2. Eishockey-Bundesliga 2005/06

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Esbg.png 2. Eishockey-Bundesliga
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Meister: Straubing Tigers
Aufsteiger: Straubing Tigers
Absteiger: Wölfe Freiburg, Tölzer Löwen
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Die Saison 2005/06 der 2. Eishockey-Bundesliga begann am 16. September 2005 mit 14 Vereinen und wurde von der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft organisiert. Neu in der Liga waren die Grizzly Adams Wolfsburg, die zuvor aus der Deutschen Eishockey-Liga abgestiegen waren, sowie die Aufsteiger EHC München und Dresdner Eislöwen.

Voraussetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Standorte der Vereine der 2. Eishockey-Bundesliga der Saison 2005/06
EV Regensburg 4:3 Dresdner Eislöwen, 15. November 2005

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielerregelungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alle Teams können pro Spiel maximal sechs Kontingentspieler einsetzen. Während der Saison können insgesamt maximal acht ausländische Spieler verpflichtet werden.
  • Nach der Ü23-Regelung dürfen pro Spiel maximal 15 Spieler eingesetzt werden, die über 23 Jahre alt sind oder Kontingentspieler sind (ausgenommen davon sind die Torhüter). Der Stichtag für diese Saison ist der 1. Mai 1982 – also alle Spieler die vorher geboren sind, gelten als Ü23-Spieler.
  • Förderlizenzspieler müssen bis zum Ende der Transferfrist (31. Januar) mindestens fünf Spiele für die Zweitligamannschaft bestritten haben, um weiterhin in der 2. Liga spielberechtigt zu sein.

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abschlusstabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für einen Sieg nach der regulären Spielzeit wurden einer Mannschaft drei Punkte gutgeschrieben, war die Partie nach 60 Minuten unentschieden, erhielten beide Teams einen Punkt, dem Sieger der fünfminütigen Verlängerung beziehungsweise nach einem nötigen Penaltyschießen wurde ein Zusatzpunkt gutgeschrieben. Verlor eine Mannschaft in der regulären Spielzeit, erhielt diese keine Punkte.

Klub Sp S OTS
SOS
OTN
SON
N Tore Diff. Punkte
1. Fischtown Pinguins Bremerhaven 52 30 6 3 13 200:145 +55 105
2. Landshut Cannibals 52 31 3 2 16 199:139 +60 101
3. Logo der Bietigheim Steelers SC Bietigheim-Bissingen 52 26 8 6 12 180:137 +43 100
4. Eisbären Regensburg 52 26 8 5 13 198:141 +57 099
5. Straubing Tigers 52 26 4 8 14 158:140 +18 094
6. Logo der Schwenninger Wild Wings Schwenninger Wild Wings 52 25 4 6 17 203:174 +29 089
7. Dresdner Eislöwen (N) 52 21 9 6 16 164:161 +03 087
8. Grizzly Adams Wolfsburg (A) 52 22 4 7 19 170:161 +09 081
9. Logo des ESV Kaufbeuren ESV Kaufbeuren 52 18 6 3 25 158:182 -24 069
10. Wölfe Freiburg 52 16 6 6 24 143:164 -21 066
11. Logo des EHC München EHC München (N) 52 12 6 8 26 133:169 -36 056
12. Tölzer Löwen 52 15 3 4 30 124:181 -57 055
13. Lausitzer Füchse 52 12 2 6 32 128:189 -61 046
14. Moskitos Essen 52 10 5 4 33 150:225 -75 044

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung, SOS = Siege nach Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung, SON = Niederlagen nach Penaltyschießen, N = Niederlagen, (N) = Neuling, (A) = Absteiger
Erläuterungen:     = direkte Qualifikation für die Play-offs,     = Abstiegsrunde.

Zahlen und Fakten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geschossene Tore: 2308 (Schnitt pro Spiel: 6,34)
  • Geschossene Tore Heimteams: 1268 (Schnitt pro Spiel: 3,48)
  • Geschossene Tore Gastteams: 1040 (Schnitt pro Spiel: 2,86)
  • Verlängerungen (ohne Penalty): 34
  • Penaltyschießen: 42
  • Auswärtssiege: 156
  • Heimsiege: 208
  • Höchster Auswärtssieg: Schwenninger ERCMoskitos Essen 9:10 n. P. (4:3, 1:5, 4:1) am 34. Spieltag (6. Januar 2006)
  • Höchster Heimsieg: REV BremerhavenWölfe Freiburg 10:0 (4:0, 4:0, 2:0) am 48. Spieltag (21. Februar 2006)

Play-offs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viertelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten acht Mannschaften der Vorrunde traten ab dem 10. März 2006 im Modus „Best of Seven“ gegeneinander an, um einen Aufsteiger in die Deutsche Eishockey Liga auszuspielen. Die weiteren Termine für die Spielansetzungen waren der 12. März, der 14. März, der 17. März sowie der 19. März, der 21. März und der 24. März.

Begegnungen Serie 1 2 3 4 5 6 7
Fischtown Pinguins - Grizzly Adams Wolfsburg 4:1 4:1 2:3 n. P. 5:2 5:3 3:1
Landshut Cannibals - Dresdner Eislöwen 3:4 7:1 1:2 n. V. 7:1 1:4 4:1 2:3 1:4
Logo der Bietigheim Steelers SC Bietigheim-Bissingen - Logo der Schwenninger Wild Wings Schwenninger Wild Wings 3:4 4:3 3:1 5:3 5:6 1:5 3:4 n. P. 2:3
Eisbären Regensburg - Straubing Tigers 2:4 4:5 1:3 4:5 n. P. 3:2 4:1 0:2

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 26. März 2006 begannen die Halbfinalspiele im „Best of Five“. Die weiteren Termine für die Spielansetzungen waren der 28. März, der 31. März sowie der 2. und 4. April.

Begegnungen Serie 1 2 3 4 5
Fischtown Pinguins - Dresdner Eislöwen 3:0 9:1 3:2 5:4 n. P.
Straubing Tigers - Logo der Schwenninger Wild Wings Schwenninger Wild Wings 3:1 7:0 3:4 6:2 3:2 n. P.

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 7. April 2006 begann die Finalserie im Modus „Best of Five“. Die weiteren Termine für die Spielansetzungen waren der 9., der 11., der 15. sowie der 17. April.

Begegnungen Serie 1 2 3 4 5
Fischtown Pinguins - Straubing Tigers 2:3 1:3 2:5 2:1 2:1 1:2

Die Straubing Tigers konnten damit in die Deutsche Eishockey Liga aufsteigen.

Abstiegsrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzten sechs Mannschaften der Hauptrunde traten ab dem 10. März 2006 in der Abstiegsrunde in einer Einfachrunde ohne Mitnahme der Punkte gegeneinander an, um zwei Absteiger in die Oberliga auszuspielen. Die weiteren Termine für die Spielansetzungen waren der 12., 17., 19., 24., 26. und 31. März, der 2., 7. und 9. April. Hiernach standen die Tölzer Löwen und die Wölfe Freiburg als Absteiger in die Oberliga fest.

Klub Sp S OTS
SOS
OTN
SON
N Tore Diff. Punkte
1. Logo des EHC München EHC München (N) 10 5 2 0 3 32:24 +08 19
2. Logo des ESV Kaufbeuren ESV Kaufbeuren 10 6 0 1 3 39:26 +13 19
3. Lausitzer Füchse 10 4 2 0 4 29:29 ±00 16
4. Moskitos Essen 10 4 0 1 5 29:34 -05 13
5. Wölfe Freiburg 10 3 1 2 4 26:35 -09 13
6. Tölzer Löwen 10 3 0 1 6 26:33 -07 10

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung, SOS = Siege nach Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung, SON = Niederlagen nach Penaltyschießen, N = Niederlagen, (N) = Neuling
Erläuterungen:     = Klassenerhalt,     = Abstieg.

ESBG All-Star Game[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 28. Februar 2006 fand erstmals das ESBG-Allstar-Game mit Spielern der 2. Bundesliga und der Oberliga im Straubinger Eisstadion am Pulverturm statt.