1&1 SmartPad

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SmartPad
Hersteller 1&1
Technische Daten
Massenspeicher 1 GB Flash-Speicher
Prozessor 500 MHz ARM11
Arbeitsspeicher 256 MB DRAM
Bildschirm 7-Zoll-Touchscreen
800 × 480 Pixel
Aktuelles Betriebssystem Google Android
Akku
Typ 2.500 mAh Lithium-Ionen
Abmessungen und Gewicht
Maße (H×B×T) 196,6 mm × 130 mm × 22 mm
Gewicht 470 g

Das 1&1 SmartPad ist ein Tabletcomputer des Internet Providers 1&1, dessen Hardware von NEC Corporation geliefert wurde. Es lässt sich über einen Touchscreen mit der Bildschirmgröße von 7″ bedienen.[1]

Das SmartPad wurde von Juli bis Ende September 2010 ausgeliefert, danach sollten laut Konzernchef Dommermuth andere Tablets folgen, was aber bislang nicht geschehen ist.[2] Nach Angaben von United Internet wurden 25.000 Smartpads bei NEC bestellt.[3]

Betriebssystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Betriebssystem wird ein stark modifiziertes Android in der Version 1.6 verwendet. Da aber unter anderem weder ein GPS- noch ein 3G-Modul vorhanden ist, sind mehrere Funktionen dieses Betriebssystems deaktiviert. Durch diese Deaktivierung ist das Gerät von Google nicht zertifiziert, zudem wird gegen die Lizenzbestimmung von Google Inc. verstoßen, weshalb das Gerät von Google auch keinen Zugriff auf Inhalte im Google Play Store gewährt bekommt. Stattdessen soll ein eigener 1&1 App Store das Gerät mit Apps versorgen. Allerdings hält dieser App Store nur eine sehr geringe Auswahl von expliziten 1&1-geprüften Apps zur Verfügung.[1] Seit Oktober wird ein Update auf Android in der Version 2.2 Froyo angeboten.[4]

Hardware[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwendet wird ein 500-MHz-ARM11-Prozessor. Der Arbeitsspeicher beträgt 256 MB. Dazu kommt ein interner Flash-Speicher mit 1 GB. Zur Basisausstattung gehören WLAN-802.11b/g/n, ein USB-2.0-Anschluss sowie ein SDHC-Speicherkarten Slot und ein Infrarot-Sender. Zur Audioübertragung ist ein 3,5-mm-Klinkenstecker verbaut. Aufgeladen wird das SmartPad über einen Micro-USB-Anschluss. Der Akku hat eine Kapazität von 2500 mAh und hält bis zu 4 Stunden durch.[1]

Vermarktung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Juli bis Ende September 2010 konnten Neukunden, die mindestens den Tarif „1&1 Doppel-Flat 16.000“ wählten, zwischen einer Geldprämie in Höhe von 150,- Euro, dem Smartpad sowie einer maxdome Audio-Station entscheiden.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das von 1&1 entwickelte Tablet Smartpad wurde vom Onlinemagazin CHIP als „Schrott-Tablet“ bezeichnet, aufgrund des unter anderem fehlenden Google Play Stores und des resistiven Displays.[5] Weiterhin wurde die fehlende Unterstützung von Adobe Flash und die langsame Reaktion bemängelt.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c SmartPad Bericht bei Chip (Memento des Originals vom 2. Juli 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.chip.de
  2. 1&1 lässt SmartPad auslaufen - heise online
  3. United Internet nimmt Tablet vom Markt Golem vom 27. August 2010
  4. Froyo nun auch für das 1&1 SmartPad verfügbar Das 1&1 Blog vom 5. Oktober 2010
  5. 1&1 SmartPad: Schrott-Tablet jetzt für 99 € bei Real. (Nicht mehr online verfügbar.) In: chip.de. CHIP, 8. August 2011, archiviert vom Original am 19. Juni 2015; abgerufen am 3. August 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.chip.de
  6. Testbericht der FAZ, abgerufen am 6. Juli 2010