Şerbetli

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die türkische Firma Şerbetli Gıda ve Ambalaj Sanayi Ticaret Ltd. Şti., abgekürzt mit Şerbetli, stellt Wasserpfeifentabak her und bietet diesen unter anderem seit zirka November 2005 auf dem deutschen Markt an. Der Firmensitz befindet sich in Trabzon in der Türkei. Die Marke Şerbetli gehört neben Nakhla und Al Waha zu den bekanntesten in Deutschland.

Der Tabak ist in den branchenüblichen 50-Gramm-, 100-Gramm- und 200-Gramm-Packungen erhältlich. Darüber hinaus bietet der Hersteller außerdem noch die eher ungewöhnlichen 10-Gramm-Probier-Packungen an. Zurzeit (Stand: Feb. 2008) sind auf dem deutschen Markt folgende Geschmacksrichtungen im Angebot: Doppelapfel, Apfel, Banane, Erdbeer, Honigmelone, Ananas, Mango, Minze, Fruchtmix, Schokolade, Cappuccino, Pfirsich, Limette, Orange, Himbeere, Zitrone, Rose, Kirsche, weiße Traube, schwarze Traube und Kokosnuss.

Vorübergehendes Verkaufsverbot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Händler am 23. Mai 2006 von der Lebensmittelüberwachung der Stadt Landsberg am Lech Post erhielten, in denen ein Verkaufsverbot von Şerbetli-Tabak mit einer zu hohen Feuchtigkeit begründet wurde, nahmen einige Händler den Tabak aus ihrem Sortiment. Auch der in Europa für den Vertrieb zuständige Importeur, die Wiesbadener Firma ASA GmbH nahm den Tabak zeitweise vom Markt. Der für den deutschen Markt hergestellte Tabak der Marke Şerbetli überschritt die durch die Tabakverordnung vorgeschriebene Höchstgrenze von 5 Prozent an Feuchthaltemitteln. Betroffen war laut einem Bericht des Shisha-Fachmagazins „hookahMag“, anfänglich nur die Geschmacksrichtung Cappuccino, die verbotener Weise über 40 Prozent Feuchtigkeit enthielt.[1]

Inzwischen hat Şerbetli reagiert und eine neue angepasste Variante seines Tabaks auf den deutschen Markt gebracht. Als Reaktion auf die notwendigen Änderungen stellt Şerbetli darauf hin auch einen passenden Molasse-Mix zu jeder Tabakrichtung her.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. HookahMag - Fachmagazin für orientalische Wasserpfeifen, Ausgabe 2 Juli/Aug./Sept. 2006, Seite 10 (Memento vom 5. März 2006 im Internet Archive)