1933

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Staatsoberhäupter · Wahlen · Nekrolog · Literaturjahr · Musikjahr · Filmjahr · Rundfunkjahr · Sportjahr

Nach seiner Ernennung zum Reichskanzler verlässt Adolf Hitler im Auto die Reichskanzlei.
1933
Hitler 1933
Adolf Hitler übernimmt die Macht im Deutschen Reich.
Franklin D. Roosevelt unterzeichnet den Banking Act
Franklin D. Roosevelt beschreitet den Weg des New Deal.
KZ Dachau
Das KZ Dachau wird als erstes
Konzentrationslager in Deutschland eröffnet.
1933 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 1381/82 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1925/26 (10./11. September)
Baha'i-Kalender 89/90 (20./21. März)
Bengalischer Solarkalender 1338/39 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung 2476/77 (südlicher Buddhismus); 2475/76 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 77. (78.) Zyklus

Jahr des Wasser-Hahns 癸酉 (seit 26. Januar, davor Wasser-Affe 壬申)

Chuch’e-Ideologie (Nordkorea) Chuch'e 22
Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 1295/96 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea) 4266/67 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender 1311/12 (um den 21. März)
Islamischer Kalender 1351/52 (25./26. April)
Japanischer Kalender 昭和 Shōwa 8;
Kōki 2593
Jüdischer Kalender 5693/94 (20./21. September)
Koptischer Kalender 1649/50 (10./11. September)
Malayalam-Kalender 1108/09
Minguo-Kalender (China) Jahr 22 der Republik
Seleukidische Ära Babylon: 2243/44 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2244/45 (Jahreswechsel Oktober)

Suriyakati-Kalender (Thai-Solar-Kalender) 2475/76 (1. April)
Tibetischer Kalender 1679
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1989/90 (Jahreswechsel April)

Die Politik des Jahres 1933 ist geprägt durch die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler im Deutschen Reich und das damit verbundene Ende der Weimarer Republik und den Beginn des „Dritten Reichs“. Praktisch zeitgleich beginnt in Österreich durch die von der christlich-sozialen Bundesregierung unter Engelbert Dollfuß so bezeichnete „Selbstausschaltung des Parlaments“ die Zeit des austrofaschistischen Ständestaates, womit nach Italien (1922), Albanien (1925), Polen (1926), Litauen (1926) und Jugoslawien (1929) zwei weitere kurz nach dem Ersten Weltkrieg entstandene Demokratien in Europa scheitern.

Im Deutschen Reich führen die Nationalsozialisten das Einparteiensystem ein und beginnen innerhalb kurzer Zeit mit dem Terror gegen Juden, Minderheiten und Andersdenkende und der Errichtung von Konzentrationslagern, das erste dieser Lager ist das KZ Dachau.

Nach einer inszenierten Volksabstimmung tritt Deutschland aus dem Völkerbund aus, ebenso wie Japan, womit die eklatante Ohnmacht der nach dem Ersten Weltkrieg zur Wahrung des Friedens gegründeten völkerrechtlichen Organisation offengelegt wird.

Wirtschaftlich ist das Jahr überschattet von der seit 1929 andauernden Weltwirtschaftskrise. In den Vereinigten Staaten beginnt der neu gewählte Präsident Franklin D. Roosevelt mit der Bekämpfung der Großen Depression mit dem New Deal.

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chronologie
1. Januar

Schweiz: Edmund Schulthess wird zum vierten Mal Bundespräsident.

Nicaragua: Juan Bautista Sacasa wird als Präsident in sein Amt eingeführt.

2. Januar Nicaragua: Nach 20-jähriger Okkupation verlassen die letzten Einheiten des United States Marine Corps das Land.
4. Januar Weimarer Republik: Adolf Hitler und Franz von Papen vereinbaren Vorbereitungen für eine Regierungsübernahme.
30. Januar Deutsches Reich: (Machtergreifung) Adolf Hitler wird zum Reichskanzler ernannt.
31. Januar Deutsches Reich: In Mössingen findet der einzige größere Streik gegen die „MachtergreifungAdolf Hitlers statt.
1. Februar Deutsches Reich: Reichstag auf Wunsch Hitlers von Reichspräsident Paul von Hindenburg aufgelöst
3. Februar Hitlers erste Ansprache vor Befehlshabern der Reichswehr (Ziel der Außenpolitik: Lebensraum im Osten und dessen rücksichtslose Germanisierung) – Liebmann-Aufzeichnung
4. Februar Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes; die Grundrechte der Weimarer Verfassung, insbesondere Versammlungs- und Pressefreiheit werden eingeschränkt
20. Februar Geheimtreffen vom 20. Februar 1933 von Hitler mit Industriellen wegen finanzieller Wahlkampfunterstützung
27. Februar Reichstagsbrand in der Nacht zum 28. Februar
28. Februar Reichstagsbrandverordnung
3. März Deutsches Reich: der Vorsitzende der KPD, Ernst Thälmann wird verhaftet.
4. März Vereinigte Staaten: Amtseinführung von Franklin D. Roosevelt als 32. US-Präsident

Österreich: „Selbstausschaltung des Parlaments“, Beginn des Austrofaschismus

Deutsches Reich: Die SPD-Zeitung Vorwärts erscheint zum letzten Mal.

5. März Deutsches Reich: Reichstagswahlen, die NSDAP erreicht über 43 % der Stimmen.
13. März Errichtung des Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda
15. März Österreich: Der Nationalrat wird von der Bundesregierung mit Waffengewalt am Zusammentreten gehindert.
21. März Deutsches Reich: Tag von Potsdam, Staatsakt in der Garnisonkirche
22. März Die ersten Häftlinge werden ins neu errichtete Konzentrationslager Dachau gebracht.
23. März Der Deutsche Reichstag verabschiedet das Ermächtigungsgesetz.
27. März Japan erklärt seinen Austritt aus dem Völkerbund.
31. März Österreich: Die Dollfuß-Regierung verbietet den Republikanischen Schutzbund.

Deutsches Reich: Im Reichsgesetzblatt wird die Lex van der Lubbe veröffentlicht, ein rückwirkend geltendes Strafgesetz zum Reichstagsbrand.

1. April: Durch die Nationalsozialisten organisierter Boykott jüdischer Geschäfte, Anwaltskanzleien und Arztpraxen.
7. April Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums
7. April Im Zweiten Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich erhält die nationalsozialistische Regierung in Deutschland die Befugnis, Reichsstatthalter einzusetzen.
10. April Adolf Hitler erklärte den 1. Mai als „Feiertag der nationalen Arbeit“ zum Staatsfeiertag.
26. April Erlass des kommissarischen preußischen Innenministers Hermann Göring zur Bildung des Geheimen Staatspolizeiamtes
29. April Hermann Göring gründet den Reichsluftschutzbund, der seine Mitglieder über luftschutzmäßige Vorbeugung, Brandbekämpfung, den Schutz vor Gasangriffen, Erste Hilfe und das Meldewesen ausbildet.
2. Mai Gewerkschaften werden verboten.
3. Mai Nach dem Verbot der Arbeiterwohlfahrt wird im Dritten Reich die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt gegründet.
10. Mai Bücherverbrennung missliebiger Autoren

Gründung der Deutschen Arbeitsfront und Abschaffung des Streikrechts

17. Mai Adolf Hitler hält vor dem Reichstag die „Friedensrede“
26. Mai Österreich: Verbot der Kommunistischen Partei
27. Mai Deutsches Reich: Tausend-Mark-Sperre: Für jede Reise nach Österreich werden 1.000 Reichsmark Gebühr abverlangt.
20. Juni Siam: Jüngere Offiziere der Volkspartei putschen gegen Ministerpräsident Phraya Manopakorn Nititada.
21. Juni Deutsches Reich: SA-Leute beginnen den Terror der Köpenicker Blutwoche. Am Folgetag wird der SPD deutschlandweit jede Betätigung verboten.
14. Oktober Joseph Goebbels erklärt den Austritt des Deutschen Reichs aus dem Völkerbund. Zugleich verlässt Deutschland die Genfer Abrüstungskonferenz.
29. Oktober Spanien: Gründung der faschistischen Falange
11. November Österreich: Todesstrafe für Mord, Brandstiftung und öffentliche Gewalttätigkeit durch boshafte Beschädigung fremden Eigentums wird wieder eingeführt.
12. November Deutsches Reich: Reichstagswahl nach Einheitsliste und Volksabstimmung über den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund
17. November Die USA erkennen die seit Ende 1922 existierende Sowjetunion völkerrechtlich an.
19. November Spanien: Bei den Parlamentswahlen gewinnen die Rechtsparteien, die bisher regierenden Liberalen und Sozialisten erleiden eine vernichtende Niederlage.
15. Dezember Deutsches Reich: Zwangsvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zum Deutschen Gemeindetag
Andauernde Ereignisse

Deutsches Reich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl die Nationalsozialisten bei der Reichstagswahl am 6. November 1932 erstmals Verluste haben hinnehmen müssen, gelingt es nicht, eine stabile Regierung zu etablieren. Das Kabinett Papen wurde am 3. Dezember 1932 mit Unterstützung durch Reichspräsident Paul von Hindenburg vom Kabinett Schleicher abgelöst. Der vom „Verrat“ seines früheren Weggefährten Kurt von Schleicher zutiefst enttäuschte Franz von Papen trifft sich am 4. Januar im Kölner Haus des Bankiers Kurt Freiherr von Schröder mit Adolf Hitler zu Geheimverhandlungen, bei denen sie eine gemeinsame Regierungsübernahme vereinbaren. Diesem Gespräch folgten weitere, zuletzt auch unter Anwesenheit des Staatssekretärs des Reichspräsidenten Otto Meissner und dem Sohn des Reichspräsidenten Oskar von Hindenburg.

Am 30. Januar 1933 erfolgt die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler durch Reichspräsident Hindenburg. Hindenburg, der sich lange gesträubt hat, wird mit dem Hinweis beruhigt, dass ein von einer konservativen Kabinettsmehrheit „eingerahmter“ NSDAP-Führer nur eine geringe Gefahr bedeute. Hitler bildet daraufhin eine so genannte Nationale Regierung aus Konservativen, Deutschnationalen und Nationalsozialisten. Von Papen wird Vizekanzler, der Regierung gehören außer Hitler nur zwei weitere Nationalsozialisten an, nämlich Wilhelm Frick als Innenminister und Hermann Göring als Minister ohne Geschäftsbereich und kommissarischer preußischer Innenminister.

Tag von Potsdam, Rede Hitlers in der Garnisonkirche

Bereits am 1. Februar wird der Reichstag auf Wunsch Hitlers vom Reichspräsidenten aufgelöst. Die letzte freie Wahl am 5. März wird zu einem überwältigenden Erfolg für die NSDAP, die 43,9 % der Stimmen erhält. Die Einberufung des neuen Reichstags wird am 21. März mit dem Tag von Potsdam öffentlichkeitswirksam zelebriert.

Von Beginn der Machtergreifung an beginnen die Nationalsozialisten mit der Ausschaltung der Demokratie und der Gleichschaltung des Reiches. Durch die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes vom 4. Februar werden die Grundrechte der Weimarer Verfassung, insbesondere die Versammlungs- und Pressefreiheit, eingeschränkt. Am 13. März wird das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unter Propagandaminister Joseph Goebbels gegründet. Am 23. März beschließt der Reichstag das Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich (auch Ermächtigungsgesetz), das der Regierung Hitler quasi diktatorische Vollmachten überträgt. Nur die Abgeordneten der SPD unter Otto Wels stimmen gegen dieses Gesetz. Mit den Gesetzen vom 31. März und 7. April werden den Ländern ihre relativen Souveränitätsrechte entzogen und Reichsstatthalter eingesetzt.

  • 3. Februar: Hitlers hält seine erste Ansprache vor Befehlshabern der Reichswehr (Ziel der Außenpolitik: Lebensraum im Osten und dessen rücksichtslose Germanisierung).
  • 19. Februar: An der Kundgebung Das Freie Wort in der Berliner Krolloper protestieren über 900 vernunftdemokratisch bzw. antinationalsozialistisch eingestellte Geistesgrößen gegen die Nationalsozialisten. Noch vor Beendigung der Kongresses räumen „Ordnungskräfte“ der neuen Machthaber den Saal.
  • 20. Februar: Geheimtreffen vom 20. Februar 1933 von Hitler mit Industriellen wegen finanzieller Wahlkampfunterstützung
Der brennende Reichstag
Reichsgesetzblatt vom 7. April
Bücherverbrennung 1933 im Rahmen der „Aktion wider den undeutschen Geist“
Auftritt Hermann Görings beim Reichstagsbrandprozess
Stimmzettel zur Reichstagswahl

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Engelbert Dollfuß (1933)

In Österreich kommt es am 4. März aufgrund einer verfahrenstechnischen Unachtsamkeit zur Beschlussunfähigkeit des Nationalrats, die der christlichsoziale Bundeskanzler Engelbert Dollfuß für einen Staatsstreich nutzt, indem er diese als „Selbstausschaltung des Parlaments“ bezeichnet. Als der Nationalrat unter dem dritten Nationalratspräsidenten Sepp Straffner am 15. März zusammentreten will, um diesen Verfahrensfehler zu korrigieren, werden die Abgeordneten von der austrofaschistischen Bundesregierung mit Polizeigewalt am Zusammentreten gehindert. Obwohl eine von über einer Million Menschen unterschriebene Petition ihn auffordert, die Regierung Dollfuß abzuberufen und auf Vorschlag einer von ihm bestellten Interimsregierung Neuwahlen zu veranlassen, bleibt der ebenfalls christlichsoziale Bundespräsident Wilhelm Miklas untätig, was es Dollfuß ermöglicht, weiter diktatorisch zu regieren. Am 23. Mai wird auch der Verfassungsgerichtshof am vollständigen Zusammentreten gehindert und damit die Gewaltentrennung in Österreich abgeschafft.

Zunächst geben die Christlichsozialen an, nur für einige Zeit autoritär regieren und in Verhandlungen mit der Opposition eine Änderung der Geschäftsordnung des Nationalrates und eine Reform der Verfassung erreichen zu wollen. Ernsthafte Gespräche darüber finden jedoch nie statt. Die Dollfuß-Regierung löst stattdessen am 31. März den sozialdemokratischen Republikanischen Schutzbund und am 26. Mai die Kommunistische Partei Österreichs durch Verordnung auf. Am 19. Juni wird auch die NSDAP verboten.

Kardinal Innitzer um 1933

Ab April wendet Dollfuß sich zunehmend um Unterstützung gegen Deutschland an Benito Mussolini, der im Gegenzug nachdrücklich die endgültige Abschaffung des Parteienstaats fordert. Dollfuß verkündet daraufhin in einer Rede am Wiener Trabrennplatz am 11. September die Errichtung des Ständestaates. Da er sich dabei auf Papst Pius XI. und dessen Sozialenzyklika Quadragesimo anno beruft, wird er von der katholischen Kirche unter Kardinal Theodor Innitzer unterstützt. Bei einer Regierungsumbildung am 20. September wird Parteiobmann Carl Vaugoin entmachtet und Heimwehrführer Emil Fey Vizekanzler. Ernst Rüdiger Starhemberg löst den Heimatblock auf und tritt mit der Heimwehr in die am 20. Mai gegründete Vaterländische Front ein, die den Alleinvertretungsanspruch für die gesamte österreichische Bevölkerung stellt.

Am 26. Mai erfolgt das Verbot der KPÖ. Am 31. März wird der Republikanische Schutzbund verboten, und auch die Freidenker fallen der Verbotswelle zum Opfer. Die NSDAP erreicht bei Gemeinderatswahlen zwar meist unter 25 % der Stimmen, sorgt aber durch jeweils mehr als 40 % bei den Wahlen in Zwettl und Innsbruck für Unruhe bei der regierenden VF. Zudem findet auch eine Terrorwelle von NS-Anhängern ihren Höhepunkt, als in den ersten Wochen des Juni bei Anschlägen vier Menschen getötet und 48 verletzt werden. Die österreichische NSDAP wird am 19. Juni 1933 verboten. Auslösendes Moment ist ein Anschlag mit Handgranaten in Krems. Der NS-Terror nimmt in den folgenden Monaten ab, jedoch sind bis Jahresende immer noch fünf Tote und 52 Verletzte zu beklagen.

Am 3. Oktober wird Dollfuß vom Nationalsozialisten Rudolf Drtil durch zwei Schüsse leicht verletzt. Der Attentäter wird unter Berücksichtigung ‚geistiger Minderwertigkeit‘ zu fünf Jahren Kerker verurteilt. Durch Verordnung vom 10. November wird mit Wirkung des folgenden Tages das standrechtliche Verfahren und mit ihm die 1920 abgeschaffte Todesstrafe für Mord, Brandstiftung und öffentliche Gewalttätigkeit durch boshafte Beschädigung fremden Eigentums wieder eingeführt.

Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flagge der Zweiten Spanischen Republik

In Spanien ist es der Zweiten Republik im Laufe des Vorjahres trotz verschiedener Aufstände und Putschversuche gelungen, eine gewisse Stabilität zu erlangen. Doch ein Aufstand im Januar in dem andalusischen Dorf Casas Viejas, der von der Regierung brutal niedergeschlagen wird, führt zu einer rapiden Verschlechterung des Klimas im Land und zu einer Steigerung der Skepsis der demokratischen Staatsform gegenüber. Premierminister Manuel Azaña gründet eine neue paramilitärische Polizeitruppe, die Guardia de Asalto (Sturmgarde), um sie gegen ihre Feinde verteidigen zu können. Ihr Oberbefehlshaber wird General Emilio Mola.

Wahlen 1933 in Spanien

Im September schließlich zerbricht die Regierungskoalition aus Liberalen und Sozialisten. Bei den darauf folgenden Wahlen am 19. November, bei der erstmals auch Frauen wahlberechtigt sind, siegen die Konservativen unter Alejandro Lerroux und bilden eine Regierung mit der rechtsautonomen Confederación Española de Derechas Autónomas unter José María Gil-Robles y Quiñones und der monarchistischen Renovación Española. Die Wahlbeteiligung liegt dabei bei knapp 60 %, weil die von der Linken enttäuschte Arbeiterschaft sich in weiten Teilen der Stimme enthält.

Flagge der Falange Española

Im Teatro de la Comedia in Madrid wird am 29. Oktober die faschistische Falange Española gegründet. Den Vorsitz übernimmt eine Dreiergruppe, die aus dem Anwalt José Antonio Primo de Rivera, dem Piloten Julio Ruiz de Alda und dem Schriftsteller Alfonso García Valdecasas besteht. Die Bewegung kann bis zum Ende des Jahres rund 2.000 Mitglieder gewinnen, vor allem enttäuschte Anhänger der traditionellen Rechtsparteien und Studenten, die über die im November gegründete Studentengruppe Sindicato Universitario Español (SEU) zur Partei kommen.

Weitere Ereignisse in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage von Nasino
  • 18. Mai: Zirka 6.100 Zwangsdeportierte werden auf einer unwirtlichen Flussinsel im Ob in der Nähe der Stadt Nasino ohne Verpflegung, Unterbringungsmöglichkeiten, Hausrat oder Werkzeuge ausgesetzt. Hunger, Entbehrungen und Fluchtversuche reduzieren die Zahl der Ausgesetzten bis Mitte August auf etwa 2000 Menschen. Dutzende Fälle von Kannibalismus treten auf. Berichte über die Tragödie von Nasino erreichen im September die Führungsspitze der KPdSU. Sie stoppt ihre umfangreichen Pläne, als „gefährlich“ oder „asozial“ klassifizierte Personen in so genannte Sondersiedlungen zu deportieren, um diese zu Vorposten der Erschließung unwirtlicher Gegenden der Sowjetunion zu machen. Stattdessen werden diese Personen erschossen oder in die Arbeitslager des Gulag verbracht.

Vereinigte Staaten von Amerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlmännerverteilung 1932

In den Vereinigten Staaten wird am 4. März der Demokrat Franklin D. Roosevelt als 32. US-Präsident angelobt. Er löst den Republikaner Herbert Hoover ab, den er bei den Präsidentschaftswahlen im November des Vorjahres erdrutschartig geschlagen hat. Es ist die letzte reguläre Amtseinführung eines US-Präsidenten an einem 4. März. Diese seit den Anfängen der USA bestehende Tradition wird ab 1937 mit der zweiten Einführung Roosevelts durch den 20. Januar ersetzt.

Roosevelt wird am ehesten zugetraut, die vorwiegend wirtschaftlichen Probleme lösen zu können. Mit dem New Deal, einem Wahlversprechen, das er sofort nach seiner Angelobung in die Tat umzusetzen beginnt, wird über die folgenden Jahre die Große Depression bekämpft.

Außenpolitisch bemüht sich Roosevelt den Eindruck eines US-amerikanischen Imperialismus zu zerstreuen. Gleich bei seiner Antrittsrede verkündet er eine Good Neighbor Policy mit den lateinamerikanischen Staaten und unterzeichnet am 26. Dezember gemeinsam mit seinem Außenminister Cordell Hull die Konvention von Montevideo, mit der die Vereinigten Staaten Abstand von einer Interventionspolitik im Sinne der Monroe-Doktrin und der Roosevelt-Corollary nehmen.

Am 23. März unterzeichnet Präsident Roosevelt ein als Cullen-Harrison Act bekannt gewordenes Gesetz, um den Volstead Act aufzuheben und Herstellung und Verkauf bestimmter alkoholischer Getränke zu erlauben. Am 5. Dezember hebt die Unterzeichnung des 21. Verfassungszusatzes den 18. Zusatzartikel auf. Die Prohibition in den Vereinigten Staaten ist damit nach fast 15 Jahren beendet.

Am 17. November erkennt die US-Regierung die seit Ende 1922 existierende Sowjetunion völkerrechtlich an.

Nicaragua[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juan Bautista Sacasa

In Nicaragua wird der neu gewählte Präsident Juan Bautista Sacasa am 1. Januar in sein Amt eingeführt. Bereits am nächsten Tag verlassen die letzten Einheiten der United States Army das Land. Sie hinterlassen eine von ihnen aufgebaute und trainierte Nationalgarde, die Guardia Nacional de Nicaragua unter dem Befehl ihres Vertrauten Anastasio Somoza García.

Die Amtsübernahme durch den Liberalen Sacasa führt zu einem Ende des seit 1927 andauernden Bürgerkriegs, weil der Aufständische General Augusto César Sandino seine Loyalität zu der neuen Regierung bezeugt und mit seinen Truppen die Waffen niederlegt, die im Gegenzug Amnestie erhalten sowie Landbesitz im Norden des Landes in Jinotega.

Weitere Ereignisse in Amerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Australien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abstimmungsempfehlung der Sezessionisten Westaustraliens zum Referendum 1933
  • 8. April: In einem Referendum in Westaustralien votieren fast zwei Drittel der Abstimmenden für den Austritt aus der australischen Föderation. Die Abstimmung bleibt jedoch weitgehend folgenlos, da sie weder durch die australische Bundesregierung, noch durch das Britische Parlament anerkannt wird.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltwirtschaftskrise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

New Deal in den USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 6. März: Präsident Franklin D. Roosevelt verbietet den Banken während der angeordneten Bankfeiertage die Auszahlung von Gold und den Handel mit Devisen. Drei Tage später wird dem Präsidenten mit dem Emergency Banking Act erlaubt, Einfluss auf den Gold- und Devisenhandel auszuüben.
  • 31. März: Mit der Unterzeichnung des Emergency Conservation Work durch Präsident Roosevelt wird der Civilian Conservation Corps ins Leben gerufen, eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für junge Arbeitslose. Das Gesetz ermächtigt die Bundesregierung der Vereinigten Staaten, bis zu 250.000 junge Arbeitslose aus den Großstädten in die von Bodenerosion am stärksten betroffenen Regionen zu entsenden, wo die Aufforstung und Anlage von Windschutzstreifen die erste Aufgabe des Civilian Conservation Corps wird. Die ersten Teilnehmer schreiben sich am 7. April ein. Die CCC-Arbeiter werden für ein Jahr in work camps untergebracht, erhalten Verpflegung, Unterkunft, sowie ein Gehalt von mindestens $30 im Monat, von denen $25 an die Familienangehörigen in der Heimat geschickt werden müssen. Die Logistik wird von der Armee übernommen.
Executive Order 6102
Nellie Tayloe Ross

Gleichschaltung in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unbeliebte Münze
  • 1. Oktober: Die vom deutschen Reichskanzler Heinrich Brüning initiierte umlaufende 4-Pfennig-Münze wird mangels Akzeptanz in der Bevölkerung für ungültig erklärt.
  • 27. November: Die Nationalsozialisten richten in Deutschland ein Amt für Schönheit der Arbeit ein. Es kümmert sich um die Schaffung von Kantinen, Aufenthaltsräumen, Werksbibliotheken sowie Sport- und Sanitäranlagen durch Unternehmen. Sie werden außerdem angehalten, sportliche und kameradschaftliche Betriebsveranstaltungen durchzuführen.

Unternehmensgründungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaft und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Salto Ángel

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Architektur und Bildende Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Januar bis September: Isaac Bashevis Singer veröffentlicht seinen Roman Satan in Goraj in Fortsetzungen in der polnischen literarischen Zeitschrift Globus, die Singer zusammen mit seinem Freund Aaron Zeitlin herausgibt.
„Gelöbnis treuester Gefolgschaft“ in der Frankfurter Zeitung vom 26./28. Oktober 1933

Musik und Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Januar: Das politische Kabarett Die Pfeffermühle wird in München eröffnet.
  • 17. September: In der Schweiz wird der Verband Blauring als Gegenstück zur Jungwacht (seit 1932) gegründet.

Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Holodomor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußgänger und Leichen verhungerter Bauern auf einer Straße in Charkiw 1933; Foto: Alexander Wienerberger

Erdbeben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2. März: Das Shōwa-Sanriku-Erdbeben vor der japanischen Sanriku-Küste hat eine Stärke 8,4 auf der Momenten-Magnituden-Skala. Im Anschluss trifft ein Tsunami die Küste. In Japan werden etwa 3.000 Häuser komplett zerstört und weitere 2.000 beschädigt, rund 3.000 Menschen kommen ums Leben. Der Tsunami verursacht auch kleinere Schäden in Hawaii.
  • 11. März: Das Long-Beach-Erdbeben an der Newport-Inglewood-Verwerfung in der Nähe der kalifornischen Stadt Long Beach fordert 115 Todesopfer. Das Erdbeben führt zum Field Act von 1933, ein Gesetz, durch den die erdbebensichere Bauweise bei öffentlichen Schulen in Kalifornien festgelegt wird.
  • 25. August: Beim so genannten Diexi-Erdbeben, auch Erdbeben im Kreis Mao genannt, wird der Ort Diexi in der südwestchinesischen Provinz Sichuan und weitere umliegende Ortschaften im Südosten zerstört. Über 9.000 Menschen werden getötet. Der alte Ort versinkt in dem durch den Erdrutsch in den Fluss Min Jiang entstandenen Diexi-See.

Weitere Katastrophen und Unglücksfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lokomotive des aufgefahrenen Zuges
  • 23. Dezember: Der Eisenbahnunfall von Lagny auf der Strecke LagnyPomponne führt in Frankreich zu 204 Toten und 120 Verletzten. Der Schnellzug Paris–Straßburg fährt an einem Signal auf den Zug nach Nancy auf.

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nobelpreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preis Person Land Begründung für die Preisvergabe Bild
Nobelpreis für Physik Erwin Schrödinger
(1887–1961)
OsterreichÖsterreich Österreich „für die Entdeckung neuer produktiver Formen der Atomtheorie“ (Weiterentwicklung der Quantenmechanik) Erwin Schrödinger
Paul Dirac
(1902–1984)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Paul Dirac
Nobelpreis für Chemie nicht verliehen
Nobelpreis für Physiologie oder Medizin Thomas Hunt Morgan
(1866–1945)
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten „für seine Entdeckungen über die Bedeutung der Chromosomen als Träger der Vererbung“ Thomas Hunt Morgan
Nobelpreis für Literatur Iwan Bunin
(1870–1953)
Staatenlos, wohnhaft in Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Frankreich (geboren in Woronesch, Russisches Kaiserreich 1858Russisches Kaiserreich Russland) „für die strenge Künstlerschaft, womit er die klassische russische Linie in der Prosadichtung vertritt“ Iwan Bunin
Friedensnobelpreis
(verliehen 1934)
Norman Angell
(1874–1967)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Mitglied der Exekutivkommission des Völkerbunds und des Nationalen Friedensrats Norman Angell

Geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. Januar: Joe Orton, britischer Dramatiker († 1967)
  • 02. Januar: Ian Axford, Astrophysiker († 2010)
  • 02. Januar: Eva Kerbler, österreichische Schauspielerin
  • 02. Januar: On Kawara, japanischer bildender Künstler († 2014)
  • 02. Januar: Richard Riley, US-amerikanischer Politiker
  • 02. Januar: Peter Ulmer, deutscher Jurist
  • 03. Januar: Maxie Wander, deutsche Fotografin, Journalistin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin († 1977)
  • 04. Januar: Ilia II., georgisch-orthodoxer Patriarch
Patriarch Ilia II.
Javier Kardinal Lozano Barragán (2006)

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Than Shwe im Oktober 2010
  • 03. Februar: Varetta Dillard, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin († 1993)
  • 03. Februar: John Edmondson, US-amerikanischer Komponist († 2016)
  • 03. Februar: John Handy, US-amerikanischer Jazzsaxophonist
  • 03. Februar: Paul Sarbanes, US-amerikanischer Politiker († 2020)
  • 03. Februar: Heinrich Übleis, österreichischer Jurist und Politiker (SPÖ) († 2013)
  • 04. Februar: Mary Frank, US-amerikanische Malerin und Bildhauerin
  • 04. Februar: Hans Schumi, österreichischer Politiker († 2017)
  • 05. Februar: Jack Aspinwall, britischer Politiker († 2015)
  • 05. Februar: Miloš Milutinović, jugoslawischer Fußballspieler und Trainer († 2003)
  • 06. Februar: Hans Haberhauffe, deutscher Handballspieler, sowie Handball- und Fußballtrainer († 2015)
  • 06. Februar: Claus Leitzmann, deutscher Ernährungswissenschaftler
  • 07. Februar: Jerzy Boniecki, polnischer Schwimmer († 2021)
  • 07. Februar: Alfred Döring, deutscher Leichtathlet
  • 08. Februar: Elly Ameling, niederländische Sopranistin
  • 08. Februar: Georg Sperber, deutscher Forstbeamter und Forstwissenschaftler
  • 08. Februar: Josef Taus, österreichischer Wirtschaftsjurist, Manager und Politiker
  • 10. Februar: Gottfried Arnold, deutscher Politiker, MdB († 2015)
  • 12. Februar: Costa-Gavras, griechischer Regisseur
  • 12. Februar: Christel Merian, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin († 2012)
  • 12. Februar: Carlos Alberto Peronace, argentinischer Schachproblemkomponist († 1990)
  • 13. Februar: Roberto Amadei, italienischer Kirchenhistoriker und Bischof († 2009)
  • 13. Februar: Paul Biya, Präsident von Kamerun
    Paul Biya
  • 13. Februar: Kim Novak, US-amerikanische Filmschauspielerin
  • 14. Februar: Míla Myslíková, tschechische Schauspielerin († 2005)
  • 14. Februar: Robert Shea, US-amerikanischer Schriftsteller († 1994)
  • 15. Februar: Kelvin Kardinal Felix, emeritierter Erzbischof von Castries
  • 15. Februar: Günter Schluckebier, deutscher Politiker, MdB († 2002)
  • 16. Februar: Yoshishige Yoshida, japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor
  • 17. Februar: Karl S. Guthke, deutsch-amerikanischer Germanist
  • 18. Februar: Vincenzo Consolo, italienischer Schriftsteller († 2012)
  • 18. Februar: Gerhard Frey, deutscher Verleger und Politiker († 2013)
  • 18. Februar: Julius Louven, deutscher Politiker, MdB
  • 18. Februar: Yoko Ono, japanisch-amerikanische Künstlerin und Sängerin
Yoko Ono

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hannelore Kohl (1976)

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jean-Paul Belmondo, 2001
David Hamilton

Mai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charles Wilson
Claudio Abbado (1965)
  • 26. Juni: Enrique Arocena Olivera, uruguayischer Wirtschaftshistoriker
  • 26. Juni: Peter Michel Ladiges, deutscher Hörspielregisseur († 2004)
  • 26. Juni: Renato Pirocchi, italienischer Automobilrennfahrer († 2002)
  • 29. Juni: John Bradshaw, US-amerikanischer katholischer Theologe, Philosoph, Psychologe, Psychotherapeut und Buchautor († 2016)
  • 29. Juni: Peter Kafka, deutscher Physiker († 2000)
  • 30. Juni: Derek Bentley, Opfer der britischen Justiz († 1953)
  • 30. Juni: John Button, australischer Jurist und Politiker († 2008)

Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 02. Juli: David Lewin, US-amerikanischer Musiktheoretiker, Musikwissenschaftler, Pianist und Komponist († 2003)
  • 03. Juli: Alexandar Fol, bulgarischer Historiker und Thrakologe († 2006)
  • 04. Juli: Józef Stompel, polnischer Pianist und Musikpädagoge
  • 05. Juli: Michael Heltau, deutscher Schauspieler und Chansonnier
  • 06. Juli: Henry Anglade, französischer Radrennfahrer
  • 06. Juli: Jean-Pierre Mocky, französischer Filmregisseur und Filmschauspieler († 2019)
  • 07. Juli: Gerhard Franke, deutscher Fußballspieler († 1997)
  • 07. Juli: Murray Halberg, neuseeländischer Leichtathlet
  • 07. Juli: Toon Brusselers, niederländischer Fußballspieler († 2005)
  • 09. Juli: Arnfrid Astel, deutscher Lyriker († 2018)
  • 09. Juli: José Libertella, italienisch-französischer Bandoneonspieler, Komponist und Arrangeur († 2004)
  • 09. Juli: Elem Klimow, russischer Filmregisseur († 2003)
  • 09. Juli: Manfred Petersen, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 2018)
  • 09. Juli: Oliver Sacks, britisch-US-amerikanischer Neurologe und Autor populärwissenschaftlicher Bücher († 2015)
Oliver Sacks

August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sheldon Adelson 2010
Roman Polański, 2011

September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mathieu Kérékou
  • 03. September: Roland Kayn, deutscher Komponist († 2011)
  • 05. September: Francisco Javier Errázuriz Ossa, chilenischer Erzbischof, römisch-katholischer Kardinal
  • 06. September: Buzz Busby, US-amerikanischer Rockabilly- und Bluegrass-Musiker († 2003)
  • 08. September: Walter Basano, italienischer Karosseriebauer und Automobildesigner
  • 08. September: Asha Bhosle, indische Playbacksängerin
  • 08. September: Lea Foli, kanadischer Geiger und Musikpädagoge
  • 08. September: Michael Frayn, englischer Schriftsteller
  • 08. September: Bob Garretson, US-amerikanischer Automobilrennfahrer und Rennstallbesitzer
  • 08. September: Eric Salzman, US-amerikanischer Komponist († 2017)
  • 09. September: Anna Arfelli Galli, italienische Medizinerin und Psychologin († 2019)
  • 10. September: Hanna Aroni, israelische Sängerin
  • 10. September: Jewgeni Chrunow, sowjetischer Kosmonaut († 2000)
  • 10. September: Karl Lagerfeld, deutscher Modeschöpfer († 2019)
Karl Lagerfeld, 2007
  • 11. September: Nicola Pietrangeli, italienischer Tennisspieler
  • 12. September: Jewel Akens, US-amerikanischer Sänger († 2013)
  • 14. September: Vinicio Franco, dominikanischer Sänger († 2020)
  • 14. September: Beppo Mauhart, österreichischer Industrieller († 2017)
  • 15. September: Rafael Frühbeck de Burgos, spanischer Dirigent († 2014)
  • 15. September: Henry Darrow, US-amerikanischer Schauspieler († 2021)
  • 15. September: Petra Schürmann, deutsche Fernsehmoderatorin und Schauspielerin († 2010)
  • 17. September: Chuck Grassley, US-amerikanischer Politiker
  • 18. September: Bob Bennett, US-amerikanischer Politiker († 2016)
  • 18. September: Scotty Bowman, kanadischer Eishockeytrainer
  • 18. September: Manfred Niehaus, deutscher Komponist, Bratschist und Dirigent († 2013)
  • 18. September: Jimmie Rodgers, US-amerikanischer Popmusik-Sänger († 2021)
  • 19. September: Gilles Archambault, kanadischer Schriftsteller
  • 20. September: Mitsuo Hama, japanischer Schriftsteller und Jugendbuchautor († 2011)
  • 20. September: Walentin Morkowkin, sowjetischer Ruderer († 1999)
  • 20. September: Wilfriede Otto, deutsche Historikerin und Publizistin († 2015)
  • 21. September: Lona Rietschel, deutsche Comiczeichnerin († 2017)
  • 22. September: Jesco von Puttkamer, deutscher Wissenschaftler und Buchautor († 2012)
  • 23. September: Lina Medina, gebar im Alter von fünf Jahren ihren ersten Sohn
  • 25. September: Maxl Graf, deutscher Schauspieler und Sänger der volkstümlichen Musik († 1996)
  • 25. September: Ian Tyson, kanadischer Country- und Folk-Sänger
  • 25. September: Hubie Brown, US-amerikanischer Basketballtrainer
  • 25. September: Erik Darling, US-amerikanischer Sänger und Musiker († 2008)
  • 26. September: Rudolf Scholz, österreichischer Organist und Musikpädagoge († 2012)
  • 27. September: Alfred Nemeczek, deutscher Kunstjournalist († 2016)
  • 27. September: Will Sampson, US-amerikanischer Schauspieler († 1987)
  • 28. September: Madeleine M. Kunin, US-amerikanische Politikerin
  • 29. September: Samora Machel, Staatspräsident von Mosambik († 1986)
  • 30. September: Don Willis, US-amerikanischer Rockabilly-Musiker († 2006)

Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diane Cilento
  • 05. Oktober: Billy Lee Riley, US-amerikanischer Musiker und Sänger († 2009)
  • 06. Oktober: Louis Begley, US-amerikanischer Schriftsteller
  • 06. Oktober: Horst Bingel, deutscher Schriftsteller, Lyriker und Grafiker († 2008)
  • 07. Oktober: Jerry H. Bilik, US-amerikanischer Komponist und Hochschullehrer
  • 07. Oktober: Gilbert Chapron, französischer Boxer († 2016)
  • 07. Oktober: Josef Raulf, deutscher Kommunalpolitiker († 1993)
  • 09. Oktober: Joe Ashton, britischer Politiker († 2020)
  • 09. Oktober: Johann Auernhammer, deutscher Fußballspieler († 2002)
  • 09. Oktober: Frithjof Aurich, deutscher Physikochemiker († 2013)
  • 09. Oktober: Aloys Coppenrath, deutscher Kaufmann und Unternehmer († 2013)
  • 09. Oktober: Peter Mansfield, britischer Physiker und Nobelpreisträger († 2017)
Peter Mansfield
  • 12. Oktober: Klaus Frühauf, deutscher Science-Fiction-Autor († 2005)
  • 12. Oktober: Guido Molinari, kanadischer Maler und Grafiker († 2004)
  • 12. Oktober: Mike Salmon, britischer Automobilrennfahrer († 2016)
  • 12. Oktober: Günter Zehm, deutscher Publizist und Philosoph († 2019)
  • 13. Oktober: Thomas Henry Bingham, britischer Jurist, Lord Chief Justice of England and Wales (1996–2000) († 2010)
  • 14. Oktober: Wilfried Dietrich, deutscher Ringer († 1992)
  • 15. Oktober: Harry Ott, Botschafter der DDR, Vertreter bei der UN und stellvertretender Außenminister († 2005)
  • 17. Oktober: William Anders, ein US-amerikanischer Luftwaffenoffizier und Astronaut
  • 17. Oktober: Sœur Sourire, belgische Ordensschwester und Chansonnière († 1985)
  • 17. Oktober: Campbell Trowsdale, kanadischer Geiger und Musikpädagoge
  • 18. Oktober: Jacques Charpentier, französischer Komponist und Organist († 2017)
  • 18. Oktober: Ludovico Scarfiotti, italienischer Automobilrennfahrer († 1968)
  • 19. Oktober: Geraldo Majella Agnelo, Erzbischof von San Salvador da Bahia und Kardinal
  • 19. Oktober: Alfons Stemmer, deutscher Fußballspieler († 1985)
  • 20. Oktober: Hilda Herrera, argentinische Pianistin, Komponistin und Musikpädagogin
  • 21. Oktober: Francisco Gento, spanischer Fußballspieler
  • 24. Oktober: Earl Anderza, US-amerikanischer Altsaxophonist († 1982)
  • 24. Oktober: Joram Aridor, israelischer Politiker
  • 24. Oktober: Rainer Stadelmann, deutscher Ägyptologe († 2019)
  • 24. Oktober: Jun’ichi Watanabe, japanischer Schriftsteller († 2014)
  • 25. Oktober: Eberhard Esche, deutscher Schauspieler († 2006)
  • 25. Oktober: Wiktor Kapitonow, russischer Radsportler († 2005)
  • 27. Oktober: Floyd Cramer, US-amerikanischer Pianist und Komponist, Vertreter der Country-Musik († 1997)
  • 28. Oktober: Garrincha, brasilianischer Fußballspieler († 1983)
Garrincha

November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amartya Sen
Krzysztof Penderecki
  • 23. November: Gerhard Roth, deutscher Politiker
  • 24. November: Jürgen Abeler, deutscher Kunstsammler, Uhrmachermeister, Goldschmied und Gemmologe († 2010)
  • 24. November: Gerhard Jakob, deutscher Weihbischof († 1998)
  • 24. November: Milt Minter, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 2004)
  • 25. November: Alan Arnell, englischer Fußballspieler († 2013)
  • 25. November: Jürgen Kromphardt, deutscher Wirtschaftsweiser
  • 25. November: George Riashi, libanesischer Erzbischof von Tripoli († 2012)
  • 25. November: Augie Pabst, US-amerikanischer Automobilrennfahrer
  • 25. November: Jean Vinatier, französischer Rallye- und Rennfahrer
  • 27. November: Klaus Höpcke, deutscher Politiker
  • 29. November: Horst Assmy, deutscher Fußballspieler († 1972)
  • 29. November: John Mayall, britischer Musiker

Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. Dezember: Horst Eylmann, deutscher Politiker († 2014)
  • 01. Dezember: Jimmy Lyons, US-amerikanischer Jazzsaxophonist († 1986)
  • 01. Dezember: Lou Rawls, US-amerikanischer Jazz- und Soulsänger († 2006)
  • 01. Dezember: James Wolfensohn, neunter Präsident der Weltbank († 2020)
James Wolfensohn
Horst Buchholz
  • 05. Dezember: Bernard van Beurden, niederländischer Komponist und Musiker († 2016)
  • 06. Dezember: Henryk Mikołaj Górecki, polnischer Komponist († 2010)
  • 06. Dezember: Hilmar Selle, deutscher Politiker († 2007)
  • 08. Dezember: Paul Ewe, deutscher Fußballspieler
  • 10. Dezember: Makoto Iwamatsu, japanisch-US-amerikanischer Schauspieler († 2006)
  • 10. Dezember: Larry Morris, US-amerikanischer Footballspieler († 2012)
  • 10. Dezember: William Armstrong Percy, US-amerikanischer Historiker
  • 11. Dezember: Tito Arecchi, italienischer Physiker († 2021)
  • 12. Dezember: Fabio De Agostini, Schweizer Dramatiker, Filmregisseur und Dokumentarfilmer
  • 12. Dezember: Manu Dibango, kamerunischer Saxophonist, Vibraphonist und Pianist († 2020)
  • 12. Dezember: Christa Stubnick, deutsche Leichtathletin und Olympionikin († 2021)
  • 13. Dezember: Lou Adler, US-amerikanischer Produzent, Manager und Geschäftsführer
  • 13. Dezember: Borah Bergman, US-amerikanischer Jazzpianist († 2012)
  • 14. Dezember: Hans Jürgen Sonnenberger, deutscher Rechtswissenschaftler
  • 14. Dezember: Leo Wright, US-amerikanischer Jazz-Klarinettist († 1991)
  • 15. Dezember: Gregor III. Laham, Patriarch von Antiochia
  • 15. Dezember: Donald Woods, südafrikanischer Jurist und Journalist († 2001)
  • 16. Dezember: Johnny Hammond Smith, US-amerikanischer Jazzmusiker († 1997)
  • 17. Dezember: Walter Buczynski, kanadischer Pianist, Komponist und Musikpädagoge
  • 17. Dezember: Marilyn Eastman, US-amerikanische Schauspielerin
  • 18. Dezember: Lonnie Brooks, US-amerikanischer Blues-Gitarrist († 2017)
  • 18. Dezember: Hartmut Stegemann, deutscher Theologe († 2005)
  • 20. Dezember: Rik Van Looy, belgischer Radrennfahrer
  • 23. Dezember: Akihito, Tenno von Japan
    Kaiser Akihito, 2009
  • 25. Dezember: Joachim Meisner, deutscher Geistlicher, Erzbischof des Erzbistums Köln († 2017)
  • 25. Dezember: Walter Oberste, deutscher Sprinter
  • 25. Dezember: Phan Văn Khải, vietnamesischer Politiker († 2018)
  • 26. Dezember: Maurizio Arena, italienischer Schauspieler († 1979)
  • 26. Dezember: Billy Bean, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist († 2012)
  • 26. Dezember: Joe Rosenblatt, kanadischer Dichter, Schriftsteller und Maler († 2019)
  • 27. Dezember: Gianni Amico, italienischer Dokumentarfilmregisseur, Filmregisseur, Drehbuchautor und Kulturschaffender († 1990)
  • 27. Dezember: Amanullah Parsa, afghanischer Künstler und Professor für Kunst
  • 27. Dezember: Mahmoud Zakzouk, ägyptischer Theologe († 2020)
  • 28. Dezember: Franz Rutzen, deutscher Verleger
  • 31. Dezember: Elisa Gabbai, israelische Sängerin († 2010)

Genaues Geburtsdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar/Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 03. Januar: Frederick S. Armitage, US-amerikanischer Kameramann, Regisseur und Filmproduzent (* 1874)
  • 03. Januar: Gabriel Anton, österreichischer Neurologe und Psychiater (* 1858)
  • 05. Januar: Calvin Coolidge, US-Vizepräsident und 30. Präsident der USA (* 1872)
Wilhelm Cuno

März/April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sigfrid Karg-Elert
Anna Blos

Mai/Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clara Zetkin, in den 1920er Jahren

Juli/August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hipólito Yrigoyen

September/Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Freiherr von Berlepsch

November/Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

König Mohammed Nadir Schah

Genaues Todesdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: 1933 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien