222. Division (Deutsches Kaiserreich)

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222. Division
Aktiv 22. September 1916 bis 14. September 1918
Land Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich
Streitkräfte Preußische Armee
Typ Infanteriedivision
Grobgliederung Siehe: Gliederung
Stärke 15.000
Erster Weltkrieg Westfront
Schlacht an der Somme
Doppelschlacht Aisne-Champagne
Große Schlacht in Frankreich
Kommandeure
Siehe: Liste der Kommandeure

Die 222. Division war ein Großverband der Preußischen Armee innerhalb des Deutschen Heeres im Ersten Weltkrieg.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegsgliederung vom 7. Februar 1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gefechtskalender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Division wurde am 22. September 1916 an der Westfront zusammengestellt. Aufgrund schwerer Verluste löste man dort den Verband am 14. September 1918 auf.

1916[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1917[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 20. März – Stellungskämpfe nördlich der Ailette
  • 21. März bis 6. April – Große Schlacht in Frankreich
  • 07. April – Kämpfe im Niederwald von Coucy und an der unteren Ailette
  • 08. bis 9. April – Sturm auf Coucy le Chateau, Verfolgung bis zum Oise-Aisne-Kanal
  • 10. April bis 5. Mai – Stellungskämpfe nördlich der Ailette
  • 08. Mai bis 8. Juni – Kämpfe an der Avre, bei Montdidier und Noyon
  • 09. Juni bis 20. Juli – Kämpfe an der Avre und an der Matz
    • 09. bis 13. Juni – Schlacht bei Noyon
  • 20. bis 25. Juli – Abwehrschlacht zwischen Soissons und Reims
  • 26. Juli bis 3. August – Bewegliche Abwehrschlacht zwischen Marne und Vesle
  • 04. bis 16. August – Stellungskämpfe zwischen Oise und Aisne
  • 17. August bis 4. September – Abwehrschlacht zwischen Oise und Aisne
  • 14. September – Auflösung der Division

Kommandeure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstgrad Name Datum[1]
Generalmajor Hans Küster 30. September 1916 bis 21. Januar 1917
Generalmajor Fritz von Triebig 22. Januar 1917 bis 14. September 1918

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ruhmeshalle unserer Alten Armee. Herausgegeben auf Grund amtlichen Materials des Reichsarchivs, Militär-Verlag, Berlin 1927, S. 75, 169.
  • Histories of Two Hundred and Fifty-One Divisions of the German Army Which Participated in the War (1914–1918). United States War Office as War Department Dokument Nr. 905, Office of the Adjutant, 1920, S. 699–701.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 157.