1947

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Staatsoberhäupter · Wahlen · Nekrolog · Literaturjahr · Filmjahr · Rundfunkjahr · Sportjahr

1947
Hinweistafel auf den Marshallplan
General Marshall entwickelt den nach ihm benannten Marshallplan, der entscheidenden Anteil am Wiederaufbau Westdeutschlands hat.
Flagge Indiens
Indien erlangt seine Unabhängigkeit.
Harry S. Truman
US-Präsident Harry S. Truman verkündet die Truman-Doktrin.
1947 in anderen Kalendern
Ab urbe condita 2700
Armenischer Kalender 1395–1396
Äthiopischer Kalender 1939–1940
Badi-Kalender 103–104
Bengalischer Kalender 1353–1354
Berber-Kalender 2897
Buddhistischer Kalender 2491
Burmesischer Kalender 1309
Byzantinischer Kalender 7455–7456
Chinesischer Kalender
 – Ära 4643–4644 oder
4583–4584
 – 60-Jahre-Zyklus

Feuer-Hund (丙戌, 23)–
Feuer-Schwein (丁亥, 24)

Französischer
Revolutionskalender
CLVCLVI
155–156
Hindu-Kalender
 – Vikram Sambat 2003–2004
 – Shaka Samvat 1869–1870
Iranischer Kalender 1325–1326
Islamischer Kalender 1366–1367
Japanischer Kalender
 – Nengō (Ära): Shōwa 22
 – Kōki 2607
Jüdischer Kalender 5707–5708
Koptischer Kalender 1663–1664
Koreanischer Kalender
 – Dangun-Ära 4280
 – Juche-Ära 36
Minguo-Kalender 36
Olympiade der Neuzeit XIII
Seleukidischer Kalender 2258–2259
Thai-Solar-Kalender 2490

1947 werden die ideologischen Unterschiede zwischen dem entstehenden Ostblock und der westlichen Welt deutlicher. Standen in den ersten Monaten nach Kriegsende die Gemeinsamkeiten der vier Siegermächte bei der Regelung der Nachkriegsordnung noch im Vordergrund, trennt der aufkommende Kalte Krieg zunehmend die bisher vereinte Kriegskoalition der Alliierten. Besonders deutlich wird dies in der Truman-Doktrin, in der der US-Präsident vor der „direkten oder indirekten Aggression“ durch „totalitäre Regime“ warnt – die Sowjetunion wird nicht mit Namen genannt, der Bezug ist aber offensichtlich.

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittel- und Südosteuropa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die kommunistische Partei war in den Staaten Mittel- und Südosteuropas zunächst nur eine politische Kraft unter mehreren, das Amt des Regierungschefs lag in der Hand eines bürgerlichen Politikers, der eine Volksfrontregierung führte, in der die Kommunisten meist für die innere Sicherheit zuständig waren.

Mit Hilfe der sowjetischen Besatzungsmacht gelingt es nunmehr der KP in Polen, Ungarn, Rumänien und Bulgarien die politische Macht zu ergreifen, wobei eine Mischung aus legalen Mitteln und Drohungen angewandt wird; nicht selten wird der politische Gegner als faschistisch verunglimpft und Repressalien ausgesetzt. In der Tschechoslowakei hat der Kommunist Klement Gottwald zwar den Posten des Regierungschefs inne, muss aber zunächst noch auf die zwölf bürgerlichen Minister seiner Regierung Rücksicht nehmen.

Tito in Jugoslawien hingegen führt eine sozialistische Volksrepublik, die die Befreiung von deutscher Besatzungsherrschaft weitgehend alleine bewältigt hat und dadurch gegenüber der Sowjetunion und dem entstehenden Ostblock selbstbewusst auftreten kann.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marshallplanhilfe in West-Berlin

In der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) geht die Entwicklung zu einer Umgestaltung der Gesellschaft ebenfalls weiter. Die kommunistisch ausgerichtete SED ist seit der Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED im April 1946 die dominierende Kraft im Land. 1947 werden auch auf wirtschaftlichem Gebiet wichtige Weichen gestellt; so wird die Deutsche Wirtschaftskommission eingerichtet, die das Wirtschaftsleben in der SBZ zentral von Ost-Berlin aus steuert.

Da unterdessen in den Westzonen Deutschlands das Wirtschaftsleben auf kapitalistischer Grundlage wiederaufgebaut wird, gestaltet sich eine einheitliche Wirtschaftspolitik für Deutschland zunehmend als unmöglich. Angebote der USA, mit der Marshallplan-Hilfe auch osteuropäische Staaten und die SBZ zu unterstützen werden von der Sowjetunion als westliche Propaganda gewertet; die Sowjetunion zwingt die Tschechoslowakei, die angekündigte Annahme der Hilfe zu widerrufen. Die Konferenz der Ministerpräsidenten der vier Besatzungszonen (5. und 6. Juni 1947 in München) wird ergebnislos abgebrochen. Die britische und die US-amerikanische Zone werden zum 1. Januar 1947 zur Bizone zusammengeschlossen; dies erscheint als weiterer Schritt zur Teilung Deutschlands.

Der Hungerwinter 1946/47 ist extrem kalt;[1] es mangelt an Nahrung, Heizmaterial und vielem anderem. Anfang Mai 1947 gibt es auf Lebensmittelkarten täglich eine dünne Brotscheibe und monatlich 210 Gramm Fett. Der Sommer wird extrem heiß (Jahrhundertsommer); es gibt Missernten. Viele Menschen sterben an Mangelernährung und ansteckenden Krankheiten. Ein weiterer sehr kalter Winter 1947/48 verschärft die Situation weiter.[2]

Griechenland und Türkei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erwähnte Truman-Doktrin bezieht sich konkret auf die Staaten Griechenland und Türkei, denen Truman eine Hilfe in Höhe von 400 Mio. Dollar zusagt.

In Griechenland haben kommunistische Aufständische im März 1946 den griechischen Bürgerkrieg begonnen. Sie werden von den kommunistischen Nachbarn Albanien, Jugoslawien und Bulgarien unterstützt. Großbritannien unterstützt die griechische Armee bis März 1947 waffentechnisch und mit Militärberatern und bat dann die USA um Unterstützung. Die USA unterstützten Griechenland im Rahmen der Truman-Doktrin ab dem 12. März 1947.

Malta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Malta wird von Großbritannien die Selbstverwaltung als parlamentarische Demokratie gewährt.

Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iran[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Einfluss der Sowjetunion im Iran kann erfolgreich zurückgedrängt werden. Im Iran waren mit Hilfe sowjetischer Truppen unmittelbar an der türkischen Grenze eigene Staatswesen für die Kurden bzw. die Aserbaidschaner entstanden (siehe Irankrise); diese werden nach dem Abzug der sowjetischen Truppen dem iranischen Staat wieder eingegliedert (Näheres hier).

Palästina[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UN-Teilungsplan für Palästina

Unterdessen kommt es in Palästina zu Spannungen, die weniger mit der internationalen Blockbildung als mit religiösen Gegensätzen zu tun haben. In Palästina hat die Zuwanderung der Juden immer dramatischere Ausmaße angenommen. Die Zurücksendung der Flüchtlinge der „Exodus“ nach Europa, ja sogar in das verhasste Deutschland, erregt internationales Aufsehen und dokumentiert für viele die Überforderung der britischen Behörden mit dem Problem. Die Frage, wie nach dem geplanten Ende des britischen Mandats in Palästina im Mai 1948 weiter vorgegangen werden soll, beschäftigt daher auch die UNO, die einen Teilungsplan erarbeitet, der aber bei jüdischen Extremisten wie auf der arabischen Seite auf heftige Kritik stößt. Die Angriffe auf die britische Besatzungsmacht und die Zwischenfälle zwischen jüdischen Siedlern und Palästinensern nehmen eher noch an Schärfe zu.

China[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Republik China geht der Vormarsch der kommunistischen Truppen unter Mao langsam weiter, ohne dass es im dortigen Bürgerkrieg zu bedeutenden Durchbrüchen kommt.

Indien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britisch-Indien wird im August in die Unabhängigkeit entlassen und nach dem Mountbattenplan in zwei unabhängige Staaten Indien und Pakistan geteilt. Über zehn Millionen Menschen werden dabei in den jeweils anderen Staat umgesiedelt. Die Spannungen zwischen dem muslimischen Pakistan und dem hinduistischen Indien entladen sich sofort in der Frage, welchem der beiden neuen Staaten Kaschmir angehören soll. Die Bevölkerung dieses Fürstentums ist religiös gemischt. Der Maharaja Hari Singh entschließt sich für einen Beitritt zu Indien, was muslimische Milizen auf den Plan ruft, die, von Pakistan unterstützt, ab dem 22. Oktober im Westen des Kaschmir aktiv werden. Daraufhin landen indische Truppen im Kaschmir-Tal und es kommt zum Ersten Indisch-Pakistanischen Krieg. Dieser endet am 1. Januar 1949 mit einem Waffenstillstand (ohne Friedensschluss) mit einer faktischen Teilung des Kaschmir.

Japan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Japan wird unter der amerikanischen Besatzungsregierung die Nachkriegsverfassung erlassen, die einige einzigartige Formulierungen wie Artikel 1, den Tennō als „Symbol“ des Staates und Artikel 9, den Verzicht auf Krieg enthält.

Taiwan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Zwischenfall vom 28. Februar beginnt ein Volksaufstand.

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Januar: Philipp Etter wird zum dritten Mal Bundespräsident der Schweiz.
  • 1. Januar: Gründung der „Bizone“: Die amerikanische und die britische Besatzungszone werden zu einem einheitlichen Wirtschaftsraum zusammengefasst. Die französische Zone wird später angeschlossen.
George C. Marshall
  • 1. Januar: Niederlande wird Mitglied in der UNESCO.
  • 1. Januar: In Großbritannien wird der Bergbau verstaatlicht.
  • 7. Januar: George C. Marshall wird neuer Außenminister der USA als Nachfolger von James F. Byrnes.
  • 10. Januar: Die UNO übernimmt die Verwaltung der Stadt Triest.
  • 16. Januar: Vincent Auriol wird Staatspräsident Frankreichs.
  • 19. Januar: Bei den ersten Parlamentswahlen in Polen erhält der kommunistisch dominierte „Demokratische Block“ aus Arbeiterpartei, Sozialistischer Partei, Volkspartei und Demokratischer Partei offiziellen Angaben zufolge 80,1 % der Stimmen. Kritiker sprechen jedoch von massiven Wahlfälschungen, tatsächlich habe der Block lediglich 50 % erreicht.
  • 22. Januar: Ecuador wird Mitglied in der UNESCO.
  • 22. Januar: Paul Ramadier wird Nachfolger von Léon Blum als Regierungschef in Frankreich.
  • Januar/Februar: Einer der kältesten Winter seit Menschengedenken in Mitteleuropa.

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der VVN-BdA

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. März: Der IWF nimmt seine Arbeit auf.
  • 6. März: Liberia wird Mitglied in der UNESCO.
  • 8. März: Gründung des Demokratischen Frauenbundes in Berlin.
  • 10. März: In Moskau beginnt eine Außenministerkonferenz der vier Alliierten. Lediglich über den Beschluss zur Auflösung Preußens wird Einigkeit erzielt. Wegen der Uneinigkeit in Fragen der Wirtschaftspolitik im besetzten Deutschland und der Frage, wie eine deutsche Zentralregierung zu erreichen sei, endet die Konferenz am 24. April ansonsten ergebnislos.
  • 12. März: Truman-Doktrin, Beginn der amerikanischen Containment-Politik.
  • 15. März: In Pandschab enden muslimisch-hinduistische Unruhen, bei denen in zwei Wochen über 1000 Menschen starben.
  • März: Der Winter 1946/47 war extrem kalt; die westeuropäischen Flüsse waren zugefroren. Beim Einsetzen von Tauwetter setzt auf den Flüssen starker Eisgang ein.
  • 18. März: Eisschollen und Treibgut bringen in Bremen sämtliche Weserbrücken zum Einsturz (Bremer Eiskatastrophe)
  • 19. März: Paul-Henri Spaak wird zum dritten Mal Premierminister Belgiens. Er ist Nachfolger von Camille Huysmans und leitet eine sozialistisch-christdemokratische Regierung (Regierung Spaak III)
  • 25. März: Die Niederlande und Indonesien schließen den Vertrag von Linggajati.
  • 29. März: Auf Madagaskar beginnen mehrmonatige

Unruhen gegen die französische Kolonialherrschaft.

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich IX. als Kronprinz
  • 20. April: Thronwechsel in Dänemark: Auf den verstorbenen Christian X. folgt Friedrich IX.
  • 20. April: In der britischen Zone werden Landtagswahlen abgehalten: In Niedersachsen erhält die SPD 66 Sitze vor der CDU mit 31; in Nordrhein-Westfalen liegt die CDU mit 92 Sitzen vor der SPD mit 64 und der KPD mit 28; in Schleswig-Holstein siegt die SPD mit 43 Sitzen vor der CDU mit 22.
  • 22. April: Der US-Senat billigt die von Truman vorgeschlagenen Hilfen für Griechenland und die Türkei.
  • 25. April: Bei den Unterhauswahlen in Japan werden die Sozialisten stärkste Partei, bei den gleichzeitig stattfindenden Oberhauswahlen gewinnen Unabhängige eine Mehrheit der Sitze.
  • 25. April: In der britischen Zone wird der Deutsche Gewerkschaftsbund unter dem Vorsitz von Hans Böckler gegründet.
  • 28. April: Zwei frühere Esperanto-Weltverbände vereinigen sich unter dem alten Namen „Universala Esperanto-Ascoio“.

Mai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 3. Mai: Die neue japanische Verfassung tritt in Kraft.
  • 3. Mai: Beginn des I.G.-Farben-Prozesses gegen 23 leitende Angestellte des Unternehmens. Im Juli 1948 ergehen die Urteile, zwölf der Angeklagten werden zu Haftstrafen verurteilt.
  • 4. Mai: Wegen Differenzen in der Lohnpolitik scheiden die kommunistischen Minister aus der französischen Regierung von Paul Ramadier aus dem Kabinett aus.
  • 4. Mai: In Akko befreit die jüdische Terrororganisation Irgun Tzwa’i Le’umi 189 Mitglieder aus dem britischen Gefängnis Akkon.
  • 8. Mai: Abschluss des Zhengtai-Feldzuges im Chinesischen Bürgerkrieg: Der kommunistischen Volksbefreiungsarmee gelingt die Sicherung der Zhengtai-Eisenbahn, südwestlich von Peking.
  • 9. Mai: Die Hamburger Hafenarbeiter treten wegen der unzureichenden Ernährungslage in den Streik.
  • 10. Mai: Hjalmar Schacht wird in Stuttgart von einer Entnazifizierungsspruchkammer zu acht Jahren Arbeitslager verurteilt.
  • 22. Mai: US-Präsident Harry S. Truman bewilligt 400 Mio. Dollar Wirtschafts- und Militärhilfe für Griechenland und die Türkei.
  • 27. Mai: In Landsberg am Lech werden 22 Todesurteile gegen Angeklagte des Mauthausen-Prozesses vollstreckt. Die in „lebenslänglich“ umgewandelten kommen nach vier Jahren frei.
  • 29. Mai: Die britische und die US-amerikanische Militärregierung in Deutschland schließen ein Abkommen über das Errichten eines Wirtschaftsrates für die Bizone. Seine Hauptaufgabe ist die Verbesserung der Versorgungslage in beiden Besatzungszonen. Er kann Gesetze erlassen, die der Zustimmung der Militärregierung bedürfen.
  • 31. Mai: Alcide De Gasperi wird erneut italienischer Regierungschef; er führt eine Koalition aus Christdemokraten und Unabhängigen an.
  • 31. Mai: In Ungarn reicht Ministerpräsident Ferenc Nagy seinen Rücktritt ein; zuvor hatten Kommunisten seinen Sohn entführt. Nachfolger wird Lajos Dinnyés von der Kleinbauernpartei.

Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 3. Juni: Der britische Vizekönig Mountbatten gibt den Plan zur Teilung Indiens bekannt, der mit der Gründung Pakistans zwei Monate später vollzogen wird.
  • 5. Juni: US-Außenminister George C. Marshall gibt vor der Harvard-Universität die Grundlagen des Marshall-Planes zur Unterstützung Europas bekannt.
  • 5. Juni: In München treffen auf Einladung des bayrischen Ministerpräsidenten Hans Ehard die Ministerpräsidenten aus allen vier Besatzungszonen zu Gesprächen zusammen. Die Meinungsverschiedenheiten über die Zukunft Deutschlands sind allerdings so unüberbrückbar, dass die ostdeutschen Ministerpräsidenten vorzeitig abreisen.
  • 6. Juni: Durch eine Volksabstimmung wird in der Schweiz die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) eingeführt sowie die Wirtschaftsverfassung geändert.
  • 14. Juni: Die sowjetische Militäradministration errichtet die „Deutsche Wirtschaftskommission“ (DWK) als Leitinstanz der Zentralverwaltungen der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ).
  • 14. Juni: Der Farmer Mac Brazel findet auf einer von ihm verwalteten Farm ungewöhnliche Trümmerteile. Das gefundene mattsilbrige Material wird knapp 40 Jahre später als UFO-Absturz von Roswell berühmt.
  • 17. Juni: Die Berliner Stadtverordneten wählen Ernst Reuter (SPD) zum Berliner Oberbürgermeister; die sowjetische Militäradministration verweigert ihm allerdings die Anerkennung.
  • 23. Juni: Der US-Kongress überstimmt ein Veto des Präsidenten Truman gegen den Taft-Hartley Act, der damit Gesetzeskraft erlangt. Das Gesetz sieht das Verbot zahlreicher Arbeitskampfmaßnahmen der Gewerkschaften vor. Truman nennt die Vorlage ein „Sklavenarbeitsgesetz“.
  • 24. Juni: Der US-amerikanische Pilot Kenneth Arnold sichtet nach eigenen Angaben neun seltsam rasende Flugobjekte, für die erstmals der Begriff Fliegende Untertasse benutzt wird.
  • 25. Juni: In Frankfurt am Main konstituiert sich der erste Wirtschaftsrat der Bizone.
  • 29. Juni: Beginn des SPD-Parteitags in Nürnberg

Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flagge Pakistans
Flagge Indiens
  • 14. August: Gründung des Staates Pakistan. Erster Staatspräsident ist Ali Jinnah.
  • 15. August: Der Mountbattenplan tritt in Kraft. Indien erhält seine Unabhängigkeit. Erster Regierungschef wird Jawaharlal Nehru.
  • 16. August: Der bulgarische Oppositionsführer Nikola Petkow wird wegen angeblicher Spionage zum Tod verurteilt.
  • 16. August: Markos Vafiadis wird zum Chef der nordgriechischen kommunistischen Gegenregierung gewählt.
  • 20. August: Im Nürnberger Ärzteprozess gegen 20 führende NS-Mediziner werden die Urteile gesprochen. Vier Angeklagte erhalten die Todesstrafe, sieben werden freigesprochen, die übrigen werden zu zum Teil langjährigen Haftstrafen verurteilt.
  • 23. August: Dimitrios Maximos tritt als Regierungschef Griechenlands zurück; sein Nachfolger wird am 29. August Konstantin Tsaldaris.
  • 29. August: Kuba wird Mitglied in der UNESCO.
  • 31. August: Bei den Wahlen in Ungarn wird die KP stärkste Partei.

September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Oktober: Im Land Bremen finden die ersten Freien Wahlen nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Die SPD wird mit Abstand stärkste Kraft.
  • 11. Oktober: Zwischen Chile und der Sowjetunion kommt es zu einer diplomatischen Krise. Der sowjetischen Führung wird vorgeworfen, Drahtzieher hinter einem Bergarbeiterstreik in Chile zu sein.
  • 11. Oktober: In Washington wird von 42 Ländern ein Abkommen über die Gründung der World Meteorological Organization unterzeichnet.
  • 12. Oktober: Bürgerschaftswahl in Bremen
Gebietsansprüche in Kaschmir
  • 16. Oktober: Die Militärregierungen für die britische und die US-amerikanische Besatzungszone präsentieren eine endgültige Demontageliste; gegenüber früheren Listen ist sie mit 682 aufgeführten Betrieben deutlich reduziert.
1947: UN-Flagge

November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Thailand putschen einflussreiche Offiziere des Heeres gegen die zivile Regierung von Thawan Thamrongnawasawat

Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 3. Dezember: Im Juristenprozess gegen hochrangige Richter der NS-Zeit ergehen die Urteile: Vier Angeklagte erhalten eine lebenslängliche Freiheitsstrafe, sechs Freiheitsstrafen von fünf bis zehn Jahren, vier werden freigesprochen.
  • 6. Dezember: Auf Initiative der SED findet in Ost-Berlin der Volkskongress für die deutsche Einheit und einen gerechten Frieden statt. Während Vertreter der LDP der Einladung folgen, lehnen Jakob Kaiser und Ernst Lemmer als führende Vertreter der Ost-CDU die Teilnahme ab, da sie darin eine reine Propagandaveranstaltung sehen. Sie werden daraufhin von der sowjetischen Militärverwaltung ihrer Parteiämter enthoben und siedeln nach West-Berlin über.
  • 9. Dezember: In Frankreich brechen die Gewerkschaften den Generalstreik ab und treten in Lohnverhandlungen mit der Regierung ein.
  • 10. Dezember: George C. Marshall fordert die Sowjetunion auf, die Demontage deutscher Firmen in der sowjetischen Zone zu beenden.
  • 12. Dezember: Die Irankrise wird beendet, indem iranisches Militär die nach Unabhängigkeit strebende Provinz Āzarbāydschān besetzt; die Separatisten waren von der Sowjetunion unterstützt worden. Am 16. Dezember wird auch die Republik Kurdistan aufgelöst und dem Iran wieder einverleibt.
  • 15. Dezember: Die Londoner Konferenz der Außenminister der vier Siegermächte im Zweiten Weltkrieg wird beendet, weil sich die Alliierten über die Deutschland-Frage uneins sind und es zum Bruch zwischen der Sowjetunion und den USA kommt.
  • 16. Dezember: Honduras wird Mitglied in der UNESCO.
  • 20. Dezember: Der demokratisch gewählte CDU-Parteivorstand in der Sowjetischen Besatzungszone wird von der SMAD abgesetzt. Die Union wandelt sich zur Blockpartei.
  • 22. Dezember: In Italien stimmt die Verfassungsgebende Versammlung für die Annahme der neuen Verfassung.
  • 22. Dezember: Friedrich Flick wird im Flick-Prozess zu sieben Jahren Haft verurteilt; er kommt 1950 vorzeitig frei.
  • 30. Dezember: König Michael I. von Rumänien dankt ab, Rumänien wird eine von der Sowjetunion abhängige Volksrepublik.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaft und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 28. April: Thor Heyerdahl und fünf Crewmitglieder brechen mit einem aus Balsabaumstämmen gefertigten Floß namens Kon-Tiki vom peruanischen Hafen Callao aus nach Polynesien auf. Heyerdahl will klären, ob eine Besiedlung der Inseln aus Südamerika auf diese Weise möglich gewesen wäre.
  • 22. September: Einer Douglas Skymaster gelingt lediglich mit Gerätesteuerung die Atlantiküberquerung von Neufundland nach London.
  • 14. Oktober: Chuck Yeager durchbricht offiziell als erster Mensch die Schallmauer in seiner Bell X-1 in etwa 15.000 m Höhe.
  • 15. Oktober: In Berlin wird das Wilhelm-Foerster-Institut gegründet mit dem Ziel, eine Volkssternwarte zu betreiben.
Hughes H-4 Hercules

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 5. Februar: Der Herning IK, einer der ersten dänischen Eishockeyclubs und Rekordmeister des Landes, wird gegründet.
  • 18. Mai: Erstmaliges Motorradrennen am Norisring
  • 7. Juni: Die rumänische Armee gründet einen Sportverein, aus dem im Jahr 1961 nach einer Umbenennung Steaua Bukarest wird.

Katastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 19. Januar: Südlich von Athen läuft der Griechische Dampfer Himara auf eine Mine. Fast 400 Menschen sterben.
  • 26. Januar: Beim Absturz einer Douglas DC-3 auf dem Flughafen Kastrup bei Kopenhagen kommen alle 22 Insassen ums Leben, darunter der schwedische Erbprinz Gustav Adolf und die US-amerikanische Opernsängerin und Schauspielerin Grace Moore.
  • 8. Februar: Berlin-Hakenfelde, Deutschland. Zerstörung des Tanzlokals „Karlslust“ durch einen Brand. 82 Tote und über 150 Verletzte.
  • 25. Februar: Zugentgleisung in Japan. Auf der Hachikōlinie etwa 30 km westlich von Tokio sterben über 180 Menschen.
  • 9. April: Ein Tornado fordert in Texas und Oklahoma über 167 Menschenleben.
  • 16. April: Explosion der mit Ammoniumnitrat beladenen Frachtschiffe Grandcamp (Frankreich) und Highflyer (Vereinigte Staaten) im Hafen von Texas City (Texas, USA). 486 Tote, über 100 Vermisste, 3000 Verletzte, Hunderte Obdachlose und 65 Millionen US-Dollar Schaden
  • 17. April: Der britische Passagierdampfer Sir Harvey Adamson verschwindet spurlos auf einer Fahrt von Rangun nach Mergui. An Bord waren 269 Passagiere und Besatzungsmitglieder.
  • 26. Juli: Beim Zusammenstoß zweier Züge in der Schweiz bei Bennau sterben zehn Menschen.
  • 19. Dezember: Die Explosionskatastrophe von Mitholz in der Schweiz fordert neun Menschenleben.
  • 22. Dezember: Über 40 Menschen sterben bei Neuwied beim Zusammenstoß zweier Schnellzüge.

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elton John, 1980er
Domenico Mogavero (2015)

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iggy Pop, 1979

Mai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arnold Schwarzenegger

August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 21. September: Anke Spoorendonk, Politikerin der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein
  • 22. September: Betty Wishart, US-amerikanische Komponistin
  • 23. September: Christian Escoudé, französischer Jazz-Gitarrist
  • 24. September: Bernard Béguin, französischer Rallyefahrer
  • 24. September: Peter Götz, deutscher Politiker und MdB
  • 24. September: John Zook, US-amerikanischer Footballspieler († 2020)
  • 25. September: Ulrich Boom, Weihbischof in Würzburg
  • 25. September: John Fiddler, britischer Rockmusiker
  • 25. September: Wolfgang Hocquél, deutscher Kunstwissenschaftler und Denkmalpfleger
  • 26. September: Lynn Anderson, US-amerikanische Country-Sängerin († 2015)
  • 26. September: Josef Jahrmann, österreichischer Politiker
  • 27. September: Dirk Nicolaas Advocaat, niederländischer Fußballspieler und Fußballtrainer
  • 27. September: Harry Baer, deutscher Schauspieler, Produzent und Autor
  • 27. September: Ulrich Daldrup, deutscher Politiker (CDU), Bürgermeister und Wissenschaftler
  • 27. September: Barbara Dickson, britische Sängerin, Musikerin und Schauspielerin
  • 27. September: Klaus Herlitz, deutscher Unternehmer
  • 27. September: Meat Loaf, US-amerikanischer Rocksänger und Schauspieler
Meat Loaf, 2009
  • 28. September: Gerd Bollmann, deutscher Politiker († 2017)
  • 28. September: Herbert Haupt, österreichischer Politiker
  • 29. September: Jörg van Essen, deutscher Politiker
  • 30. September: Michael Adams, deutscher Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler
  • 30. September: Marc Bolan, britischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber († 1977)

Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. Oktober: Axel Adamietz, deutscher Rechtsanwalt und Notar
  • 01. Oktober: Jeremy Adler, britischer Dichter und Professor
  • 01. Oktober: Dave Arneson, US-amerikanischer Spieleautor († 2009)
  • 01. Oktober: Stephen Collins, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Autor
  • 01. Oktober: Kees Schoonenbeek, niederländischer Komponist und Organist
  • 01. Oktober: Mariska Veres, niederländische Popsängerin (Shocking Blue) († 2006)
  • 02. Oktober: Ward Churchill, US-amerikanischer Schriftsteller, Akademiker und Aktivist
  • 02. Oktober: Květoslav Mašita, tschechoslowakischer Endurosportler
  • 02. Oktober: Dieter Pfaff, deutscher Schauspieler und Regisseur († 2013)
  • 02. Oktober: Christa Prets, österreichische Politikerin, Mitglied des Europäischen Parlaments
  • 02. Oktober: Janusz Rat, deutscher Zahnarzt, Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns
  • 02. Oktober: Faye-Ellen Silverman, US-amerikanische Komponistin, Pianistin und Musikpädagogin
  • 03. Oktober: Verena Stefan, Schweizer Schriftstellerin († 2017)
  • 04. Oktober: Stefan Persson, schwedischer Unternehmer
  • 26. Oktober: Christian Ude, deutscher Politiker
  • 27. Oktober: Edgar Broughton, englischer Sänger und Gitarrist
  • 28. Oktober: Jō Kondō, japanischer Komponist
  • 28. Oktober: Wolfgang Renner, deutscher Radsportler und Unternehmer
  • 29. Oktober: Richard Dreyfuss, US-amerikanischer Schauspieler
  • 29. Oktober: Mirza Khazar, aserbaidschanischer Autor, Radiojournalist, Übersetzer der Bibel († 2020)
  • 29. Oktober: Kemal Kurt, Schriftsteller, Übersetzer und Fotograf († 2002)
  • 29. Oktober: Coline Serreau, französische Filmemacherin und Schriftstellerin
  • 30. Oktober: Glenn Andreotta, US-amerikanischer Pilot († 1968)
  • 30. Oktober: John Celona, US-amerikanischer Komponist, Saxophonist, Dirigent und Musikpädagoge
  • 30. Oktober: Timothy B. Schmit, US-amerikanischer Musiker
  • 31. Oktober: Alberto Bigon, italienischer Fußballspieler und -trainer
  • 31. Oktober: Herman Van Rompuy, belgischer Politiker, Premierminister

November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. November: Ted Hendricks, US-amerikanischer American-Football-Spieler
  • 01. November: Jim Steinman, US-amerikanischer Rock- und Musical-Komponist und Musikproduzent († 2021)
  • 01. November: Tsunekazu Takeda, japanischer Springreiter und Sportfunktionär
  • 02. November: Günter Neuhold, österreichischer Dirigent
  • 02. November: Dave Pegg, britischer Folkrock-Sänger und -Bassist
  • 03. November: Wolfgang Coy, deutscher Informatiker und Hochschullehrer
  • 03. November: Mieko Kanai, japanische Schriftstellerin
  • 04. November: Ike Thomas, US-amerikanischer American-Football-Spieler
  • 04. November: Alexei Nikolajewitsch Ulanow, russischer Eiskunstläufer
  • 04. November: Bettina Wegner, deutsche Liedermacherin und Lyrikerin
  • 07. November: Günter Abel, deutscher Philosoph
  • 07. November: Bob Anderson, englischer Dartspieler
  • 07. November: Ryszard Rumianek, polnischer Geistlicher († 2010)
  • 07. November: Elke Wülfing, deutsche Politikerin und MdB
  • 08. November: Giorgio Francia, italienischer Automobilrennfahrer
  • 08. November: Ruth Hieronymi, deutsche Politikerin
  • 09. November: Ursula Apitzsch, deutsche Politikwissenschaftlerin und Soziologin
  • 09. November: Kate Clinton, US-amerikanische Kabarettistin und Autorin
  • 09. November: Donald Grantham, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Hochschullehrer
  • 10. November: Bachir Gemayel, libanesischer Präsident († 1982)
  • 10. November: Greg Lake, britischer Rockmusiker († 2016)
  • 10. November: Jim Miller, US-amerikanischer Nordischer Kombinierer
  • 11. November: Xuan Ai, chinesischer Maler
  • 11. November: Trevor Ferguson, kanadischer Schriftsteller und Dramatiker
Trevor Ferguson

Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dilma Rousseff, 2011

Tag unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Al Capone, um 1935
  • 25. Januar: Al Capone, US-amerikanischer Gangster (* 1899)
  • 28. Januar: Ernst Borkowsky, deutscher Pädagoge, Historiker und Literaturwissenschaftler (* 1860)
  • 29. Januar: Albert Karl Arnstadt, deutscher Politiker (* 1862)

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 05. März: Alfredo Casella, italienischer Komponist (* 1883)
  • 06. März: Halford Mackinder, britischer Geograph und Geopolitiker (* 1861)
  • 07. März: Ossi Oswalda, deutsche Schauspielerin der Stummfilm- und frühen Tonfilm-Zeit (* 1898)
  • 09. März: Wilhelm Werner, deutscher Automobilrennfahrer (* 1874)
  • 12. März: Winston Churchill, US-amerikanischer Schriftsteller (* 1871)
  • 12. März: Walter S. Goodland, US-amerikanischer Politiker (* 1862)
  • 12. März: Smith Wigglesworth, britischer Handwerker, Evangelist und Pfingstprediger (* 1859)
  • 16. März: Anna Ebert, Politikerin und Mitglied der Magdeburger Stadtverordnetenversammlung (* 1889)
  • 17. März: Karel Anděl, tschechischer Selenograph und Mitbegründer der Tschechischen astronomischen Gesellschaft (* 1884)
  • 19. März: Ernst Krieck, deutscher Pädagoge und Schriftsteller (* 1882)
  • 20. März: Victor Moritz Goldschmidt, Schweizer Geochemiker (* 1888)
  • 22. März: Wilhelm Ernst Asbeck, deutscher Schriftsteller (* 1881)
  • 23. März: David Ashworth, englischer Fußball-Schiedsrichter und Trainer (* 1868)
  • 27. März: Karl Bornhäuser, deutscher evangelischer Theologe (* 1868)
  • 31. März: Georg Ledebour, deutscher Journalist und Politiker, MdR (* 1850)
  • 31. März: Qazi Mohammed, einziger Regierungschef der kurdischen Republik Mahabad (* 1900 oder 1901)
Henry Ford (1919)

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. April: Georg II., König von Griechenland (* 1890)
  • 01. April: Franz Seldte, Mitbegründer des Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten (* 1882)
  • 01. April: Carl Krayl, deutscher Architekt (* 1890)
  • 03. April: Giannis M. Apostolakis, griechischer Neogräzist (* 1886)
  • 06. April: Václav Kaprál, tschechischer Komponist (* 1889)
  • 07. April: Henry Ford, US-amerikanischer Unternehmer (* 1863)
  • 12. April: Juana la Macarrona, spanische Flamenco-Tänzerin (* 1870)
  • 13. April: Jean Chassagne, französischer Automobilrennfahrer (* 1881)
  • 16. April: Rudolf Höß, deutscher Nationalsozialist und Kommandant des KZ Auschwitz (* 1901)
  • 17. April: G. B. Samuelson, britischer Filmproduzent und -Regisseur (* 1889)

Mai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 01. Mai: Josef Feinhals, deutscher Unternehmer (* 1867)
  • 02. Mai: Dorothea Binz, Oberaufseherin im Konzentrationslager Ravensbrück (* 1920)
  • 08. Mai: Attilio Ferraris, italienischer Fußballspieler (* 1904)
  • 11. Mai: Richard Ohnsorg, deutscher Schauspieler, Theatergründer und Intendant (* 1876)
  • 16. Mai: Frederick Gowland Hopkins, britischer Biochemiker, Physiologe und Nobelpreisträger (* 1861)
  • 17. Mai: Ignacy Dygas, polnischer Sänger (Tenor) (* 1881)
  • 17. Mai: Hugo Visscher, niederländischer Kirchenhistoriker, reformierter Theologe und Politiker (* 1864)
  • 19. Mai: John Heijning, niederländischer Fußballspieler (* 1884)
Philipp Lenard (um 1905)

Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Max Planck, etwa 1930

November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernst Lubitsch, vor 1920

Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tag unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nobelpreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: 1947 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Er war im Zeitraum 1881 bis 2020 der viertkälteste (statista.de 8. Februar 2021)
  2. wdr.de: Der Kälte- und Hungerwinter