2. Eishockey-Bundesliga 2000/01

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Deutscher Eishockey Bund Logo.svg 2. Eishockey-Bundesliga
◄ vorherige Saison 2000/01 nächste ►
Meister: ERC Ingolstadt
Absteiger: Erding Jets
EC Wilhelmshaven-Stickhausen (Rückzug)
↑ DEL  |  • 2. Bundesliga  |  Oberliga ↓  |  Regionalliga ↓↓

Die Saison 2000/01 der 2. Eishockey-Bundesliga war die dritte Spielzeit der neuen zweithöchsten deutschen Spielklasse wurde mit zwölf Teilnehmern durchgeführt

Voraussetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Standorte der Vereine der 2. Eishockey-Bundesliga der Saison 2000/01

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der Meister, die Düsseldorfer EG, und der Iserlohner EC, der die Lizenz der Starbulls Rosenheim erwarb, in die DEL wechselten, die Spielbetriebsgesellschaft der Hamburg Crocodiles, die ebenfalls den Kauf der Lizenz anstrebte, aufgelöst wurde und die Mannschaften des Grefrather EV, des EHC Neuwied und des GEC Nordhorn ihren Spielbetrieb während der letzten Saison eingestellt hatten, verblieben noch neun Mannschaften in der Liga. Hinzu kamen als Aufsteiger die Mannschaften REV Bremerhaven, Erding Jets, EHC Straubing, die die ersten drei Plätze der Oberliga belegt hatten.

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 2. Bundesliga wurde im Gegensatz zur Vorsaison in einem geänderten Modus durchgeführt. Nach Abschluss der Vorrunde, die als Doppelrunde ausgespielt wurde, nahmen die Teilnehmer auf Platz 1 bis 8 an den Meisterschafts-Play-offs teil, während die Teilnehmer auf den Plätzen 9 bis 12 in einer Play-down-Runde um den Klassenerhalt spielten.

In den Play-offs setzte sich der ERC Ingolstadt im Finale gegen die Tölzer Löwen durch, beide Mannschaften verzichteten aber auf einen Lizenzantrag für die Deutsche Eishockey Liga. Nach den Play-downs stiegen der EC Bad Nauheim und die Erding Jets sportlich in die Oberliga ab, Bad Nauheim konnte jedoch am „grünen Tisch“ in der Liga bleiben, da sich die Mannschaft des EC Wilhelmshaven-Stickhausen vom Spielbetrieb zurückzog.

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abschlusstabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Klub Spiele S3 S2 N1 N0 Tore Punkte
1. ERC Ingolstadt 44 29 2 3 10 174:98 94
2. Heilbronner EC 44 25 3 5 11 171:138 86
3. Tölzer Löwen 44 21 6 4 13 166:152 79
4. Logo der Bietigheim Steelers SC Bietigheim-Bissingen 44 21 3 7 13 172:145 76
5. REV Bremerhaven (N) 44 22 2 4 16 158:135 74
6. SC Riessersee 44 18 7 1 18 144:140 69
7. EC Wilhelmshaven-Stickhausen 44 21 2 2 19 181:138 69
8. EHC Freiburg 44 20 2 4 18 159:155 68
9. ES Weißwasser 44 14 5 2 23 141:175 54
10. EHC Straubing (N) 44 14 3 5 22 133:163 53
11. EC Bad Nauheim 44 10 3 2 29 138:216 44
12. Erding Jets (N) 44 8 3 2 31 103:185 32

Abkürzungen: Sp = Spiele, (N) = Neuling
Erläuterungen:     = Play-offs,     = Play-downs.

Play-offs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Play-off-Runden wurden im Modus „Best of Five“ ausgespielt.

Viertelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serie 1 2 3 4 5
ERC Ingolstadt EHC Freiburg 3:0 6:4 1:0 5:1
Heilbronner EC EC Wilhelmshaven-Stickhausen 3:2 2:3 n.P. 3:4 7:2 4:1 3:0
Tölzer Löwen SC Riessersee 3:2 1:4 4:3 n.V. 4:3 n.V. 5:6 n.P. 3:1
Logo der Bietigheim Steelers SC Bietigheim-Bissingen REV Bremerhaven 1:3 3:5 2:3 n.P. 5:4 n.V. 3:6

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serie 1 2 3 4 5
ERC Ingolstadt REV Bremerhaven 3:2 1:3 3:0 6:1 1:3 2:1
Heilbronner EC Tölzer Löwen 2:3 5:4 3:7 1:2 4:3 1:5

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serie 1 2 3 4 5
ERC Ingolstadt Tölzer Löwen 3:1 2:0 3:4 n.V. 4:1 3:0

Damit war der ERC Ingolstadt Zweitligameister 2000/01, verzichtete aber wie der Vizemeister Tölzer Löwen auf einen Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga.

Play-downs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Play-downs wurden im Modus „Best of Seven“ ausgespielt.

Serie 1 2 3 4 5 6 7
ES Weißwasser Erding Jets 4:2 5:3 5:4 n.P. 4:2 1:2 1:5 6:5 n.P.
EHC Straubing EC Bad Nauheim 4:1 8:4 4:7 2:1 4:2 8:1

Die Erding Jets waren damit sportlich in die Oberliga abgestiegen, während der EC Bad Nauheim vom Rückzug der Mannschaft des EC Wilhelmshaven-Stickhausen profitierte und im folgenden Jahr erneut am Spielbetrieb der 2. Bundesliga teilnehmen konnte.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]