1. VC Wiesbaden

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1. VC Wiesbaden
Logo
Deutscher Volleyball-Verband
Vereinsdaten
Gründung 1977
Adresse Diltheystraße 3
65203 Wiesbaden-Biebrich
Geschäftsführer Georg Kleinekathöfer
Homepage http://www.vc-wiesbaden.de
Volleyball-Abteilung
Liga Bundesliga
Spielstätte Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit
Trainer Dirk Groß
Co-Trainer Christian Sossenheimer
Erfolge Deutscher Vizemeister 2010

Vize-Pokalsieger 2013, 2018

letzte Saison 4. Platz Bundesliga, Playoff-Viertelfinale
Stand: 21. Juni 2018

Der 1. VC Wiesbaden ist ein Volleyball-Verein, dessen erste Frauenmannschaft in der Bundesliga spielt. Der Verein wurde 1977 gegründet und hat zurzeit rund 250 Mitglieder. In der Volleyball-Saison 2017/18 belegte der hessische Bundesligist nach Abschluss der Hauptrunde Platz vier und schied im das Playoff-Viertelfinale gegen die Ladies in Black Aachen aus. Am 4. März 2018 bestritt der VCW das DVV-Pokalfinale in der Mannheimer SAP Arena. Vor über 11.000 Zuschauern unterlagen die Hessinnen dem Dresdner SC mit 0:3. Die zweite Mannschaft des Vereins spielt ab der Saison 2018/19 in der 2. Bundesliga Süd.[1]

Bundesliga-Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kader für die Saison 2018/19 umfasst folgende Spielerinnen.

Kader – Saison 2018/19
Name Nr. Nation Größe Geburtsdatum Position
Nele Barber 2 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,83 m 27. Okt. 1994 AA
Karolína Bednářová 13 TschechienTschechien Tschechien 1,84 m 20. Juli 1986 AA
Morgan Bergren 16 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1,85 m 23. Dez. 1993 Z
Sina Fuchs 12 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,80 m 28. Sep. 1992 AA
Tanja Großer 4 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,78 m 27. Nov. 1993 AA
Selma Hetmann 6 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,88 m 27. Okt. 1995 MB
Simona Kóšová 11 SlowakeiSlowakei Slowakei 1,87 m 27. Mär. 1992 MB
Nathalie Lemmens 5 BelgienBelgien Belgien 1,92 m 12. Mär. 1992 MB
Nynke Oud 3 NiederlandeNiederlande Niederlande 1,87 m 29. Mär. 1994 Z
Lisa Stock 18 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,68 m 06. Juni 1994 L
Holly Toliver 8 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1,88 m 10. Aug. 1995 D

Positionen: AA = Annahme/Außen, D = Diagonal, L = Libero, MB = Mittelblock, Z = Zuspiel

Neuzugänge 2018
Spieler bisheriger Verein
Nele Barber California State University Long Beach[2]
Morgan Bergren Neuchâtel UC[3]
Nathalie Lemmens Asterix Avo Beveren[4]
Nynke Oud Gislaved VK[5]
Holly Toliver Regatas Lima[6]
Abgänge 2018
Spieler neuer Verein
Kimberly Drewniok SSC Palmberg Schwerin[7]
Dora Grozer Sm'Aesch Pfeffingen[8]
Irina Kemmsies unbekannt[9]
Annalena Mach unbekannt[10]
Lia-Tabea Mertens unbekannt[11]

Trainer des Teams ist seit 2015 Dirk Groß. Sein Vertrag wurde vor der Saison 2017/18 um zwei weitere Jahre verlängert und läuft noch bis 2019.[12] Seine Assistenten sind Christian Sossenheimer und Olaf Minter[13]. Für die medizinische Betreuung sind Mannschaftsarzt Alexander Mayer und Athletiktrainer Karel Kucera sowie Physiotherapeut Michael Schmitt zuständig. Aktueller Geschäftsführer ist Georg Kleinekathöfer[14]. Er löste im Sommer 2018 die ehemalige Geschäftsführerin und Sportdirektorin Nicole Fetting ab, die als Generalsekretärin zum Deutschen Volleyballverband wechselte.[15]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anfangsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt nach der Gründung spielte der 1. VC Wiesbaden bis 1984 in der Bundesliga. Nach dem Abstieg folgten vierzehn Jahre in der Zweiten Bundesliga Süd, ehe der VCW 1998 in die Regionalliga Südwest absteigen musste. Dem Verein gelang der sofortige Wiederaufstieg und Wiesbaden spielte fünf weitere Jahre in der zweiten Liga, bis 2004 die Rückkehr in die Bundesliga gelang.

Seit 2004 in der Bundesliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wiesbadenerinnen spielen seit der Saison 2004/05 in der Bundesliga. Nach einem achten Platz in der Hauptrunde blieb der Aufsteiger in der Playdown-Runde sieglos und wurde punkt- und satzgleich mit dem Absteiger Emlichheim Neunter. Ein Jahr später waren sie die beste Mannschaft in der Playdown-Runde und belegten damit den siebten Rang. Im DVV-Pokal unterlag der VCW sowohl 2004/05 als auch in der folgenden Saison dem Dresdner SC im Achtelfinale. In der Bundesliga-Saison 2006/07 konnte die Mannschaft den späteren Meister aus Sachsen hingegen in der Hauptrunde besiegen und belegte nach der Meisterrunde den vierten Platz. Im DVV-Pokal kam sie ebenfalls eine Runde weiter und musste sich im Viertelfinale dem späteren Sieger Schweriner SC geschlagen geben. Die Bundesliga-Spielzeit 2007/08 beendeten sie punktgleich mit Bayer Leverkusen als Fünfter. Im DVV-Pokal gelang ihnen die Revanche gegen Schwerin, bevor sie im Halbfinale NA Hamburg unterlagen.

Nachdem die Meisterrunde der Bundesliga abgeschafft worden war, belegte Wiesbaden in der Saison 2008/09 erneut den fünften Rang, während im DVV-Pokal zum wiederholten Mal das Aus im Achtelfinale gegen Dresden kam. 2009/10 gelang dem VCW der bislang größte Erfolg der Vereinsgeschichte, als er hinter den punktgleichen Roten Raben Vilsbiburg deutscher Vizemeister wurde. Das gleiche Duell gab es zuvor auch im Pokal-Viertelfinale, das Vilsbiburg ebenfalls für sich entschied. Als Vizemeister trat Wiesbaden in der Saison 2010/11 erstmals im Europapokal an, schied aber bereits in der ersten Runde des Challenge Cups mit zwei 1:3-Niederlagen gegen das belgische Team Asterix Kieldrecht aus.[16] Im Viertelfinale des DVV-Pokals musste sich der VCW Smart Allianz Stuttgart geschlagen geben und auch in der Bundesliga konnte der Verein als Siebter nicht an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen. Ebenfalls als Siebter qualifizierte sich Wiesbaden in der Saison 2011/12 für das Playoff-Viertelfinale, das gegen Vilsbiburg verloren ging. Erfolgreicher war der VCW im DVV-Pokal, wo er erst im Halbfinale dem Schweriner SC unterlag. Zu diesem Duell kam es in der folgenden Saison in beiden Wettbewerben. Im Halbfinale der Bundesliga-Playoffs, die Wiesbaden als Vierter erreicht hatte, gab es zwei 0:3-Niederlagen. Im DVV-Pokal standen sich die beiden Mannschaften beim Endspiel im Gerry-Weber-Stadion gegenüber, das Wiesbaden ebenfalls 0:3 verlor. In der Saison 2013/14 schied Wiesbaden im DVV-Pokal bereits im Achtelfinale gegen Schwerin aus. In der Bundesliga kam der Verein als Zweitplatzierter der Hauptrunde erneut bis ins Playoff-Halbfinale, wo er sich diesmal den Roten Raben Vilsbiburg nach drei Spielen geschlagen geben musste. Im Playoff-Halbfinale 2014/15 gelang dem VCW ein 3:0-Heimsieg gegen den Dresdner SC, der aber schließlich das Finale erreichte. Im DVV-Pokal verlor Wiesbaden erneut das Achtelfinale, diesmal gegen Stuttgart. Im Viertelfinale des DVV-Pokals 2015/16 unterlagen die Hessinnen dem späteren Double-Gewinner Dresden. Im Playoff-Viertelfinale mussten sie sich als Fünfter der Hauptrunde dem USC Münster nach drei Spielen geschlagen geben. Außerdem trat der Verein zum zweiten Mal im europäischen Wettbewerb an und spielte im CEV-Pokal gegen Polski Cukier Muszyna.[17] Trotz eines Heimsiegs gegen den mehrfachen polnischen Meister schied Wiesbaden in der ersten Runde aus. Die Saison 2016/2017 endete für den VC Wiesbaden mit dem Gewinn der Bronzemedaille, da sich die Hessinnen erst im Playoff-Halbfinale dem späteren Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin geschlagen geben mussten.

Spielstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 2014 trug der 1. VC Wiesbaden seine Heimspiele in der Halle am 2. Ring aus. Mit Beginn der Spielzeit 2014/15 bezog der Verein die neue Halle am Platz der deutschen Einheit. Dort finden insgesamt 2.100 Zuschauer Platz.[18]

Weitere Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite Frauenmannschaft spielt ab der Saison 2018/19 als Aufsteiger in der 2. Bundesliga Süd. Neben fünf weiteren Frauenmannschaften gibt es 15 Jugendmannschaften sowie fünf Hobby- und Betriebssportmannschaften. Die weibliche U16 wurde im Mai 2014 in Dippoldiswalde deutscher Meister.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. VOLLEYBALL BUNDESLIGA. Abgerufen am 21. Juni 2018.
  2. VRM GmbH & Co. KG: Kaderplanung abgeschlossen: VC Wiesbaden verpflichtet Außenangreiferin Nele Barber. (wiesbadener-kurier.de [abgerufen am 21. Juni 2018]).
  3. VRM GmbH & Co. KG: Erster Neuzugang für VC Wiesbaden: Zuspielerin Morgan Bergren aus den USA verpflichtet. (wiesbadener-tagblatt.de [abgerufen am 21. Juni 2018]).
  4. VRM GmbH & Co. KG: Nathalie Lemmens wird beim VC Wiesbaden die Längste sein. (wiesbadener-tagblatt.de [abgerufen am 21. Juni 2018]).
  5. VRM GmbH & Co. KG: VC Wiesbaden verpflichtet weitere Zuspielerin: Niederländerin Nynke Oud kommt von Gislaved VK. (wiesbadener-tagblatt.de [abgerufen am 21. Juni 2018]).
  6. VRM GmbH & Co. KG: Ersatz für Drewniok gefunden: VC Wiesbaden verpflichtet Holly Toliver. (wiesbadener-tagblatt.de [abgerufen am 21. Juni 2018]).
  7. VRM GmbH & Co. KG: Wechsel-Zoff beim VC Wiesbaden: Kimberly Drewniok sorgt für Ärger und spielt künftig für Schwerin. (wiesbadener-kurier.de [abgerufen am 21. Juni 2018]).
  8. Sm'Aesch rüstet sich für die nächste Saison - Telebasel. In: Telebasel. 10. Mai 2018 (telebasel.ch [abgerufen am 21. Juni 2018]).
  9. VRM GmbH & Co. KG: VC Wiesbaden muss sich neues Zuspiel-Duo suchen. (wiesbadener-kurier.de [abgerufen am 21. Juni 2018]).
  10. VRM GmbH & Co. KG: VC Wiesbaden muss sich neues Zuspiel-Duo suchen. (wiesbadener-kurier.de [abgerufen am 21. Juni 2018]).
  11. VRM GmbH & Co. KG: VC Wiesbaden muss sich neues Zuspiel-Duo suchen. (wiesbadener-kurier.de [abgerufen am 21. Juni 2018]).
  12. Volleyball-Bundesligist VC Wiesbaden verlängert mit Trainer Dirk Groß bis 2019. Wiesbadener Kurier, 13. März 2017, abgerufen am 5. September 2017.
  13. VRM GmbH & Co. KG: VC Wiesbaden: Olaf Minter wird neuer Co-Trainer. (wiesbadener-tagblatt.de [abgerufen am 21. Juni 2018]).
  14. VRM GmbH & Co. KG: Führungswechsel beim VC Wiesbaden: Nicole Fetting verlässt den Volleyball-Bundesligisten. (wiesbadener-kurier.de [abgerufen am 21. Juni 2018]).
  15. Deutscher Volleyball-Verband - Verband: Nicole Fetting wird neue Generalsekretärin des DVV. Abgerufen am 21. Juni 2018.
  16. Challenge Cup 2010/11
  17. Hammerlos für den VC Wiesbaden im CEV-Cup: Im Oktober gegen polnisches Spitzenteam Polski Cukier Muszyna. Wiesbadener Kurier, 5. Juni 2015, abgerufen am 20. Oktober 2015.
  18. Neue Sporthalle in Wiesbaden - 2.100 Plätze für Frauenvolleyball-Bundesligisten. Wiesbadener Tagblatt, 5. Juli 2014, abgerufen am 20. Oktober 2015.