(18747) Lexcen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Asteroid
(18747) Lexcen
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 23. März 2018 (JD 2.458.200,5)
Orbittyp Innerer Hauptgürtelasteroid
Große Halbachse 2,1689 AE
Exzentrizität 0,1208
Perihel – Aphel 1,9069 AE – 2,4308 AE
Neigung der Bahnebene 3,3154°
Länge des aufsteigenden Knotens 306,3956°
Argument der Periapsis 297,0592°
Siderische Umlaufzeit 3,19 a
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 20,22 km/s
Physikalische Eigenschaften
Absolute Helligkeit 14,5 mag
Geschichte
Entdecker John Broughton
Datum der Entdeckung 16. März 1999
Andere Bezeichnung 1999 FN21, 1989 EN6
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(18747) Lexcen ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 16. März 1999 vom australischen Amateurastronomen John Broughton am Reedy-Creek-Observatorium (IAU-Code 428) entdeckt wurde. Das Observatorium befindet sich im Ortsteil Reedy Creek der Stadt Gold Coast in Queensland. Sichtungen des Asteroiden hatte es vorher schon am 5. März 1989 unter der vorläufigen Bezeichnung 1989 EN6 am Karl-Schwarzschild-Observatorium im thüringischen Tautenburger Wald gegeben.[1]

Mittlere Sonnenentfernung (große Halbachse), Exzentrizität und Neigung der Bahnebene des Asteroiden ähneln grob den Bahndaten der Mitglieder der Flora-Familie, einer großen Gruppe von Asteroiden, die nach (8) Flora benannt ist. Asteroiden dieser Familie bewegen sich in einer Bahnresonanz von 4:9 mit dem Planeten Mars um die Sonne. Die Gruppe wird auch Ariadne-Familie genannt, nach dem Asteroiden (43) Ariadne.

(18747) Lexcen wurde am 5. Juli 2001 nach dem australischen Yachtkonstrukteur und Designer Ben Lexcen (1936–1988) benannt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. (18747) Lexcen beim IAU Minor Planet Center (englisch)