Île-de-France

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Île-de-France
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Über dieses Bild
Basisdaten
Präfektur Paris
Präsident des Regionalrats Valérie Pécresse (LR)
Bevölkerung 12.246.234 (2018)
Bevölkerungsdichte 1.019,6 Einwohner je km²
Fläche 12.011 km²
Départements 8
Arrondissements 25
Gemeindeverbände 63
Kantone 155
Gemeinden 1.276
ISO-3166-2-Code FR-IDF

Reliefkarte der Region Île-de-France
Das Logo der Region (seit 2005)
Bevölkerungsentwicklung 1801–2016
Bevölkerungsentwicklung 1975–2016
Bevölkerungsentwicklung der einzelnen Départements der Île-de-France im Vergleich 1876–2016

Die Île-de-France [il dəˈfʀɑ̃s] ist eine Region in Nordfrankreich, die größtenteils mit dem Ballungsraum Paris identisch ist und deshalb auch als Agglomeration Paris bezeichnet wird. Die Region besteht aus der Stadt Paris (mit der Ordnungsnummer 75) und den Départements Essonne (91), Hauts-de-Seine (92), Seine-et-Marne (77), Seine-Saint-Denis (93), Val-d’Oise (95), Val-de-Marne (94) und Yvelines (78). Sie hat eine Fläche von 12.012 km² und 12.246.234 Einwohner (Stand Januar 2018).[1] Bedeutende Städte neben Paris, das auch Verwaltungssitz der Region ist, sind Versailles, Boulogne-Billancourt, Montreuil, Argenteuil und Saint-Denis. Die Einwohner werden Franciliens genannt. Das Département mit der Ordnungszahl 75 bildet die Kernstadt, die Départements 92, 93 und 94 bilden die Petite Couronne (1. Vorortgürtel) und die Départements 77, 78, 91 und 95 die Grande Couronne (2. Vorortgürtel).

Der Name Île-de-France (dt. Insel Frankreichs) wird heute meist mit der Lage zwischen den Flüssen Seine, Marne, Oise und Beuvronne erklärt, von denen das Gebiet wie eine Insel umschlossen wird. Womöglich geht der Name aber auch auf eine altfränkische Bezeichnung Liddle Franke, also „Kleinfranken“ oder „Kleinfrankreich“ zurück. Als Zone d’études et d’aménagement du territoire und NUTS-1-Region heißt sie heute auch Région parisienne („Pariser Region“).

Die verbreitetsten Dialekte in der Île-de-France sind Champenois und Francien.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisch gesehen ist die Île-de-France das Kernland Frankreichs, auf das sich meist Namen wie Francia oder Franzien bezogen. Die französische Standardsprache beruht auf dem Dialekt der Île-de-France.

Seit der Unterwerfung des Syagrius durch Chlodwig I. bildet die Gegend mit nur einer kurzen Unterbrechung im 7. Jahrhundert ein politisches Zentrum des Frankenreiches der Merowinger und Karolinger und ab dem 9. Jahrhundert des Westfrankenreiches, also des späteren Frankreich. Es war jahrhundertelang mit der französischen Krondomäne, der Domaine royal, identisch. Von hier aus breitete sich die Gotik aus, die ursprünglich der Baustil nur dieser Region und damit auch der französische „Königsstil“ war. Ab Ludwig XIV. regierten die französischen Könige von Versailles aus, wo sie das imposante und viel kopierte Schloss Versailles schufen.

Bis zur Französischen Revolution war die Île-de-France eine der historischen Provinzen Frankreichs. Mit der Bildung der Départements 1789/1790 wurde sie als administrative Einheit aufgelöst.

Bei der Bildung der Programmregionen (Régions de programme) im Jahr 1956 erhielt das Gebiet zunächst den Namen Région Parisienne. 1976 wurde die Région Parisienne in Île-de-France umbenannt. Allerdings weicht das Territorium der neuen Region in einigen Gebieten erheblich von dem der einstigen Provinz ab. Seit 1986 besitzt die Île-de-France ebenso wie die anderen Regionen einen direkt gewählten Regionalrat.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl von 10.952.011 zur Zeit der Volkszählung von 1999 hat sich nach Schätzung des INSEE bis 2018 auf 12.246.234 erhöht, womit die Bevölkerungsdichte von 912 auf 1020 Einwohner pro km² gestiegen ist.[1] Die Île-de-France ist die mit Abstand bevölkerungsreichste und am dichtesten besiedelte Region Frankreichs. Im Jahr 2018 lebten 18,8 % aller Einwohner des europäischen Frankreichs in der Île-de-France.

Die Mehrzahl der Einwohner lebt in der städtischen Agglomeration (Unité urbaine) um Paris, die mit 9.644.507 Einwohnern (1999)[2] die größte Frankreichs und eine der größten Europas ist. Nur dreizehn Jahre später, im Jahr 2012, betrug die Einwohnerzahl der Unité urbaine bereits 10.550.350[3] und 2015 10.706.072[4].

In der Metropolregion Paris (Aire urbaine), die mit der Region Île-de-France relativ identisch ist, lebten im Jahre 2013 12.405.426 [5] und im Jahr 2015 12.532.901 Einwohner.[6]

Laut aktueller Prognosen soll die Einwohnerzahl der Île-de-France zwischen dem Jahr 2010 und dem Jahr 2030 um weitere 1,1 Millionen Einwohner zunehmen.[7] Im Jahr 2050 wird sogar mit einer Einwohnerzahl von über 15 Millionen gerechnet.[8]

Die folgende Tabelle zeigt die Bevölkerungsentwicklung in der Île-de-France seit dem Jahre 1876, aufgeteilt in ihre acht Départements: Die Daten beziehen sich auf den heutigen Gebietsstand, der seit der Gebietsreform in der Île-de-France von 1968 unverändert ist.

Zum 1. Januar 1968 wurden, aufgrund eines Gesetzes von 1964, die Départements Seine und Seine-et-Oise aufgelöst. Das neu geschaffene Département Paris erhielt die Nummer 75 des ehemaligen Départements Seine. Das Département Yvelines erhielt die Nummer 78 des ehemaligen Départements Seine-et-Oise. Drei neu entstandene Départements bekamen die Nummern der ehemaligen Algerischen Départements Alger, Oran und Constantine: Essonne erhielt die 91, Hauts-de-Seine die 92, Seine-Saint-Denis die 93. Neue Nummern erhielten die Départements Val-de-Marne mit der 94 und Val-d’Oise mit der 95. Das Département Seine wurde in die vier neue Départements Paris (nur aus der Stadt Paris bestehend), Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis und Val-de-Marne aufgeteilt. Die drei letztgenannten Départements umfassen auch einige Gemeinden, die vorher zum Département Seine-et-Oise gehörten. Das Département Seine-et-Oise wurde in drei neue Départements aufgeteilt: Yvelines, Essonne und Val-d’Oise. Nur das Département Seine-et-Marne, mit der Ordnungsnummer 77, blieb von der Gebietsreform unangestastet.

Wie in folgender Tabelle zu erkennen ist, fand Anfang des 20. Jahrhunderts die Bevölkerungszunahme vor allem in Paris und der Petite Couronne statt. Seit den 1930er Jahren ist die Bevölkerungszahl von Paris rückläufig, was auf die starke Überbevölkerung mit einer Bevölkerungsdichte von etwa 30.000 Einwohnern pro km² für die Stadt Paris in den 1920er Jahren zurückzuführen ist. Paris galt als die am dichtesten besiedelte Millionenstadt Europas. Des Weiteren sank die Bevölkerungsdichte durch die Modernisierung von Wohnungen und Zusammenlegungen kleiner Wohnungen (Paris weist eine sehr alte Bausubstanz auf). Auch die Verringerung der durchschnittlichen Haushaltsgröße, die Entstehung von Büros und die bessere Erreichbarkeit des Zentrums durch den immer besser ausgebauten ÖPNV und neu angelegten Autobahnen in die Banlieues hinein, trugen zu dieser Entwicklung bei.

Nach jahrzehntelangen Rückgängen der Bevölkerung verzeichnete Paris zwischen 1997 und 2011 wieder ein Wachstum der Bevölkerung. Seit 2012 ist die Einwohnerzahl jedoch wieder rückläufig.

Seit den 1960er Jahren stagnierte das Bevölkerungswachstum in der Petite Couronne, bevor es seit Ende der 1990er Jahre wieder, ein bis heute anhaltendes, Bevölkerungswachstum aufweist.

Während bis in die 1950er Jahre das Wachstum der Bevölkerung vor allem in Paris und der Petite Couronne stattfand und die Grande Couronne nur geringer wuchs, änderte sich das in den 1950er Jahren, wo seitdem in der Grande Couronne, ein bis heute anhaltendes Bevölkerungswachstum stattfindet. Besonders stark wuchs die Grande Couronne in den 1960er und 1970er durch die Anlage von Großwohnsiedlungen und riesiger Neubaugebiete und der Ausweisung der Villes nouvelles, die sich alle in der Grande Couronne befinden.

Heute ist die Petite Couronne fast komplett verstädtert und weist mit Durchschnittswerten von 5.000 bis 9.000 Einwohnern pro km², je nach Département, eine sehr hohe Bevölkerungsdichte auf. Paris ist auch heute noch mit über 20.000 Einwohnern pro km² die am dichtesten besiedelte Millionenstadt Europas. Die Grande Couronne weist ebenfalls für Flächendépartements eine hohe Bevölkerungsdichte auf, wobei die an die Petite Couronne angrenzenden Gebiete einen hohen Verstädterungsgrad aufweisen und die Städte nahtlos mit den Städten der Petite Couronne und diese wiederum nahtlos mit Paris zusammengewachsen sind.

Heutzutage wachsen alle sieben Vorstadt-Départements der Île-de-France hinsichtlich der Einwohnerzahlen, wobei aktuell die Petite Couronne (wegen der Nähe und der guten Anbindung an das Zentrum und niedrigeren Preisen als in Paris) und das Département Seine-et-Marne wegen der vielen Neubaugebiete am stärksten wachsen. In allen Départements der Île-de-France ist das Bevölkerungswachstum alleine auf einen Geburtenüberschuss zurückzuführen. Dieser beträgt etwa 110.000 Personen pro Jahr (bei etwa 180.000 Geburten und 70.000 Sterbefällen pro Jahr in der Île-de-France). Bis auf das Département Seine-et-Marne verzeichnen alle Départements der Île-de-France eine negative Wanderungsbilanz. Diese beträgt etwa −50.000 Personen pro Jahr. Folglich wächst die Region um etwa 60.000 Personen pro Jahr, was einem jährlichen Zuwachs von 0,5 % entspricht und damit exakt dem nationalen Durchschnitt entspricht.

Seit Mitte der 1970er Jahre verzeichnet die Region Île-de-France einen Wanderungsverlust gegenüber dem Rest Frankreichs. Bis dahin konnte die Region große Wanderungsgewinne verzeichnen. Gründe für den Wanderungsverlust sind das hohe Preisniveau, die Wohnungsknappheit, die Großstadthektik und der Wunsch nach mehr Wohnraum, welcher sich durch die hohen Preise nur auf dem Land erfüllen lässt. Vor allem in der Altersgruppe der über 50-Jährigen verzeichnet die Region hohe Wanderungsverluste, was darauf zurückzuführen ist, dass sich viele mit Rentenbeginn auf dem Land oder des schöneren Wetters wegen in Südfrankreich niederlassen.

Wie sich die geplante Erhöhung der Zahl der neugebauten Wohnungen pro Jahr in der Île-de-France von aktuell 40.000 auf 70.000 im Rahmen des Projektes Le Grand Paris, auf die Bevölkerungsentwicklung auswirken wird, bleibt abzuwarten.[9]

Städte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bevölkerungsreichsten Städte der Île-de-France sind:

Stadt Einwohner (Jahr) Département
Paris 2.206.488 (2015) Paris
Boulogne-Billancourt 117.931 (2015) Hauts-de-Seine
Saint-Denis 111.103 (2015) Seine-Saint-Denis
Argenteuil 110.388 (2015) Val-d’Oise
Montreuil 106.691 (2015) Seine-Saint-Denis
Nanterre 93.742 (2015) Hauts-de-Seine
Vitry-sur-Seine 92.531 (2015) Val-de-Marne
Créteil 90.739 (2015) Val-de-Marne
Asnières-sur-Seine 86.512 (2015) Hauts-de-Seine
Versailles 85.771 (2015) Yvelines
Colombes 85.199 (2015) Hauts-de-Seine
Aubervilliers 83.782 (2015) Seine-Saint-Denis
Aulnay-sous-Bois 83.584 (2015) Seine-Saint-Denis
Courbevoie 83.136 (2015) Hauts-de-Seine
Rueil-Malmaison 78.794 (2015) Hauts-de-Seine
Champigny-sur-Marne 76.508 (2015) Val-de-Marne
Saint-Maur-des-Fossés 75.168 (2015) Val-de-Marne

Insgesamt gibt es in der Île-de-France 130 Städte mit mehr als 25.000 Einwohnern, 39 davon besitzen mehr als 50.000 Einwohner (Stand: 1. Januar 2012).

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politische Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Links die Île-de-France am Vorabend der Revolution mit ihren alten Bezirken. Rechts die neue Gebietseinteilung in Départements per Gesetz von 22. Dezember 1789 durch die Konstituante Links die Île-de-France am Vorabend der Revolution mit ihren alten Bezirken. Rechts die neue Gebietseinteilung in Départements per Gesetz von 22. Dezember 1789 durch die Konstituante
Links die Île-de-France am Vorabend der Revolution mit ihren alten Bezirken. Rechts die neue Gebietseinteilung in Départements per Gesetz von 22. Dezember 1789 durch die Konstituante
Die Region Île-de-France mit den Grenzen und Nummern der Départements, der städtischen Agglomeration Paris (unité urbaine) und ihrem sozioökonomischen Einzugsbereich (aire urbaine)
Paris und die von der Gebietsreform von 1968 betroffenen Départements der westlichen Île-de-France. Mit der Verwaltungsreform wurden die beiden Départements Seine und Seine-et-Oise aufgelöst und an ihrer Stelle 7 neue Départements geschaffen.

Die Region Île-de-France untergliedert sich in acht Départements:

OZ = Ordnungszahl des Départements Arr. = Anzahl der Arrondissements Gem. = Anzahl der Gemeinden
W = Wappen des Départements Kant. = Anzahl der Kantone
ISO = ISO-3166-2-Code G.V. = Anzahl der Gemeindeverbände
OZ W Département Präfektur ISO Arr. G.V. Kant. Gem. Einwohner
1. Januar 2015
Fläche
(km²)
Dichte
(Einw./km²)
75 Wappen des Départements Paris Paris Paris FR-75 000000000000001.00000000001 000000000000001.00000000001 000000000000001.00000000001 000000002206488.00000000002.206.488 000000000000105.0000000000105 21.014
77 Wappen des Départements Seine-et-Marne Seine-et-Marne Melun FR-77 000000000000005.00000000005 000000000000023.000000000023 000000000000023.000000000023 000000000000510.0000000000510 000000001390121.00000000001.390.121 000000000005914.00000000005.914 235
78 Wappen des Départements Yvelines Yvelines Versailles FR-78 000000000000004.00000000004 000000000000011.000000000011 000000000000021.000000000021 000000000000262.0000000000262 000000001427291.00000000001.427.291 000000000002286.00000000002.286 624
91 Wappen des Départements Essonne Essonne Évry FR-91 000000000000003.00000000003 000000000000014.000000000014 000000000000021.000000000021 000000000000196.0000000000196 000000001276233.00000000001.276.233 000000000001804.00000000001.804 707
92 Wappen des Départements Hauts-de-Seine Hauts-de-Seine Nanterre FR-92 000000000000003.00000000003 000000000000005.00000000005 000000000000023.000000000023 000000000000036.000000000036 000000001601569.00000000001.601.569 000000000000176.0000000000176 9.100
93 Wappen des Départements Seine-Saint-Denis Seine-Saint-Denis Bobigny FR-93 000000000000003.00000000003 000000000000005.00000000005 000000000000021.000000000021 000000000000040.000000000040 000000001592663.00000000001.592.663 000000000000236.0000000000236 6.749
94 Wappen des Départements Val-de-Marne Val-de-Marne Créteil FR-94 000000000000003.00000000003 000000000000004.00000000004 000000000000025.000000000025 000000000000047.000000000047 000000001372389.00000000001.372.389 000000000000245.0000000000245 5.602
95 Wappen des Départements Val-d’Oise Val-d’Oise Pontoise FR-95 000000000000003.00000000003 000000000000013.000000000013 000000000000021.000000000021 000000000000184.0000000000184 000000001215390.00000000001.215.390 000000000001245.00000000001.245 976
Gesamt 000000000000025.000000000025 000000000000063.000000000063 000000000000155.0000000000155 000000000001276.00000000001.276 12.082.144 000000000012011.000000000012.011 1.006
Arrondissements in der Region Île-de-France
Kantone in der Region Île-de-France
Gemeindeverbände in der Region Île-de-France

Regionalrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnis der Wahl des Regionalrates vom 13. Dezember 2015:[10]

Sitz des Regionalrates ist Rue Barbet-de-Jouy 33.

Petite Couronne und Grande Couronne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufteilung der Region Île-de-France nach Kernstadt (blau) und Petite Couronne (1. Vorortgürtel) (orange) und Grande Couronne (2. Vorortgürtel) (grün)

Da sich die Probleme der inneren, an Paris angrenzenden Departements von denen der weiter außenliegenden oft erheblich unterscheiden, wird gelegentlich eine (informelle) Unterscheidung in diesem Sinne gemacht.

Als Petite Couronne, als inneren Kranz, der Paris umgibt, fasst man die drei Départements zusammen, die an Paris angrenzen: Hauts-de-Seine (92), Seine-Saint-Denis (93) und Val-de-Marne (94). Diese bildeten bis 1967 zusammen mit Paris im Wesentlichen das Département Seine. Sie sind stark verstädtert, mit einer hohen Bevölkerungsdichte.

Die Grande Couronne, der äußere Kranz, besteht aus den Départements Seine-et-Marne (77), Yvelines (78), Essonne (91) und Val-d'Oise (95). Der innere Teil der Grande Couronne, der an die Petite Couronne anschließt ist ebenfalls stark verstädtert. Die verstädterte Zone in der Île-de-France, welche durchgehend zusammenhängend bebaut ist, hat einen Durchmesser von etwa 70 Kilometern. Außerhalb dieses Bereiches ist die Grande Couronne in vielen Gebieten noch sehr ländlich geprägt. Ausnahmen bilden dort nur einige Regionalzentren wie Rambouillet, Provins und Étampes.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Region Île-de-France ist bei weitem die wohlhabendste in Frankreich. Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreichte die Region 2015 einen Index von 176 (EU-28 = 100).[11] Im Jahr 2017 betrug die Arbeitslosenquote 8,7 % und lag damit unter dem gesamtfranzösischen Durchschnitt.[12]

Seit 1992 existiert in Marne-la-Vallée östlich von Paris der Freizeitpark Disneyland Resort Paris.

Eines der Hauptgeschäftszentren ist La Défense, ein Hochhausviertel, das am westlichen Rand der Stadt Paris liegt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Öffentliche Nahverkehr in Paris und der Île-de-France wird durch folgende Verkehrsmittel gewährleistet:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Île-de-France – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Île-de-France – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Quelle: https://www.insee.fr/fr/statistiques/1893198
  2. Quelle: http://www.insee.fr/fr/ffc/chifcle_fiche.asp?ref_id=NATTEF01204&tab_id=201
  3. Unité urbaine 2010 de Paris. Abgerufen am 19. September 2014.
  4. Dossier complet : Unité urbaine de Paris (00851). INSEE, 25. September 2018, abgerufen am 8. Oktober 2018 (französisch).
  5. Les 60 premières aires urbaines en 2013. Abgerufen am 21. März 2016.
  6. [https://www.insee.fr/fr/statistiques/fichier/3353488/TEF2018.pdf INSEE: Tableaux de l’économie française 2018]. Abgerufen am 10. August 2018.
  7. L’Île-de-France en 2030. Archiviert vom Original am 16. Juni 2013; abgerufen am 10. Dezember 2012.
  8. A quoi ressemblera l'Ile-de-France en 2050? Abgerufen am 3. März 2014.
  9. L'objectif du Grand Paris de construire 70.000 logements par an sera difficile à tenir. Abgerufen am 9. September 2016.
  10. Résultats régionales 2015 auf linternaute.com, abgerufen am 11. Januar 2016
  11. Eurostat. Abgerufen am 22. August 2018.
  12. Arbeitslosenquote, nach NUTS-2-Regionen. Abgerufen am 5. November 2018.

Koordinaten: 48° 44′ N, 2° 38′ O