255. Division (Deutsches Kaiserreich)

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Die 255. Division war ein Großverband der Preußischen Armee im Ersten Weltkrieg.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegsgliederung vom 8. Februar 1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 82. Landwehr-Infanterie-Brigade
  • Artillerie-Kommandeur Nr. 255
    • Feldartillerie-Regiment Nr. 301
  • Pionier-Bataillon Nr. 255
  • Divisions-Nachrichten-Kommandeur Nr. 255

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Division wurde am 11. Januar 1917 zusammengestellt und ausschließlich an der Westfront eingesetzt. Nach Kriegsende marschierte sie in die Heimat zurück, wo der Verband im Januar 1919 zunächst demobilisiert und schließlich aufgelöst wurde.

Gefechtskalender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1917[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 9. Januar – Stellungskämpfe in Lothringen
  • 10. Januar bis 4. Februar – Stellungskämpfe in Lothringen und in den Vogesen
  • 04. Februar bis 11. September – Stellungskämpfe in Lothringen
  • 12. bis 14. September – Ausweichkämpfe im Mihiel-Bogen
  • 15. September bis 10. Oktober – Stellungskämpfe in der Woëvre-Ebene und westlich der Mosel
  • 11. Oktober bis 11. November – Stellungskämpfe auf den Höhen westlich der Mosel
  • ab 12. November – Rückmarsch durch Lothringen, die Rheinprovinz und die Pfalz während des Waffenstillstandes

1919[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 4. Januar – Rückmarsch durch Lothringen, die Rheinprovinz und die Pfalz während des Waffenstillstandes

Kommandeure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstgrad Name Datum[1]
Generalmajor z.D. Albert Müller 11. Januar 1917 bis 2. Juli 1918
Generalmajor Max Jung 03. Juli 1918 bis 2. Februar 1919

Varia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholischer Felddivisionspfarrer der Einheit war Johannes Schulz (1884–1942), ein deutscher Priester der Diözese Trier, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse, der später wegen seiner Gegnerschaft zum Nationalsozialismus im KZ Dachau den Hungertod starb.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ruhmeshalle unserer Alten Armee. Herausgegeben auf Grund amtlichen Materials des Reichsarchivs, Militär-Verlag, Berlin 1927, S. 76, 173–174.
  • Histories of Two Hundred and Fifty-One Divisions of the German Army Which Participated in the War (1914–1918). United States War Office as War Department Dokument Nr. 905, Office of the Adjutant, 1920, S. 744–745.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 163.
  2. Webseite mit Lebenslauf von Pfarrer Johannes Schulz und Angabe der Einheit