24-cm-Kanone Theodor-Bruno (E)

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24-cm-Kanone Theodor-Bruno (E)


Eine 24-cm-Kanone Theodor-Bruno (E), die von sowjetischen Truppen während der Petsamo-Kirkenes-Operation erobert wurde.

Allgemeine Angaben
Militärische Bezeichnung: 24-cm-Kanone Theodor-Bruno (E)
Herstellerland: Deutsches Reich
Entwickler/Hersteller: Krupp, Essen
Produktionszeit: 1937 bis 1939
Stückzahl: 6
Technische Daten
Rohrlänge: 7,8 m
Kaliber:

23,8 cm

Kaliberlänge: L/35
Kadenz: 0,33 Schuss/min
Höhenrichtbereich: 0° bis +45 Winkelgrad
Seitenrichtbereich: Lafette 18°, Drehscheibe 360°

Die 24-cm-Kanone Theodor-Bruno (E) war ein deutsches Eisenbahngeschütz der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Kanone handelte es sich um das Rohr der 24-cm-Mantelringkanone L/35 (24 cm Rk L/35 C/86) von den Küstenpanzerschiffen der Siegfried-Klasse und einer sechsachsigen Eisenbahnlafette, beides noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg stammend. Sie war eine Zwischenlösung, um bis zur Einführung der neuen modernen Konstruktionen K 5 und K 12 Eisenbahngeschütze zur Verfügung zu haben.

Die Lebensdauer eines Rohres, das 151 Kilogramm schwere Geschosse verschoss, betrug ungefähr 1300 Schuss.

Es wurden sechs Kanonen gebaut und in den Eisenbahnbatterien 664, 674 und 722 zum Einsatz gebracht.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Terry Gander, Peter Chamberlain: Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945. 2. Auflage. Spezialausgabe. Motorbuchverlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02481-0.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Terry Gander, Peter Chamberlain, S. 231.