(92) Undina

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Asteroid
(92) Undina
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Große Halbachse 3,19 AE
Exzentrizität 0,102
Perihel – Aphel 2,864 AE – 3,516 AE
Neigung der Bahnebene 9,9°
Länge des aufsteigenden Knotens 101,8°
Argument der Periapsis 241,9°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 31. Oktober 2010
Siderische Umlaufzeit 5 a 255 d
Mittlere Orbital­geschwindigkeit 16,6 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 126 km
Masse (4.43 ± 0.25)·1017[1]Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,2509
Mittlere Dichte 4.39 ± 0.42[1] g/cm³
Rotationsperiode 15 h 56 min
Absolute Helligkeit 6,61 mag
Spektralklasse M (Tholen), Xc (Bus)
Geschichte
Entdecker C.H.F. Peters
Datum der Entdeckung 7. Juli 1867
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(92) Undina ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 7. Juli 1867 durch den deutsch-US-amerikanischen Astronomen Christian Heinrich Friedrich Peters entdeckt wurde[2].

Der Asteroid wurde nach Undine, einer Erzählung des deutschen Dichters Friedrich de la Motte Fouqué, benannt.

Beschaffenheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Undina besitzt eine helle silikathaltige Oberfläche mit einer Albedo von 0,251. Ursprünglich als Vertreter der Spektralklasse X klassiert, ergab eine detailliertere Spektraluntersuchung 2004–2005[3] Hinweise darauf das er eher als M-Asteroid eingestuft werden sollte. Anzeichen eines schwachen Spektralbandes bei 9 Mikrometer deuten auf ein Vorhandensein von Orthopyroxen in Zusammenhang mit einer Eisen- oder Pallasit-Zusammensetzung hin. Für (92) Undina wurde daraufhin eine Zusammensetzung ähnlich des Esquel-Meteoriten propagiert. Neben (92) Undine wurden auch die Asteroiden (417) Suevia und (1124) Stroobantia mit einer ähnlichen Zusammensetzung identifiziert.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Benoit Carry Density of Asteriods, Planetary & Space Science, 2012, Band 73, Ausgabe 1, S. 98–118, doi:10.1016/j.pss.2012.03.009
  2. Discovery Circumstances: Numbered Minor Planets. The international Astronomical Union - Minor Planet Center, abgerufen am 7. August 2020.
  3. S.Fornasier B.E.Clark E.Dotto Spectroscopic Survey of X-type Asteroids, Icarus 214 (1), S. 131–146, 2011, arXiv:1105.3380