1. Liga (Fussball)

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1. Liga
Abkürzung 1.L
Verband Schweizerischer Fussballverband
Erstaustragung 1931/32
Hierarchie 4. Liga
Mannschaften 3x14 Teams
Aktueller Meister FC Étoile Carouge
Website www.el-pl.ch

Die 1. Liga ist die vierthöchste Spielklasse im Schweizer Fussball. Zwischen 2012 und 2014 trug sie den Namen 1. Liga Classic, zur Unterscheidung von der 1. Liga Promotion. Da diese auf die Saison 2014/15 hin in Promotion League umbenannt wurde, konnte der alte Name wieder angenommen werden.

Sie wird in drei Gruppen, aufgeteilt nach geografischen Regionen, ausgetragen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1930 wurde die Serie A, die höchste Spielklasse im Schweizer Fussball, für eine Übergangssaison in 1. Liga umbenannt. Sie bestand zuvor aus 3 regionalen Gruppen à 9 Mannschaften und umfasste in der Saison 1930/31 nach einer Ausnahmeregelung ab der Rückrunde durch innersaisonalen Aufstieg aus der verkürzten Serie Promotion (zweite Stufe) je 11 Mannschaften. Da auf die Saison 1931/32 hin die Nationalliga eingeführt wurde, stiegen 18 der 33 Mannschaften in die neugeschaffene Nationalliga auf, während die 1. Liga, nun nur noch die zweithöchste Spielklasse, mehrheitlich aus den übrigen Mannschaften der alten 1. Liga zusammengesetzt wurde. Aufgrund eines speziellen Modus, der für die Zeit von 1931 bis 1933 galt, wurde der 1.-Liga-Verein FC Lausanne-Sports 1932 als bislang einziger unterklassiger Verein Schweizer Meister.

Von 1931 bis 1939 bestand die 1. Liga aus zwei regionalen Gruppen, zunächst mit je 9 Mannschaften, 1934/35 mit 11 Mannschaften, ab 1935 mit 12 Mannschaften. 1939/40 und 1940/41 teilten sich die 24 Mannschaften in 5 bzw. 3 Gruppen auf, von 1941 bis 1944 gab es wieder zwei Gruppen mit insgesamt 25 Mannschaften.

1944 wurde als zweithöchste Spielklasse die eingleisige Nationalliga B eingeführt, in die 14 der bisherigen 25 1.-Liga-Mannschaften einzogen. Die neue 1. Liga bestand aus 3 Gruppen mit je 10 Mannschaften, 1945/46 mit je 11 und ab 1946/47 mit je 12 Mannschaften. Erst 1962 wurde sie auf je 13 Mannschaften aufgestockt. 1976/77 gab es vier Gruppen mit je 12 Teilnehmern, danach mit je 14 Teilnehmern. Dieser Modus erhielt sich bis 2000, als wieder 3 Gruppen mit je 16 Mannschaften eingeführt wurden.

2012/13 wurde erstmals die nationale drittklassige 1. Liga Promotion eingeführt, in die 11 der bisherigen 48 Teams der 1. Liga aufstiegen. Die bisherige 1. Liga hiess nun 1. Liga Classic und besteht seither aus 3 Gruppen mit je 14 Teilnehmern. Ab 2014 heisst die 1. Liga Promotion Promotion League und die 1. Liga Classic wieder 1. Liga.

Reform der Liga zur Saison 2012/13[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schweizerische Fussballverband bzw. dessen Organisation Swiss Football League hat am 12. November 2010 die Reform der 1. Liga beschlossen, welche am 21. Mai 2011 bestätigt wurde.[1]

Die beiden besten Teams der 1. Liga steigen in die Promotion League auf, die beiden Letztplatzierten jeder Gruppe in die 2. Liga interregional ab.

Gruppeneinteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Liga (Fussball) (Schweiz)
FC Azzurri (533619 / 152889)
FC Azzurri
FC Bulle (570848 / 162987)
FC Bulle
CS Chênois (501818 / 117304)
CS Chênois
FC Echallens (539537 / 165747)
FC Echallens
FC La-Chaux-de-Fonds (554285 / 217983)
FC La-Chaux-de-Fonds
Lancy FC (497665 / 116711)
Lancy FC
FC Martigny-Sports (572389 / 105441)
FC Martigny-Sports
Meyrin FC (494440 / 121288)
Meyrin FC
FC Oberwallis Naters (643436 / 130615)
FC Oberwallis Naters
FC Thun II (612841 / 177073)
FC Thun II
Team Vaud M-21 (537532 / 153871)
Team Vaud M-21
Olympique de Genève FC (499421 / 119421)
Olympique de Genève FC
US Terre Sainte (503481 / 130905)
US Terre Sainte
FC Vevey United (554532 / 146551)
FC Vevey United
BSC Young Boys II (602007 / 201300)
BSC Young Boys II
FC Baden (664696 / 255354)
FC Baden
FC Bassecourt (584984 / 243290)
FC Bassecourt
FC Biel-Bienne (586530 / 221610)
FC Biel-Bienne
SC Buochs (674588 / 203692)
SC Buochs
SR Delémont (592675 / 245497)
SR Delémont
GC Zürich II (678053 / 259492)
GC Zürich II
FC Luzern II (665982 / 209529)
FC Luzern II
SV Muttenz (614596 / 264448)
SV Muttenz
SC Goldau (684523 / 211484)
SC Goldau
FC Langenthal (626766 / 229675)
FC Langenthal
FC Schötz (642141 / 224970)
FC Schötz
FC Solothurn (606279 / 228398)
FC Solothurn
FC Wohlen (662423 / 245271)
FC Wohlen
Zug 94 (681105 / 225765)
Zug 94
FC Balzers (756185 / 215649)
FC Balzers
FC Dietikon (673408 / 251482)
FC Dietikon
USV Eschen-Mauren (759130 / 230455)
USV Eschen-Mauren
FC Gossau (737022 / 252652)
FC Gossau
SV Höngg (679730 / 251529)
SV Höngg
FC Kosova (678273 / 250009)
FC Kosova
FC Linth 04 (723311 / 217739)
FC Linth 04
FC Paradiso (715321 / 93064)
FC Paradiso
FC Red Star (681807 / 245375)
FC Red Star
FC St. Gallen II (747700 / 255971)
FC St. Gallen II
FC Thalwil (684126 / 238646)
FC Thalwil
FC Tuggen (714055 / 228766)
FC Tuggen
FC Wettswil (677394 / 243298)
FC Wettswil
FC Winterthur II (696353 / 261897)
FC Winterthur II
Spielorte der Teams in der Saison 2019/20
Yellow pog.svg Gelb: Gruppe 1; Blue pog.svg Blau: Gruppe 2; Red pog.svg Rot: Gruppe 3

Stand: Saison 2019/20

Gruppe 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppe 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppe 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meister und Aufsteiger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1995 wurde wieder durchgehend der Meistertitel vergeben. Erster Meister der 1. Liga wurde 1932 der FC Lausanne-Sports.

Jahr Meister Weitere Aufsteiger
1994/95 FC Chiasso FC Naters
1995/96 FC Gossau FC Meyrin
1996/97 FC Thun FC Schaffhausen
1997/98 FC Chiasso FC Stade Nyonnais
1998/99 AC Bellinzona FC Winterthur
1999/00 FC Locarno FC Wangen bei Olten
2000/01 FC Concordia Basel LiechtensteinLiechtenstein FC Vaduz
2001/02 FC Wohlen FC Schaffhausen
2002/03 FC Chiasso Meyrin FC
FC Bulle
Malcantone Agno
FC La Chaux-de-Fonds
2003/04 FC Baulmes SC YF Juventus
2004/05 FC Locarno FC Lausanne-Sport
2005/06 Servette FC SR Delémont
2006/07 FC Gossau SC Cham
2007/08 FC Stade Nyonnais FC Biel-Bienne
2008/09 SC Kriens FC Le Mont-sur-Lausanne
2009/10 FC Chiasso SR Delémont
2010/11 SC Brühl Étoile Carouge FC
2011/12 FC Tuggen FC Basel II
FC Breitenrain
FC Fribourg
BSC Old Boys
FC Schaffhausen
FC Sion II
FC St. Gallen II
SC YF Juventus
Yverdon-Sport FC
FC Zürich II
2012/13 FC Le Mont-sur-Lausanne FC Köniz
2013/14 Neuchâtel Xamax FCS FC Rapperswil-Jona
2014/15 SC Cham SC Kriens
2015/16 FC La Chaux-de-Fonds FC Bavois
FC United Zürich
2016/17 Yverdon-Sport FC FC Stade Lausanne-Ouchy
2017/18 AC Bellinzona FC Münsingen
2018/19 FC Étoile Carouge FC Black Stars Basel

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Swiss Football League: «Challenge League wird reduziert», Medienmitteilung vom 21. Mai 2011