Žleby

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Žleby (Begriffsklärung) aufgeführt.
Žleby
Wappen von Žleby
Žleby (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Kutná Hora
Fläche: 1462,28[1] ha
Geographische Lage: 49° 53′ N, 15° 29′ OKoordinaten: 49° 53′ 23″ N, 15° 29′ 19″ O
Höhe: 243 m n.m.
Einwohner: 1.302 (1. Jan. 2017)[2]
Postleitzahl: 285 61 - 286 01
Kfz-Kennzeichen: S
Verkehr
Straße: SilniceII337.svg Čáslav - Třemošnice
Bahnanschluss: Bahnstrecke Čáslav–Třemošnice (236)
Struktur
Status: obec
Ortsteile: 4
Verwaltung
Bürgermeister: Vladimír Šindelář (Stand: 2017)
Adresse: Zámecké náměstí 67
285 61 Žleby
Gemeindenummer: 534668
Website: www.ouzleby.cz

Žleby (deutsch Schleb) ist eine Gemeinde im Okres_Kutná Hora in der Mittelböhmischen Region, Tschechien. Sie liegt etwa 18 km südöstlich von Kutna Hora und 7 km östlich von Čáslav am Fluss Doubrava, das tief eingegrabene Flussbett gab dem Ort auch seinen Namen (žlab = Trog).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Žleby befindet sich in der Čáslavská kotlina (Czaslauer Becken) an der Einmündung der Doubravka in die Doubrava. Nördlich erhebt sich der Šibeniční vrch (263 m n.m.). Durch den Ort verläuft die Straße II/337 zwischen Čáslav und Třemošnice. Žleby liegt an der Bahnstrecke Čáslav–Třemošnice, der westlich des Ortskerns befindliche Bahnhof Žleby ist als Spitzkehrbahnhof angelegt.

Nachbarorte sind Buda, Šmolcov, Bažantnice, Vrdy und Vinice im Norden, Vinaře, Tuchov und Bousov im Nordosten, Ronov nad Doubravou im Osten, Biskupice im Südosten, Kamenné Mosty, Zehuby, Velký Dvůr und Hostovlice im Süden, Medun, Horky und Potěhy im Südwesten, Bažantnice u Sv. Anny, Drobovice und Markovice im Westen sowie Ksiny, Skovice, Koudelov und Horní Bučice im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Schloss und der zugehörigen Herrschaft verbunden. Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1278, als Heinrich von Lichtenburg die erste Burg errichtete. Im Laufe der Zeit wurde der Ort als Broden (1290), Slewen (1322), Zlebin (1327), Sleb, Slebin bezeichnet. [3] Das heute verwendete Wappen erhielt der Ort im Jahr 1356, damals befand sich die Herrschaft im Besitz von Kaiser Karl IV..

1848 umfasste die Herrschaft Žleby 20 Dörfer. Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Žleby eine Gemeinde im Gerichtsbezirk Časlau. Ab 1868 gehörte das Dorf zum Bezirk Časlau.

Im Zuge der Gebietsreform von 1960 wurde der Okres Čáslav aufgehoben; Žleby wurde dem Okres Kutná Hora zugeordnet, zugleich erfolgte die Eingemeindung von Zehuby (mit Kamenné Mosty).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Žleby besteht aus den Ortsteilen Kamenné Mosty (Steinbruck), Markovice (Markowitz), Zehuby (Zehub) und Žleby (Schleb).[4] Zu Žleby gehören außerdem die Ansiedlungen Bažantnice u Sv. Anny, Buda, Ksiny und Velký Dvůr.

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Zehuby und Žleby.[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss Žleby (Schloss Schleb)
  • Kirche der Mariä Geburt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Alte Grabkapelle der Adelsfamilie Auersperg neben der Kirche Mariä Geburt
  • Die Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit
  • Glockenturm auf einem Hügel
  • Kalvarienberg
  • Statue des hl. Johannes Nepomuk
  • Säule mit einer Statue der Jungfrau Maria
  • Das neugotische Rathaus aus 1881
  • Neue Grabkapelle der Auersperg in der nahen Ortschaft Markovice (erbaut 1912)

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Žleby – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.uir.cz/obec/534668/Zleby
  2. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)
  3. Antonín Profous: Místní jména v Čechách. Jejich vznik, původ, význam a změny. Band 1–5. Česká akademie věd a umění, Prag 1947–1960.
  4. http://www.uir.cz/casti-obce-obec/534668/Obec-Zleby
  5. http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/534668/Obec-Zleby