Überbeschäftigung

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Die Überbeschäftigung ist ein Begriff aus der Volkswirtschaft. Überbeschäftigung liegt vor, wenn die Zahl der offenen Stellen größer ist, als die Zahl der Arbeitslosen. Von der Überbeschäftigung müssen die Begriffe Vollbeschäftigung und Unterbeschäftigung abgegrenzt werden.

Eine länger andauernde Überbeschäftigung gab es in der Bundesrepublik Deutschland in der Zeit von 1960 bis 1973. Im Laufe des Wirtschaftswunders war die 1949 noch hohe Arbeitslosigkeit vollständig abgebaut worden. Die weiterhin bestehende Nachfrage nach Arbeitskräften wurde durch über zwei Millionen Gastarbeiter gedeckt.

Erst die massiven Lohnerhöhungen zwischen 1969 und 1973 unter Bundeskanzler Willy Brandt und dann die Ölkrise beendeten diese Phase der Überbeschäftigung.

Literatur[Bearbeiten]

  • F.-J. Hillebrand, J. Krieger, F. Reuter: Einführung in die Volkswirtschaftslehre für kaufmännische Berufsschulen. Stam Verlag, München 1994, S. 49

Siehe auch[Bearbeiten]