Øygarden

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Øygarden
Øygarden (Norwegen)
Øygarden
Øygarden
Basisdaten
Kommunennummer: 1259 (auf Statistik Norwegen)
Provinz (fylke): Hordaland
Verwaltungssitz: Tjeldstø
Koordinaten: 60° 37′ N, 4° 49′ OKoordinaten: 60° 37′ N, 4° 49′ O
Höhe: 1 moh.
Fläche: 66 km²
Einwohner: 4889 (1. Jan. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Sprachform: Nynorsk
Postleitzahl: 5336
Webpräsenz:
Politik
Bürgermeister: Otto Harkestad (Ap) (2011)
Lage in der Provinz Hordaland
Lage der Kommune in der Provinz Hordaland

Øygarden ist eine Kommune in der norwegischen Provinz (Fylke) Hordaland. Sie besteht aus etwa 450 relativ flachen, bis zu 74 Meter hohen Inseln, Holmen und Schären an der Nordsee und wird von Fjorden umgeben. Die Mehrheit der Einwohner lebt auf den sechs größten Inseln, deren größte Alvøyna mit 12,2 km² ist. Im Norden grenzt die die Kommune Fedje an Øygarden, im Osten die Kommunen Radøy, Meland und Askøy und im Süden die Kommune Fjell. Administratives Zentrum von Øygarden ist der Ort Tjeldstø.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommune entstand 1964 aus der bisherigen Kommune Hjelme und Teilen von Herdla herad.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Herdla stammt der Widerstandskämpfer gegen die deutsche Besatzung Martin Rasmussen Hjelmen (1904–1944), der von Schweden an Deutschland ausgeliefert und im Zuchthaus Brandenburg getötet wurde.[2]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Sture auf der Insel Alvøyna wurde 1988 eine Ölterminal errichtet, das durch eine Pipeline Erdöl vom Oseberg-Öfeld erhält. In Kollesnes auf der Insel Ona besteht seit 1996 eine Station zur Erdgasreinigung.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Øygarden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisk sentralbyrå – Population 2019
  2. Lars Borgersrud: Hjelmen, Martin, in: Norsk krigsleksikon 1940–1945, Hg. von Hans Fredrik Dahl, Guri Hjeltnes, Berit Nøkleby, Nils Johan Ringdal, Øystein Sørensen, Oslo 1995, S. 175.