Äquatorialguineische Fußballnationalmannschaft

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Äquatorialguinea
República de Guinea Ecuatorial
Logo
Spitzname(n) Nzalang Nacional
Verband Federación Ecuatoguineana
de Fútbol
Konföderation CAF
Technischer Sponsor Adidas
Cheftrainer SpanienSpanien Dani Guindos (seit 2019)
Kapitän Emilio Nsue
Rekordtorschütze Pedro Bangi (44)
Heimstadion Nuevo Estadio de Malabo
FIFA-Code EQG
FIFA-Rang 135. (1083 Punkte)
(Stand: 24. Oktober 2019)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 6:2 Äquatorialguinea Äquatorialguinea 1968Äquatorialguinea
(Peking, China; 23. Mai 1975)
Höchster Sieg
ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Äquatorialguinea 4:0 Süd-Sudan SudsudanSüdsudan
(Malabo, Äquatorialguinea; 4. September 2016)
Höchste Niederlage
Kongo Volksrepublik Volksrepublik Kongo VR Kongo 6:0 Äquatorialguinea ÄquatorialguineaÄquatorialguinea
(Banjul, Gambia; 13. Dezember 1990)
Erfolge bei Turnieren
Afrikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 2012)
Beste Ergebnisse 4. Platz 2015
(Stand: 7. Februar 2015)

Die äquatorialguineische Fußballnationalmannschaft wird kontrolliert von der Federación Ecuatoguineana de Fútbol, die 1984 gegründet wurde. Im Dezember desselben Jahres bestritt Äquatorialguinea sein erstes offizielles Länderspiel.

Zuvor hatte es schon 1975 ein inoffizielles Länderspiel gegen China gegeben, das China als Heimmannschaft mit 6:2 gewonnen hatte.

Der Mannschaft ist es bisher noch nicht gelungen sich für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Für den Africa-Cup konnte sich die Mannschaft qualifizieren. Seit 2002 nimmt das Land regelmäßig an den Qualifikationen zu Weltmeisterschaften teil, seit 2000 an der Afrika-Cup-Qualifikation. Das Team zählt zur sportlichen Mittelklasse der afrikanischen FIFA-Mitgliedsstaaten.

Äquatorial-Guinea richtet gemeinsam mit Gabun die Afrikameisterschaft 2012 aus, wodurch die Mannschaft als Gastgeber erstmals an einer Afrikameisterschaft teilnahm und das Viertelfinale erreichte, in dem sie der Elfenbeinküste mit 0:3 unterlag. In der FIFA-Weltrangliste stieg die Mannschaft durch den Viertelfinaleinzug um 41 Plätze auf Platz 110.[2]

Der bisher größte Erfolg der Äquatorialguineischen Nationalelf war der Sieg beim CEMAC-CUP (einem Fußballwettbewerb den die Teams aus Kamerun, Republik Kongo, Gabun, Äquatorialguinea, Zentralafrikanische Republik und Tschad austragen) 2006. Im Finale wurde Titelverteidiger Kamerun überraschend, nach 1:1 in der regulären Spielzeit, mit 4:2 im Elfmeterschießen bezwungen. Kamerun spielte allerdings mit einer lokalen Auswahl, deshalb wird das Spiel von der FIFA nicht als A-Länderspiel anerkannt.

Die Mannschaft belegt in der offiziellen FIFA-Weltrangliste mit dem 59. Rang derzeit ihre bisher beste Platzierung, wobei sich die Mannschaft gegenüber dem Vormonat um 45 Plätze verbessern konnte (Stand: April 2013).[3]

Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Afrikameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986: nicht teilgenommen
  • 1988: zurückgezogen
  • 1990: nicht qualifiziert
  • 1992: nicht teilgenommen
  • 1994: nicht teilgenommen
  • 1996: zurückgezogen
  • 1998: nicht teilgenommen
  • 2000: nicht teilgenommen
  • 2002 bis 2010: nicht qualifiziert
  • 2012: Viertelfinale (als Co-Gastgeber mit Gabun)
  • 2013: nicht qualifiziert
  • 2015: 4. Platz
  • 2017: nicht qualifiziert
  • 2019: nicht qualifiziert

Afrikanische Nationenmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: nicht teilgenommen
  • 2011: in der Qualifikation zurückgezogen
  • 2014: nicht teilgenommen

CEMAC-Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1984: Vorrunde
  • 1985: Vorrunde
  • 1986: Vorrunde
  • 1987: Vierter
  • 1988: Vorrunde
  • 1989: nicht teilgenommen
  • 1990: Vorrunde
  • 2003: nicht teilgenommen
  • 2005: Vorrunde
  • 2006: Meister
  • 2007: Vorrunde
  • 2008: Vorrunde
  • 2009: Zweiter
  • 2010: Vorrunde

COSAFA Senior Challenge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013: zurückgezogen

Nationaltrainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahre Name
2003 SpanienSpanien Óscar Engonga
2004–2006 BrasilienBrasilien Antônio Dumas
2006 SpanienSpanien Quique Setién
2007–2008 BrasilienBrasilien Jordan de Freitas
2008–2009 SpanienSpanien Vicente Engonga
2009–2010 ParaguayParaguay Carlos Diarte
2010 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Casto Nopo
2011 FrankreichFrankreich Henri Michel
2011 ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Casto Nopo
2012 BrasilienBrasilien Gilson Paulo
2013–2014 SpanienSpanien Andoni Goikoetxea
2015– ArgentinienArgentinien Esteban Becker

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der äquatorialguineischen Amtssprache Spanisch spielen Europa-Legionäre zumeist in Spanien. Bei den bekannteren Namen handelt es sich aber häufig um Nachkommen ehemaliger Flüchtlinge, die während der Diktatur von Francisco Macías Nguema das Land Richtung Spanien verließen. Javier Balboa, ehemaliger Real Madrid Nachwuchsspieler, steht in der portugiesischen Primeira Liga bei SC Beira-Mar unter Vertrag. In der spanischen Segunda División spielen derzeit der in Spanien aufgewachsene Rodolfo Bodipo Díaz (Deportivo La Coruña), Iván Bolado (FC Cartagena), Stürmer Juvenal Edjogo-Owono Montalbán, genannt Juvenal (CE Sabadell), Raúl Fabiani (CD Alcoyano) und Iban Iyanga, genannt Randy, (UD Las Palmas).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 24. Oktober 2019, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  2. FIFA.com: Deutschland neu vor den Niederlanden
  3. fifa.com: Kroatien und Ecuador auf dem Vormarsch