Évreux

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Évreux
Wappen von Évreux
Évreux (Frankreich)
Évreux
Region Haute-Normandie
Département Eure (Präfektur)
Arrondissement Évreux (Unterpräfektur)
Kanton Chef-lieu von 4 Kantonen
Gemeindeverband Grand Évreux Agglomération.
Koordinaten 49° 1′ N, 1° 9′ O49.0233333333331.1525Koordinaten: 49° 1′ N, 1° 9′ O
Höhe 57–147 m
Fläche 26,45 km²
Einwohner 49.359 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 1.866 Einw./km²
Postleitzahl 27000
INSEE-Code
Website http://www.evreux.fr/

Mairie, Rathaus
.

Évreux ist eine französische Stadt mit 49.359 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) in der Region Haute-Normandie. Bezüglich der Einwohnerzahl ist es die drittgrößte Stadt der Region.[1] Évreux ist Präfektur des Départements Eure und Hauptort des Kommunalverbands Grand Évreux Agglomération.[2] Die Einwohner werden nach dem gallischen Stamm der Eburovices Ébroïciens genannt.

Geografie[Bearbeiten]

Évreux liegt 88 Kilometer nordwestlich von Paris, 47 Kilometer südlich von Rouen und wird vom Fluss Iton durchquert. Das Gemeindegebiet umfasst 2645 Hektar, die mittlere Höhe beträgt 102 Meter über dem Meeresspiegel, die Mairie steht auf einer Höhe von 70 Metern. Im Südwesten der Stadt liegt der 4200 Hektar große Wald Forêt d’Évreux. Nachbargemeinden von Évreux sind Aviron im Nordwesten, Gravigny im Norden, Angerville-la-Campagne im Süden und Arnières-sur-Iton im Südosten.

Évreux ist einer Klimazone des Typs Cfb (nach Köppen und Geiger) zugeordnet: Warmgemäßigtes Regenklima (C), vollfeucht (f), wärmster Monat unter 22 °C, mindestens vier Monate über 10 °C (b). Es herrscht Seeklima mit gemäßigtem Sommer.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Gallo-römisches Fresko aus Mediolanum (250–275)

Kelten, Römer und Christen[Bearbeiten]

Dolmen und Menhire auf dem Gemeindegebiet von Évreux weisen eine Besiedlung in keltischer Zeit nach.[3] Évreux war die Hauptstadt der Eburovices und wurde damals Mediolanum oder Mediolanum Aulercorum genannt, sie wurde von Claudius Ptolemäus (um 100 bis vor 180) erstmals urkundlich erwähnt[4] und wurde im 3. Jahrhundert im Itinerarium Antonini genannt. Im 3. Buch De bello Gallico (57–56 v. Chr.) schrieb Gaius Iulius Caesar, dass die Eburovices ihren Senat töteten, weil dieser gegen den Krieg war. Sie schlossen sich der Revolte der Veneller an. Nach dem Mord an den Senatoren schlossen die Eburovices die Tore der Stadt. Demnach war Évreux damals eine befestigte Stadt.[5] Es gibt jedoch keine archäologischen Funde, die die These unterstützen, dass Évreux damals schon über regelrechte Stadtmauern verfügte. Nach einem kurzlebigen Sieg der Gallier über Quintus Titurius Sabinus wurde das Gebiet der Aulerci wieder von Römern besetzt.[6]

In gallo-römischer Zeit (52 v. Chr. bis 486 n. Chr.) lag Évreux an einer Kreuzung zweier Römerstraßen.[7] Die Stadt gehörte zur römischen Provinz Gallia Lugdunensis. Zwischen 41 und 54 n. Chr. wurden ein Theater und Thermen gebaut. 1890 wurde ein Depotfund von über 100.000 Münzen aus der Zeit der Reichskrise des 3. Jahrhunderts entdeckt. Die Münzen waren in Ledersäcke verpackt und wogen insgesamt 340 Kilogramm. Ein weiterer Hinweis auf die Auswirkungen der Reichskrise ist der Brand des Viertels zwischen rue de Saint-Louis und allée des Soupirs. Das Viertel brannte nach 260 nieder und wurde nicht wieder aufgebaut. An der archäologischen Fundstätte in der rue de la Harpe bietet sich ein ähnliches Bild. Dieser Teil von Mediolanum wurde im letzten Viertel des 3. Jahrhunderts verlassen und erst im Mittelalter wieder genutzt, diesmal als Friedhof. In gallo-römischer Zeit lag der Friedhof im Südosten der Stadt. Er wurde bis zum Mittelalter genutzt. Die Stadtmauer umfasste im 3. Jahrhundert eine Fläche von etwa 8 Hektar.[8]

Taurin missioniert die Eburovices, Goldschmiedearbeit aus dem 13. Jahrhundert auf Taurins Reliquienschrein in der Kirche Saint-Taurin

Der Heilige Taurinus († zu Beginn des 5. Jh.)[9] gilt als Bischof von Évreux und missionierte die Eburovices. Über erste christliche Gebäude ist jedoch nichts bekannt, die nächsten archäologischen Funde stammen aus der Karolingerzeit (8. bis 10. Jahrhundert).

Mittelalter[Bearbeiten]

Der Merowingerkönig Chlodwig I. (466-511) eroberte Évreux.[3] Er hielt 511 das Erste Konzil von Orléans ab, an dem Maurusius, der erste „ordentliche“ Bischof von Évreux, teilnahm.[8] Der Bischof Laudulfus (nach 585) ist ebenfalls ein Heiliger.[10]

Um 892 belagerten, eroberten und plünderten Rollos Normannen die Stadt. 990 wurde Évreux Sitz einer Grafschaft der Herzöge der Normandie. 1118 fiel die Grafschaft durch Heirat an das Haus Montfort-l’Amaury. Heinrich I. von England wollte dies verhindern und ließ die Stadt besetzen. Sie wurde durch den rechtmäßigen Grafen von Évreux, den Grafen von Anjou und den Grafen von Flandern belagert und eingenommen. Die Häuser und Kirchen wurden geplündert. Im darauffolgenden Jahr wurde die Stadt wieder von den Engländern eingenommen, die die Stadt in Brand steckten. Es war ihnen nicht gelungen, die Burg von Évreux einzunehmen.

Karl der Edelmütige (1361–1425) auf einem Fenster der Kathedrale, Illustration aus dem 17. Jahrhundert

1193 trat Jean Plantagenêt (1167-1216) Verneuil-sur-Avre und Évreux an Philipp II. von Frankreich (1165-1223) ab. Bei der Rückkehr von Richard Löwenherz (1157-1199) im Jahr 1194 gab Philipp II. Évreux an Jean Plantagenêt zurück und belagerte Verneuil. Philipp II. behielt die Burg von Évreux, auf der eine Garnison stationiert war. Jean Plantagenêt veranstaltete daraufhin ein Festmahl für die Franzosen und ließ sie dabei massakrieren. Die Köpfe der getöteten Soldaten ließ er auf den Türmen der Stadtmauern aufspießen. Daraufhin beendete Philipp II. die Belagerung von Verneuil und marschierte mit seinen Truppen nach Évreux, das er in Brand setzen ließ, viele Einwohner wurden getötet. 1199 brandschatzte er Évreux erneut.[3]

Im 13. Jh. erlebte Évreux eine Zeit des Wachstums durch die ansässige Textilindustrie.[11] Mathieu des Essarts kaufte 1285 das Lehen Saint-Germain und ließ sich dort ein Herrenhaus bauen. Als er im Jahr 1299 Bischof wurde, schenkte er Lehen und Herrenhaus dem Bistum Évreux. 1315 fielen Lehen und Herrenhaus an die Grafschaft. Ab 1328 bis 1404 waren die Grafen von Évreux zugleich Könige von Navarra. 1384 wurde das Herrenhaus restauriert, das inzwischen auch Herrenhaus Navarre genannt wurde.[12]

Neuzeit[Bearbeiten]

1441 nahmen französische Truppen unter dem Befehl Robert des Flocques im Zuge des Hundertjährigen Kriegs (1337–1453) die Stadt ein. Für Pierre de Brézé wurde der Titel „Graf von Évreux“ – allerdings nicht vererbbar – wiederbelebt. Die Grafschaft war eigentlich 1404 von Karl dem Edelmütigen an den französischen König zurückgegeben worden. 1462 ließ König Ludwig XI. die Burg von Évreux restaurieren und verkaufte das Lehen Navarre.[12]

In der Schlacht bei Montlhéry am 16. Juli 1465 fielen Jacques de Flocques, der Bailli, und Pierre de Brézé, der Graf von Évreux. Sie hatten an der Seite Ludwigs XI. gegen die Ligue du Bien public gekämpft. Die Grafschaft Évreux wurde daher wieder aufgelöst. Das Gerücht kam auf, dass der Graf von Leuten des Königs getötet worden sei. Daher ließ Jeanne Crespin, die Witwe des Grafen, in der Nacht vom 27. zum 28. September 1465 Jean II. de Bourbon und dessen Truppen und somit die Ligue du Bien public in die Stadt. Die Ligue besetzte auch die Burg von Rouen und benutzte das als Druckmittel. Dementsprechend wurde Évreux im Vertrag von Conflans am 5. Oktober 1465 Charles de Valois zugesprochen, der ein Mitglied der Ligue und Bruder des Königs war. Der neue Besitzer ließ die Stadt plündern. Zu den Generalständen von 1468 in Tours entsandte die Stadt drei Vertreter, die verlangten, dass die Normandie wieder in den Besitz des Königs gelangen sollte. Am 9. November 1469 kehrte die Normandie dann wirklich wieder zur Krone zurück. Am Échiquier de Rouen, dem höchsten eigenständigen Gerichtshof der Normandie, wurde auf Befehl Ludwigs XI. der Herzogsring zerschlagen.[13]

Ab 1520 hielt die Reformation im Département Eure Einzug. 1540 versuchte Franz I. von Frankreich (1494–1547) in Évreux ein Inquisitionsgericht zu etablieren, da Papst Paul III. bemüht war die Inquisition zur Bekämpfung der Reformation in Frankreich einzuführen. Die Einwohner der Normandie widersetzten sich diesen Bestrebungen und das Inquisitionsgericht wurde wieder aufgelöst. 1555 wurde ein Mönch aus der Priorei Notre-Dame du Parc in Harcourt wegen Häresie auf dem Scheiterhaufen in Évreux verbrannt. Daraufhin trafen sich mehrere Protestanten auf dem Friedhof an der Kapelle Saint-Adrien und beschädigten eine Statue und das Friedhofskreuz.[14] 1559 wurde die erste offizielle reformierte Kirche in Évreux eingerichtet. Sie bestand bis zur Aufhebung des Edikts von Nantes mit dem Edikt von Fontainebleau im Jahr 1685.[15][16]

Vor der Schlacht von Ivry im Jahr 1590 eroberte Armand de Gontaut, seigneur de Biron (1524-1592), die Stadt. Während der Fronde (1648–1653) wurde sie von königlichen Truppen erobert.[3] Nachdem der Besitzer des Lehens Navarre bei Miserey ermordet worden war, verkaufte dessen Tochter das Anwesen 1665 an Frédéric-Maurice de La Tour d’Auvergne, Herzog von Bouillon. Sein Sohn Godefroy-Maurice de La Tour d’Auvergne ließ von 1679 bis 1686 nach den Plänen von Jules Hardouin-Mansart ein Schloss auf dem Lehen Navarre erbauen.[12]

Moderne[Bearbeiten]

Während der Französischen Revolution (1789–1799) wurden Teile Évreuxs zerstört,[11] obwohl die Stadt den Reformen positiv gegenüberstand. François-Nicolas-Léonard Buzot (1760–1794) vertrat Évreux in den Generalständen von 1789 und im Nationalkonvent.[3]

Das Schloss Navarre

1836 ließ der neue Eigentümer das Schloss Navarre aus dem 17. Jh. abreißen und eine Fabrik auf dem Gelände errichten. Heute befindet sich dort das Hippodrom von Évreux. Auf Luftbildern sind das Schloss und die Gartenanlage, die André Le Nôtre entworfen hatte, gut zu erkennen.[17]

Im Deutsch-Französischen Krieg (1870–1871) wurde Évreux im November 1870 von preußischen Truppen bombardiert und schließlich bis Dezember besetzt.[18]

Im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) wurde Évreux durch Bombardements erheblich zerstört. Bei den Bombardements durch die Luftwaffe im Juni 1940 starben 87 Zivilpersonen, außerdem kamen 135 französische und britische Soldaten um. Durch das Bombardement der Alliierten am 12. Juni 1944 starben 210 Zivilpersonen. Die Bombardements setzten sich im Juli und August 1944 fort, forderten aber nur noch sechs Opfer.[19] Am 23. August 1944 wurde Évreux durch die 1. US-Armee befreit.[20][21]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Gärten und Grünflächen[Bearbeiten]

Évreux ist mit drei Blumen im Conseil national des villes et villages fleuris (Nationalrat der beblümten Städte und Dörfer) vertreten.[22] Die „Blumen“ werden im Zuge eines regionalen Wettbewerbs verliehen, wobei maximal drei Blumen erreicht werden können.

1985 wurde die 80 Kilometer lange Bahnstrecke Évreux – Le Neubourg – Honfleur geschlossen. Im Wald von Évreux, über den Iton bis zum Wald von Saint-Michel wurde die Bahnstrecke in einen Fahrrad- und Wanderweg umgewandelt, der 2,7 Kilometer lang ist und Ligne verte genannt wird (‚grüne Linie‘). Über den Weg chemin de Valême ist die Ligne verte mit dem 18-Loch Golfplatz der Stadt verbunden.

Der Garten des Kapuzinerklosters ist heute ein öffentlicher Park. Er heißt Parc François Mitterrand und besteht aus zwei Teilen, der eine Teil ist im Stil eines Barockgarten angelegt, der andere Teil als Englischer Landschaftsgarten. Der Park beherbergt unter anderem Magnolien, Ginkgos, Schwarze Maulbeeren, Küstenmammutbäume, Weihrauchzedern, Taschentuchbäume und Feigenbäume. In Gewächshäusern stehen auf über 300 m² Orangenbäume, Kakteen, Orchideen, Farne und andere Pflanzen. In der 1843 gebauten Orangerie finden Veranstaltungen für Kinder und Ausstellungen statt.

Der Parc de Trangis liegt zwischen dem Viertel La Madeleine und dem Wald von Évreux. Das Gelände ist 18 Hektar groß. 1982 erwarb die Stadt Évreux das Grundstück zu dem ein Schloss aus dem 18. Jahrhundert gehört. Der Park bietet umfangreiche Rasenflächen für Picknicks, einen Minigolfplatz und einen botanischen Lehrpfad, die Eingangshallen des Schlosses können für Feste gemietet werden.[23]

Bauwerke[Bearbeiten]

Glockenturm Tour de l’Horloge
Die Kathedrale Notre-Dame

Évreux ist ein altes Bistum mit einem herrschaftlichen Bischofssitz. Der Bischofssitz mit seinen Nebengebäuden und Gärten ist als Site classé (Kultur- und Naturdenkmal) klassifiziert[11] und beherbergt heute das städtische Museum. Die heutigen Gebäude stammen aus dem 15. und 18. Jahrhundert.

Auch die gotische Kathedrale und der Glockenturm sind sehenswert. Beide sind schon seit 1862 als Monument historique (historisches Denkmal) geschützt. Eine ursprüngliche Kathedrale war romanisch und wurde 1076 geweiht. 1119 wurde sie durch den Brand zerstört, den Heinrich I. verursacht hatte. 1140 wurde sie wiederaufgebaut, 1994 und 1198 brannte sie erneut. In der heutigen Form wurde sie seit dem 13. Jahrhundert erbaut. Die Fenster stammen aus dem 13. und 17. Jahrhundert. 1475 wurde die Turmspitze errichtet. Unter das Dach legte man Reliquien der Heiligen Barbara von Nikomedien und Maximus von Évreux. Barbara von Nikomedien sollte das Gebäude vor Blitz und Brand schützen.[24]

Das städtische Theater wurde 1901 vom Architekten Léon Legendre gebaut. Er hatte mit seinem Entwurf 1897 einen Wettbewerb der Stadt gewonnen. Eröffnet wurde das Theater 1903. Es befindet sich im Besitz der Stadt. 2002 wurde die Bemalung und der Stuck, des von Charles Denet gestalteten Foyers, in das Zusatzverzeichnis der Monuments historiques eingetragen.

In vier Straßen gibt es noch denkmalgeschützte Reste des Befestigungswalls aus dem 3. und 4. Jahrhundert.

Klöster[Bearbeiten]

Kirche Saint-Taurin

Der Altar der Abteikirche Saint-Taurin zählt zu den prunkvollsten vergoldeten Altären des mittelalterlichen Frankreich. Die Abtei wurde von Herzog Richard I. (935-996) gegründet. Von 1642 bis 1793 wurde sie von Maurinern bewohnt. 1793 wurde die Abtei verkauft. Die Kirche und die Reste der Abtei sind als Monument historique klassifiziert. Der Kirchplatz ist mitsamt den dortigen Bäumen als Site classé eingestuft.

Das alte Kloster der Cordeliers ist das letzte mittelalterliche franziskanische Bauwerk in der Normandie, das noch erhalten ist. Das Kloster wurde 1260 gegründet, im 14. Jahrhundert nach einem Brand wiederhergestellt und im 19. Jahrhundert stark beschädigt. 1994 wurde es teilweise in das Zusatzverzeichnis der historischen Denkmale eingetragen (inscrit MH), es befindet sich im Privatbesitz.

Das alte Kloster der Ursulinen wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Nach der Auflösung des Klosters wurde es staatlich genutzt, als Gendarmerie und Kaserne. Es wurde 1975 in das Zusatzverzeichnis der historischen Denkmale eingetragen.[25]

Das alte Kapuzinerkloster wurde im 17. Jahrhundert gebaut. Über viele Jahre hinweg diente es als Gymnasium, heute beherbergt es eine Musikschule.[23] Der Kreuzgang wurde 1931 denkmalgeschützt, abgesehen von einem Backsteingebäude wurden die Häuser um den Kreuzgang 1963 in das Zusatzverzeichnis der historischen Denkmale eingetragen.[25]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet gelten geschützte geographische Angaben (IGP) für Schweinefleisch (Porc de Normandie), Geflügel (Volailles de Normandie) und Cidre (Cidre de Normandie und Cidre normand).[1]

Ein größerer Arbeitgeber ist das Militär, das auf dem Gebiet östlicher Nachbargemeinden den Militärflugplatz Évreux-Fauville betreibt.

Évreux besitzt einen Bahnhof an der Eisenbahnstrecke Paris–Cherbourg; die Fahrzeit nach Paris Gare Saint-Lazare liegt bei unter einer Stunde.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Vincent Delerm auf der Pariser Buchmesse 2012

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Jean Mineray: Évreux. Histoire de la ville à travers les âges. Éditions Bertout, Luneray 1988, ISBN 2-86743-062-3 (französisch).
  •  André Plaisse: Évreux et les Ébroïciens au Temps de Louis XI. In: Société Libre de l’Eure (Hrsg.): Connaissance de l’Eure. 4, Évreux 1986 (französisch).
  •  A.-V. de Walle: Évreux et l’Eure pendant la guerre. Charles Herissey, Évreux November 2000, ISBN 2-914417-05-5 (erstmals 1946 erschienen, französisch).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Évreux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Ville d’Évreux. In: Annuaire-Mairie.fr. Abgerufen am 4. September 2012 (französisch).
  2. Grand Évreux Agglomération. Communauté d'agglomération d’Evreux, abgerufen am 6. Juni 2010 (französisch).
  3. a b c d e  Daniel Delattre, Emmanuel Delattre: L’Eure, les 675 communes. Editions Delattre, Grandvilliers 2000, S. 103–107. (französisch)
  4. Geographia II,8,9: Mediolanion, Werk nicht selbst gelesen, es wird von Mineray in Histoire de la ville à travers les âges als Quelle genannt.
  5. De Bello Gallico. 17,3. Werk nicht selbst gelesen, es wird von Mineray in Histoire de la ville à travers les âges als Quelle genannt.
  6.  Jean Mineray: Évreux. Histoire de la ville à travers les âges. Éditions Bertout, Luneray 1988, ISBN 2-86743-062-3, S. 14 (französisch).
  7. Carte. In: Itinéraires Romains en France. Abgerufen am 6. Juni 2010 (französisch).
  8. a b  Dominique Cliquet: L’Eure. 27. In: Michel Provost, Academie des inscriptions et belles-lettres, Ministere de la culture (Hrsg.): Carte Archéologique de la Gaule. Fondation Maison des Sciences de l’Homme, Paris 1993, ISBN 2-87754-018-9, S. 44–46, 49 (französisch).
  9. Taurinus von Évreux. In: Ökumenisches Heiligenlexikon. Abgerufen am 6. Juni 2010 (französisch).
  10. Saint Laudulf. In: Nominis. Église Catholique en France, abgerufen am 4. September 2012 (französisch).
  11. a b c communes. In: eure.pref.gouv.fr. Präfektin von Eure, abgerufen am 9. Oktober 2012 (französisch).
  12. a b c  Franck Beaumont, Philippe Seydoux: Gentilhommières des pays de l’Eure. Editions de la Morande, Paris 1999, ISBN 2-902091-31-2 (formal falsche ISBN), S. 11–13 (französisch).
  13.  André Plaisse: Évreux et les Ébroïciens au Temps de Louis XI. In: Société Libre de l’Eure (Hrsg.): Connaissance de l’Eure. 4, Évreux 1986, ISBN 2-904915-01-9 (formal falsche ISBN), S. 29, 33–35, 38, 40 (französisch).
  14.  Pierre Le Brasseur: Histoire civile et ecclesiastique du comté d’Evreux, ou l’on voit tout ce qui s’est passé depuis la fondation de la monarchie, tant par rapport aux rois de France, qu’aux anciens ducs de Normandie, & aux rois d’Angleterre. François Barois, Paris 1722, S. 319 (französisch, online).
  15.  Laurence Riviale: Le vitrail en Normandie entre Renaissance et Réforme (1517–1596). In: Corpus Vitrearum. 7, Presses Universitaires de Rennes, Rennes 2007, ISBN 978-2-7535-0525-4, S. 25–29 (französisch).
  16.  Bernard Bodinier (Hrsg.): L’Eure de la Préhistoire à nos jours. Jean-Michel Bordessoules, Saint-Jean-d’Angély 2001, ISBN 2-913471-28-5, S. 248 (französisch).
  17.  Jean-Noël Le Borgne, Véronique Le Borgne, Pascale Eudier, Annie Etienne, Association Archéo 27 (Hrsg.): Archéologie Aérienne dans l’Eure. Page de Garde, Caudebec-les-Elbeuf 2002, ISBN 2-84340-230-1, S. 75.
  18.  Alex Gardin: La guerre de 1870–1871 à Bernay. Les Éditions Page de Garde, Saint-Aubin-les-Elbeuf 1997, ISBN 2-84340-037-6, S. 19, 43 (französisch, Nachdruck, Original von 1898).
  19.  A.-V. de Walle: Évreux et l’Eure pendant la guerre. S. 200–214.
  20.  A.-V. de Walle: Évreux et l’Eure pendant la guerre. S. 144–152.
  21.  Raymond Ruffin: Le Prix de la Liberté. Juin – août 44. Presses de la Cité, 1995, ISBN 2-258-03893-6, S. 266.
  22. Palmarès des villes et villages fleuris. Conseil National des Villes et Villages Fleuris, abgerufen am 14. August 2011 (französisch).
  23. a b  A. Blanchard, M. Delafenêtre, Lisa Pascual: Jardins en Normandie. Eure. Connaissance des Jardins, Caen 2001, ISBN 2-912454-07-7, S. 20–24. (französisch)
  24.  Bernard Verwaerde: A quels saints se vouer?... dans l’Eure. les saints protecteurs et guérisseurs. Editions Page de Garde, Caudebec-lès-Elbeuf 2001, ISBN 2-84340-191-7, S. 54 (französisch).
  25. a b Évreux. In: Base Mérimée. Ministère de la culture, abgerufen am 8. Juni 2010 (französisch).
  26. David Fiala, Nicole Jolivet: Le Puy de Musique d’Évreux. Université de Rouen, Centre d’Études et de Recherche Éditer/Interpréter, abgerufen am 6. Juni 2010 (französisch).