Äsung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gräser und Kräuter als natürliche Äsung für ein Reh
Futterkrippe für Zufütterung

Äsung bezeichnet in der Jägersprache die Nahrung des Wildes, außer bei Schwarz- und Raubwild, insbesondere die Nahrung von Rehen sowie Dam-, Sika- und Rotwild. Wenn aufgrund Nahrungsmangels keine Gräser und Kräuter mehr zu finden sind, werden Baumknospen und von den Hirschen auch Baumrinden angefressen. Dadurch kommt es zum Wildverbiss. Durch Wildfütterung im Winter kann einem Nahrungsmangel und damit auch dem Wildverbiss vorgebeugt werden.

Äsen ist der Vorgang der Nahrungsaufnahme. Das Verb ist abgeleitet vom Substantiv Aas, dazu aasen, mit der alten Bedeutung von Speise oder Futter.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: äsen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen