Épinay-sur-Seine

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Épinay-sur-Seine
Wappen von Épinay-sur-Seine
Épinay-sur-Seine (Frankreich)
Épinay-sur-Seine
Region Île-de-France
Département Seine-Saint-Denis
Arrondissement Saint-Denis
Kanton Épinay-sur-Seine (Hauptort)
Saint-Ouen
Gemeindeverband Métropole du Grand Paris und
EPT Plaine Commune
Koordinaten 48° 57′ N, 2° 18′ OKoordinaten: 48° 57′ N, 2° 18′ O
Höhe 22–60 m
Fläche 4,57 km2
Einwohner 55.157 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 12.069 Einw./km2
Postleitzahl 93800
INSEE-Code
Website www.epinay-sur-seine.fr

Hôtel de Ville

Épinay-sur-Seine ist eine französische Gemeinde im nördlichen Ballungsgebiet von Paris. Sie befindet sich circa elf Kilometer vom Pariser Stadtzentrum entfernt. Sie ist die westlichste Gemeinde des Départements Seine-Saint-Denis und eine der dichtestbevölkerten Gemeinden Europas. Auf einer Fläche von 457 Hektar leben 55.157 Einwohner (Stand 1. Januar 2014). Die Einwohner von Épinay-sur-Seine werden Spinassiens genannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 7. August 1850 wurde ein Teil des Territoriums von Épinay-sur-Seine vereinigt mit einem Teil des Gebietes von Deuil-la-Barre, einem Teil des Gebietes von Saint-Gratien und einem Teil des Gebietes Soisy-sous-Montmorency, woraus die Gemeinde Enghien-les-Bains entstand.

Seit etwa 1960 wuchs die Einwohnerzahl der Gemeinde durch die Errichtung von Hochhäusern in Plattenbauweise stark an und die Sozialstruktur veränderte sich grundlegend. Wie viele Vororte von Paris hat die Gemeinde außerdem einen hohen Anteil an Einwanderern (ca. 40 %), vor allem aus dem Maghreb, der Türkei und Schwarzafrika.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Épinay-sur-Seine ist angeschlossen an RER C. Es verfügt des Weiteren über einen Bahnhof der Transilien Paris – Nord Vorstadtlinie. Außerdem verkehrt seit 16. Dezember 2014 die Linie 8 der Pariser Straßenbahn bis Épinay.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt ist verschwistert mit Oberursel (Taunus) in Hessen (seit 1964), South Tyneside in England (seit 1965), Alcobendas in Spanien (seit 1986).[1]

Kooperationsabkommen bestehen mit Mewasseret Zion in Israel (seit 2013), Ramallah in Palästina (seit 2013) und Tichy in Algerien (seit 2014).[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de la Seine-Saint-Denis. Flohic Éditions, 2. Auflage, Paris 2002, ISBN 2-84234-133-3, S. 149–157.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Épinay-sur-Seine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website Épinay – Les villes jumelées
  2. Website Épinay – Les cooperations