Österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 1984/85

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Österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 1984/85
1983/84

Die österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 1984/85 war die 13. Meisterschaft im österreichischen Frauenfußball nach der 35-jährigen Pause zwischen 1938 und 1972. Sie bestand aus der 16. Auflage einer höchsten Spielklasse (Frauen-Bundesliga) und wurde vom Österreichischen Fußball-Bund veranstaltet. Die sechste Auflage einer zweithöchsten Spielklasse (Damenliga Ost) wurde jedoch vom Wiener Fußball-Verband veranstaltet.

Erste Leistungsstufe – Frauen-Bundesliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauen-Bundesliga 1984/85
Meister ESV Ostbahn XI (1. Titel)
Mannschaften 8
Spiele 56
Tore 208  (ø 3,71 pro Spiel)

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeder spielte gegen jeden zweimal in insgesamt 14 Runden. Ein Sieg wurde mit zwei Punkten belohnt, ein Unentschieden mit einem Zähler.

Saisonverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liga setzte sich gegenüber dem Vorjahr, in dem neun Teams teilnahmen, aus acht Vereinen zusammen. Nicht vertreten waren der amtierende Meister SV Aspern Herzer sowie Tyrolia Halbturn. Neu in der Liga war der ESV Stadlau/Kaisermühlen. Meister wurde der ESV Ostbahn XI, der damit seinen ersten Titel gewann.

Abschlusstabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Meisterschaft endete mit folgendem Ergebnis:

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. ESV Ostbahn XI (C)  14  9  4  1 027:130 +14 22
 2. USC Landhaus  14  9  2  3 052:170 +35 20
 3. Union Kleinmünchen  14  9  2  3 026:220  +4 20
 4. 1. DFC Leoben  14  8  3  3 034:150 +19 19
 5. LUV Graz  14  5  2  7 027:270  ±0 12
 6. ESV Stadlau/KaisermühlenB1  14  3  3  8 020:420 −22 09
 7. DFC Alland/Brunn  14  1  4  9 011:300 −19 06
 8. KSV Wiener Berufsschulen  14  0  4  10 011:420 −31 04
Stand: Endstand. Quelle: RSSSF[1], Union Kleinmünchen[2]
B1 Der ESV Stadlau/Kaisermühlen übernahm die Frauenmannschaft des SV Aspern.
Legende für die Frauen-Bundesliga
  • Österreichischer Meister
  • (M) Österreichischer Fußball-Frauenmeister 1983/84
    (C) ÖFB-Ladies-Cup-Sieger 1983/84
    (N) Neuaufsteiger der Saison 1983/84
    Aufsteiger
    • Damenliga Ost (2. LSt.): keiner

    Zweite Leistungsstufe – Damenliga Ost[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Jeder spielte gegen jeden zweimal in insgesamt acht Runden. Ein Sieg wurde mit zwei Punkten belohnt, ein Unentschieden mit einem Zähler.

    Saisonverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Liga setzte sich gegenüber dem Vorjahr, wo sechs Vereine teilnahmen, aus fünf Klubs zusammen, da die B-Mannschaft vom SV Aspern Herzer nicht vertreten war. Meister wurde in dieser Saison die B-Mannschaft von der USC Landhaus, die jedoch nicht berechtigt ist in die höchste Spielklasse aufzusteigen, da dort bereits die A-Elf vertreten ist.

    Abschlusstabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Meisterschaft endete mit folgendem Ergebnis:

    Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. USC Landhaus II  8  6  1  1 029:200 +27 13
     2. ASV Vösendorf  8  6  0  2 036:600 +30 12
     3. KSV Wiener Berufsschulen II  8  3  1  4 023:130 +10 07
     4. ESV Ostbahn XI II  8  3  0  5 014:250 −11 06
     5. SC Wullersdorf  8  1  0  7 004:600 −56 02
    Stand: Endstand.
    Legende für die Damenliga Ost
  • Meister, aber kein Aufstieg in die Frauen-Bundesliga der Saison 1985/86
  • Auflösung der Frauenabteilung
  • (A) Absteiger der Saison 1983/84
    (N) Neueinsteiger der Saison 1983/84
    Aufsteiger
    • Burgenland: keiner
    • Niederösterreich: keiner
    • Wien: FK Leopoldau

    Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. RSSSF, Austria - List of Women Final Tables, Saison 1972/73 – 2004/05, 1984/85. In: rsssf.com. Abgerufen am 1. Oktober 2013.
    2. Union Kleinmünchen, Bundesliga, Archiv, Saison 1984/85. In: frauenfussball.at (web.archive.org). Abgerufen am 25. August 2017.