14 Tage lebenslänglich

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Filmdaten
Originaltitel14 Tage lebenslänglich
ProduktionslandDeutschland
Originalsprachedeutsch
Erscheinungsjahr1997
Länge105 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieRoland Suso Richter
DrehbuchHolger Karsten Schmidt
ProduktionMartin Heldmann
Werner Koenig
MusikUlrich Reuter
Christoph Gracian Schubert
KameraMartin Langer
SchnittPeter R. Adam
Besetzung

14 Tage lebenslänglich ist ein deutscher Spielfilm von Roland Suso Richter aus dem Jahr 1997 nach einem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt. Kai Wiesinger spielt in dem Thriller die Hauptrolle eines Anwalts.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zynisch-arrogante Staranwalt Konrad von Seidlitz muss wegen unbezahlter Strafzettel für 14 Tage Erzwingungshaft ins Gefängnis. Durch ein Komplott seines Kanzleipartners Axel Häring, der eine Affäre mit Seidlitz’ Verlobter hat, wird er zu zwei Jahren ohne Bewährung wegen Drogenhandels verurteilt. Der Mitgefangene Czernetzky, von dem sich Seidlitz zunächst bedroht fühlt, hilft ihm, die Intrige aufzudecken und Seidlitz’ Ruf wiederherzustellen. Am Ende wird Häring zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedreht wurde in Aachen, Köln und Berlin. Die Gefängnisszenen entstanden im vormaligen Gefängnis Rummelsburg, der heutigen Gedenkstätte in Berlin-Lichtenberg und im ehemaligen Untersuchungsgefängnis Keibelstraße in Berlin-Mitte.

Der Film startete am 3. April 1997 in den deutschen Kinos. Die Filmförderungsanstalt verzeichnete 392.760 Besucher bis Ende 1998.[1] Nach einer VHS-Veröffentlichung im Jahr 1998 erschien er am 12. Dezember 2000 auf DVD.

Der Soundtrack erschien am 1. April 1997 im Handel und enthält unter anderem Titel von Nana, Xzibit, Down Low, Ghetto People und Delinquent Habits.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kameramann Martin Langer gewann 1997 den Deutschen Filmpreis. Der Film war außerdem in den Kategorien Hauptrolle, Nebenrolle, Regie und bester Film nominiert. Beim Bayerischen Filmpreis 1997 erhielten Kai Wiesinger und Michael Mendl Darstellerpreise. Beim Deutschen Kamerapreis 1998 erhielt Peter R. Adam eine lobende Erwähnung in der Kategorie Schnitt.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Filmhitliste: Jahresliste (deutsch) 1998, Filmförderungsanstalt, abgerufen am 6. Mai 2012
  2. Deutscher Kamerapreis 1998, Preisträger Schnitt@1@2Vorlage:Toter Link/www.deutscher-kamerapreis.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 6. Mai 2012