Šalovci

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Šalovci
Sal
Wappen von Šalovci Karte von Slowenien, Position von Šalovci hervorgehoben
Basisdaten
Staat Slowenien
Historische Region Übermurgebiet / Prekmurje
Statistische Region Pomurska (Murgebiet)
Koordinaten 46° 50′ N, 16° 18′ OKoordinaten: 46° 49′ 30″ N, 16° 17′ 53″ O
Fläche 58,2 km²
Einwohner 1.672 (2008)
Bevölkerungsdichte 29 Einwohner je km²
Postleitzahl 9204
Struktur und Verwaltung
Bürgermeister: Iztok Fartek
Website

Šalovci (ungarisch Sal, deutsch Schlabing)[1] ist eine Gemeinde und eine Ortschaft in Goričko, dem hügeligen Teil der historischen Region Prekmurje in Slowenien.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche Dolenci

Die Kommune nimmt den nordöstlichen Bereich des Hügel- und Grabenlandes von Goričko ein. Das Gebiet der Gesamtgemeinde Šalovci erstreckt sich über eine Fläche von 58,2 km² und grenzt im Norden und Südosten an das Komitat Vas/Eisenburg in Ungarn, außerdem an die slowenischen Nachbargemeinden Hodoš im Osten, Moravske Toplice im Süden und Gornji Petrovci im Westen.

Der Gemeindebereich umfasst die Quellgebiete des Flüsschens Kerka (Velika Krka) und der Bäche Markovski potok, Budinski potok und Dolenski potok bis zur Wasserscheide von Mur und Raab. Außerdem wird das Gemeindegebiet noch von den Gewässern Adrijanski potok, Peskovski potok und Mala Kerka in westöstlicher Richtung durchflossen. Die Höhen über dem Meer der einzelnen Niederungen und Bachläufe liegen durchschnittlich bei 250 m. Markante Höhenpunkte von Bergkuppen und Hügeln sind: Stroski vrh (375 m), Veliki breg (Köles-hegy, 378 m), Gorički breg (362 m), Bejčin breg (333 m) im Norden, und Šintarski breg (338 m), Novi vrh (326 m) im Süden des Gemeindegebiets. Das gesamte Gemeindegebiet gehört dem Dreiländerpark Raab-Goričko-Örseg an.

Orte und Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommune zählte im Jahr 2008 1672 Einwohner und setzt sich aus sechs Ortschaften zusammen. Im Ort Šalovci selber wohnen 462 Menschen. Hinter den heutigen Ortsnamen sind die amtlichen ungarischen Exonyme von 1890 in Klammern angeführt.[2]

  • Budinci (Bűdfalva)
  • Čepinci (ung. Kerkafő, dt. Spitzberg)
  • Dolenci (ung. Dolány, dt. Dolinz) bestehend aus den Ortsteilen (ung. Kisdolány, dt. Klein Dolinz) und (ung. Nagydolány, dt. Groß Dolinz)
  • Domanjševci (ung. Domonkosfa, dt. Sankt Domenikus)
  • Markovci (Marokrét)
  • Šalovci (ung. Sal, dt. Schlabing)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Šalovci liegt an der Bahnstrecke Zalalövő–Murska Sobota.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ivan Zelko, Historična Topografija Slovenije I. Prekmurje do leta 1500. Murska Sobota, 1982.
  • Matija Slavič, Naše Prekmurje. Murska Sobota, 1999.
  • Atlas Slovenije, Ljubljana 1985.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Šalovci – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lumtzer, Viktor / Melich, Johann; Deutsche Ortsnamen und Lehnwoerter des ungarischen Sprachschatzes. Quellen und Forschungen zur Geschichte, Literatur und Sprache Österreichs und seiner Kronländer; Verlag der Wagnerschen Universitäts-Buchhandlung Innsbruck,1900.
  2. Lumtzer, Viktor / Melich, Johann; Deutsche Ortsnamen und Lehnwoerter des ungarischen Sprachschatzes. Quellen und Forschungen zur Geschichte, Literatur und Sprache Österreichs und seiner Kronländer; Verlag der Wagnerschen Universitäts-Buchhandlung Innsbruck,1900.