1894

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Staatsoberhäupter · Wahlen · Nekrolog · Musikjahr · Filmjahr · Sportjahr

1894
Alfred Dreyfus
Mit der Verhaftung von Alfred Dreyfus in Frankreich
beginnt die Dreyfus-Affäre.
Reichstagsgebäude am Königsplatz in Berlin, um 1895
Das Reichstagsgebäude wird nach zehnjähriger Bauzeit eingeweiht.
Pierre de Coubertin um 1894
Pierre de Coubertin gründet auf dem Olympischen Kongress in Paris das Internationale Olympische Komitee mit dem Ziel, die Olympischen Spiele wiederzubeleben.
Albert de Dion am Steuer seines motorgetriebenen Dreirads
Albert de Dion gewinnt das erste Automobilrennen
der Geschichte.
1894 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 1342/43 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1886/87 (10./11. September)
Baha'i-Kalender 50/51 (20./21. März)
Bengalischer Solarkalender 1299/1300 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung 2437/38 (südlicher Buddhismus); 2436/37 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 76. (77.) Zyklus

Jahr des Holz-Pferdes 甲午 (am Beginn des Jahres Wasser-Schlange 癸巳)

Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 1256/57 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea) 4227/28 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender 1272/73 (um den 21. März)
Islamischer Kalender 1311/12 (4./5. Juli)
Japanischer Kalender Meiji 27 (明治27年);
Kōki 2554
Jüdischer Kalender 5654/55 (30. September/1. Oktober)
Koptischer Kalender 1610/11 (10./11. September)
Malayalam-Kalender 1069/70
Rumi-Kalender (Osmanisches Reich) 1309/10 (1. März)
Seleukidische Ära Babylon: 2204/05 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2205/06 (Jahreswechsel Oktober)

Suriyakati-Kalender (Thai-Solar-Kalender) 2436/37 (1. April)
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1950/51 (April)

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 11. Januar: Bei Go-bu besiegt ein aufständische Bauern koreanische Regierungstruppen. Danach breitet sich der Donghak-Aufstand rasch aus.
  • 13. März: Regierungstruppen schlagen den ersten Donghak-Aufstand nieder. Die Bauernarmee reformiert sich allerdings schnell und marschiert in Richtung Seoul. Anfang Mai besetzt die Bauernarmee einen Palast in Jeonju. Die Joseon-Regierung erfragt daraufhin bei der chinesischen Regierung Unterstützung, um die Revolte zu beenden. Die Qing-Dynastie sendet, nachdem sie die japanische Regierung gemäß dem Vertrag von Tientsin informiert hat, 3.000 chinesische Soldaten nach Korea. Japan sieht das Handeln Chinas als eine Bedrohung seiner nationalen Sicherheit und sendet seinerseits Truppen nach Korea.
  • In Anwesenheit chinesischer Truppen handelt die Regierung einen Waffenstillstand mit den Rebellen aus. Mit dem Ende der Rebellion treten verstärkt Spannungen zwischen China und Japan auf, da keines der beiden Länder bereit ist, seine Truppen zuerst aus Korea abzuziehen.
  • 23. Juli: Japanische Truppen besetzen Seoul, dringen in den Gyeongbokgung-Palast ein und beschränken die Bewegungsfreiheit von König Gojong. Sie beginnen mit den Gabo-Reformen.
Japanische Truppen im Ersten Japanisch-Chinesischen Krieg
  • 25. Juli: Die Kampfhandlungen zwischen Japan und China beginnen mit einem Seegefecht, als vier japanische Kreuzer auf drei chinesische Kriegsschiffe aus Busan treffen. Beide Seiten behaupten später, der Gegner hätte zuerst angegriffen. Sieger der Auseinandersetzung sind die japanischen Schiffe, von den chinesischen Schiffen erreicht nur ein Kreuzer die Basis in Wei-Hai-Wei.
  • Gleichzeitig mit den Feindseligkeiten zwischen Japan und China beginnt ein neuer Bauernaufstand in Korea gegen die japanfreundliche Regierung.
  • 1. August: Mit einer Kriegserklärung Chinas an Japan, nachdem dieses den Königspalast in Seoul in seine Gewalt gebracht hat, beginnt der Erste Japanisch-Chinesische Krieg offiziell.
Farbholzschnitt von Mizuno Toshikata mit der Darstellung der Schlacht von Pjöngjang
Die satirische Zeichnung der Zeitschrift Punch vom 29. September zeigt den Sieg des „kleinen“ Japan über das „große“ China
  • 17. September: In der Seeschlacht am Yalu besiegt Japan China neuerlich.
  • Nachdem die Japaner am 10. Oktober Verstärkung erhalten haben, stoßen sie schnell nach Norden in Richtung Mandschurei vor. In der Nacht des 24. Oktober überqueren die Japaner unentdeckt den Yalu mittels einer Ponton-Brücke und am Nachmittag des Folgetages nehmen sie den Außenposten Hushan östlich von Jiuliangcheng ein. Nach weniger als drei Stunden Kampf fliehen die chinesischen Verteidiger aus Jiuliangcheng und lassen dabei große Mengen an Versorgungsgütern und Ausrüstung zurück. Danach teilen die Japaner ihre Armee in zwei Gruppen. Die 5. Division unter General Nozu Michitsura stößt weiter nach Norden Richtung der mandschurischen Hauptstadt Mukden vor, die 3. Division unter Lt. General Katsura Tarō verfolgt die fliehenden Chinesen nach Westen Richtung Liaodong-Halbinsel.
  • 8. Oktober: Die japanfeindliche Königin Myeongseong wird von japanischen Soldaten und koreanischen Kollaborateuren in ihrem Palast ermordet, König Gojong und sein Sohn werden gefangen genommen. Ob der japanische Minister Miura Gorō und der ehemalige koreanische Regent Heungseon Daewongun hinter der Aktion stecken, kann nie abschließend geklärt werden.
  • 16. Oktober: Koreanische Rebellen marschieren für eine finale Schlacht Richtung Gongju, wo sie von japanischen Einheiten bereits erwartet werden.
  • 22. Oktober bis 10. November: Die aufständische Donghak-Armee wird in der Schlacht von Ugeumchi von japanischen Truppen geschlagen.
  • 24. Oktober: Die japanische 2. Armee unter Ōyama Iwao landet auf der Liaodong-Halbinsel und nimmt bis zum 7. November Talienwan ein, bevor sie die Belagerung von Lüshunkou (Port Arthur) beginnt.
  • 21. November: Japan erobert Port Arthur im Ersten Japanisch-Chinesischen Krieg. Dabei kommt es in der Folge zu einem Massaker der Japaner an Chinesen, welches tausende Todesopfer fordert.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsches Kaiserreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Begräbnis von Präsident Sadi Carnot am 1. Juli

Osmanisches Reich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild von der Verlobung im Jahr 1894

Amerika und Ozeanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Patente und Marken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 16. Oktober: Das Kaiserliche Patentamt in Deutschland trägt für einen Berliner Lampenhersteller die ersten Marke ins Markenregister ein.
  • 6. Dezember: Die Marke Sarotti wird ins deutsche Handelsregister eingetragen.

Unternehmensgründungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blacksmith Scene

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaft und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Postkartenansicht des Blackpool Tower vom North Pier (um 1895)
Tower Bridge (um 1900)

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Architektur und Bildende Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 17. Juni: In Berlin wird der Grundstein für den Dom-Neubau nach Plänen von Julius Carl Raschdorff gelegt.
  • 16. September: In der mexikanischen Stadt Orizaba wird das ausschließlich aus Stahl, Eisen und Holz bestehende Rathaus eröffnet.
  • 10. November: In Steyr wird das Werndl-Denkmal des österreichischen Bildhauers Viktor Tilgner enthüllt. Das bürgerliche Monumentaldenkmal zeigt den Industriellen Josef Werndl inmitten seiner Arbeiter.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elisabeth Förster-Nietzsche, etwa 1894

Musik und Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plakat der Uraufführung

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 13. März: In Paris wird im Varietétheater Divan Fayounau der erste Striptease professionell getanzt. Die Künstlerin erhält wegen ihrer Vorführung eine Geldstrafe.

Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 29. Oktober: Der neuseeländische Passagierdampfer Wairarapa prallt vor Miners Head an der Great Barrier Island auf ein Riff und sinkt, 121 Passagiere und Besatzungsmitglieder sterben. Es handelt sich um eine der größten Schiffskatastrophen Neuseelands.

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Natur und Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinitz (links) und Lasker (rechts) während ihres Weltmeisterschaftskampfes 1894

Geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

John Ford
  • 01. Februar: John Ford, US-amerikanischer Filmregisseur († 1973)
  • 01. Februar: James P. Johnson, US-amerikanischer Pianist und Komponist († 1955)
  • 01. Februar: Paul Merker, SED-Funktionär in der DDR († 1969)
  • 02. Februar: William Aitken, schottischer Fußballspieler und -trainer († 1973)
  • 02. Februar: Maria Kasterska, polnische Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin († 1969)
  • 02. Februar: Kataoka Teppei, japanischer Schriftsteller († 1944)
  • 02. Februar: Clemens Plassmann, deutscher Bankier († 1970)
  • 03. Februar: Renzo De Vecchi, italienischer Fußballspieler und -trainer († 1967)
  • 03. Februar: Norman Rockwell, US-amerikanischer Maler und Illustrator († 1978)
  • 04. Februar: Friedrich Karl Florian, Gauleiter der NSDAP von Düsseldorf († 1975)
  • 04. Februar: Hans Wittwer, Schweizer Architekt († 1952)
  • 05. Februar: Mario Ajmone Cat, italienischer General († 1952)
  • 05. Februar: Henriette Hardenberg, deutsche expressionistische Dichterin († 1993)
  • 05. Februar: Per Jacobsson, schwedischer Manager, Direktor des Internationalen Währungsfonds († 1963)
  • 05. Februar: Frederick E. Morgan, britischer Lieutenant-General im Zweiten Weltkrieg († 1967)
  • 05. Februar: William Wernigk, österreichischer Opernsänger († 1973)
  • 06. Februar: Richard Merrill Atkinson, US-amerikanischer Politiker († 1947)
  • 06. Februar: Sant Kirpal Singh, indischer Autor, der herausragende Vertreter der göttlichen Wissenschaft der Seele († 1974)
  • 07. Februar: Maria Dietz, deutsche Politikerin und MdB († 1980)
  • 08. Februar: George von Kaufmann, britischer Mathematiker und Anthroposoph († 1963)
  • 08. Februar: Rosita Renard, chilenische Pianistin († 1949)
  • 08. Februar: Ludwig Marcuse, deutscher Philosoph und Schriftsteller († 1971)
  • 08. Februar: King Vidor, US-amerikanischer Regisseur († 1982)
  • 09. Februar: Peter Georg Cohrs, deutscher Politiker († 1952)
  • 09. Februar: Rahel Sanzara, deutsche Schriftstellerin († 1936)
Harold Macmillan
  • 10. Februar: Harold Macmillan, britischer Politiker und Regierungschef († 1986)
  • 10. Februar: Giuseppe Morandi, italienischer Autorennfahrer († 1977)
  • 10. Februar: Hermann Weinkauff, 1. Präsident des Bundesgerichtshofs († 1981)
  • 14. Februar: Jack Benny, US-amerikanischer Schauspieler und Radiomoderator († 1974)
  • 19. Februar: Emil Forrer, Schweizer Assyriologe, Altertumskundler und Hethitologe († 1986)
  • 19. Februar: Anton Lutz, österreichischer Maler († 1992)
  • 19. Februar: Zdeněk Němeček, tschechischer Schriftsteller und Dramaturg († 1957)
  • 20. Februar: Curt Corrinth, deutscher Lyriker, Romancier, Dramatiker und Drehbuchautor († 1960)
  • 20. Februar: Jarosław Iwaszkiewicz, polnischer Schriftsteller († 1980)
  • 20. Februar: Rudolf Jehle, Liechtensteiner Sportschütze († 1970)
  • 20. Februar: Carl Mayer, österreichischer Drehbuchautor († 1944)
  • 22. Februar: Katharina Schroth, deutsche Physiotherapeutin († 1985)
  • 24. Februar: Josef Arndgen, deutscher Politiker († 1966)
  • 24. Februar: Douglas Copland, neuseeländisch-australischer Wirtschaftswissenschaftler und Diplomat († 1971)
  • 25. Februar: Meher Baba, indischer Guru († 1969)
  • 25. Februar: Frank P. Briggs, US-amerikanischer Politiker († 1992)
  • 25. Februar: Ernst Friedrich, deutscher anarchistischer Pazifist († 1967)
  • 26. Februar: Wilhelm Bittrich, deutscher General und SS-Obergruppenführer († 1979)
  • 27. Februar: Traugott Vogel, Schweizer Schriftsteller († 1975)
  • 28. Februar: Ben Hecht, US-amerikanischer Drehbuchautor († 1964)
  • 28. Februar: Josef Hutter, tschechischer Musikwissenschaftler und -pädagoge († 1959)
  • 28. Februar: Friedrich Wilhelm Wagner, deutscher Jurist und Politiker († 1971)

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Otto Grotewohl, 1950
  • 11. März: Otto Grotewohl, deutscher Politiker, Ministerpräsident der DDR († 1964)
  • 12. März: Hayama Yoshiki, japanischer Schriftsteller († 1945)
  • 14. März: Hans Reiffenstuel, deutscher Maler († 1980)
  • 14. März: Alexander von Schelting, deutscher Soziologe († 1963)
  • 15. März: Vilmos Aba-Novák, ungarischer Maler († 1941)
  • 18. März: Eric Hultén, schwedischer Botaniker und Phytogeograph († 1981)
  • 20. März: Hans Langsdorff, deutscher Marineoffizier († 1939)
  • 21. März: Rudolf Nebel, deutscher Raketenkonstrukteur († 1978)
  • 21. März: Siegfried Schneider, deutscher Franziskaner und Verfasser christlicher Literatur, bekannt als „Krippenpater“ († 1935)
  • 22. März: Germaine Lebel, kanadische Sängerin († 1972)
  • 24. März: Alice Rühle-Gerstel, deutsche Schriftstellerin († 1943)
  • 26. März: Mark Wessel, US-amerikanischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge († 1973)
  • 27. März: René Fonck, französisches Fliegerass († 1953)
  • 28. März: Victor Danielsen, färöischer Missionar der Plymouth-Brüder und Bibelübersetzer († 1961)
  • 28. März: Ernst Lindemann, Offizier der Kaiserlichen Marine und später der Kriegsmarine († 1941)
  • 29. März: Franz Planer, österreichischer Kameramann († 1963)
  • 30. März: Roland Bainton, US-amerikanischer evangelischer Theologe und Kirchenhistoriker († 1984)
  • 30. März: Paul Nikolaus, deutscher Conférencier, Kabarettist, Dichter und Bühnenautor († 1933)
  • 30. März: Sergei Wladimirowitsch Iljuschin, russischer Ingenieur und Flugzeugbauer († 1977)
  • 31. März: Francis T. Maloney, US-amerikanischer Politiker († 1945)
  • 00. März: Vivian Langrish, englischer Pianist und Musikpädagoge († 1980)

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nikita Chruschtschow
  • 15. April: Nikita Chruschtschow, sowjetischer Politiker und Regierungschef († 1971)
  • 15. April: William B. Franke, US-amerikanischer Politiker († 1979)
  • 15. April: Theodor Heckel, deutscher protestantischer Theologe und Bischof († 1967)
  • 15. April: Edith von Sanden-Guja, deutsche Tierplastikerin, Malerin († 1979)
  • 15. April: Bessie Smith, US-amerikanische Bluessängerin († 1937)
  • 16. April: Carl von Campe, deutscher Politiker († 1977)
  • 16. April: Erich Wewel, deutscher Verleger († 1974)
  • 19. April: Anton Schütz (später auch Anton Schutz), deutsch-amerikanischer Künstler, Autor und Verleger († 1977)
  • 20. April: Ernst Wille, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus († 1944)
  • 22. April: Georg Ulrich Handke, Minister der DDR für Innerdeutschen Handel und Außenhandel († 1962)
  • 22. April: Erwin Schloss, deutscher evangelischer Geistlicher († 1944)
  • 23. April: Alfred N. Phillips, US-amerikanischer Politiker († 1970)
  • 26. April: Rudolf Heß, nationalsozialistischer Politiker († 1987)
  • 27. April: Lajos Kovács, ungarischer Fußballspieler und -trainer († 1961)
  • 27. April: George Petty, US-amerikanischer Fotograf († 1975)
  • 28. April: Otto Praun, deutscher Arzt, Mordopfer im Fall Vera Brühne († 1960)
  • 28. April: Teodor Regedziński, polnischer Schachspieler († 1954)
  • 28. April: Hans Voß, deutscher Konteradmiral der Kriegsmarine († 1973)
  • 29. April: Marietta Blau, österreichische Physikerin († 1970)
  • 29. April: Joop Boutmy, niederländischer Fußballspieler († 1972)
  • 29. April: Paul Hörbiger, österreichischer Schauspieler († 1981)
  • 29. April: Ernst Wolfgang Lewicki, deutscher Bauingenieur und Wissenschaftler († 1973)
  • 30. April: Herbert Vere Evatt, australischer Politiker († 1965)

Mai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. Mai: Sam McGee, US-amerikanischer Gitarrist und Banjo-Spieler († 1975)
  • 01. Mai: Maria Restituta, österreichische Ordens- und Krankenschwester († 1943)
  • 02. Mai: Norma Talmadge, US-amerikanische Schauspielerin der Stumm- und frühen Tonfilmzeit († 1957)
  • 03. Mai: Philipp Wüst, deutscher Dirigent und Komponist († 1975)
  • 05. Mai: August Dvorak, US-amerikanischer Psychologe und Pädagogikprofessor († 1975)
  • 07. Mai: George Riley Puckett, US-amerikanischer Countrysänger († 1946)
  • 10. Mai: Dimitri Tiomkin, russisch/ukrainisch-US-amerikanischer Filmkomponist und Dirigent († 1979)
  • 11. Mai: Martha Graham, US-amerikanische Tänzerin, Choreografin und Pädagogin († 1991)
  • 11. Mai: Komaki Ōmi, japanischer Schriftsteller († 1978)
  • 13. Mai: Ásgeir Ásgeirsson, isländischer Politiker, Präsident von Island († 1972)
  • 15. Mai: José Cubiles, spanischer Pianist und Musikpädagoge († 1971)
  • 15. Mai: Marion Sunshine, US-amerikanische Schauspielerin, Songwriterin und Komponistin († 1963)
  • 15. Mai: Feliks Wrobel, polnischer Komponist († 1954)
  • 16. Mai: Hermann Muhs, deutscher Politiker, Staatssekretär und geschäftsführender Minister für Kirchenfragen († 1962)
  • 17. Mai: Botho Henning Elster, deutscher Generalmajor († 1952)
  • 18. Mai: Edmund Adam, deutscher Fernschachspieler und Schachfunktionär († 1958)
  • 19. Mai: Franz Mühlenberg, deutscher Politiker († 1976)
  • 20. Mai: Ewa Bandrowska-Turska, polnische Sängerin und Musikpädagogin († 1979)
  • 20. Mai: Robert Katscher, österreichischer Komponist und Liedtextschreiber († 1942)
  • 20. Mai: Adela Rogers St. Johns, US-amerikanische Journalistin, Schriftstellerin und Drehbuchautorin († 1988)
  • 20. Mai: Bernard Abraham van Groningen, niederländischer Gräzist und Papyrologe († 1987)
  • 22. Mai: Friedrich Pollock, deutscher Sozialwissenschaftler und Philosoph († 1970)
  • 25. Mai: Fritz Gersbach, Schweizer Chorleiter und Komponist († 1973)
  • 25. Mai: Georg Joos, deutscher Physiker († 1959)
  • 25. Mai: Čeněk Junek, tschechoslowakischer Bankier und Automobilrennfahrer († 1928)
  • 26. Mai: Esther von Kirchbach, deutsche Publizistin († 1946)
  • 26. Mai: Paul Lukas, ungarisch-amerikanischer Schauspieler († 1971)
  • 27. Mai: Erich Angenendt, deutscher Fotograf († 1962)
  • 27. Mai: Dashiell Hammett, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller († 1961)
  • 27. Mai: Louis-Ferdinand Céline, französischer Schriftsteller und Arzt († 1961)
  • 29. Mai: Josef von Sternberg, österreichisch-amerikanischer Regisseur († 1969)

Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

König Edward VIII., 1945
Hermann Oberth, 1961

Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. August: Ottavio Bottecchia, italienischer Radrennfahrer († 1927)
  • 01. August: Juan Filloy, argentinischer Schriftsteller († 2000)
  • 02. August: Curt Backeberg, deutscher Kakteensammler und -forscher, Autor († 1966)
  • 02. August: Reine Bibois, italienische Dichterin frankoprovenzalischer Sprache († 1976)
  • 02. August: Alfonso Esparza Oteo, mexikanischer Komponist, Pianist und Sänger († 1950)
  • 02. August: Hal Mohr, US-amerikanischer Kameramann († 1974)
  • 05. August: Leo Kahn, deutsch-israelischer Maler († 1983)
  • 09. August: Michail Soschtschenko, russischer Schriftsteller († 1958)
  • 10. August: Varahagiri Venkata Giri, indischer Politiker und Staatspräsident († 1980)
  • 11. August: Ernst Angel, österreichischer und amerikanischer Dichter, Regisseur und Psychologe († 1986)
  • 11. August: Dan Breen, irischer Politiker (Fianna Fáil) und Freiwilliger der Irisch-Republikanischen Armee († 1969)
  • 12. August: Albert Leo Schlageter, deutscher Nationalsozialist († 1923)
  • 12. August: Jack Underwood, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1936)
  • 13. August: Paul Blobel, deutscher Architekt und SS-Standartenführer († 1951)
  • 13. August: Jenő Konrád, ungarischer Fußballspieler und -trainer († 1978)
  • 13. August: Leonid Alexejewitsch Polowinkin, russischer Komponist († 1949)
  • 14. August: Hans Rothe, deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Hörspielautor und Übersetzer sämtlicher Werke von William Shakespeare († 1977)
  • 17. August: Hans-Edgar Endres, deutscher Bobfahrer († unbekannt)
  • 17. August: August Liessens, belgisch-kanadischer Organist und Komponist († 1954)
  • 17. August: Clara G. McMillan, US-amerikanische Politikerin († 1976)
  • 17. August: Erich Orthmann, deutscher Komponist († 1945)
  • 17. August: Otto Suhr, deutscher Politiker († 1957)
  • 18. August: Erwin Schliephake, deutscher Mediziner († 1995)
  • 19. August: Hermann Jahrreiß, deutscher Professor für Rechtswissenschaften († 1992)
  • 19. August: André Lefèbvre, französischer Auto-Ingenieur, Luftfahrtingenieur und Rennfahrer († 1964)
  • 20. August: Josef Straßberger, deutscher Gewichtheber und Olympiasieger († 1950)
  • 21. August: Christian Schad, deutscher Maler († 1982)
  • 21. August: Hans Tügel, deutscher Schauspieler, Hörspielsprecher, Regisseur und Autor († 1984)
  • 22. August: Willem Johan Cornelis Arondeus, niederländischer Kunstmaler, Schriftsteller und Widerstandskämpfer († 1943)
  • 26. August: Arthur Loesser, US-amerikanischer Pianist, Musikpädagoge und -schriftsteller († 1969)
  • 27. August: Kurt Bürger, Ministerpräsident von Mecklenburg († 1951)
  • 27. August: Kazimierz Wierzyński, polnischer Schriftsteller († 1969)
  • 28. August: Karl Böhm, österreichischer Dirigent († 1981)
  • 29. August: Semjon Bogdanow, Chef der sowjetischen Militäradministration in Brandenburg († 1960)
  • 29. August: Henry Dworshak, US-amerikanischer Politiker († 1962)
  • 30. August: Charles Reznikoff, US-amerikanischer Poet († 1976)

September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich Lübke, 1959

November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elzie Segar
  • 08. Dezember: Elzie Segar, US-amerikanischer Comic-Zeichner und der Erfinder der Figur Popeye († 1938)
  • 08. Dezember: James Thurber, US-amerikanischer Schriftsteller und Zeichner († 1961)
  • 10. Dezember: Gertrud Kolmar, deutsche Schriftstellerin († 1943)
  • 11. Dezember: Hans-Joachim Rath, deutscher Generalmajor († 1968)
  • 13. Dezember: Fernando de Fuentes, mexikanischer Filmregisseur († 1958)
  • 14. Dezember: Karl Adler, deutscher Gynäkologe († 1966)
  • 15. Dezember: Oswaldo Aranha, brasilianischer Politiker († 1960)
  • 15. Dezember: Jost Trier, deutscher Germanist († 1970)
  • 15. Dezember: Ellen Widmann, Schweizer Schauspielerin († 1985)
  • 17. Dezember: Arthur Fiedler, US-amerikanischer Dirigent († 1979)
  • 17. Dezember: Hans Henny Jahnn, deutscher Schriftsteller († 1959)
  • 17. Dezember: Hendrik Anthony Kramers, niederländischer Physiker († 1952)
  • 19. Dezember: Paul Dessau, deutscher Komponist und Dirigent († 1979)
Robert Menzies
  • 20. Dezember: Robert Menzies, australischer Premierminister († 1978)
  • 21. Dezember: Walter Hahm, deutscher Offizier, General der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg († 1951)
  • 22. Dezember: Giulio Masetti, italienischer Adeliger und Automobilrennfahrer († 1926)
  • 22. Dezember: Lisa Matthias, deutsche Journalistin († 1982)
  • 23. Dezember: Heinrich Seywald, deutscher Generalmajor († 1973)
  • 24. Dezember: Willi Auerswald, deutscher SS-Oberscharführer († 1956)
  • 24. Dezember: Friedrich Ruge, deutscher Marineoffizier, Admiral, Inspekteur der Marine († 1985)
  • 27. Dezember: Annot, deutsche Malerin, Kunstpädagogin, Kunstschriftstellerin und Pazifistin († 1981)
  • 27. Dezember: Mieczysław Grydzewski, polnischer Journalist, Zeitungsverleger, Kolumnist und Literaturkritiker († 1970)
  • 28. Dezember: Hermanis Matisons, lettischer Schachspieler († 1932)
  • 29. Dezember: Friedrich Maier, deutscher Politiker († 1960)
  • 29. Dezember: Paul Pagel, deutscher Politiker († 1955)
  • 30. Dezember: Walentin Ferdinandowitsch Asmus, russischer Philosoph, Logiker und Logikhistoriker († 1975)
  • 31. Dezember: Ernest John Moeran, englischer Komponist († 1950)

Genaues Geburtsdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstes Quartal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich Hertz
Theodor Billroth, 1887
Adolphe Sax

Zweites Quartal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drittes Quartal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hermann von Helmholtz
Heinrich Hoffmann, (um 1880)
  • 20. September: Heinrich Hoffmann, deutscher Psychiater und Verfasser des Struwwelpeters (* 1809)

Viertes Quartal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. November: Alexander III., russischer Zar (* 1845)
  • 05. November: Ernst Albert Naether, deutscher Stellmacher, Begründer der Deutschen Kinderwagenindustrie (* 1825)
  • 15. November: Immanuel Stockmeyer, Schweizer evangelischer Geistlicher und Hochschullehrer (* 1814)
  • 16. November: Robert Charles Winthrop, US-amerikanischer Politiker (* 1809)
  • 20. November: Anton Rubinstein, russischer Komponist, Pianist und Dirigent (* 1829)
  • 21. November: William Wirt Allen, Brigadegeneral der Konföderierten Staaten von Amerika im Sezessionskrieg (* 1835)
  • 24. November: Julius Bremer, deutscher Mitbegründer der Magdeburger Arbeiterbewegung (* 1828)
  • 30. November: Joseph E. Brown, US-amerikanischer Politiker (* 1821)
Robert Louis Stevenson, 1892
Ferdinand de Lesseps

Genaues Todesdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: 1894 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien