Ökopsychosomatik

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Die Ökopsychosomatik (auch Öko-Psychosomatik) ist ein Konzept in der Umweltmedizin, Psychotherapie und Ökologie, die Mensch und Umwelt in Verbindung miteinander setzt und untersucht. Sie evaluiert und nutzt positive Einflüsse auf Körper, Psyche und Sozialverhalten, die durch Methoden wie Naturtherapien, „Waldmedizin“, Green Exercises, Lauftherapie und Green-Care-Aktivitäten[1] erzielt werden können. Ökopsychosomatische Ansätze umfassen auch den Entwurf von Public-Health-Strategien, um umweltschädigenden Belastungsfaktoren entgegen zu wirken, für umweltzerstörende Aktivitäten zu sensibilisieren und damit das Potential von Naturräumen und deren Bedeutung für die Salutogenese zu bewahren.[2]

Entwicklung der Ökopsychosomatik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorläufer der Ökopsychosomatik werden in der antiken Heilkunde vermutet.[3] Die frühesten Quellen beziehen sich demnach auf die Lehren des griechischen Arztes Herodicus aus dem 5. Jahrhundert v. Chr.,[4] der Lauftherapie, Diäten und Massagen anwandte. Die Entwicklung der heutigen Ökopsychosomatik lässt sich in drei Ansätze gliedern:

Psychosozialer Ansatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Psychotherapie dient die Ökopsychosomatik durch die Körperpsychotherapie als eine Erweiterung der Sichtweise der traditionellen Psychosomatik. Seit den 1970er Jahren wurden von Hilarion G. Petzold,[5] Hildegund Heinl[6] und Anton Leitner psychosomatische Konzepte und Behandlungsmethoden für biopsychosoziale Störungen entwickelt, in denen mit Blick auf die Evolution des Menschen, seinen ökologischen Kontext, d. h. die Natur, aber auch die Arbeitswelt,[7] verschiedene Theorien zur Umwelt-Person-Beziehung eingeflossen sind. Mit ihnen sollten zur Behandlung psychosomatischer Störungen ökologische Maßnahmen (environmental modelling) und „ökopsychosomatische“ Interventionen entwickelt werden.[8] Es sollte damit der implizite Dualismus im traditionellen Psychosomatik-Begriff überwunden werden.

Umweltmedizinischer Ansatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Umweltmedizin wird unter Ökopsychosomatik die Erforschung schädigender Auswirkungen von Umweltbelastungen verstanden. Durch das Einbringen von Schadstoffen (Dioxine[9], Fein- und Ultrafeinstaub[10], Stickstoffoxide[11] etc.) und sensorische Stimulierung (Lärm, Hitze, Geruch etc.) ausgelöste Erkrankungen und Störungen sind dabei Hauptuntersuchungsfelder.[12] Dieses umweltmedizinische Ökopsychosomatik-Konzept wird von der Umweltpsychologin Sigrun Preuss vertreten[13] und ist dort mit den Begriffen „Eco-Syndrome“ und Multiple chemical sensitivity (MCS)[14] verknüpft.

Ökologischer Ansatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Berücksichtigung der Zusammenhänge zwischen Ökologie und Gesundheit greift Clemens Arvay das Konzept der Ökopsychosomatik auf.[15][16][17] Er beruft sich auf die Biophilie-Hypothese des Evolutionsbiologen Edward Wilson[18][19] sowie auf Ergebnisse der „Waldmedizin“[20][21], um vor allem auf die gesundheitsschützenden Wirkungen von Naturkontakt und Naturerfahrung auf das Immunsystem, das Herzkreislaufsystem und das endokrine System hinzuweisen, wobei er ökopsychosomatische Interventionen als vorbeugende Maßnahmen (im Bezug auf den Lebensstil) sowie als therapiebegleitende Maßnahmen (im Sinne einer Komplementärmedizin) betrachtet.[22][23] Mit diesem Ansatz berücksichtigt er aber auch krankmachende ökologische Zusammenhänge, beispielsweise die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die öffentliche Gesundheit[24] unter dem Schlagwort „Klimamedizin“.[25]

Paradigmen der Ökopsychosomatik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Integrative Ökopsychosomatik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Integrative Ökopsychosomatik und ihre Methoden (Integrative Bewegungstherapie[26] und Integrative Naturtherapien[27]) gehen vom anthropologischen Menschenbild des „informierten Leibes“ aus und bezeichnen das Individuum als eingebettet in die umgebende Ökologie. Innerhalb biographischer Lernprozesse (Ökologisation) wird die Umwelt durch das Individuum aufgenommen und „verkörpert“. Der Begriff der Ökologisation umfasst dabei die ökologische Seiten der menschlichen Sozialisation und Enkulturation sowie menschliche Erfahrungen innerhalb der ökologischen Lebenswelt. Die neuen Begriffe des homo mundanus (Wolfgang Welsch) und des homo oecologicus (Eckhard Meinberg, Hilarion Petzold) sowie die nicht-dualistischen Natur- und Leibbegriffe von Maurice Merleau-Ponty[28] bilden die Hauptbestandteile der ökopsychosomatischen Betrachtungsweise von Mensch und Natur. Therapeutische Anwendungsmethoden in der Ökopsychosomatik ergänzen medikamentöse medizinische Behandlungsmethoden durch Atem-, Bewegungs-, Ernährungs- und Naturtherapien sowie garten-, landschafts-, tiergestützte und waldtherapeutische Methoden.

Ökologische Gesundheits- und Krankheitslehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ökologische Gesundheits- und Krankheitslehre innerhalb der Ökopsychosomatik bezeichnet die Verschränkung des informierten Leibes[29] mit einer informierenden Umwelt. Im Mittelpunkt der Konzeption stehen die adäquate und dysfunktionale Umweltstimulierung sowie die damit einhergehende adäquate bzw. mangelhafte Versorgung mit lebensnotwendigen Ressourcen an Nahrung und adäquater Zuwendung, die sich auf die menschliche Entwicklung sowohl positiv als auch negativ auswirken können. Die ökologische Gesundheits- und Krankheitslehre zielt methodisch auf eine kurative Bereitstellung fehlender Ressourcen, auf Prävention und den Ausgleich dysfunktionaler Mensch-Umwelt-Beziehungen ab. Dies soll durch die Anwendung naturtherapeutischer und Green Care-Konzepte umgesetzt werden. Dabei geht die ökologische Gesundheits- und Krankheitslehre davon aus, dass bei methodengerechter Person-Umweltpassung eine salutogene Qualität für die menschliche Entwicklung und Lebensführung gewährleistet werde. Hingegen entstehe bei schlechter Passung durch dysfunktionale Umweltstimulierung wie traumatischer Überlastung, Konflikten, Unterversorgung, Überforderungserlebnissen und Beunruhigung ein ökologischer Stress,[30] der die Stressachse aktiviere, wodurch Risiken von pathogenen Entwicklungen entstünden.[31]

Naturwissenschaftliche Ökopsychosomatik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insbesondere in der jüngeren Vergangenheit hat sich ein, auf empirische Belege stützender, naturwissenschaftlicher Zweig der Ökopsychosomatik herausgebildet, in dem der menschliche Organismus funktionell als über seine Außengrenzen erweitert und eingebettet in einen evolutionsbedingten Funktionskreis mit seinen natürlichen Lebensräumen verstanden und erforscht wird.[32] Die naturwissenschaftliche Ökopsychosomatik stützt sich auf biomedizinische Forschungsmethoden.[33] Sie untersucht beispielsweise die Wirkung mikro- und mesoklimatischer Einflüsse sowie bioaktiver Natursubstanzen (Phytoaerosole, Elektroaerosole, bodenbürtige Mikroben, pflanzliche Duftstoffe etc.) auf die menschliche Immunfunktion, das endokrine System oder das Herzkreislaufsystem.[34][35] Sie nutzt neurophysiologische Methoden wie Elektroenzephalographie (EEG) und bildgebende Verfahren wie funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT), um die Wirkung sensorischer Naturreize (insbes. visuell und auditiv) auf das Gehirn zu analysieren und daraus objektive Rückschlüsse auf salutogenetische Effekte und potenzielle therapeutische Nutzungsmöglichkeiten von ökosystemischen Stimulanzien zu ziehen.[36][37] Sie analysiert unter anderem Blut- und Gewebeproben, um den Einfluss besonderer Klimata wie beispielsweise am Meer, im Nahbereich von Wasserfällen oder im Hochgebirge auf den Verlauf chronisch entzündlicher Haut- und Atemwegserkrankungen zu untersuchen.[38][39] Die Waldmedizin, die sich im Speziellen mit den Auswirkungen des Waldklimas auf die organische Gesundheit befasst, ist als weiteres Beispiel der naturwissenschaftlichen Ökopsychosomatik zu nennen.[40][41]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Clemens Arvay, Ökopsychosomatik – Naturerfahrung in der Präventiv- und Komplementärmedizin, in: Erfahrungsheilkunde, 69 (03), S. 170–176, Thieme, 2020, DOI 10.1055/a-1170-8826.
  • Ghozlane Fleury-Bahi, Enric Pol, Oscar Navarro (Hrsg.): Handbook of Environmental Psychology and Quality of Life Research, Springer International Publishing, New York, 2017, ISBN 978-3-319-31416-7.
  • Hildegund Heinl, Therapie vom Leibe her – körperbezogene Behandlung in der Praxis, in: H. G. Petzold, J. Sieper, Integration und Kreation, 2 Bände, Junfermann, Paderborn 1993, S. 341–350, 2. Auflage 1996.
  • Ralf Hömberg, Ökopsychosomatik und Waldtherapie im Integrativen Verfahren, Europäische Akademie für biopsychosoziale Gesundheit, FPI-Publikationen / Grüne Texte, Hückeswagen, 2016 ISSN 2511-2759.
  • Dieter Kotte, Qing Li, Won Sop Shin (Hrsg.): International Handbook of Forest Therapy, Cambridge Scholars Publishing, Newcastle upon Tyne, 2019.
  • Anton Leitner, Johanna Sieper, Unterwegs zu einer integrativen Psychosomatik. Das bio-psycho-soziale Modell des Integrativen Ansatzes, in: Integrative Therapie, 3, S. 199–242, 2019, und POLYLOGE Ausgabe 34, 2008, fpi-publikation.de aufgerufen 10. Februar 2017.
  • Qing Li, Forest Medicine, Nova Science Publishers, New York, 2014.
  • Hilarion Petzold, Die „Neuen Naturtherapien“, engagiertes „Green Care“, waldtherapeutische Praxis, in: N. Altner, Rieche das Feuer, spür den Wind. Wie Achtsamsein in der Natur uns und die lebendige Welt stärkt, 2016, ISSN 2511-2759 fpi-publikation.de aufgerufen 9. Januar 2017.
  • Hilarion Petzold, Ökosophie, Ökophilie, Ökopsychosomatik Materialien zu ökologischem Stress- und Heilungspotential, in: Integrative Therapie 1, 62–99, 2006, und bei FPI-Publikationen.de – POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit, 16, 2006, ISSN 2511-2732, fpi-publikation.de aufgerufen 10. Februar 2017.
  • Sigrun Preuss, Ökopsychosomatik. Umweltbelastungen und psychovegetative Beschwerden, Asanger, Heidelberg, 1995, ISBN 978-3-89334-305-8.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. H. G. Petzold, R. Frank, B. Ellerbrock: Going Green is Health Enrichment. (PDF) In: Integrative Therapie Vol. 7 Nr. 3. 2011, S. 291–312, abgerufen am 10. Februar 2017.
  2. H. G. Petzold: Die „NEUEN NATURTHERAPIEN“ – Klinische Ökologie und Ökopsychosmatik in der „Green Care-Bewegung“ – Caring for Nature and Caring for People. In: Grüne Texte 08/2015. 2015, abgerufen am 24. Februar 2017.
  3. H. G. Petzold, S. Moser, I. Orth: Euthyme Therapie – Heilkunst und Gesundheitsförderung in asklepiadischer Tradition: ein integrativer und behavioraler Behandlungsansatz „multipler Stimulierung” und “Lebensstilveränderung”. (PDF) In: Psychologische Medizin 2. 2012, S. 40–48, abgerufen am 24. Februar 2017.
  4. Georgoulis, A.D., Kiapidou, I.S., Velogianni, L., Stergiou, N., Boland, A.: Herodicus, the father of sports medicine. In: Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopy. Band 3, 2007, S. 315–318.
  5. H. G. Petzold: Thymopraktik als körperbezogene Arbeit in der Integrativen Therapie. In: Integrative Therapie. Band 2/3, 1975, S. 115–145.
  6. H. Heinl: Körper und Symbolisierung. In: Integrative Therapie. Band 4, 1975, S. 227–231.
  7. H. G. Petzold, H. Heinl: Psychotherapie und Arbeitswelt. Junfermann, Paderborn 1983.
  8. H. G. Petzold, R. Hömberg: Naturtherapie – tiergestützte, garten- und landschaftstherapeutische Interventionen. In: Psychologische Medizin 2. 2014, S. 40–48, abgerufen am 24. Februar 2017.
  9. Nancy Chin: Environmental Toxins: Physical, Social, and Emotional. In: Breastfeeding medicine: Academy of Breastfeeding Medicine. Band 5, Nr. 5, 2010, doi:10.1089/bfm.2010.0050.
  10. Dongmung Kang, Jong-Eun Kim: Fine, Ultrafine, and Yellow Dust: Emerging Health Problems in Korea. In: Journal of Korean Medical Science. Band 29, Nr. 5, 2014, doi:10.3346/jkms.2014.29.5.621.
  11. Stickstoffdioxid: Gesundheitliche Bedeutung von Grenzwerten. Deutsches Umweltbundesamt, 30. Januar 2019, abgerufen am 9. Dezember 2020.
  12. Ökopsychosomatik. Spektrum. Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 24. Februar 2017.
  13. S. Preuss: Ökopsychosomatik. Umweltbelastungen und psychovegetative Beschwerden. Asanger, Heidelberg 1995.
  14. B. Eberlein-König, B. Przybilla, P. Kühnl, G. Golling, I. Gebefügi, J. Ring: “Eco-syndrome” Multiple chemical sensitivity (MCS) and others: allergological, environmental and psychological investigations in individuals with indoor air related complaints. In: International of Hygiene and Environmental Health. Band 3, Nr. 205, 2001, S. 213–220.
  15. Clemens Arvay: Eco-Psychosomatics – The Link between Natural Habitats and Human Health. In: Dieter Kotte, Qing Li, Won Sop Shin, Andreas Michalsen (Hrsg.): International Handbook of Forest Therapy. Cambridge Scholars, 2019, ISBN 978-1-5275-3955-6, S. 42–47 (researchgate.net).
  16. Ingrid Teufl: Warum die Natur in bewegten Zeiten ein Anker ist. In: Kurier. 26. August 2016, abgerufen am 9. Dezember 2020.
  17. Buchtipp: Der Heilungscode der Natur. In: eNu Umwelt und Wissen. Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich, abgerufen am 9. Dezember 2020.
  18. Clemens Arvay: Updating the Biophilia Hypothesis in the Context of Forest Medicine. In: Dieter Kotte, Qing Li, Won Sop Shin, Andreas Michalsen (Hrsg.): International Handbook of Forest Therapy. Cambridge Scholars, 2019, ISBN 978-1-5275-3955-6, S. 32–40 (researchgate.net).
  19. Marc Bekoff: The Biophilia Effect: Exploring the Healing Power of Nature. In: Psychology Today. 1. Oktober 2018, abgerufen am 9. Dezember 2020.
  20. Clemens Arvay: Die Waldmedizin. In: Psychologie Heute. 1. Dezember 2016, abgerufen am 9. Dezember 2020.
  21. Kathleen Raschke-Maas: Waldbaden ist das neue Spazierengehen. In: MDR Wissen. 25. Mai 2017, abgerufen am 9. Dezember 2020.
  22. Clemens Arvay: Ökopsychosomatik – Naturerfahrung in der Präventiv- und Komplementärmedizin. In: Erfahrungsheilkunde. Band 69, Nr. 3. Thieme, 2020, doi:10.1055/a-1170-8826.
  23. Ronny Tekal: Grüne Medizin für graue Städte. Heilkraft der Natur im urbanen Bereich. In: ORF Radiodoktor. Österreichischer Rundfunk, 2. August 2018, abgerufen am 9. Dezember 2020.
  24. Clemens Arvay: Wenn uns das Wetter nicht kalt lässt. Klimawandel und Gesundheitsrisiken. In: Deutsche Apotheker Zeitung. Nr. 51, 2018, S. 64 (deutsche-apotheker-zeitung.de).
  25. Clemens Arvay: Klimamedizin. Wirkstoffe der Atmosphäre. In: Naturwissenschaftliche Rundschau. Band 850, 2019, S. 182–184 (researchgate.net).
  26. H. G. Petzold, Orth, I., Orth-Petzold, S.: Integrative Leib- und Bewegungstherapie – ein humanökologischer Ansatz. Das „erweiterte biopsychosoziale Modell“ und seine erlebnisaktivierenden Praxismodalitäten. In: Integrative Bewegungstherapie. Band 1, 2009, S. 4 – 48 (fpi-publikation.de [PDF]).
  27. H. G. Petzold, R. Hömberg: Naturtherapie – tiergestützte, garten- und landschaftstherapeutische Interventionen. In: Psychologische Medizin 2. POLYLOGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit 11/2014, S. 40–48, abgerufen am 10. Februar 2017.
  28. M. Merleau-Ponty: La Nature. Notes de Cours de Collège de France. In: D. Seglard (Hrsg.): Edition du Seuil. Paris 2002.
  29. Hilarion G. Petzold: Körper-Seele-Geist-Welt-Verhältnisse in der Integrativen Therapie. Der „Informierte Leib“, das „psychophysische Problem“ und die Praxis. In: Psychologische Medizin 1. Schattauer, Stuttgart 2009, S. 20–33 (c).
  30. Stevan E. Hobfoll: The ecology of stress. Hemisphere, Washington D.C. 1988.
  31. Suzanne C. Segerstrom, Gregory E. Miller,: Psychological Stress and the Human Immune System: A Meta-Analytic Study of 30 Years of Inquiry. In: Psychological bulletin. Band 4, Nr. 130, 2017, S. 601–630.
  32. Clemens Arvay: Eco-Psychosomatics – The Link between Natural Habitats and Human Health. In: Qing Li et al. (Hrsg.): International Handbook of Forest Therapy. Cambridge Scholars Publishing, Cambridge 2019, S. 42–59.
  33. Clemens Arvay: The Healing Code of Nature - Discovering the New Science of Eco-Psychosomatics. Sounds True Publishing, Boulder, Colorado 2019, S. 171–172.
  34. Clemens Arvay: Klimamedizin - Wirkstoffe der Atmosphäre. In: Naturwissenschaftliche Rundschau. Band 850. Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2019, S. 182–184.
  35. Qing Li, et al.: Phytoncides (Wood Essential Oils) induce Human Natural Killer Cells Activity. In: Journal of Immunopharmacology and Immunotoxicology. Band 28, Nr. 2, 2006, S. 319–333.
  36. Jenny Roe, Peter Aspinall, Mavros Panagiotis und Richard Coyne: Engaging the Brain: The Impact of Natural versus Urban Scenes using Novel EEG Methods in an Experimental Setting. In: Environmental Sciences. Band 1, Nr. 2, 2013, S. 93–104.
  37. Tae-Hoon Kim et al.: Human Brain Activation in Response to Visual Stimulation with Rural and Urban Scenery Pictures: A Functional Magnetic Imaging Study. In: Science of the Total Environment. Band 408, 2010, S. 2600–2607.
  38. K. Fieten et al.: Effectiveness of alpine climate treatment for children with difficult to treat atopic dermatitis: results of a pragmatic randomized controlled trial (DAVOS trial). In: Clinical and Experimental Allergy. Band 48, Nr. 2, 2018, S. 186–195.
  39. Arnulf Hartl: Krimmler Wasserfälle – Therapie von Asthma bronchiale. Paracelsus Medizinische Privatuniversität, 2010.
  40. Clemens Arvay: Updating the Biophilia Hypothesis in the Context of Forest Medicine. In: Qing Li (Hrsg.): International Handbook of Forest Medicine. Cambridge Scholars Publishing, Cambridge 2019, S. 32–41.
  41. Qing Li: Forest Medicine - Public Health in the 21st Century. Nova Biomedical, New York 2011.