1. VC Wiesbaden

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1. VC Wiesbaden
Logo
Deutscher Volleyball-Verband
Vereinsdaten
Gründung 1977
Adresse Kleine Schwalbacher Straße 7
65183 Wiesbaden
Geschäftsführer Christopher Fetting
Homepage VC-Wiesbaden.de
Volleyball-Abteilung
Liga Bundesliga
Spielstätte Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit
Trainer Christian Sossenheimer
Co-Trainer Olaf Minter
Erfolge Deutscher Vizemeister 2010
DVV-Pokalfinalist 2013, 2018
letzte Saison 8. Platz Bundesliga, Playoff-Viertelfinale
Stand: 27. August 2019

Der 1. VC Wiesbaden ist ein Volleyball-Verein, dessen erste Frauenmannschaft in der Bundesliga spielt. Der Verein wurde 1977 gegründet und hat zurzeit rund 280 Mitglieder. Die zweite Mannschaft des Vereins spielt seit der Saison 2018/19 in der 2. Bundesliga Süd.

Bundesliga-Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kader für die Saison 2020/21 umfasst folgende Spielerinnen.

Kader – Saison 2020/21
Name Nr. Nation Größe Geburtsdatum Position im Verein seit Vertrag bis
Renate Bjerland 16 NorwegenNorwegen Norwegen 1,88 m 11. Juni 1999 D 2019[1] 2021[2]
Ashley Evans Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1,87 m 23. Dez. 1994 Z 2020[3] 2021[3]
Tanja Großer 4 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,78 m 27. Nov. 1993 AA 2012[4] 2021[4]
Selma Hetmann 6 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,88 m 27. Okt. 1995 MB 2017[5] 2021[2]
Frauke Neuhaus 11 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,85 m 20. Apr. 1993 D 2019[6] 2021[2]
Pauline Schultz DeutschlandDeutschland Deutschland 1,80 m 12. Feb. 1997 Z 2018[7] 2021[7]
Lisa Stock 18 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,68 m 6. Juni 1994 L 2017[8] 2021[2]
Lena Vedder 14 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,85 m 12. Aug. 1995 AA 2019[2] 2021[2]
Klára Vyklická 9 TschechienTschechien Tschechien 1,84 m 3. Juni 1993 MB 2019[9] 2021[9]
Julia Wenzel 12 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,80 m 12. Jan. 1998 AA 2019[10] 2021[2]
Anna Wruck Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1,88 m 24. Feb. 1993 MB 2020[11] 2021[11]

Positionen: AA = Annahme/Außen, D = Diagonal, L = Libero, MB = Mittelblock, Z = Zuspiel

Neuzugänge 2020
Spielerin bisheriger Verein
Ashley Evans RC Cannes[12]
Pauline Schultz zweite Mannschaft[7]
Anna Wruck Pölkky Kuusamo[13]
Abgänge 2020
Spielerin neuer Verein
Shannon Dugan unbekannt[14]
Nathalie Lemmens unbekannt[15]
Nynke Oud unbekannt[15]
Lauren Plum unbekannt[14]

Chef-Trainer ist seit 2019 Christian Sossenheimer.[16] Der bisherige Co-Trainer löste Dirk Groß ab. Sein Assistent ist Olaf Minter. Für die medizinische Betreuung sind Mannschaftsarzt Alexander Mayer und Physiotherapeutin Andrea Schmidt zuständig. Aktueller Geschäftsführer ist Christopher Fetting, der Bruder der ehemaligen Bundesligaspielerin und Geschäftsführerin des VC Wiesbaden, Nicole Fetting.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anfangsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt nach der Gründung spielte der 1. VC Wiesbaden bis 1984 in der Bundesliga. Nach dem Abstieg folgten vierzehn Jahre in der Zweiten Bundesliga Süd, ehe der VCW 1998 in die Regionalliga Südwest absteigen musste. Dem Verein gelang der sofortige Wiederaufstieg und Wiesbaden spielte fünf weitere Jahre in der zweiten Liga, bis 2004 die Rückkehr in die Bundesliga gelang.

Seit 2004 in der Bundesliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wiesbadenerinnen spielen seit der Saison 2004/05 in der Bundesliga. Nach einem achten Platz in der Hauptrunde blieb der Aufsteiger in der Playdown-Runde sieglos und wurde punkt- und satzgleich mit dem Absteiger Emlichheim Neunter. Ein Jahr später waren sie die beste Mannschaft in der Playdown-Runde und belegten damit den siebten Rang. Im DVV-Pokal unterlag der VCW sowohl 2004/05 als auch in der folgenden Saison dem Dresdner SC im Achtelfinale. In der Bundesliga-Saison 2006/07 konnte die Mannschaft den späteren Meister aus Sachsen hingegen in der Hauptrunde besiegen und belegte nach der Meisterrunde den vierten Platz. Im DVV-Pokal kam sie ebenfalls eine Runde weiter und musste sich im Viertelfinale dem späteren Sieger Schweriner SC geschlagen geben. Die Bundesliga-Spielzeit 2007/08 beendeten sie punktgleich mit Bayer Leverkusen als Fünfter. Im DVV-Pokal gelang ihnen die Revanche gegen Schwerin, bevor sie im Halbfinale NA Hamburg unterlagen.

Nachdem die Meisterrunde der Bundesliga abgeschafft worden war, belegte Wiesbaden in der Saison 2008/09 erneut den fünften Rang, während im DVV-Pokal zum wiederholten Mal das Aus im Achtelfinale gegen Dresden kam. 2009/10 gelang dem VCW der bislang größte Erfolg der Vereinsgeschichte, als er hinter den punktgleichen Roten Raben Vilsbiburg deutscher Vizemeister wurde. Das gleiche Duell gab es zuvor auch im Pokal-Viertelfinale, das Vilsbiburg ebenfalls für sich entschied. Als Vizemeister trat Wiesbaden in der Saison 2010/11 erstmals im Europapokal an, schied aber bereits in der ersten Runde des Challenge Cups mit zwei 1:3-Niederlagen gegen das belgische Team Asterix Kieldrecht aus.[17] Im Viertelfinale des DVV-Pokals musste sich der VCW Smart Allianz Stuttgart geschlagen geben und auch in der Bundesliga konnte der Verein als Siebter nicht an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen. Ebenfalls als Siebter qualifizierte sich Wiesbaden in der Saison 2011/12 für das Playoff-Viertelfinale, das gegen Vilsbiburg verloren ging. Erfolgreicher war der VCW im DVV-Pokal, wo er erst im Halbfinale dem Schweriner SC unterlag. Zu diesem Duell kam es in der folgenden Saison in beiden Wettbewerben. Im Halbfinale der Bundesliga-Playoffs, die Wiesbaden als Vierter erreicht hatte, gab es zwei 0:3-Niederlagen. Im DVV-Pokal standen sich die beiden Mannschaften beim Endspiel im Gerry-Weber-Stadion gegenüber, das Wiesbaden ebenfalls 0:3 verlor. In der Saison 2013/14 schied Wiesbaden im DVV-Pokal bereits im Achtelfinale gegen Schwerin aus. In der Bundesliga kam der Verein als Zweitplatzierter der Hauptrunde erneut bis ins Playoff-Halbfinale, wo er sich diesmal den Roten Raben Vilsbiburg nach drei Spielen geschlagen geben musste. Im Playoff-Halbfinale 2014/15 gelang dem VCW ein 3:0-Heimsieg gegen den Dresdner SC, der aber schließlich das Finale erreichte. Im DVV-Pokal verlor Wiesbaden erneut das Achtelfinale, diesmal gegen Stuttgart. Im Viertelfinale des DVV-Pokals 2015/16 unterlagen die Hessinnen dem späteren Double-Gewinner Dresden. Im Playoff-Viertelfinale mussten sie sich als Fünfter der Hauptrunde dem USC Münster nach drei Spielen geschlagen geben. Außerdem trat der Verein zum zweiten Mal im europäischen Wettbewerb an und spielte im CEV-Pokal gegen Polski Cukier Muszyna.[18] Trotz eines Heimsiegs gegen den mehrfachen polnischen Meister schied Wiesbaden in der ersten Runde aus. Die Saison 2016/2017 endete für den VC Wiesbaden mit dem Gewinn der Bronzemedaille, da sich die Hessinnen erst im Playoff-Halbfinale dem späteren Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin geschlagen geben mussten.

Spielstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 2014 trug der 1. VC Wiesbaden seine Heimspiele in der Halle am 2. Ring aus. Mit Beginn der Spielzeit 2014/15 bezog der Verein die neue Halle am Platz der deutschen Einheit. Dort finden insgesamt 2.100 Zuschauer Platz.[19]

Weitere Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite Frauenmannschaft spielt ab der Saison 2018/19 als Aufsteiger in der 2. Bundesliga Süd. Neben fünf weiteren Frauenmannschaften gibt es 15 Jugendmannschaften sowie fünf Hobby- und Betriebssportmannschaften. Die weibliche U16 wurde im Mai 2014 in Dippoldiswalde deutscher Meister.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. VC Wiesbaden holt Diagonalangreiferin Renate Bjerland. 1. VC Wiesbaden, 11. Juni 2019, abgerufen am 11. Mai 2020.
  2. a b c d e f g Lena Vedder freut sich auf weitere Spielzeit beim VCW. VC Wiesbaden, 2. April 2020, abgerufen am 11. Mai 2020.
  3. a b Ashley Evans neue Zuspielerin beim VCW. VC Wiesbaden, 26. Mai 2020, abgerufen am 26. Mai 2020.
  4. a b Tanja Großer bleibt dem VCW weiter treu. VC Wiesbaden, 29. April 2020, abgerufen am 11. Mai 2020.
  5. Erster Neuzugang für den VC Wiesbaden: Selma Hetmann kommt von Schwarz-Weiß Erfurt. Wiesbadener Kurier, 28. April 2017, abgerufen am 11. Mai 2020.
  6. VC Wiesbaden verpflichtet Diagonalangreiferin Frauke Neuhaus. Wiesbadener Kurier, 24. Mai 2019, abgerufen am 11. Mai 2020.
  7. a b c Pauline Schultz schafft Sprung von der zweiten in die erste Bundesliga. VC Wiesbaden, 12. Mai 2020, abgerufen am 14. Mai 2020.
  8. VC Wiesbaden holt Lisa Stock. Wiesbadener Kurier, 12. Mai 2017, abgerufen am 11. Mai 2020.
  9. a b Klára Vyklická für eine weitere Saison beim VCW. VC Wiesbaden, 7. Mai 2020, abgerufen am 11. Mai 2020.
  10. VCW verpflichtet Toptalent Julia Wenzel. VC Wiesbaden, 10. Mai 2019, abgerufen am 11. Mai 2020.
  11. a b Anna Wruck wechselt aus Finnland zum VCW. VC Wiesbaden, 16. April 2020, abgerufen am 11. Mai 2020.
  12. Ashley Evans neue Zuspielerin beim VCW. VC Wiesbaden, 26. Mai 2020, abgerufen am 26. Mai 2020.
  13. Anna Wruck wechselt aus Finnland zum VCW. VC Wiesbaden, 16. April 2020, abgerufen am 11. Mai 2020.
  14. a b Lauren Plum und Shannon Dugan verlassen VCW zum Saisonende. VC Wiesbaden, 26. März 2020, abgerufen am 11. Mai 2020.
  15. a b Nynke Oud und Nathalie Lemmens verabschieden sich vom VCW. VC Wiesbaden, 8. April 2020, abgerufen am 11. Mai 2020.
  16. Christian Sossenheimer wird neuer Chef-Trainer. 1. VC Wiesbaden, 25. April 2019, abgerufen am 27. August 2019.
  17. Challenge Cup 2010/11
  18. Hammerlos für den VC Wiesbaden im CEV-Cup: Im Oktober gegen polnisches Spitzenteam Polski Cukier Muszyna. Wiesbadener Kurier, 5. Juni 2015, abgerufen am 20. Oktober 2015.
  19. Neue Sporthalle in Wiesbaden - 2.100 Plätze für Frauenvolleyball-Bundesligisten. Wiesbadener Tagblatt, 5. Juli 2014, abgerufen am 20. Oktober 2015.