modellhaus
erbaut 1838, zweigeschossiges Wohnhaus mit Rundbogentor
Brettener Str. 64
Städtisches Krankenhaus
erbaut 1894/95, dreiflügeliger Werksteinbau mit Walmdach und Glockentürmchen
Brettener Str. 79
Modellhaus
erbaut 1849, zweigeschossiges Bauernhaus mit Segmentbogendurchfahrt, Beginn einer bis zum Stadtrand reichenden, zusammengebauten Häuserreihe
Brettener Str. 81
Modellhaus
erbaut 1864, zweigeschossiges Bauernhaus mit Segmentbogendurchfahrt
Brettener Str. 83
Modellhaus
erbaut um 1874, zweigeschossiges Bauernhaus mit Segmentbogendurchfahrt
Brettener Str. 85
Modellhaus
erbaut 1900, zweigeschossiges Bauernhaus mit Durchfahrtstor
Brettener Str. 87
Modellhaus
erbaut 1850, zweigeschossiges Bauernhaus mit Rundbogendurchfahrt Brettener Str. 87 und 89
Brettener Str. 89
Modellhaus
erbaut 1850, zweigeschossiges Bauernhaus mit Rundbogendurchfahrt (alte Hausnummer: 87a)
Brettener Str. 91
Modellhaus
erbaut 1898, zweigeschossiges Bauernhaus mit Segmentbogendurchfahrt (alte Hausnummer: 89)
Eichgasse
Eichgasse 4
Fachwerkhaus
datiert 1807, Handwerkerwohnhaus mit zweigeschossigem Giebel nach Norden und Fachwerk-Werkstattanbau nach Süden
Färbergasse
Färbergasse 2
Fachwerkhaus
zweigeschossiges verputztes Wohnhaus mit zweigeschossigem Giebel, vorspringender Nordgiebel mit Altane, letztes Färberhaus in Eppingen
Färbergasse 4a
Fachwerkscheune
massives Gebäude mit zweigeschossigem Fachwerkgiebel nach Süden (abgerissen?)
Fleischgasse
Fleischgasse 2
Alte Universität
Bauholz datiert auf 1495, Bauinschrift datiert 1749, dreigeschossiges Gebäude mit zweigeschossigem Giebel, alemannisches Fachwerk, stadtbildprägend für die gesamte Altstadt. 1564/65 Ausweichquartier der Universität Heidelberg, heute Museum.
Fleischgasse 5
Fachwerkhaus
erbaut im 17. Jahrhundert, zweigeschossiges Wohnhaus mit zweigeschossigem Giebel
Fleischgasse 9
Fachwerkhaus
erbaut im 17./20. Jahrhundert, Fachwerkaufbau von 1962 auf massivem alten zweigeschossigen Unterbau
Gerbergasse
Gerbergasse 3
Fachwerkhaus
erbaut im 17. Jahrhundert, durch ein Vollwalmdach entstandener Zusammenschluss mehrerer Einzelbauten, Reste der Stadtmauer aus dem 12./13. Jahrhundert in der nördlichen Sockelwand
Hardtwald
Hardtwald 1
Ottilienbergkapelle
datiert 1473, Ruine einer gotischen Wallfahrtskapelle, 1954 in vereinfachten Formen wiederaufgebaut
Heilbronner Straße
Heilbronner Str. 2
Villa Elsa
datiert 1903, massiver zweigeschossiger Bau im Stil der Neogotik mit Loggia und Treppenturm. Der Garten wurde einst von dem Treppengeländer der alten Volksschule von 1881 eingezäunt.
Hermann-Hesse-Straße
Hermann-Hesse-Str. 9
Wohnhaus
erbaut 1928 im Gartenstadtstil, eingeschossiges Gebäude mit Mansarddach
Hindenburgstraße
Hindenburgstr. 1
Wohnhaus
erbaut vom Gewerbeverein 1926 im Gartenstadtstil, zweigeschossiges Gebäude mit Walmdach
Hungerberg
Hungerberg 2
Grabendurchlass
Feldsteingewölbe unter dem Feldweg zum Knebelseck am Waldrand
Kaiserstraße
Kaiserstr. 1
Ehem. Amtsgericht
erbaut 1873, zweigeschossiger Werksteinbau mit Vollwalmdach
Kaiserstr. 2
Ehemalige Höhere Bürgerschule, Eppingen
erbaut 1867/69, dreigeschossiger Werksteinbau mit Vollwalmdach, beherbergte von 1945 bis 1972 das Gymnasium, heute Kraichgau-Sonderschule
Kaiserstr. 3
Ev. Pfarrhaus
zweigeschossiger Werksteinbau mit Walmdach
Kaiserstr. 4
Alte Volksschule
erbaut 1881, dreigeschossiger Werksteinbau mit Walmdach
Kaiserstr. 10
Ev. Stadtkirche
erbaut 1876/79 nach Plänen von Ludwig Diemer als Ersatz für die Altstädter Kirche, dreischiffiger neuromanischer Werksteinbau auf dem Grundriss des lateinischen Kreuzes mit 5/8-Chorschluss und quadratischem Westturm
Kaiserstr. 11
Modellhaus
erbaut 1873, zweigeschossiges bürgerliches Wohnhaus mit Segmentbogendurchfahrt
Kaiserstr. 12
Altes Forstamt
erbaut 1886, zweigeschossiger Werksteinbau mit Walmdach, später als Villa E. Zorn bekannt. Im Garten soll sich ein ebenfalls als Kulturdenkmal ausgewiesener Steintisch vermutlich mittelalterlichen Ursprungs aus der alten Altstädter Kirche befinden
Kaiserstr. 13
Modellhaus
erbaut 1871, zweigeschossiges bürgerliches Wohnhaus mit Segmentbogendurchfahrt
Kettengasse
Kettengasse 2
Fachwerkhaus
erbaut im 18. Jahrhundert, zweigeschossiges Gebäude mit glattem zweigeschossigem Giebel
Kettengasse 5
Fachwerkhaus
Datiert 1772, zweigeschossiges Gebäude mit dreigeschossigem Giebel und steilem Mansarddach, fränkisches Barockfachwerk auf massivem Sockelgeschoss, mit verzierten Eckpilastern und Fenstergewänden. Die Eckpilaster weisen an den Kapitellen drei Neidköpfe in Form schlitzäugiger, bartloser und kahlköpfiger Männerköpfe auf.[8]
Kettengasse 6
Fachwerkhaus
datiert 1640(?), dreigeschossiges Gebäude mit dreigeschossigem Giebel, mit verzierten Fenster- und Türgewänden, fränkisches Fachwerk
Kettengasse 9
Schwarzles Haus
Am Rundbogenportal des Kellerabgangs datiert 1488. Dreigeschossiges Wohnstallhaus mit dreigeschossigem Giebel, an der einstigen Stalltür im Türsturz mit Inschrift Johann Philipp Dieffenbacher, Neidkopf und Jahreszahl 1748.[9] Eckhaus zur Zunftgasse an der Drei-Stil-Ecke.
Kettengasse 22
Wohnstallhaus
erbaut im 15./16. Jahrhundert, zweigeschossiges Massivhaus mit zweigeschossigem Fachwerkgiebel
Kettengasse 32
Badhäusle
erbaut im 19. Jahrhundert, rechteckiger Putzbau mit Satteldach, ehemalige Mikwe der jüdischen Gemeinde Eppingen (abgerissen?)
Kettengasse 32a
Stadtmauer
Teile der Stadtmauer als Bruchstein-Gartenmauer in den 1960er Jahren wieder aufgemauert
Kettengasse 32b
Stadtmauer
Teile der Stadtmauer als Bruchstein-Gartenmauer im 19. Jahrhundert wieder aufgemauert
Kettengasse 36
Stadtmauer
ein etwa 3 × 3 Meter großes Teil der Stadtmauer aus dem 12./13. Jahrhundert westlich des Scheunentors erhalten
Kirchgasse
Kirchgasse 1
Pfeifferturm
erbaut im frühen 13. Jahrhundert, quadratischer Buckelquaderturm mit einer Höhe von 21,85 Metern zuzüglich etwa 9 Metern Dachaufbau aus dem 18. Jahrhundert. Ehemaliges Stadtgefängnis.
Kirchgasse 2
Wappenstein
an der Ostseite eines Gebäudes aus dem späten 19. Jahrhundert mit Datierung 1564 des Vorgängergebäudes
Kirchgasse 2a
Magazingebäude
erbaut 1825, zweigeschossiges Fachwerkgebäude Nr. 2a und 2b
Kirchgasse 2b
Magazingebäude
erbaut 1753, zweigeschossiges Fachwerkgebäude
Kirchgasse 4
Fachwerkhaus
erbaut im 18. Jahrhundert, dreigeschossiges Gebäude mit massivem Erdgeschoss
Kirchgasse 12
Pfarrkirche Unsere Liebe Frau
ursprüngliche Kirche der Stadt, älteste Baubefunde aus dem 12. Jahrhundert, älteste Bauinschrift 1435, mit spätgotischem Vorbau, 1974 um modernes Querhaus ergänzt. Mit großflächig erhaltenen Fresken aus der Zeit um 1300 im Turmchor.
Kirchgasse 13
Fachwerkhaus
erbaut im 15. Jahrhundert, dreigeschossiges Eckhaus mit dreigeschossigem Giebel
Kirchgasse 14
Fachwerkhaus
erbaut im 18. Jahrhundert, zweigeschossiges Gebäude mit zweigeschossigem Giebel, einst auch als Schule und Zigarrenfabrik genutzt
Kirchgasse 16
Katharinenkapelle
erbaut im 15. Jahrhundert, Fachwerkgebäude auf hohem Steinsockel mit zwei Giebelgeschossen, die zur Stadtkirche gewandte Gebäudeseite ist mit dem Eppinger Totentanz bemalt
Kirchgasse 17
Fachwerkhaus
erbaut im 17./18. Jahrhundert, dreigeschossiges Geschäfts- und Wohnhaus mit massivem Erdgeschoss und zwei Dachgeschossen, stadtbildprägendes Eckhaus zum Linsenviertel
Kirchgasse 18a
Kellerfenster
profiliertes Werksteinfenster in ehemaligem Scheunensockel
Kirchgasse 19
Fachwerkhaus
erbaut im 16. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohnhaus in stadtbildprägender Lage, nach Kriegsschäden in veränderten Formen wiederaufgebaut
Kirchgasse 21
Fachwerkhaus
erbaut im 15. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohnhaus, nach Kriegsschäden in veränderten Formen wiederaufgebaut
Kirchgasse 22
Schwebegiebelhaus
erbaut um 1500, dreigeschossiges Wohnhaus mit dreigeschossigem vorkragenden Giebel, nach Kriegsschäden in veränderten Formen wiederaufgebaut
Kirchgasse 25
Leiningensches Schlössle
erbaut im 16. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohnhaus mit zweigeschossigem Giebel, mit Durchfahrt im Erdgeschoss, straßenbildprägend
Kirchgasse 28
Massivhaus
erbaut um 1900, ehemaliges Mittelstallhaus und letztes erhaltenes Bauwerk dieses Typs in Eppingen, zum Wohnhaus umgebaut
Kirchgasse 29
Fachwerkhaus
erbaut 1685, dreigeschossiges Wohnhaus mit zweigeschossigem Giebel
Kirchgasse 30
Fachwerkhaus
zweigeschossiges Wohnhaus mit zweigeschossigem Giebel
Kirchgasse 31
Baumannsches Haus
Datiert 1582, dreigeschossiges Patrizierwohnhaus mit massivem Erdgeschoss und vorkragendem dreigeschossigen Giebel, schmuckvolles fränkisches Fachwerk, mit einer Löwenfratze an der Ecke des steinernen Sockelgeschosses zur Altstadtstraße und einem Neidkopf am darüber befindlichen Eckständer sowie weiteren Fratzen im Fenstersturz im ersten Geschoss.[10]
Kirchgasse 32
Fachwerkhaus
erbaut 1695, zweigeschossiges Wohnhaus mit zweigeschossigem Giebel und abgeknicktem Scheunenteil
Kleingartacher Landstraße
Kleingartacher Landstr. 2
Weinberghäuschen
datiert 1787, quadratisches Bauwerk mit Werksteinpilatstern und Zeltdach
Küfergasse
Küfergasse 2
Alte Synagoge
datiert 1731, dreigeschossiges Fachwerkgebäude mit massivem Erd- und Untergeschoss, Mikwe im Keller, barockem Türgewände und großem Hochzeitsstein. Bis zum Bau der neuen Synagoge 1873 als Gotteshaus genutzt, danach Wohnhaus in Privatbesitz
Leiergasse
Leiergasse 1
Fachwerkhaus
ehemalige Scheune, zum Geschäftshaus umgebaut (abgerissen?)
Leiergasse 1a–c
Stadtmauer
erbaut im 16. Jahrhundert, letzter frei sichtbarer Mauerzug der Vorstadt
Leiergasse 5
Fachwerkhaus
erbaut im 17. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohnhaus mit zweigeschossigem Giebel, Überbauung der Stadtmauer
Leiergasse 7
Fachwerkhaus
erbaut im 18. Jahrhundert, zweigeschossiges Wohnhaus mit zweigeschossigem Giebel
Leiergasse 7a
Fachwerkscheune
erbaut im 18. Jahrhundert, hohes massives Gebäude mit zweigeschossigem Fachwerkgiebel
Leiergasse 8
Fachwerkhaus
erbaut im 17. Jahrhundert, zweigeschossiges Wohnhaus mit massivem Erdgeschoss und zweigeschossigem Giebel
Leiergasse 9
Fachwerkhaus
erbaut im 16. Jahrhundert, zweigeschossiges Wohnhaus mit massivem Erdgeschoss und vorkragendem dreigeschossigem Giebel
Leiergasse 15
Fachwerkhaus
erbaut im 17. Jahrhundert, zweigeschossiges Wohnhaus mit massivem Erdgeschoss und zweigeschossigem Giebel
Leiergasse 15a
Fachwerkhaus
erbaut im 17. Jahrhundert, angebaut an Nr. 15
Leiergasse 19
Fachwerkhaus
erbaut 1755, zweigeschossiges Wohnhaus mit massivem Erdgeschoss und zweigeschossigem Giebel, Überbauung der Stadtmauer
Leiergasse 19a
Fachwerkscheune
erbaut 1755, zweigeschossiges Gebäude mit massivem Erdgeschoss und zweigeschossigem Giebel, Überbauung der Stadtmauer
Leiergasse 22
Fachwerkscheune
erbaut 1706, zweigeschossiges Gebäude mit massivem Erdgeschoss und zweigeschossigem Giebel
Leiergasse 23a–d
Stadtmauer
Reste der Stadtmauer in vier Gärten
Leiergasse 24
Magazingebäude
erbaut im 19. Jahrhundert, Hinterhaus von Brettener Str. 43, dreigeschossiges Gebäude mit zweigeschossigem Giebel, stadtbildprägend
Leiergasse 25
Stadtmauer
Reste der Stadtmauer in fünf Gärten
Leiergasse 26
Fachwerkhaus
erbaut im 17. Jahrhundert, zweigeschossiges Wohnhaus mit zweigeschossigem Giebel (abgerissen?)
Linsenviertel
Linsenviertel 3
Altes Spital
erbaut im 18. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohnhaus mit zwei massiven Geschossen und zweigeschossigem Giebel, ehemaliges Armenhaus
Linsenviertel 17
Fachwerkhaus
erbaut im 18. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohnhaus mit vorkragendem zweigeschossigem Giebel
Linsenviertel 19
Fachwerkhaus
erbaut im 18. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohnhaus mit massivem Erdgeschoss und zweigeschossigem Giebel
Lohgasse
Lohgasse 10
Schweinestall
erbaut zur Badgasse hin 1805, mit vier Türen und zwei Trögen, einziges erhaltenes mit Sandsteinplatten flachgedecktes Gebäude der Umgebung
Lohgasse 12
Fachwerkhaus
erbaut 1803, Scheune mit Wohnteil, verputztes zweigeschossiges Gebäude mit dreigeschossigem Giebel und Stadtmauerrest
Ludwig-Zorn-Straße
Ludwig-Zorn-Str. 2
Sudhaustüre
ehemalige Kirchentüre von 1806 des Nordschiffs der Altstädter Kirche an der Ostseite des Palmbräu-Sudhauses
Ludwig-Zorn-Str. 4
Villa R. Zorn
erbaut 1914, zweigeschossiges Jugendstilgebäude mit halbgewalmten Mansarddach, Balkon und Erker, Palmbräu-Direktorenvilla
Ludwig-Zorn-Str. 6
Alte Sparkasse
erbaut 1875, zweigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus, Putzbau im Stil des Klassizismus
Ludwig-Zorn-Str. 9
Ehemaliges Katholisches Pfarrhaus
erbaut 1874, zweigeschossiges Werksteingebäude mit Hoftor. Die Denkmalliste von 1985 nennt noch ein Marienstandbild um 1800 beim Gebäude.
Ludwig-Zorn-Str. 14
Altes Notariat
erbaut 1908, Wohnhaus mit Walmdach, Mittelrisalit und säulengetragener Terrasse über dem Eingang
Ludwig-Zorn-Str. 16
Alte Gewerbeschule
erbaut 1909/10, zweigeschossiges Gebäude mit mehrfach gegliederter Fassade und zwei Zwerchhäusern nach Süden, bedeckt von einem Walmdach, Erdgeschoss aus Sandstein, Obergeschoss aus Ziegeln
Marktplatz
Marktplatz 1
Rathaus
erbaut 1823/24 nach Plänen von Karl August Schwarz im Stil des Klassizismus als dreigeschossiger Massivbau, alte Adresse: Brettener Str. 1
Marktplatz 1a
Mauerzug
mittelalterliche Bruchsteinmauer im Westen des Rathaushofs
Metzgergasse
Metzgergasse 1
Fachwerkhaus
erbaut 1601, dreigeschossiges Handwerker- und Wohnhaus mit massivem Erdgeschoss, vorkragendem Fachwerkaufbau und Haustüre aus der Zeit des Biedermeier, ehemalige Judenschule
Metzgergasse 3
Fachwerkscheune
erbaut im 17. Jahrhundert, zweigeschossiges Bauwerk mit massivem Sockelgeschoss
Metzgergasse 6
Werksteintürrahmen
am Adler-Schlachthaus, Überrest eines Vorgängerbauwerks aus dem 18. Jahrhundert
Metzgergasse 7a
Fachwerkhaus
erbaut 1715, zweigeschossiges Gebäude mit massivem Erdgeschoss und zweigeschossigem Giebel
Metzgergasse 8
Scheune
zweigeschossiges Gebäude mit massivem Erdgeschoss und zweigeschossigem Giebel
Mühlweg
Mühlweg 9
Untere Mühle
datiert 1795, zweigeschossiges massives Mehrfamilienhaus mit Walmdach, erbaut als städtische Mühle am Zusammenfluss von Hilsbach und Elsenz
Oldenburger Hohl
Oldenburger Hohl 1
Schutzhütte
datiert 1870, eingeschossiges rechteckiges Sandsteingebäude
Ölgasse
Ölgasse 2
Fachwerkscheune
erbaut im 17. Jahrhundert, dreigeschossiges Gebäude, zum Wohn- und Geschäftshaus umgebaut
Rappenauer Straße
Rappenauer Str. 1
Café
datiert 1779, zweigeschossiges Gebäude mit massivem Erdgeschoss und zweigeschossigem Giebel, auf Stadtmauer gebautes Nachbargebäude des Rathauses am Marktplatz
Rappenauer Str. 4
Jugendstilhaus
erbaut 1900, dreigeschossiges Gebäude in Vormauerziegelwerk mit Sandsteingliederung (alte Hausnummer: 2)
Rappenauer Str. 8a
Modellhaus
erbaut 1793, zweigeschossiges Bauernhaus mit Rundbogendurchfahrt
Rappenauer Str. 10
Zur Palme
erbaut 1797, zweigeschossiges Bauernhaus mit Rundbogendurchfahrt, Stammhaus der Brauerei Palmbräu
Rappenauer Str. 12
Modellhaus
erbaut 1802, zweigeschossiges Bauernhaus mit Rundbogendurchfahrt
Rappenauer Str. 15
Fachwerkscheune
erbaut 1822, zweigeschossiges Gebäude mit massivem Erdgeschoss, Rundbogeneinfahrt und zweigeschossigem Giebel
Rappenauer Str. 20
Fachwerk-Modellhaus
erbaut 1775, zweigeschossiges Wohnhaus mit massivem Erdgeschoss und Durchfahrtstor
Rappenauer Str. 22
Fachwerk-Modellhaus
datiert 1830, zweigeschossiges Wohnhaus mit massivem Erdgeschoss und Rundbogendurchfahrt
Rappenauer Str. 35
Villa Greif
erbaut 1880, zweigeschossiges massives Wohnhaus mit Krüppelwalmdach, einst von parkartigem Garten umgeben
Rappenauer Str. 42
Modellhaus
erbaut 1873, zweigeschossiges Bauernhaus mit Segmentbogendurchfahrt, einziges Bauernhaus mit Werksteinfassade in Eppingen
Rappenauer Str. 43
Modellhaus
datiert 1798, zweigeschossiges Gebäude mit Segmentbogendurchfahrt, geschnitzte Biedermeier-Haustüre
Rappenauer Str. 45
Modellhaus
datiert 1798, Bauernhaus mit massivem Erdgeschoss und Rundbogendurchfahrt, mit Inschriftentafel
St.-Peters-Gasse
St.-Peters-Gasse 1
Fachwerkhaus
erbaut im 16. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit zweigeschossigem Giebel
St.-Peters-Gasse 2
Fachwerkhaus
erbaut im 17. Jahrhundert, dreigeschossiges Wohnhaus mit zweigeschossigem Giebel Nr. 2 und 2a
St.-Peters-Gasse 2a
Fachwerkhaus
erbaut im 17. Jahrhundert, dreigeschossiges Gebäude mit zweigeschossigem Giebel, ursprünglich Scheune, 1982 zu Wohngebäude umgebaut
St.-Peters-Gasse 3
Fachwerkhaus
erbaut 1552, dreigeschossiges Gebäude mit Werkstattanbau und zweigeschossigem Giebel
St.-Peters-Gasse 4
Fachwerkhaus
erbaut im 17. Jahrhundert, zweigeschossiges Wohnstallhaus mit massivem Erdgeschoss, Korbbogendurchfahrt und zweigeschossigem Giebel
St.-Peters-Gasse 5
Fachwerkhaus
erbaut im 16. Jahrhundert, viergeschossiges Wohnhaus mit zwei massiven Sockelgeschossen und eingeschossigem Giebel Nr. 5 und 5a
St.-Peters-Gasse 5a
Fachwerkhaus
Doppelhaushälfte zu Nr. 5
St.-Peters-Gasse 6
Fachwerkhaus
erbaut 1572, dreigeschossiges Handwerker- und Wohnhaus mit zweigeschossigem vorkragenden Giebel, fränkisches Fachwerk, mit Stuckdecken aus der Zeit des Rokoko im 1. und 2. Obergeschoss
St.-Peters-Gasse 8
Fachwerkhaus
datiert 1518 und 1588, dreigeschossiges Gemeinschaftswohnhaus mit massivem Erdgeschoss und zweigeschossigem Giebel sowie Schuppenvorbau mit weiterem Fachwerkgiebel
Steingasse
Steingasse 1
Fachwerkgiebel
an massiver Scheune (abgerissen?)
Steingasse 4
Frankeburg
erbaut im 15. Jahrhundert, zweigeschossiges Wohnstallhaus mit zweigeschossigem Giebel, alemannisches Fachwerk (abgerissen?)
Sulzfelder Weg
Sulzfelder Weg 20
Steinbrücke
ehemals größte Feldwegbrücke im Kraichgau, Sandsteingewölbe mit abgerundeter beidseitiger Quaderbrüstung, inzwischen abgerissen
Sulzfelder Weg 40
Raußmühle
erstmals erwähnt 1334, freistehender Dreiseithof, zweigeschossiges teils in Fachwerk gearbeitetes Wohnhaus mit zweigeschossigem Giebel datiert 1765
Waldstraße
Waldstr. 2
Alter Friedhof
Teile der Friedhofsmauer stammen aus dem 16. Jahrhundert, ein Inschriftenstein datiert die Mauer auf 1586. Auf dem Friedhof befinden sich zahlreiche orts- oder kunstgeschichtlich bedeutsame Grabdenkmäler.
Waldstr. 2
Gerätehäuschen
erbaut auf dem Friedhofsgelände um 1900, mit Zeltdach
Weinbrennerstraße
Weinbrennerstraße
Israelitischer Friedhof
angelegt 1818/19, ummauert, mit zahlreichen historischen Grabdenkmalen
Wilhelmstraße
Wilhelmstraße 18
Feuerwehrhaus
erbaut 1859 als Amtsgefängnis, dreigeschossiger Werksteinbau mit Walmdach und backsteingewölbten Innenräumen, heute auf mehreren Seiten von modernen Anbauten umgeben
Zunfthausgasse
Zunfthausgasse 1
Fachwerkhaus
erbaut 1712, eingeschossiges Wohnhaus auf hohem Kellersockel mit zweigeschossigem Giebel, Türen mit Zopfstil-Schnitzereien, Eckpfosten mit Inschrift und Wappen
Zunfthausgasse 2
Ratsschänke
älteste Bauinschrift von 1388, zweigeschossiges Fachwerk-Wohnhaus mit Walmdach, im älteren vorderen Teil teils mit Bohlenwänden, im hinteren Teil von 1483 mit geschosshohen Andreaskreuzen
Zunfthausgasse 4
Gemeinschaftsscheune
erbaut im 16. Jahrhundert, zweigeschossiges Fachwerkgebäude mit zweigeschossigem Giebel
Zunfthausgasse 7
Stadtmauer
Teil der Stadtmauer aus dem 12./13. Jahrhundert unter der Südseite eines zweigeschossigen Wohnhauses
Zunfthausgasse 7a
Stadtmauer
Teil der Stadtmauer aus dem 12./13. Jahrhundert unter dem Südgiebel einer zweigeschossigen Fachwerkscheune, mit Christusfigur im Fundament
  • Edmund Kiehnle: Denkmalpflege und die Kulturdenkmale in Eppingen-Stadt. In: Rund um den Ottilienberg. Beiträge zur Geschichte der Stadt Eppingen und Umgebung, Band 3, Eppingen 1985, S. 439–478
  • Julius Fekete: Kunst- und Kulturdenkmale in Stadt- und Landkreis Heilbronn, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1991
  • Bernd Röcker: Neidköpfe im Kraichgau. In: Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung, Folge 16, 1999, S. 349–364
  • Denkmalpflegerischer Werteplan der Stadt Eppingen
  • W. Thiem: Denkmalpflegerischer Werteplan Gesamtanlage Eppingen. Regierungspräsidium Stuttgart, Referat Denkmalpflege, 2008 (online)
Commons: Baudenkmale in Eppingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Simon Gajer: Das Ensemble erhalten. In: Heilbronner Stimme. 18. Dezember 2008 (bei stimme.de).
  2. Veröffentlicht in Rund um den Ottilienberg – Beiträge zur Geschichte der Stadt Eppingen und Umgebung, Band 3, Eppingen 1985
  3. Bahnhof steht unter Denkmalschutz
  4. Karl Türck: Die Versteigerung des „Ochsen“ in Eppingen anno 1815, In: Rund um den Ottilienberg Band 3, 1985
  5. Röcker 1999, S. 352 mit Abb. 6.
  6. Röcker 1999, S. 352 und Abb. 7.
  7. Edmund Kiehnle: Eppingen von 1803–1933. In: Rund um den Ottilienberg, Band 2. Heimatfreunde Eppingen, Eppingen 1982, S. 206
  8. Röcker 1999, S. 353, mit Abb. 9 und 10.
  9. Röcker 1999, S. 353, mit Abb. 8.
  10. Röcker 1999, S. 350/51 mit Abb. 1 bis 4.