„Haiʾat Tahrir asch-Scham“ – Versionsunterschied
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Im Verlaufe des Februar 2017 richtete sich die Offensive vor allem gegen die [[Ahrar al-Scham]] und Brigaden der FSA. Diese organisierten sich unter der Führung der Ahrar al-Scham zu einem eigenen Bündnis (Dschabhat Tahrir as-Suriya), um vereint Widerstand zu leisten.<ref>[http://www.n-tv.de/politik/Syrische-Extremisten-verbuenden-sich-article19674327.html n-tv.de:Syrische Extremisten verbünden sich]</ref> |
Im Verlaufe des Februar 2017 richtete sich die Offensive vor allem gegen die [[Ahrar al-Scham]] und Brigaden der FSA. Diese organisierten sich unter der Führung der Ahrar al-Scham zu einem eigenen Bündnis (Dschabhat Tahrir as-Suriya), um vereint Widerstand zu leisten.<ref>[http://www.n-tv.de/politik/Syrische-Extremisten-verbuenden-sich-article19674327.html n-tv.de:Syrische Extremisten verbünden sich]</ref> |
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Trotz der Vereinigung handelt es sich bei Haiʾat Tahrir asch-Scham verdeckt um den syrischen Zweig von [[Al-Qaida]]. |
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== Einzelnachweise == |
== Einzelnachweise == |
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Version vom 6. April 2017, 13:38 Uhr
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Haiʾat Tahrir asch-Scham | |
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Flagge der Haiʾat Tahrir asch-Scham | |
| Aufstellung | 2017 |
| Staat | Syrien |
| Stärke | 31000[1] |
| Kommandeur | |
| Vorsitzender | Abu Jaber Shaykh |
| Militärischer Befehlshaber | Abu Muhammad al-Dschaulani |
Haiʾat Tahrir asch-Scham (arabisch هيئة تحرير الشام Haiʾat Taḥrīr asch-Schām ‚Komitee zur Befreiung der Levante‘) ist ein extremistisch-islamistisches Bündnis verschiedener Milizen, die im Bürgerkrieg in Syrien kämpfen.
Es wurde Anfang 2017 als Reaktion auf die Friedensgespräche in Astana gegründet, dies waren Friedensgespräche zwischen der Opposition und der syrischen Regierung, vermittelt durch die Türkei, den Iran und Russland. Mitglieder des Bündnisses lehnen jegliche Friedensgespräche ab, die nicht den Rücktritt von Baschar al-Assad beinhalten. Zu ihren Gründungsmitgliedern gehörte die Liwa al-Haqq, Dschaisch as-Sunna, Dschabhat Ansar ad-Din, Harakat Nour al-Din al-Zenki so wie die Dschabhat Fatah asch-Scham, die als größte Kraft innerhalb des Bündnisses gilt. Von ihren geschätzten 31.000 Kämpfern entfallen 20.000 auf die Dschabhat Fatah asch-Scham.[2][3]
Im Laufe des Januar 2017 attackierte das Bündnis andere Rebellengruppen sowie Regierungstruppen. Zu den ersten Angriffen auf andere Rebellen kam es beim Grenzübergang Bab al-Hawa. Das Bündnis kritisierte im Januar die Operation Schutzschild Euphrat, die von der Türkei gestützt wird. Anfang Februar begann sie damit, FSA-Brigaden anzugreifen, die an dieser Operation teilnehmen.[4][5]
Im Verlaufe des Februar 2017 richtete sich die Offensive vor allem gegen die Ahrar al-Scham und Brigaden der FSA. Diese organisierten sich unter der Führung der Ahrar al-Scham zu einem eigenen Bündnis (Dschabhat Tahrir as-Suriya), um vereint Widerstand zu leisten.[6]
Einzelnachweise
- ↑ Awsaat.com:Syria: Surfacing of ‘Hai’at Tahrir al-Sham’ Threatens Truce
- ↑ almasdarnews.com: Al-Qaeda merges with former US supplied rebel forces in Syria
- ↑ reuters.com:Syria Islamist factions, including former al Qaeda branch, join forces: statement
- ↑ syriahr.com:Hayyaat Tahrir al-Sham raids headquarters of a Division of the “Euphrates Shield” operations
- ↑ rubincenter.com: The Formation of Hay’at Tahrir al-Sham and Wider Tensions in Syria’s Insurgency
- ↑ n-tv.de:Syrische Extremisten verbünden sich