Črna na Koroškem

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Črna na Koroškem
Wappen von Črna na Koroškem Karte von Slowenien, Position von Črna na Koroškem hervorgehoben
Basisdaten
Staat Slowenien
Historische Region Unterkärnten
Statistische Region Koroška (Slowenisch-Kärnten)
Koordinaten 46° 28′ N, 15° 51′ OKoordinaten: 46° 28′ 0″ N, 15° 51′ 0″ O
Fläche 156 km²
Einwohner 3.553 (2008)
Bevölkerungsdichte 23 Einwohner je km²
Postleitzahl 2398
Struktur und Verwaltung
Bürgermeister: Janez Švab
Webpräsenz

Črna na Koroškem (deutsch: Schwarzenbach) ist eine Gemeinde in der Region Koroška in Slowenien

Zentrum von Črna na Koroškem

Lage und Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der aus neun Dörfern bestehenden Gesamtgemeinde leben 3.553 Menschen. Der Hauptort Črna na Koroškem hat 2.341 Einwohner und liegt auf einer Höhe von 581 m. Črna na Koroškem gilt als eines der schönsten Dörfer im Mežatal / Mießtal und liegt nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Kognitiv behinderte Einwohner der Gemeinde pendeln zur Beschäftigung und betreuten Arbeit täglich in die delavnica Florijan im benachbarten Globasnitz in Österreich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche von Črna wurde 1137 als Filialkirche von St. Michael ob Bleiburg erstmals urkundlich erwähnt. 1616 wurde das Dorf zur selbständigen Pfarrei. Um das Jahr 1665 fing man mit dem Bergbau in dieser Region an. Das Blei- und Zinkbergwerk gilt als eines der ältesten Bergwerke dieser Art im Alpenraum. Die Stollen erreichen eine Länge von fast 1000 km.[1] Der Ort gehörte bis 1918 zum Herzogtum Kärnten (daher die slowenische Bezeichnung Kärntens im Namen) in Österreich-Ungarn, dann zum SHS-Staat (Jugoslawien). Seit 1991 ist es Teil des selbstständigen Slowenien.

Alte Linde bei Črna na Koroškem

Sehenswert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bemerkenswert ist die Najevska lipa, ein fast 800 jähriger Lindenbaum. Die imposante Größe und Geschichte macht diesen Baum zu einem nationalen Denkmal.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bergbau
  2. Lindenbaum