„Kevin Costner“ – Versionsunterschied

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'''Kevin Michael Costner''' (* [[18. Januar]] [[1955]] in [[Lynwood]], [[Kalifornien]]) ist ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Schauspieler]], [[Filmproduzent]] und [[Filmregisseur|Regisseur]].
 
'''Kevin Michael Costner''' (* [[18. Januar]] [[1955]] in [[Lynwood]], [[Kalifornien]]) ist ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Schauspieler]], [[Filmproduzent]] und [[Filmregisseur|Regisseur]].
Außerdem ist er der schwulste Mensch auf der ganzen Welt.
 
   
 
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Version vom 8. Juni 2007, 19:09 Uhr

Kevin Michael Costner (* 18. Januar 1955 in Lynwood, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent und Regisseur.

Kevin Costner

Leben und Karriere

Kevin Costners irischstämmige Mutter, Sharon Rae Tedrick, war Sozialarbeiterin und sein deutschstämmiger Vater, William Costner, arbeitete für einen Elektronikbetrieb. Costner war zu seiner Schulzeit Mitglied im Kirchenchor und schrieb Gedichte. Er galt als Außenseiter und als Tagträumer. Sport war stets eines seiner großen Hobbys. Als Jugendlicher spielte er Basketball, Baseball und American Football, später betätigte er sich als Golfer. Ab 1973 nahm er an fünf Abenden in der Woche Schauspielunterricht. 1978 machte er seinen Collegeabschluss in Business (ähnlich Betriebswirtschaft). Nach seinem Studium an der California State University nahm er einen Marketingjob in Orange County an und heiratete seine Jugendliebe Cindy Silva. Bei einer zufälligen Begegnung gab Richard Burton ihm den Rat, sich völlig auf die Schauspielerei zu konzentrieren, falls er es darin zu etwas bringen wolle. Costner gab seinen Job auf, zog nach Hollywood und hielt sich zunächst als Lastwagenfahrer, Hochseefischer und Busfahrer bei Stadtrundfahrten finanziell über Wasser. Seine Frau trat als Schneewittchen in Disneyland auf.

1974 gab Costner sein Filmdebüt in der Softsex-Komödie Sizzle Beach, U.S.A. (dt.: Heißer Strand USA), die erst 1986 veröffentlicht wurde, als Costner bereits ein Star war. Von den Dreharbeiten war er so angewidert, dass er schwor, der Schauspielerei den Rücken zu kehren, wenn sich keine anderen Rollen für ihn fänden. Erst Anfang der 1980er Jahre kehrte Costner in kleineren Rollen zum Film zurück. Seine Szenen in Lawrence Kasdans Tragikomödie Der große Frust (The Big Chill, 1983) fielen dem Schnitt zum Opfer, doch Kasdan gab Costner schließlich 1985 eine der Hauptrollen in dem erfolgreichen Western Silverado. Costners Spiel und seine akrobatischen Reitkünste machten Eindruck bei Publikum und Kritik.

Seinen Durchbruch zum erstrangigen Star bedeutete 1987 Brian de Palmas Film The Untouchables – Die Unbestechlichen, mit Sean Connery als ehrlichem Polizisten, Robert De Niro als Al Capone und Costner als dessen Gegenspieler Eliot Ness. Im gleichen Jahr drehte Costner den erfolgreichen Thriller No Way Out – Es gibt kein Zurück. 1989 landete er mit dem märchenhaften Film Feld der Träume über einen Farmer, der mit dem Bau eines Baseball-Stadions in seinem Maisfeld die Vergangenheit beschwört und die Zukunft gewinnt, einen weiteren Filmhit. Zu diesem Zeitpunkt feierte die Kritik Kevin Costner, der in seinen Rollen jungenhaften Charme und zielstrebige, positive Beharrlichkeit ausstrahlte, als „neuen Gary Cooper“.

Auf dem Höhepunkt seiner Popularität übernahm Costner 1990 Produktion, Regie und Hauptrolle in dem aufwändigen Western-Epos Der mit dem Wolf tanzt. Der mehr als drei Stunden lange Streifen wurde gegen die Erwartungen der Fachwelt ein internationaler Kinoerfolg und erntete bei 12 Nominierungen sieben Oscars, unter anderem für Costners Regie und als Bester Film.

Es folgte bis Mitte der 1990er Jahre eine Serie weiterer Erfolge mit dem Abenteuerfilm Robin Hood: König der Diebe, Oliver Stones eigenwilliger Geschichtsinterpretation JFK – Tatort Dallas (beide 1991), dem romantischen Actionfilm Bodyguard (1992) mit Whitney Houston und Clint Eastwoods Perfect World (1993), in dem Costner erstmals einen Verbrecher spielte.

1994 war Lawrence Kasdans Verfilmung des Lebens von Wyatt Earp mit Costner in der Titelrolle nur ein mäßiger Erfolg. 1995 produzierte der Star den Science-Fiction-Film Waterworld, spielte die Hauptrolle und inszenierte den Film nach einem Streit mit Regisseur Kevin Reynolds auch teilweise selbst. Der zum damaligen Zeitpunkt teuerste Film aller Zeiten spielte bei der Kinoauswertung seine Herstellungskosten nicht annähernd ein. Zwei Jahre später setzte Kevin Costner noch einmal sein ganzes Renommee ein, um als Regisseur, Hauptdarsteller und Produzent eine vergleichbar teure Mischung aus Western und Science Fiction drehen zu können: The Postman wurde ein weiterer spektakulärer Misserfolg und brachte Costner die Goldene Himbeere für den „schlechtesten Film des Jahres“ und damit die Häme der Industrie ein.

Seither blieben große Kinoerfolge für Kevin Costner aus. Mit Hauptrollen in Liebesfilmen wie Message in a Bottle (1999), Politthrillern wie Thirteen Days (2000) oder Western wie Open Range (2003) blieb Costner jedoch präsent und seinem Geschmack treu. Der 2233. Stern auf dem Walk of Fame trägt seinen Namen.

Costners Ehe mit Cindy Silva wurde 1994 nach 16 Jahren geschieden. Die beiden haben die drei gemeinsamen Kinder Annie (* 1984), Joe (* 1988) und Lily (* 1987). Aus einer kurzen Affäre mit der Millionenerbin Bridget Rooney stammt der Sohn Liam (* 1996). Seit 2004 ist er mit der deutschen Handtaschendesignerin Christine Baumgartner verheiratet. Am 6. Mai 2007 kam der gemeinsame Sohn Cayden Wyatt zur Welt.

Verschiedenes

Während der Dreharbeiten zu Robin Hood in England fand er Gefallen am Fußball und ist seitdem Fan des FC Arsenal.

Seine deutsche Synchronstimme stammt von Frank Glaubrecht.

Filmografie

Regisseur

Schauspieler

Produzent

Auszeichnungen

Academy Awards

Golden Globes

Berlinale

Weblinks