İsmet Akpınar

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Basketballspieler
İsmet Akpınar
Akpınar im Nationaltrikot 2017
Spielerinformationen
Geburtstag 22. Mai 1995
Geburtsort Hamburg, Deutschland
Größe 190 cm
Position Point Guard /
Shooting Guard
Vereinsinformationen
Verein ratiopharm Ulm
Liga Basketball-Bundesliga
Trikotnummer 8
Vereine als Aktiver
2011–2013 DeutschlandDeutschland SC Rist Wedel /
0000000000000 Piraten Hamburg (NBBL)
2013–2017 DeutschlandDeutschland Alba Berlin
Seit002017 DeutschlandDeutschland ratiopharm Ulm
Nationalmannschaft1
Seit 0 2017 DeutschlandDeutschland Deutschland 17 Spiele
1Stand: 24. Februar 2018

İsmet Akpınar (* 22. Mai 1995 in Hamburg) ist ein deutsch-türkischer Basketballspieler. Akpınar debütierte bereits mit 16 Jahren in der dritthöchsten deutschen Spielklasse ProB bei den Herren und wechselte 2013 zum Erstligisten Alba Berlin. 2017 verließ er die Hauptstadt in Richtung ratiopharm Ulm. 2014 gewann der deutsche Jugend-Nationalspieler mit der Herrenmannschaft von Alba die Vizemeisterschaft sowie mit den Junioren in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) die deutsche Meisterschaft und wurde dort als Spieler des Jahres („Most Valuable Player (MVP)“) ausgezeichnet. Sein zwölf Jahre älterer Bruder Mutlu ist ebenfalls Basketballspieler und spielt seit mehr als einem Jahrzehnt in der höchsten türkischen Spielklasse Türkiye Basketbol Ligi.[1]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Akpınar begann seine Laufbahn in der Jugendabteilung des BC Hamburg.[2] In der ProB 2011/12 wurde Akpınar beim SC Rist Wedel mit 16 Jahren bereits regelmäßig in der Herrenmannschaft eingesetzt und kam dort einschließlich der folgenden Spielzeit auf durchschnittlich knapp 20 Minuten Einsatzzeit pro Spiel.[3] In der NBBL spielte Akpınar für die Hamburger Kooperationsmannschaft Piraten und wurde 2012 als Rookie des Jahres in der NBBL ausgezeichnet,[4] nachdem er ein Jahr zuvor bereits die Auszeichnung als MVP der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) erhalten hatte.[5] Beim Heimsieg der Piraten Hamburg im Februar 2013 gegen die Metropol Baskets Ruhr stellte Akpınar mit 49 erzielten Punkten in einem Spiel einen neuen Punkterekord für die NBBL auf.[6][7]

Zur Saison 2013/14 wurde Akpınar vom Erstligisten Alba Berlin verpflichtet. Neben der Juniorenmannschaft in der NBBL kam Akpınar hier zunächst hauptsächlich in der Reservemannschaft in der Regionalliga zum Einsatz. Mit den Junioren von Alba zog Akpınar erstmals seit vier Jahren in das NBBL Top Four ein, wo die Alba-Junioren ihren zweiten NBBL-Meistertitel nach 2009 gewannen.[8] Nachdem Akpınar bereits die Auszeichnung als bester Spieler der Saison erhalten hatte, wurde er nach der errungenen Meisterschaft zum erstmals vergebenen MVP des Finalturniers gekürt.[4] In der Erstligamannschaft von Alba hatte Akpınar nur fünf Kurzeinsätze in der Basketball-Bundesliga 2013/14 sowie einen Einsatz in den Play-offs um die Meisterschaft, als Alba letztendlich die Finalserie um die Meisterschaft gegen den Hauptrundenersten FC Bayern München verlor und Vizemeister bei den Herren wurde.

Im Mai 2017 wurde ihm die Auszeichnung „Bester deutscher Nachwuchsspieler U22“ der Bundesliga zuteil.[9] Zur Saison 2017/18 wechselte Akpınar von Berlin zum Bundesliga-Konkurrenten ratiopharm Ulm.[10]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Akpınar nahm mit den Jugend-Auswahlmannschaften des Deutschen Basketball-Bundes an der U16-Europameisterschaft 2011, am Albert-Schweitzer-Turnier 2012, an der U18-Europameisterschaft 2012 und 2013 (B-Gruppe) sowie an den U20-Europameisterschaften in den Jahren 2014 und 2015 teil.[11] Im Sommer 2017 wurde er erstmals in den Kader der deutschen A-Nationalmannschaft berufen[12] und nahm im selben Jahr an der Europameisterschaft teil.[13]

Erfolge & Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Akpinar, Mutlu – Turkish Basketball League Player. TBLStat.net, abgerufen am 13. Januar 2015 (englisch, Spielerprofil auf Statistikseiten).
  2. Frank Will: Jugend-Nationalspieler Ismet Akpinar fehlt Rist. In: abendblatt.de. Abgerufen am 6. Februar 2016.
  3. Spieler-Statistik – Ismet Akpinar. Basketball-Bundesliga, abgerufen am 13. Januar 2015 (Spielerprofil auf Statistikseiten).
  4. a b Awards der Nachwuchs Basketball Bundesliga. Nachwuchs-Basketball-Bundesliga, abgerufen am 13. Januar 2015 (Chronik der NBBL-Auszeichnungen).
  5. Awards der Jugend Basketball Bundesliga. Nachwuchs-Basketball-Bundesliga, archiviert vom Original am 18. Januar 2015; abgerufen am 13. Januar 2015 (Chronik der JBBL-Auszeichnungen).
  6. Peter Kirnich: Alba erntet Früchte für Nachwuchsprogramm. Berliner Zeitung, 24. März 2014, abgerufen am 13. Januar 2015.
  7. 15. SPIELTAG – SAISON 2012 / 2013 / Piraten Hamburg 92 – Metropol Baskets Ruhr 75. Nachwuchs-Basketball-Bundesliga, abgerufen am 13. Januar 2015 (Spielstatistiken).
  8. NBBL/JBBL TOP4 2014. Nachwuchs-Basketball-Bundesliga, archiviert vom Original am 19. Januar 2015; abgerufen am 13. Januar 2015 (Spielberichte und Preisverleihungen). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nbbl-basketball.de
  9. easyCredit - Awards: Leibenath „Trainer des Jahres“ - Auszeichnung für Akpinar. Abgerufen am 5. Mai 2017.
  10. „Izi“ Akpinar wechselt von der Spree an die Donau. In: basketball-ulm.com. 7. Juni 2017, abgerufen am 7. Juni 2017.
  11. http://basketball.eurobasket.com/player/Ismet_Akpinar/Germany/Ratiopharm-Ulm/202006
  12. DBB-Herren 2017 nominiert. Deutscher Basketball Bund (DBB), 12. Juli 2017, abgerufen am 13. Juli 2017.
  13. http://www.fiba.basketball/eurobasket/2017/Germany#%7Ctab=roster