Úľany nad Žitavou

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Úľany nad Žitavou
Wappen Karte
Wappen fehlt
Úľany nad Žitavou (Slowakei)
Úľany nad Žitavou
Úľany nad Žitavou
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Nitriansky kraj
Okres: Nové Zámky
Region: Nitra
Fläche: 8,400 km²
Einwohner: 1.517 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte: 181 Einwohner je km²
Höhe: 126 m n.m.
Postleitzahl: 941 03
Telefonvorwahl: 0 36
Geographische Lage: 48° 6′ N, 18° 14′ OKoordinaten: 48° 6′ 24″ N, 18° 14′ 15″ O
Kfz-Kennzeichen: NZ
Kód obce: 556050
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: November 2014)
Bürgermeister: Juraj Ostrožlík
Adresse: Obecný úrad Úľany nad Žitavou
Hlavná 51
941 03 Úľany nad Žitavou
Webpräsenz: www.ulanynadzitavou.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Úľany nad Žitavou (1927–1948 slowakisch „Fedýmeš nad Žitavou“ – älter „Fedýmeš“ oder „Žitva Fedýmeš“; ungarisch Zsitvafödémes – bis zum 19. Jahrhundert Födémes) ist eine Gemeinde im Westen der Slowakei mit 1517 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017), die zum Okres Nové Zámky, einem Kreis des Nitriansky kraj, gehört.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde befindet sich im Donautiefland zwischen den Flüssen Nitra im Westen und der namensgebenden Žitava im Osten, deren Hauptarm sich hinter dem Ort mit der Nitra vereinigt. Das Gemeindegebiet ist größtenteils von Auwaldböden bedeckt. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von 126 m n.m. und ist fünf Kilometer von Šurany sowie 18 Kilometer von Nové Zámky entfernt.

Nachbargemeinden sind Mojzesovo und Malá Maňa im Norden, Hul im Osten, Dolný Ohaj im Süden und Šurany im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche von Úľany nad Žitavou

Der Ort wurde zum ersten Mal 1284 als Fedemus schriftlich erwähnt. Ähnlich wie andere Orte in der Slowakei, die den Namen Úľany bzw. ungarisch Födémes tragen, bezieht sich der Name auf Imker (das altungarische Wort födém bedeutet Bienenstock). Das Dorf gehörte zum Herrschaftsgut der Burg Gýmeš, genauer den Geschlechtern Hont-Pázmány, nach dem 16. Jahrhundert Károly. Während der Türkenkriege wurde der Ort mehrere Male heimgesucht.

1787 zählte man 66 Häuser und 535 Einwohner und 1828 114 Einwohner und 796 Einwohner, die vorwiegend in der Landwirtschaft beschäftigt waren.

Bis 1919 gehörte der im Komitat Neutra liegende Ort zum Königreich Ungarn und kam danach zur Tschechoslowakei. Auf Grund des Ersten Wiener Schiedsspruchs lag er 1938–1945 noch einmal in Ungarn.

Von 1976 bis 1990 war die Gemeinde Teil der Stadt Šurany.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Volkszählung 2011 wohnten in Úľany nad Žitavou 1.542 Einwohner, davon 1.485 Slowaken, fünf Magyaren, drei Tschechen, zwei Russen und ein Ukrainer. 46 Einwohner machten keine Angabe.[1] 1.367 Einwohner bekannten sich zur römisch-katholischen Kirche, fünf Einwohner zur griechisch-katholischen Kirche, vier Einwohner zur orthodoxen Kirche, zwei Einwohner zur evangelischen Kirche A. B. und ein Einwohner zur reformierten Kirche; sechs Einwohner waren anderer Konfession. 67 Einwohner waren konfessionslos und bei 90 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.[2]

Ergebnisse nach der Volkszählung 2001 (1.546 Einwohner):

Nach Ethnie:

  • 99,29 % Slowaken
  • 0,26 % Tschechen
  • 0,19 % Magyaren

Nach Konfession:

  • 96,77 % römisch-katholisch
  • 1,55 % konfessionslos
  • 0,91 % keine Angabe
  • 0,45 % evangelisch
  • 0,26 % griechisch-katholisch

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • römisch-katholische Kirche im spätbarocken Stil aus dem Jahr 1781

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 nach Ethnie (englisch)
  2. Volkszählung 2011 nach Konfession (englisch) (Memento vom 12. November 2013 im Internet Archive)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Úľany nad Žitavou – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien