Claudia Bandion-Ortner

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Claudia Bandion-Ortner (2009)

Claudia Bandion-Ortner (* 30. November 1966 in Graz) ist eine österreichische Juristin, Richterin und seit 15. Jänner 2009 österreichische Justizministerin.

Leben

Ortner wuchs im Lungau (Salzburg) auf, wohin die Familie übersiedelte, als Ortner elf Jahre alt war und wo ihr Vater bis 2005 Vorsteher des Bezirksgerichts in Tamsweg war. Auch ihr Großvater war bereits Richter, ein Onkel und zwei ihrer Cousins sind Rechtsanwälte. Nach der Matura im Jahr 1985 studierte sie in Graz Rechtswissenschaft. 1989 Sponsion zur Mag. jur..

Seit Jänner 1994 ist sie Richterin am Landesgericht für Strafsachen Wien, zunächst als Untersuchungsrichterin in einer Suchtgiftabteilung, danach Verhandlungsrichterin. Ihre Laufbahn bei Gericht führte sie in die Abteilung für Wirtschaftskriminalität. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Bandion-Ortner als Vorsitzende der Schöffengerichte der Verhandlungen zur Pleite der Konsumgenossenschaft Konsum (1999) und zur „BAWAG-Affäre“ (2007–2008) bekannt.

Am 15. Jänner 2009 wurde Bandion-Ortner für die ÖVP als parteiunabhängige Bundesministerin für Justiz in der SPÖ-ÖVP-Koalitionsregierung (Bundesregierung Faymann) angelobt [1].

Bandion-Ortner ist seit 2002 mit dem Kriminalbeamten Andreas Bandion verheiratet und hat einen Sohn.

Einzelnachweise

  1. kleinezeitung.at: Bandion-Ortner als Justizministerin angelobt, 15. Jänner 2009

Weblinks

Claudia Bandion-Ortner auf den Webseiten des österreichischen Parlaments