228. Division (Deutsches Kaiserreich)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
228. Division
Aktiv 30. März 1917 bis 1. Februar 1919
Land Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich
Streitkräfte Preußische Armee
Typ Infanteriedivision
Grobgliederung Siehe: Gliederung
Stärke 15.000
Erster Weltkrieg Westfront
Große Schlacht in Frankreich
Kommandeure
Siehe: Liste der Kommandeure

Die 228. Division war ein Großverband der Preußischen Armee innerhalb des Deutschen Heeres im Ersten Weltkrieg.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegsgliederung vom 8. März 1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Division wurde am 30. März 1917 an der Westfront zusammengestellt und war dort bis Ende des Ersten Weltkriegs im Einsatz. Nach Kriegsende erfolgte die Räumung des besetzten Gebietes, der Marsch in die Heimat sowie die dortige demobilisiert und schließliche Auflösung.

Gefechtskalender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1917[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 15. März – Stellungskämpfe vor Verdun
  • 16. bis 20. März – Kämpfe in der Siegfriedstellung und Vorbereitungszeit für die Große Schlacht in Frankreich
  • 21. März bis 6. April – Große Schlacht in Frankreich
  • 07. April bis 13. Mai – Kämpfe an der Avre, Somme und Ancre
  • 12. Mai bis 14. Juli – Stellungskämpfe in der Champagne
  • 15. bis 17. Juli – Angriffsschlacht an der Marne und in der Champagne
  • 18. Juli bis 12. September – Stellungskämpfe in der Champagne
  • 13. bis 18. September – Stellungskämpfe in Lothringen
  • 15. bis 28. September – Stellungskämpfe in der Woëvre-Ebene und westlich der Mosel
  • 29. September bis 11. November – Abwehrschlacht in der Champagne und an der Maas
  • ab 12. November – Räumung des besetzten Gebietes und Marsch in die Heimat

Kommandeure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstgrad Name Datum[1]
Generalleutnant Wilhelm Johann Neugebauer 02. April bis 3. April 1917
Generalmajor Paul von der Heyde 04. April 1917 bis 1. Februar 1919

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ruhmeshalle unserer Alten Armee. Herausgegeben auf Grund amtlichen Materials des Reichsarchivs, Militär-Verlag, Berlin 1927, S. 76, 170.
  • Histories of Two Hundred and Fifty-One Divisions of the German Army Which Participated in the War (1914–1918). United States War Office as War Department Dokument Nr. 905, Office of the Adjutant, 1920, S. 715–716.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 159.