Äquidistanz (Kartografie)

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Als Äquidistanz bezeichnet man in der Kartografie den Höhenunterschied zwischen zwei benachbarten Höhenlinien. Je nach Neigung des Geländes und Maßstab der Karte werden unterschiedliche Äquidistanzen eingesetzt. Typische Äquidistanzen können 10, 20, 50 oder 100 Meter sein. Üblicherweise wird aber versucht, eine einheitliche Äquidistanz auf dem Kartenblatt einzusetzen, da dann Neigungsdifferenzen besser wahrgenommen werden können.

Wechselnde Äquidistanzen werden eingesetzt, wenn das Kartenbild sowohl bergige als auch flache Bereiche enthält. Damit die Dichte der Höhenlinien in steilen Bereichen nicht zu hoch und in flachen Bereichen nicht zu gering wird, werden in flachen Bereichen zusätzlichen Höhenlinien eingeschoben.