Éterville

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Éterville
Éterville (Frankreich)
Éterville
Region Normandie
Département Calvados
Arrondissement Caen
Kanton Caen-5
Gemeindeverband Caen la Mer
Koordinaten 49° 9′ N, 0° 26′ WKoordinaten: 49° 9′ N, 0° 26′ W
Höhe 12–78 m
Fläche 4,87 km2
Einwohner 1.552 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 319 Einw./km2
Postleitzahl 14930
INSEE-Code
Website www.mairie-eterville.fr

Éterville ist eine französische Gemeinde mit 1552 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Calvados in der Region Normandie. Sie gehört zum Arrondissement Caen und zum Kanton Caen-5. Die Einwohner werden als Étervillais bezeichnet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Éterville liegt zwei Kilometer vom linken Ufer der Orne entfernt und etwa acht Kilometer südwestlich des Stadtzentrums von Caen. Zu Éterville gehört der Ortsteil Le Rocroil. Umgeben wird die Gemeinde von Bretteville-sur-Odon im Norden, Louvigny im Nordosten, Fleury-sur-Orne im Osten, Maltot im Süden, Fontaine-Étoupefour im Westen sowie Verson in nordwestlicher Richtung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Éterville war 1944 umkämpft. Kurz nach der Landung in der Normandie am D-Day (6. Juni 1944) versuchten die Alliierten, die von Hitler zur „Festung“ erklärte Stadt Caen einzunehmen (Schlacht um Caen). Im Rahmen der Operation Jupiter (10. und 11. Juli) kam es zu Kämpfen bei oder in Éterville. In der Nacht vom 11. zum 12. Juli nahmen Bataillone der 4. Kanadischen Infanterie-Brigade Éterville und Verson ein. In der Nähe von Éterville liegt der damals hart umkämpfte Hügel 112.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008
Einwohner 307 319 378 493 766 1.043 1.360
Quelle: Cassini, EHESS und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche Saint-Jean-Baptiste
  • Kirche Saint-Jean-Baptiste

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Éterville – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. books.google.de / 2011 / 2012, Seite 111