Øyvind Rimbereid

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Øyvind Rimbereid (geboren 2. Mai 1966 in Stavanger) ist ein norwegischer Schriftsteller, der vor allem mit Lyrik, aber auch mit Essays, einem Roman und Kurzgeschichten hervorgetreten ist. Am bekanntesten ist sein Science-Fiction-Gedichtband Solaris korrigert.

Øyvind Rimbereid, 2011

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rimbereid studierte Skandinavistik und Literaturwissenschaft an der Universität Bergen und graduierte dort mit einem skandinavienspezifischen Abschluss als Candidatus philologiae. Er arbeitete später als Hochschullehrer für Kreatives Schreiben der Skrivekunstakademiet in Hordaland.[1] Über seine private Biografie ist wenig bekannt, da er sehr mediensscheu ist. Nicht mal das Store Norske Leksikon enthält dazu Details, sondern beschränkt sich auf die Werkbetrachtung.

Literarisch debütierte Rimbereid 1993 mit dem Kurzgeschichtenband Det har begynt.[2] Er veröffentlichte etwa alle zwei bis drei Jahre ein neues Buch, zumeist beim Gyldendal-Verlag, gewann zahlreiche norwegische Literaturpreise, darunter renommierte wie den Aschehougprisen, Doblougprisen und Brageprisen sowie zweimal den Kritikerprisen der norwegischen Literaturkritiker-Vereinigung.

Viele seiner Gedichte nutzen den besonders klingenden „Stavangerdialekt“. In den Langgedichten spricht Rimbereid über Ökothemen, Landschaft, Reisen, Existenzweisen und die historische Perspektive. Solaris korrigert inspirierte die norwegische Staatsoper Den Norske Opera 2013 eine Opernfassung auf die große Bühne zu bringen, Det Norske Teater brachte 2015 eine Schauspielfassung davon.[3]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Det har begynt, Erzählungen (1993)
  • Som solen vokser, Roman (1996)
  • Kommende år, Erzählungen (1998)
  • Seine topografiar, Lyrik (2001)
  • Trådreiser, Lyrik (2001)
  • Solaris korrigert, Lyrik (2004)
  • Hvorfor ensomt leve, Essays (2006)
  • Herbarium, Lyrik (2008)
    • Herbarium : Gedichte. Aus dem Norwegischen von Klaus Anders, Edition Rugerup, Berlin 2011, ISBN 978-3-942955-10-2.
  • Jimmen, Lyrik (2011)
  • Orgelsjøen, Lyrik (2013)
  • Lovene, Lyrik (2015)
  • Lenis plassar. Et dikt, Lyrik (2017)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ole Karlsen (Hrsg.): Norsk samtidspoesi. Særlig Øyvind Rimbereids forfatterskap, (2014)
  • Per Thomas Andersen: Rimbereids lyrikk. Hendelser og poetiske øyeblikk, (2018)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Autorenprofil Rimbereid 2012, dagbladet.no (Norwegisch) im Internet Archive, abgerufen 24. September 2019
  2. Kurzbiografie Øyvind Rimbereid im NRK-Autorenarchiv, abgerufen 24. September 2019 (Norwegisch)
  3. Werkbetrachtung im Store Norske Leksikon, abgerufen 25. September 2019