(7736) Nizhnij Novgorod

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Asteroid
(7736) Nizhnij Novgorod
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 9. Dezember 2014 (JD 2.457.000,5)
Orbittyp Mittlerer Hauptgürtelasteroid
Asteroidenfamilie Eunomia-Familie
Große Halbachse 2,5856 AE
Exzentrizität 0,1975
Perihel – Aphel 2,0750 AE – 3,0962 AE
Neigung der Bahnebene 14,1240°
Länge des aufsteigenden Knotens 175,5761°
Argument der Periapsis 146,5546°
Siderische Umlaufzeit 4,16 a
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 18,52 km/s
Physikalische Eigenschaften
Absolute Helligkeit 12,6 mag
Geschichte
Entdecker Ljudmila Georgijewna Karatschkina
Datum der Entdeckung 8. September 1981
Andere Bezeichnung 1981 RC5, 1989 NV1, 1992 EP14
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(7736) Nizhnij Novgorod ist ein Asteroid des mittleren Hauptgürtels, der von der sowjetischen Astronomin Ljudmila Georgijewna Karatschkina am 8. September 1981 am Krim-Observatorium in Nautschnyj (IAU-Code 095) entdeckt wurde.

Der Asteroid gehört zur Eunomia-Familie, einer nach (15) Eunomia benannten Gruppe, zu der vermutlich fünf Prozent der Asteroiden des Hauptgürtels gehören. Die zeitlosen (nichtoskulierenden) Bahnelemente von (7736) Nizhnij Novgorod sind fast identisch mit denjenigen der beiden kleineren, wenn man von der Absoluten Helligkeit von 16,1 und 16,4 gegenüber 12,5 ausgeht, Asteroiden (185187) 2006 SN391 und (297979) 2002 KL4.[1]

Nach der SMASS-Klassifikation (Small Main-Belt Asteroid Spectroscopic Survey) wurde bei einer spektroskopischen Untersuchung[2] von Gianluca Masi, Sergio Foglia und Richard P. Binzel bei (7736) Nizhnij Novgorod von einer hellen Oberfläche ausgegangen, es könnte sich also, grob gesehen, um einen S-Asteroiden handeln.[3]

(7736) Nizhnij Novgorod wurde am 9. März 2001 nach der russischen Stadt Nischni Nowgorod benannt. 1221 von Juri II. gegründet, ist Nischni Nowgorod inzwischen die fünftgrößte Stadt Russlands.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Familienstatus der Hauptgürtelasteroiden in der Datenbank AstDyS-2 (englisch, HTML; 46,2 MB)
  2. Gianluca Masi, Sergio Foglia, Richard P. Binzel: Search for Unusual Spectroscopic Candidates Among 40313 minor planets from the 3rd Release of the Sloan Digital Sky Survey Moving Object Catalog. (englisch)
  3. Unterteilung von Asteroiden nach S-types, C-types und V-types (englisch)