üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe

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üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft
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Basisinformationen
Unternehmenssitz Hannover
Webpräsenz www.uestra.de
Bezugsjahr 2016
Eigentümer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Hannover
ISIN DE0008250002
Vorstand André Neiß (Vorsitzender), Wilhelm Lindenberg
Aufsichtsrat Ulf-Birger Franz (Vorsitz)
Verkehrsverbund Großraum-Verkehr Hannover
Mitarbeiter 2086 (Stand 2016)[1]
Umsatz 214 Mio. € (Stand 2016)[1]dep1
Linien
Spurweite 1435 mm (Normalspur)
Stadtbahn 12
Bus 38
Anzahl Fahrzeuge
Stadtbahnwagen 309
Omnibusse 136
Sonstige Fahrzeuge 4 Schiffe
Statistik
Fahrgäste 176 Mio.
Fahrleistung 39 Mio. km pro Jahr
Haltestellen 872 (davon 198 Stadtbahn, 674 Bus)
Länge Liniennetz
Stadtbahnlinien 182,6dep1
Buslinien 517,6dep1
Betriebseinrichtungen
Betriebshöfe 5
historisches Logo der üstra bis 2016

Die üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG ist ein börsennotiertes Verkehrsunternehmen in Hannover. Sie betreibt die Stadtbahn Hannover sowie das Stadtbus­liniennetz in Hannover und umliegenden Städten und Gemeinden. Eine Tochtergesellschaft ist für die Maschsee­schifffahrt zuständig. Die üstra ist Partner im Verkehrsverbund Großraum-Verkehr Hannover (GVH).

Verwaltungsgebäude am Hohen Ufer
Aktie über 1000 Mark der Überlandwerke und Straßenbahnen Hannover AG vom 20. November 1921
Triebwagen TW 6000 auf der Goethebrücke vor dem üstra-Verwaltungssitz Am Hohen Ufer 6
Stadtbahn TW 2000
Stadtbahn TW 3000
Gelenkbus Irvine-Citaro
Solobus Solaris Urbino 12
Fahrgastschiff „Hannover“ auf dem Maschsee

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorläufer der Üstra war eine von dem hannoverschen Mietkutscher Heinrich Battermann und zwei seiner Kollegen 1852 eingerichtete Pferdeomnibus-Linie vom Schwarzen Bären zum Hauptbahnhof. Nachdem weitere Linien eingerichtet worden waren, gründete sich daraus die „Erste Hannoversche Omnibus Companie“. Sie wurde 1894[2] von der zwei Jahre zuvor gegründeten Straßenbahn Hannover AG[3] übernommen. Der Betrieb von Pferdeomnibussen wurde 1918 eingestellt.[2]

Nach einem Vertrag mit der Stadt Hannover eröffnete die Continental Pferde-Eisenbahn-Aktiengesellschaft mit Sitz in Berlin 1872 anfänglich vier Pferdebahn-Linien in Hannover. In der Folge der fortschreitenden Industrialisierung, der Zunahme der Bevölkerung, einem verstärkten Wohnungsbau und der Vergrößerung des hannoverschen Stadtgebietes durch mehrere Eingemeindungen wurde das Streckennetz in den folgenden Jahren zügig ausgebaut. Am Netzausbau waren auch andere Betreiber beteiligt, darunter „The Tramway Company of Germany Ltd.“, die 1879 die Strecken der „Continentalen“ übernahm.[2]

Straßenbahn Hannover AG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1892 war die Bevölkerung von Hannover auf rund 185.000 Menschen angewachsen, die ein Schienennetz mit sieben Linien auf insgesamt 39,7 Kilometer Länge nutzen konnten. Das Fahrgast-Aufkommen betrug seinerzeit 9,6 Millionen Menschen. Nun strebte der hannoversche Magistrat einen Gesamtplan für das Schienennetz an und initiierte 1892 die Gründung der Straßenbahn Hannover AG. Im selben Jahr wurde der Architekt und Bezirksvorsteher Theodor Krüger zum alleinigen Vorstand der Gesellschaft berufen. Unter Krüger wurden bis 1897 die anderen Anbieter von der Straßenbahn Hannover AG übernommen.[2]

Üstra[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1921 wurde die Straßenbahn Hannover AG umfirmiert in Überlandwerke und Straßenbahnen Hannover AG, abgekürzt Üstra. Neben dem Betrieb von Straßenbahnen und später auch Bussen versorgte das Unternehmen die Region um Hannover – ohne die Stadt selbst – auch mit Strom. Diese Sparte wurde zum 1. Januar 1929 an die Hastra abgegeben.

In der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigte die Üstra ab 1938 und während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeiter.[4] Zwischen 1937 und 1958 betrieb das Unternehmen den Oberleitungsbus Hannover.

Ab 1960 firmierte das Unternehmen als Hannoversche Verkehrsbetriebe (Üstra) AG, seit 1980 als Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG. 1970 ist das Unternehmen, zurückzuführen auf die Aktion Roter Punkt im Jahr davor, kommunalisiert worden. Mit den Stadtwerken wurde sie in der Holding Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Hannover zusammengefasst, welche heute 98,38 Prozent der Eigentumsanteile der Üstra hält.

2001 sind das Schienennetz und die Tunnel- und Stationsanlagen der Stadtbahn Hannover in das Eigentum der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover übergegangen. Zwischen 2004 und 2006 waren alle Nahverkehrsleistungen unter dem Dach der intalliance AG zusammengefasst. 1900 Mitarbeiter wechselten dabei von der Üstra zur intalliance AG. Seit dem 1. Januar 2007 liegt der Betrieb wieder in alleinigen Händen der Üstra.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtbahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Üstra hat noch 144 von ursprünglich 260 Stadtbahnen des Typs TW 6000 im Bestand. Dazu kommen 143 Bahnen des ab 1998 angeschafften Typs TW 2000. Seit 2015 werden die verbliebenen TW 6000 nach über 30 Jahren Nutzungsdauer nach und nach durch eine neue Stadtbahn der dritten Generation (TW 3000) abgelöst.[5]

Busse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf den von der üstra AG betriebenen Buslinien (siehe Nahverkehr in Hannover) werden 131 Busse betrieben. Hinzu kommen weitere Fahrzeuge der Tochterfirma üstra Reisen und der Subunternehmer Dau Bus, Block, Hartmann Bus Betrieb und Grund. Nicht mehr zum Bestand zählen die vom britischen Designer James Irvine für die üstra entworfenen und ab 1999 angeschafften Mercedes-Benz Citaro. Diese gab es in vier Varianten: als Diesel- oder Erdgasfahrzeug, jeweils in 12m-Solo- und 18m-Gelenk-Ausführung. Die Fahrzeugflotte besteht aus 53 Solaris Urbino 12, neun Solaris Urbino 12 Hybrid, drei Solaris Urbino 12 electric, 27 Gelenkbusse Solaris Urbino 18 mit Hybridantrieb, 26 MAN Lions City Hybrid Solo und 39 18m-Gelenkbusse MAN Lion’s City.

Im Juli 2008 wurde ein Hybridbus vom Typ Solaris Urbino 18 angeschafft und auf verschiedenen Linien eingesetzt. Angetrieben wird er von zwei Elektromotoren und einem Dieselmotor. Diese Antriebstechnik spart gegenüber den Dieselbussen bis zu etwa 23 Prozent Kraftstoff; der Bus ist darüber hinaus besonders geräuscharm und sein Antrieb arbeitet ruckfrei. Fördermittel des Bundesverkehrsministeriums trugen, dazu bei, die im Vergleich zu Dieselbussen knapp 1,2 Millionen Euro höheren Anschaffungskosten für zehn weitere Hybridbusse zu tragen.[6] Seit September 2011 wurden nach und nach weitere 26 Solaris Urbino 18 Hybrid beschafft, die im gesamten Liniennetz der üstra unterwegs sind. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Linie 121, die ausschließlich durch Hybridfahrzeuge bedient wird. 2015 wurde die Flotte durch 26 MAN Lions City Hybrid ergänzt, sodass im Jahr 2017 insgesamt 62 Hybridbusse vorhanden sind. Anfang des Jahres 2016 beschaffte die üstra drei rein elektrisch angetriebene Solo-Busse des Typs Solaris Urbino 12 electric. Die Busse verkehren im Testbetrieb auf den Ringlinien 100 und 200 und werden über eine externe Ladestation an der Endhaltestelle August-Holweg-Platz in wenigen Minuten aufgeladen.

Schiffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Maschsee betreibt die Tochter üstra Reisen von Karfreitag bis 31. Oktober mit ihren Schiffen Linien- und Charterverkehr. Die Flotte besteht aus den elektrisch angetriebenen Schiffen „Hannover“, „Niedersachsen“, „Deutschland“ sowie dem Solarkatamaran „Europa“. Für die Schiffe gelten eigene Fahrpreise. Im Linienverkehr werden jährlich (Stand 2012) ca. 60.000 Fahrgäste befördert.[7][8]

Linien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtbahnnetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Strecke Fahrzeuge
1 Sarstedt – Laatzen – Döhren – Aegidientorplatz – Kröpcke – Hauptbahnhof – Niedersachsenring – Langenhagen TW 2000 / TW6000
2 Rethen – Laatzen – Döhren – Aegidientorplatz – Kröpcke – Hauptbahnhof – Niedersachsenring – Alte Heide TW 6000 / TW 2000
3 Wettbergen – Linden – Bahnhof Linden/Fischerhof – Waterloo – Kröpcke – Hauptbahnhof – Lister Platz – Noltemeyerbrücke -- Lahe – Altwarmbüchen TW 2000 / TW 6000 / TW 3000
4 Roderbruch – Medizinische Hochschule – Braunschweiger Platz – Aegidientorplatz – Kröpcke – Steintor – Herrenhäusergärten – Marienwerder – Garbsen TW 2000 / TW 6000 / TW 3000
5 Stöcken – Stöcken/Friedhof – Königsworther Platz – Steintor – Kröpcke – Aegidientorplatz – Kleefeld – Anderten TW 6000
6 Messe/Ost (EXPO-Plaza) – Kronsberg – Freundallee – Braunschweiger Platz – Aegidientorplatz – Kröpcke – Steintor – Christuskirche – Bahnhof Nordstadt – Hainhölzer Markt – Nordhafen TW 6000 / TW 2000
7 Wettbergen – Linden – Bahnhof Linden/Fischerhof – Waterloo – Kröpcke – Hauptbahnhof – Lister Platz – Noltemeyerbrücke – Schierholzstraße – Misburg TW 2000 / TW 6000 / TW 3000
8 Hauptbahnhof (bei besonderen Anlässen von/bis Dragonerstraße)– Kröpcke – Aegidientorplatz – Döhren – Stadtfriedhof Seelhorst – Messe/Nord TW 6000 / TW 2000
9 Fasanenkrug – Noltemeyerbrücke – Lister Platz – Hauptbahnhof – Kröpcke – Waterlooplatz – Schwarzer Bär – Badenstedt – Empelde TW 6000
10 Aegidientorplatz – Hauptbahnhof (Vorplatz) – Steintor – Goetheplatz – Küchengarten – Ahlem TW 6000
11 Haltenhoffstraße – Christuskirche – Steintor – Kröpcke – Aegidientorplatz – Braunschweiger Platz – Hannover Congress Centrum – Zoo TW 6000 / TW 2000 (überwiegend Einzelwagen)
17 Aegidientorplatz – Hauptbahnhof (Vorplatz) – Steintor – Goetheplatz – Linden – Bahnhof Linden/Fischerhof – Wallensteinstraße TW 6000 Einzelwagen
10 Hauptbahnhof – Kröpcke – Waterloo – Goetheplatz – Küchengarten – Ahlem TW 2000 / TW 6000 (Gestrichene Linie, Nachtverkehr über A-Tunnel)
(16) Messe/Ost (EXPO-Plaza) – Kronsberg – Freundallee – Braunschweiger Platz – Aegidientorplatz – Kröpcke – Steintor – Königsworther Platz TW 2000 / TW 6000 (Veranstaltungslinie)
(18) Hauptbahnhof – Kröpcke – Aegidientorplatz – Döhren – Stadtfriedhof Seelhorst – Messe/Nord TW 2000 / TW 6000 (Messelinie)

Busnetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Strecke Fahrzeuge
100 / 200 August-Holweg-Platz – Bahnhof Linden/Fischerhof – Deisterplatz – Lister Platz – Kröpcke – Aegidientorplatz – Bahnhof Linden/Fischerhof – August-Holweg-Platz MAN Lions City Hybrid
Solaris Urbino E
120 Ahlem – Davenstedt – Lindener Hafen – Schwarzer Bär – Aegidientorplatz MAN Lions City G
Solaris Urbino H18
121 Altenbekener Damm – Bahnhof Bismarckstraße – Hauptbahnhof – Lister Platz – Niedersachsenring – Haltenhoffstraße MAN Lions City G
Solaris Urbino H18
122 Langenhagen/Im Gehäge – Langenhagen/Zentrum – (Meierwiesen) Alte Heide – Vier Grenzen MAN Lions City Hybrid
Solaris Urbino 12
123 Peiner Straße – Mittelfeld – Bemerode – Misburger Straße – Noltemeyerbrücke MAN Lions City G
Solaris Urbino H18
124 Laatzen – Am Brabrinke – Mittelfeld – Bemerode – Misburger Straße – Stadtfriedhof Misburg MAN Lions City G
125 Meierwiesen – Alte Heide – Buchholz – Roderbruch – Misburg – Anderten MAN Lions City G
Solaris Urbino H18
126 Altgarbsen – Havelse – Marienwerder – Stöcken Solaris Urbino 12
Solaris Urbino H12
MB O530 Citaro I
127 Misburg – Misburger Straße – Kantplatz – Pferdeturm MAN Lions City G
Solaris Urbino H18
128 Nordring – Hauptbahnhof – Zoo – Braunschweiger Platz – Waldheim – Peiner Straße Solaris Urbino 12
MB O530 Citaro I
129 Wettbergen – Mühlenberg – Empelde MB O530 Citaro I
130 Wettbergen – Hangstraße – Im Hellerloh – Wettbergen MB O530 Citaro I
133 Pappelwiese – Spannhagengarten – Hinrichsring – Vier Grenzen – Melanchthonstraße MAN Lions City Hybrid
Solaris Urbino 12
134 Nordring – Lister Platz – Welfenplatz – Steintor – Hauptbahnhof – Zoo – Braunschweiger Platz – Waldheim – Peiner Straße Solaris Urbino 12
135 Stöcken – Wiesenau – Tempelhofweg – Alte Heide – Paracelsusweg – Stadtfriedhof Lahe MAN Lions City G
Solaris Urbino 12
Solaris Urbino 18
Solaris Urbino H18
MB O530 Citaro I / G
136 Haltenhoffstraße – Herrenhäuser Gärten – Bahnhof Ledeburg – Stöcken Solaris Urbino 12
Solaris Urbino H12
MB O530 Citaro I
137 Spannhagengarten – Nobelring – Misburger Straße – Kantplatz – Pferdeturm MAN Lions City Hybrid
Solaris Urbino 12
253 Langenhagen/Zentrum – Godshorn/Gewerbegebiet – Langenhagen/Zentrum MB O530 Citaro I G
MB O530 Citaro Irvine
267 Kröpcke – Aegidientorplatz – Maschsee/Funkhaus – Maschsee/Strandbad (Maschseefest-Linie)
MAN Lions City G
330 Bemeroder Rathausplatz – Kronsberg – Wülferode – Müllingen – Bolzum – Lühnde
340 / 341 Messe/Ost (Expo-Plaza) – Laatzen – Rethen – Koldingen – (Reden (nur 341)) – Pattensen/Am Hallenbad
346 Rethen – Rethen/Zum Holzfeld – Rethen – Laatzen/Kiebitzweg – Laatzen/Neuer Schlag – Laatzen/Zentrum und
Laatzen – Laatzen/Brunirode – Laatzen/Debberode – Laatzen/Zentrum
363 Peiner Straße – Hemmingen – Westerfeld – Wallensteinstraße
370 Maschsee / An der Engesohde – Altenbekener Damm – Bahnhof Bismarckstraße – Bünteweg – Anderten – Höver – Ilten – Sehnde – Haimar – Mehrum/Ortsmitte
371 Ahlten/Umspannwerk – Ilten – Bilm – Wassel – Sehnde/Kanalstraße
372 Sehnde/Kanalstraße – Gretenberg – Klein Lobke
390 (Laatzen/Zentrum –) Gleidingen/Orpheusweg – Oesselse – Ingeln – Müllingen – Bolzum – Sehnde/Schulzentrum
420 Garbsen – Havelse – Wissenschaftspark Marienwerder Solaris Urbino H12
450 BerenbostelWissenschaftspark Marienwerder Solaris Urbino 12
Solaris Urbino H12
MB O530 Citaro I
470 Flughafen – Langenhagen – Godshorn – Vinnhorst – Stöcken MAN Lions City Hybrid
Solaris Urbino H12
480 Langenhagen– Godshorn – Schulenburg – Engelbostel – Berenbostel – Garbsen Solaris Urbino 18
MB O530 Citaro I G
581 Stöcken – Letter – Ahlem – Velber – Am Soltekampe – Mühlenberger Markt MAN Lions City G
Solaris Urbino H18
610 / 611 Kaltenweide/Bahnhof – Krähenwinkel – Langenhagen/Zentrum (– Berliner Platz) Solaris Urbino 12
MB O530 Citaro I G
616 Langenhagen Zentrum – St. Paulus-Kirche – Emil-Berliner-Straße – Saarweg – Beckerwiese – Beethovenstraße – Langenhagen Bahnhof Mitte üstra Taxibus
631 Altwarmbüchen/Schulzentrum – Altwarmbüchen – An den Deichwiesen – Noltemeyerbrücke Solaris Urbino 12
MB O530 Citaro I

Gesellschafter und Börsennotiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptgesellschafter der Üstra ist die Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Hannover mbH (VVG), die 98,38 % der Anteile hält. Die VVG wiederum gehört zu 80,49 % der Stadt und zu 19,51 % der Region Hannover. Weitere 1,09 % der Üstra-Aktien hält die Region Hannover direkt.[9] Mit der VVG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.[10]

Die Aktien der Üstra werden an den Börsen Hamburg und Hannover im regulierten Markt gehandelt.[11]

Zum Vorstand der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG gehört seit 2005 André Neiß (Vorstandsvorsitzender) und seit 2006 Wilhelm Lindenberg (Vorstand für Personal und Betrieb).[12]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiterführende Informationen in den
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Multimedia-Inhalte
  • Dieter Eisfeld: Stadt und öffentlicher Nahverkehr. Der Fall Hannover (1852 bis 2000), hrsg. von der Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG, Hannover [1980]
  • ÜSTRA (Hrsg.): Die ÜSTRA im Wandel der Zeiten. Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum. Selbstverlag, Hannover 1992, ISBN 3-9802783-4-4.
  • Horst Moch: 100 Jahre ÜSTRA. 120 Jahre Strassenbahn in Hannover. Hrsg. von der ÜSTRA. Selbstverlag, Hannover [1992], ISBN 3-9802783-2-8.
  • Achim Uhlenhut, Thomas Hanna-Daoud: Straßenbahn Magazin, Special Nr. 6: Nahverkehr in Hannover. Stadtbahn, S-Bahn und Bus in der Expo-Stadt. GeraNova, München 2000, ISBN 3-89724-703-8
  • Michael Narten, Achim Uhlenhut: Unterwegs in Hannover. 125 Jahre Üstra, 1. Auflage, illustrierte Auflage, Hannover: Leuenhagen & Paris, 2017, ISBN 978-3-945497-04-3

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jahresabschluss 2016 der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG, veröffentlicht im Bundesanzeiger
  2. a b c d Waldemar R. Röhrbein: Straßenbahn/ÜSTRA. In: Stadtlexikon Hannover, S. 607 f.
  3. Waldemar R. Röhrbein: Krüger, Theodor, in: Stadtlexikon Hannover, S. 373.
  4. Janet von Stillfried: Ein blinder Fleck. Zwangsarbeit bei der Üstra 1938 bis 1945. Leuenhagen & Paris, Hannover 2011, ISBN 978-3-9802783-9-3.
  5. Bernd Haase: Neuer „Silberpfeil“. Üstra präsentiert verbesserte Stadtbahn. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 6. November 2012.
  6. Zehn neue Hybridbusse für die Üstra Hannover. In: Eisenbahnjournal Zughalt.de. (zughalt.de [abgerufen am 29. April 2017]).
  7. Regions Journal (Beilage Hannoversche Allgemeine Zeitung / Neue Presse), 29. Mai 2013, S. 2.
  8. Maschseeflotte. In: uestra.de. Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe, o.J., abgerufen am 15. September 2016.
  9. Beteiligungsbericht 2015 der Landeshauptstadt Hannover
  10. Geschäftsbericht 2016. 4.6 Finanzwirtschaftlicher Bereich. üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft, S. 19, abgerufen am 4. Mai 2016.
  11. Kursblätter der Börsen Hamburg und Hannover vom 31.08.2016
  12. Der Vorstand. In: www.uestra.de. 6. Juli 2016, abgerufen am 24. November 2016 (deutsch).


Koordinaten: 52° 22′ 27″ N, 9° 43′ 46″ O