2,5-Dimethoxy-4-propylphenethylamin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel
Struktur von 2C-P
Allgemeines
Name 2,5-Dimethoxy-4-propylphenethylamin
Andere Namen
  • 2C-P
  • 2-(2,5-Dimethoxy-4-propylphenyl)ethanamine
Summenformel C13H21NO2
CAS-Nummer 207740-22-5
PubChem 44350080
Kurzbeschreibung

weiße Kristalle (Hydrochlorid)[1][2]

Eigenschaften
Molare Masse 223,31 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[2]

Schmelzpunkt

207–209 °C (Hydrochlorid)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

2,5-Dimethoxy-4-propylphenethylamin (abgekürzt 2C-P) ist ein Halluzinogen, das aufgrund seiner Struktur zu den Stoffgruppen der Phenolether, der Phenethylamine, sowie zur Stoffgruppe der 2Cs zählt. Seine Wirkung wird unter anderem als entheogen klassifiziert.

Geschichte[Bearbeiten]

Der amerikanische Chemiker Alexander Shulgin synthetisiert 2C-P erstmals und erwähnt Synthese, Wirkung und Dosis in seinem Buch PiHKAL.

Pharmakokinetik[Bearbeiten]

Shulgin gibt die oral wirksame Dosis im Bereich von 6 bis 10 mg an, die Wirkdauer liegt bei 10 bis 16 Stunden.[2]

Rechtsstatus[Bearbeiten]

2C-P unterlag in Deutschland bis 2014 weder dem Betäubungsmittelgesetz, noch dem Arzneimittelgesetz.[4] Seit der Verabschiedung der Achtundzwanzigsten Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften am 5. Dezember 2014, ist es verboten (BGBl. I S. 1999).

Literatur[Bearbeiten]

  • Alexander Shulgin, Ann Shulgin: PIHKAL – A Chemical Love Story Transform Press, ISBN 0-9630096-0-5.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erowid: 2C-P images
  2. a b c d PiHKAL #36 2C-P
  3. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  4. Gericht gibt berauschende Kräutermischungen frei, „Demnach ist der Begriff des Arzneimittels in Art. 1 Nr. 2 Buchst. b der Richtlinie 2001/83 dahin auszulegen, dass er keine Stoffe erfasst, deren Wirkungen sich auf eine schlichte Beeinflussung der physiologischen Funktionen beschränken, ohne dass sie geeignet wären, der menschlichen Gesundheit unmittelbar oder mittelbar zuträglich zu sein.“CURIA - Documents
Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diese Hinweise zu Gesundheitsthemen beachten!
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!