Óbidos (Pará)

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Município de Óbidos
Óbidos
Obidos Brazil - panoramio.jpg
Ältere Anlegestelle
Óbidos (Brasilien)
Óbidos
Koordinaten 1° 55′ S, 55° 31′ WKoordinaten: 1° 55′ S, 55° 31′ W
Lage des Munizips im Bundesstaat Pará
Symbole
Brasão de Óbidos (Pará).jpg
Wappen
Bandeira de Óbidos (Pará).jpg
Flagge
Gründung 12. Dezember 1697 (Erstansiedlung) (324 Jahre)
2. Oktober 1854 (Stadtrechte) (167 Jahre)Vorlage:Infobox Ort in Brasilien/Wartung
Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat Pará
Gewässer Amazonas
Klima tropisch, Am[1]
Fläche 28.021,4 km²
Einwohner 49.333 (2010[2])
Dichte 1,8 Ew./km²
Schätzung 52.137 (1. Juli 2019)[2]
Gemeindecode IBGE: 1505106
Postleitzahl 68250-000
Telefonvorwahl (+55) 93
Zeitzone UTC−3
Website obidos.pa (brasilianisches Portugiesisch)
Politik
Stadtpräfekt Francisco José Alfaia de Barros (2017–2020)
Partei PL
Wirtschaft
BIP 612.233 Tsd. R$
12.100 R$ pro Kopf
(2016)
HDI 0,594 (niedrig) (2010)

Óbidos, offiziell portugiesisch Município de Óbidos, ist eine 1697 von den portugiesischen Eroberern gegründete Gemeinde im heutigen Brasilien. Sie liegt an der engsten Stelle des gesamten Amazonas im Bundesstaat Pará zwischen Belém und der Landeshauptstadt des Bundesstaates Amazonas, Manaus. Der Fluss ist hier nur circa 2 Kilometer breit, aber immer noch 93 Meter tief. Sie ist nach dem portugiesischen Ort Óbidos benannt.

Laut Volkszählung 2010 des Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) hatte Óbidos eine Bevölkerungszahl von 49.333 Einwohnern, die Obidenser genannt werden. Die Bevölkerungszahl wurde zum 1. Juli 2019 auf 52.137 Einwohner geschätzt, die auf einer großen Gemeindefläche von rund 28.021,4 km² leben.[2] Nach Fläche steht die Gemeinde an 8. Stelle der 144 Munizips des Bundesstaates, nach Bevölkerungszahl an 41. Stelle. Rechnerisch ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 1,8 Personen pro km².

Óbidos ist Sitz des katholischen Bistums Óbidos.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Óbidos liegt im brasilianischen Bundesstaat Pará und „hat eine Fläche von 181.308. km² [… Der Ort] grenzt an die beiden Länder Guyania und Suriname sowie an die brasilianischen Bundesstaaten Roraima und Amazonas. Das großflächige Gebiet wird von ca. 250 000 Menschen bewohnt.“

Umliegende Gemeinden sind im Norden Almeirim, im Süden Santarém und Juruti, im Osten Alenquer und im Westen Oriximiná.

„Im Territorium der Diözese Óbidos leben drei indigene Ethnien, die Xiquiana, Kaxuiana und Tiriyó.“[3]

Kommunalverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Stadtpräfekten (Bürgermeister) wurde bei der Kommunalwahl 2016 Francisco José Alfaia de Barros des damaligen Partido da República (PR) für die Amtszeit von 2017 bis 2020 gewählt.[4]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Stadt Land
1991 42.307 20.147 22.160
2000 46.490 22.978 23.512
2010 49.333 25.466 23.867
2019 52.137 ? ?

Quelle: Atlas do Desenvolvimento Humano no Brasil

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Óbidos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klima Óbidos: Wetter, Klimatabelle & Klimadiagramm für Óbidos. In: de.climate-data.org. Abgerufen am 1. November 2019.
  2. a b c Óbidos – Panorama. In: cidades.ibge.gov.br. IBGE, abgerufen am 1. November 2019 (brasilianisches Portugiesisch).
  3. Webseite Weltkirche.Bistum-Würzburg – Partnerschaft mit Obidos. Abruf am 5. November 2021.
  4. Chico Alfaia 22 (Prefeito). In: todapolitica.com. Eleições 2016, abgerufen am 1. November 2019 (brasilianisches Portugiesisch).
  5. Instituto Itaú Cultural: Klinger Carvalho. In: Enciclopédia Itaú Cultural. (brasilianisches Portugiesisch, org.br [abgerufen am 9. November 2018]).