Épône

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Épône
Wappen von Épône
Épône (Frankreich)
Épône
Region Île-de-France
Département Yvelines
Arrondissement Mantes-la-Jolie
Kanton Limay
Gemeindeverband Grand Paris Seine et Oise
Koordinaten 48° 57′ N, 1° 49′ OKoordinaten: 48° 57′ N, 1° 49′ O
Höhe 17–142 m
Fläche 12,76 km2
Einwohner 6.507 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 510 Einw./km2
Postleitzahl 78680
INSEE-Code
Website http://www.epone.fr/

Rathaus von Épône

Épône ist eine französische Gemeinde mit 6507 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Yvelines in der Region Île-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Mantes-la-Jolie und zum Kanton Limay. Die Einwohner werden Épônois genannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Épône liegt am Zusammenfluss von Mauldre und Seine, etwa 45 Kilometer westlich von Paris. Umgeben wird Épône von den Nachbargemeinden Gargenville im Norden, Aubergenville, Nézel und La Falaise im Osten, Maule im Süden, Jumeauville und Goussonville im Südwesten sowie Mézières-sur-Seine im Westen und Nordwesten.

Durch die Gemeinde führt die Autoroute A13 von Caen nach Paris.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die hügellose bzw. nicht eingetiefte Allée couverte de la Justice ist ein neolithisches Galeriegrab bei Épône-Élisabethville. In der Nähe liegen weitere Anlagen. In der keltischen Zeit war dies ein Siedlungsplatz der Kelten. Für die Merowingerzeit zwischen dem vierten und siebten Jahrhundert sind Grabanlagen nachgewiesen. 845 zerstörten die Wikinger die Gegend.

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Brücken über den Mauldre und über die Seine genauso wie der Bahnhof und das alte Château zerstört.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011
Einwohner 3239 3865 5008 5233 6706 6418 6357 6473

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aus dem Neolithikum sind mehrere Megalithgräber erhalten.
  • Die alte Kirche St-Béat aus dem 12. Jahrhundert ist seit 1909 Monument historique.
  • In den Grünanlagen findet sich ein neoklassizistischer Pavillon, der Tempel der Freundschaft, auch Davidstempel genannt, der seit 1947 als Monument historique eingetragen ist. Er ist Ende des 18. Jahrhunderts errichtet worden.
Pavillon (Davidstempel)

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine lockere Verbindung wird zur rumänischen Gemeinden Girov in der rumänischen Moldau gehalten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Épône – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien