Álvaro Soler

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Álvaro Soler (2018)

Álvaro Tauchert Soler (* 9. Januar 1991 in Barcelona) ist ein spanisch-deutscher Popsänger.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn einer spanisch-belgischen[1] Mutter und eines deutschen Vaters wuchs bis zum zehnten Lebensjahr in seiner Geburtsstadt Barcelona auf. Dann zog er mit seiner Familie nach Tokio, besuchte dort eine deutsche Schule und spielte in einer Schülerband. Mit 17 Jahren kehrte er nach Barcelona zurück und studierte von 2009 bis 2013 Industriedesign an der Escuela de Grafismo Elisava.[2]

Mit zehn Jahren begann er mit Klavierunterricht. Mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder und zwei Freunden gründete er 2010 in Barcelona die Band Urban Light. Im Jahr darauf gewannen sie einen Universitätstalentwettbewerb und beschlossen, sich im Musikgeschäft zu versuchen. Sie produzierten eine Single und ein Album und erreichten 2013 in der landesweiten Castingshow Tú sí que vales das Finale.[3]

Schließlich begann sich Universal Music für Soler zu interessieren und nahm ihn als Solomusiker unter Vertrag. Anfang 2015 zog der mehrsprachige Sänger nach Berlin und nahm sein Debütalbum Eterno agosto auf. Es wurde von Alexander Zuckowski und Simon Triebel produziert, die gemeinsam mit Soler auch die Lieder schrieben. Die erste Single El mismo sol wurde Ende April 2015 vorab in Italien veröffentlicht und stieg dort innerhalb von zwei Wochen auf Platz eins, wo sie sich vier Wochen lang hielt und mit Fünffachplatin ausgezeichnet wurde.[4] Das Video zum Song erreichte bei YouTube millionenfache Aufrufe.

Soler schreibt nicht nur seine eigenen Lieder; im Juli 2015 erschien auf dem Album Wachgeküsst von Wolkenfrei der Titel Felsenfest, den er zusammen mit Tamara Olorga und Nico Rebscher geschrieben hat. Im Juni wurde El mismo sol in den deutschsprachigen Ländern veröffentlicht und erreichte wenig später Platz eins in der Schweiz. Auch das Album konnte sich in Italien und der Schweiz im Juli in den Charts platzieren. Die zweite Single Agosto belegte Anfang 2016 den ersten Platz in den polnischen Airplay-Charts.[5] Im April 2016 hatte Soler mit Sofia seinen zweiten Nummer-eins-Hit in den italienischen Singlecharts. Im Juli stieg das Lied auch in den Schweizer Charts auf den ersten Platz, in Spanien und Österreich erreichte es die Top 5.

2016 saß er in der zehnten Staffel der italienischen Ausgabe der Castingshow The X Factor in der Jury.[6] Die von ihm betreute Band Soul System gewann den Wettbewerb.[7] Im September 2018 erschien sein zweites Album Mar de Colores. 2019 nahm er an der sechsten Staffel der deutschen Fernsehshow Sing meinen Song – Das Tauschkonzert teil. Seit 2018 ist er mit der spanischen Singer-Songwriterin Sofia Ellar liiert.[8] 2021 soll er Coach bei The Voice Kids werden.[9]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH ES ES IT IT
2015 Eterno agosto
Airforce1 (UMG)
DE5
Gold
Gold

(21 Wo.)DE
AT6
Gold
Gold

(25 Wo.)AT
CH1
Gold
Gold

(103 Wo.)CH
ES25
(10 Wo.)ES
IT1
Platin
Platin

(73 Wo.)IT
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Verkäufe: + 227.500
2018 Mar de Colores
Airforce1 (UMG)
DE8
(29 Wo.)DE
AT8
(19 Wo.)AT
CH4
(35 Wo.)CH
ES9
(11 Wo.)ES
IT10
(18 Wo.)IT
Erstveröffentlichung: 7. September 2018
Verkäufe: + 10.000

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alvaro Soler Bio, Age, Career, Relationship, Height, & Net Worth. 21. Dezember 2018, abgerufen am 8. Juni 2019 (britisches Englisch).
  2. Alvaro Soler: Hier spricht die Latino-Entdeckung des Sommers, Interview, klatsch-tratsch.de, 12. Juli 2015
  3. Urban Lights (Memento des Originals vom 15. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.urbanlightsmusic.com, Website mit Bandgeschichte (About), abgerufen am 19. Juli 2015
  4. Chartquellen: DE AT CH IT ES
  5. Airplay top archiwum 13.02. - 19.02.2016. ZPAV, abgerufen am 24. Juni 2016 (polnisch).
  6. Rosa D’Ettore: X Factor 10 Giudici: Manuel Agnelli, Arisa, Fedez e Alvaro Soler, l’annuncio e le polemiche. (Nicht mehr online verfügbar.) In: International Business Times (IT edition). IBT Media Inc., 13. Mai 2016, archiviert vom Original am 24. Juni 2016; abgerufen am 24. Juni 2016 (italienisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/it.ibtimes.com
  7. Alessandra Vitali: Soul System vincono X Factor 10: battuta Gaia in una finale da effetti speciali. In: Repubblica.it. Gruppo Editoriale L’Espresso, 16. Dezember 2016, abgerufen am 16. Dezember 2016 (italienisch).
  8. https://www.lavanguardia.com/muyfan/20180214/44783246302/alvaro-soler-sofia-ellar-pareja-instagram-san-valentin.html
  9. Augsburger Allgemeine: The Voice Kids: Jury 2021 - Die Coaches vorgestellt. Abgerufen am 19. November 2020.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Álvaro Soler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien