1. division (Handball)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die 1. division ist die zweithöchste Spielklasse im dänischen Herrenhandball. Bis zur Einführung der Håndboldligaen in der Saison 1998/99 war sie die höchste Spielklasse im Ligasystem.

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1998[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liga startete 1947 mit neun Mannschaften, die in einer einfachen Runde (ohne Rückspiele) den dänischen Meister ermittelten. Seit 1951/52 wurde eine Rückrunde ausgetragen, die Teilnehmerzahl erhöhte sich 1950/51 auf zehn und 1990/91 auf zwölf Mannschaften. Nach Einführung der Håndboldligaen zur Saison 1998/99 war die 1. division nur noch zweitklassig.[1]

Seit 1998[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis einschließlich 2003/04 wurde die Liga in zwei Staffeln (vest und øst, dt. West und Ost) ausgetragen, seitdem besteht sie nur noch aus einer Staffel mit 14 Mannschaften, die im Modus Jeder gegen Jeden aufeinandertreffen. Der Meister steigt direkt in die Håndboldligaen auf, die beiden (bis einschließlich 2013/14 drei) nächstbesten Mannschaften nehmen an den Relegationsspielen zur höchsten Landesspielklasse teil. Seit 2014/15 werden diese in zwei direkten Duellen ausgetragen, deren Sieger sich für die Folgesaison der Håndboldligaen qualifizieren:

  • Platz 2 der 1. division gegen Platz 13 der Håndboldligaen
  • Platz 3 der 1. division gegen Platz 12 der Håndboldligaen

Die drei Letztplatzierten steigen direkt in die 2. division ab und werden durch die Meister der drei Staffeln der 2. division ersetzt. Die drei Zweitplatzierten der 2. division ermitteln zwei Teilnehmer an Relegationsspielen mit dem Zehnt- und Elftplatzierten der 1. division:

  • Platz 11 gegen den besten Zweiten der 2. division
  • Platz 10 gegen den zweitbesten Zweiten der 2. division

Sollte eine Reservemannschaft eines Erst- oder Zweitligisten die Meisterschaft in einer der Staffeln der 2. division erringen, ist diese nicht aufstiegsberechtigt. In diesem Fall verringert sich die Anzahl der direkten Absteiger und die Berechtigungen für den direkten Klassenerhalt bzw. für die Teilnahme an den Qualifikationsspielen verschieben sich dementsprechend nach unten. Sollten alle drei Staffeln der 2. division von Reservemannschaften gewonnen werden, gäbe es demzufolge keinen direkten Absteiger.

Meister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1947 bis 1998 (erste Liga)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Meister
1947 H.G. Håndbold
1948 IF Ajax
1949 IF Ajax
1950 IF Ajax
1951 Helsingør IF
1952 IF Ajax
1953 IF Ajax
1954 Tarup HK
1955 Aarhus KFUM
1956 H.G. Håndbold
1957 A.G.F.
1958 Helsingør IF
1959 A.G.F.
1960 H.G. Håndbold
1961 A.G.F.
1962 IK Skovbakken
1963 Aarhus KFUM
Jahr Meister
1964 IF Ajax
1965 A.G.F.
1966 H.G. Håndbold
1967 H.G. Håndbold
1968 H.G. Håndbold
1969 H.G. Håndbold
1970 H.G. Håndbold
1971 Efterslægten
1972 IF Stadion
1973 IF Stadion
1974 Aarhus KFUM
1975 Fredericia KFUM
1976 Fredericia KFUM
1977 Fredericia KFUM
1978 Fredericia KFUM
1979 Fredericia KFUM
1980 Aarhus KFUM
Jahr Meister
1981 Helsingør IF
1982 IK Skovbakken
1983 Aarhus KFUM
1984 Gladsaxe/HG
1985 Helsingør IF
1986 HIK Håndbold
1987 KIF Kolding
1988 KIF Kolding
1989 Helsingør IF
1990 KIF Kolding
1991 KIF Kolding
1992 GOG
1993 KIF Kolding
1994 KIF Kolding
1995 GOG
1996 GOG
1997 Virum-Sorgenfri HK
1998 GOG

Von 1998 bis 2004 (zweigleisige zweite Liga)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Meister vest Meister øst
1999 Tvis KFUM HK Roar
2000 Bjerringbro HF Otterup HK
2001 Kolding HK Ajax Kopenhagen
2002 FHK Elite Otterup HK
2003 Silkeborg-Voel KFUM TMS Ringsted
2004 Viborg HK GOG Svendborg TGI

Seit 2004 (eingleisige zweite Liga)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Meister
2005 Ajax Kopenhagen
2006 Lemvig Thyborøn
2007 Nordsjælland Håndbold
2008 Ajax Kopenhagen
2009 Lemvig Thyborøn
2010 AG Kopenhagen
2011 SønderjyskE Håndbold
2012 Ribe-Esbjerg HH
2013 GOG Svendborg TGI
2014 HC Midtjylland
2015 Nordsjælland Håndbold

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dansk Håndbold Forbund: DHF's historie, abgerufen am 8. Januar 2016 (dänisch)