1-Undecanol

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Strukturformel
Struktur von 1-Undecanol
Allgemeines
Name 1-Undecanol
Andere Namen
  • Undecan-1-ol
  • Undecylalkohol
Summenformel C11H24O
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit[2]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 112-42-5
EG-Nummer 203-970-5
ECHA-InfoCard 100.003.609
PubChem 8184
ChemSpider 7892
Wikidata Q161686
Eigenschaften
Molare Masse 172,31 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,83 g·cm−3 (20 °C)[2]

Schmelzpunkt

11–16 °C[2]

Siedepunkt

243 °C[2]

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser[2]

Brechungsindex

1,4392 (20 °C)[3]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
07 – Achtung 09 – Umweltgefährlich

Achtung

H- und P-Sätze H: 319​‐​410
P: 273​‐​305+351+338 [2]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

1-Undecanol (auch Undecylalkohol) ist ein langkettiger Alkohol mit der Summenformel C11H23OH.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1-Undecanol kommt in vielen Früchten wie Äpfeln und Bananen natürlich vor.[4]

Darstellung und Gewinnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die technische Synthese kann über die Oxosynthese und anschließende Hydrierung erfolgen. 1-Undecanol kann auch durch Reduzierung von 1-Undecanal gewonnen werden.

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1-Undecanol ist bei Zimmertemperatur eine farblose, ölige, citrusartig riechende Flüssigkeit und hat einen fettigen Geschmack. Es schmilzt bei 11–16 °C und siedet bei 243 °C. Die Dichte von 1-Undecanol beträgt 0,83 g·cm−3 bei 20 °C. 1-Undecanol ist in Wasser praktisch unlöslich.[2]

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wird in der Nahrungsmittelindustrie als Aromastoff verwendet.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag zu UNDECYL ALCOHOL in der CosIng-Datenbank der EU-Kommission, abgerufen am 25. Februar 2020.
  2. a b c d e f g h Eintrag zu 1-Undecanol in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 8. Januar 2020 (JavaScript erforderlich).
  3. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-516.
  4. a b Shmuel Yannai: Dictionary of Food Compounds with CD-ROM. Chapman & Hall/CRC, Boca Raton 2004, ISBN 1-58488-416-9, S. 1413.