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Artikel des Tages
Merycoidodon ist eine ausgestorbene Gattung der Paarhufer innerhalb der ebenfalls erloschenen Familie der Merycoidodontidae. Die Gruppe wird häufig den Schwielensohlern zugerechnet. Die Gattung lebte vom ausgehenden Mittleren Eozän bis zum Oberen Oligozän vor etwa 38 bis 30 Millionen Jahren. Das Verbreitungsgebiet lag im heutigen Nordamerika. Es sind zahlreiche vollständige Skelette der Tiere bekannt. Eine der bedeutendsten Fundregionen ist die White-River-Gruppe in den Badlands der US-amerikanischen Bundesstaaten South Dakota, Nebraska und Wyoming. Fossilreste liegen aber vom südlichen Kanada bis in das südliche Mexiko vor. Es handelt sich um schafsgroße Tiere, im äußeren Erscheinungsbild zeigten sie Ähnlichkeiten zu heutigen Schweinen. Besondere Charakteristika finden sich in dem kräftigen Körperbau mit langem Schwanz. Die Beine waren ebenfalls robust und endeten vorn in fünf, hinten in vier Zehen. Das Gebiss war vollständig bezahnt, auffälligerweise bestand ein großer oberer Eckzahn, dessen Gegenstück sich im unteren ersten Prämolar fand. Aufgrund der hohen Anzahl an Funden wird vermutet, dass Merycoidodon in Herden lebte. Den Gesteinsschichten zufolge, in denen die Fossilreste eingelagert sind, bevorzugten die Tiere Waldlandschaften. Die Nahrung bestand höchstwahrscheinlich aus weicher Pflanzenkost, was nicht nur die Abnutzungsspuren auf den Zähnen, sondern auch Isotopenanalysen unterstreichen. Möglicherweise lag auch ein geschlechtsspezifischer Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Individuen vor, der in der Ausprägung des Gebisses ersichtlich wird. – Zum Artikel …
Was geschah am 13. März?
- 1781 – Der deutsch-britische Astronom Wilhelm Herschel entdeckt mit Uranus den siebten Planeten im Sonnensystem.
- 1846 – Im Stadttheater Königsberg wird Friedrich Hebbels (Bild) bürgerliches Trauerspiel Maria Magdalena uraufgeführt.
- 1881 – Der russische Zar Alexander II. wird in Sankt Petersburg bei einem Sprengstoffanschlag getötet.
- 1931 – Der Drehbuchautor und Regisseur Wolfgang Kohlhaase (Berlin – Ecke Schönhauser…, Ich war neunzehn, Solo Sunny) kommt in Berlin zur Welt.
- 1966 – In Angola gründet Jonas Savimbi die UNITA, die zuerst gegen die portugiesische Kolonialherrschaft und später im Angolanischen Bürgerkrieg gegen die kommunistische MPLA kämpft.
In den Nachrichten
- José Antonio Kast ist als Präsident von Chile vereidigt worden und António José Seguro (Bild) als Präsident von Portugal.
- Im Cricket hat Indien das Finale des T20 World Cup gegen Neuseeland und damit zum dritten Mal die T20 World Cup Trophy gewonnen.
- Die Grünen um Cem Özdemir haben die Landtagswahl in Baden-Württemberg mit knappem Vorsprung gegenüber der CDU und deren Spitzenkandidaten Manuel Hagel gewonnen.
Kürzlich Verstorbene
- Boubacar Ould Messaoud (80), mauretanischer Menschenrechtsaktivist († 12. März)
- Joachim Wanke (84), deutscher Bischof († 12. März)
- Otto Köhler (91), deutscher Journalist und Publizist († Nacht zum 11. März)
- Jos Pirkner (98), österreichischer Bildhauer († 10. März)
- Tony Hoare (92), britischer Informatiker († 5. März)
Schon gewusst?
- Lisbeth Palme war eine Vorkämpferin für die UN-Kinderrechtskonvention.
- Otto de Joux war ein Pionier der homosexuellen Emanzipation.
- Als letzte Stadt im Ruhrgebiet lässt nun auch Herne Stolpersteine verlegen.
- Dance Me to the End of Love wird vielfach als Liebeslied verstanden, entstand aber unter dem Eindruck von Szenen aus dem Holocaust.