311 (Band)

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311
311 am 14. August 2011 in Austin, Texas
311 am 14. August 2011 in Austin, Texas
Allgemeine Informationen
Genre(s) Funk Metal, Alternative Metal, Alternative Rock, Funk Rock, Rap Rock, Ska-Punk, Pop Reggae, Alternative Hip-Hop, Crossover
Gründung 1988
Website www.311.com
Gründungsmitglieder
Nick Hexum
S. A. Martinez
Tim Mahoney
Aaron Charles Wills alias P-Nut
Chad Sexton

311 (sprich „Three Eleven“) ist eine Crossover-Band aus Omaha, Nebraska, die Punk mit Reggae, Hip-Hop, Rock und Ska verbindet. Gegründet hat sie sich 311 im Jahr 1988. Die Besetzung ist bis heute unverändert geblieben.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1997 ging das Gerücht durch die Medien, dass 311 für Ku Klux Klan stehe, da das K der elfte Buchstabe im Alphabet sei und somit „3K“ für „KKK“, sprich Ku Klux Klan, stehe. Die Band bestritt allerdings jegliche Verbindung ihres Bandnamens mit dem rassistischen Geheimbund und erklärte öffentlich dessen wahre Bedeutung: Er stamme von der Nummer einer Vorladung bei der Omaha-Polizei aufgrund unsittlichen Verhaltens in der Öffentlichkeit.

Ihr bisher größter Erfolg war ihr 1996 erschienenes Album 311 (auch bekannt als The Blue Album), welches Dreifach-Platin erhielt.

Nach dem Erscheinen von Don’t Tread on Me 2005 folgte eine längere Pause. Im Juni 2009 erschien ihr achtes Album Uplifter, das von Bob Rock produziert worden war. Es stieg auf Platz 3 der US-Charts ein und war damit das bislang bestplatzierte Album der Band.

2011 erschien das Album Universal Pulse und 2014 der Nachfolger Stereolithic.

Insgesamt wurden von 1990 bis 2011 in den USA 8,5 Millionen Platten verkauft.[1]

Am 23. Juni 2017 erschien das Album "Mosaic", welches 17 Tracks enthält und auf dem es eine Mischung aus den älteren, für 311 typischen härteren Reggae-beeinflussten Rock-Sounds mit den zweistimmigen, sich mit Rap-Passagen abwechselnden Harmony Vocals, im Wechsel mit radio-tauglichen modernen Pop-Songs zu hören gibt.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts[2][3] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1994 Grassroots 193 Gold
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Juli 1994
1995 311 12 3-fach-Platin
(72 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. Juli 1995
1997 Transistor 4 Platin
(33 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. August 1997
1999 Soundsystem 9 Gold
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Oktober 1999
2001 From Chaos 10 Gold
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Juni 2001
2003 Evolver 7
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Juli 2003
2005 Don't Tread on Me 5
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. August 2005
2009 Uplifter 3
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Juni 2009
2011 Universal Pulse 7
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Juli 2011
2014 Stereolithic 6
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. März 2014
2017 Mosaic 6
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Juni 2017

Weitere Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts[2] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1996 Enlarged to Show Detail 95
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. November 1996
EP
1998 Live 77
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. November 1998
Livealbum
2004 Greatest Hits '93–'03 7 Gold
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Juni 2004
Kompilation
2015 ARCHIVE 126
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Juni 2015
Kompilation

weitere Veröffentlichungen

  • 1989: Downstairs
  • 1990: Dammit!
  • 1991: Unity
  • 1992: Hydroponic
  • 1993: Music (US: Gold)
  • 1998: Omaha Sessions
  • 2000: Flavors - American Singles
  • 2001: Enlarged to Show Detail 2
  • 2004: 311 Day: Live in New Orleans
  • 2009: The Road to 311 Day 2008
  • 2010: Playlist: The Very Best of
  • 2014: 311 with the Unity Orchestra
  • 2016: The Essential 311
  • 2017: Mosaic

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Charts[2] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2004 Lovesong
50 erste Dates (O.S.T.)
59
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Februar 2004

weitere Singles

  • 2001: Amber (US: Gold)

Videoalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001: Enlarged To Show Detail (US: Platin)
  • 2001: Enlarged To Show Detail, Vol. 2 (US: Gold)
  • 2004: 311 Day: Live In New Orleans (US: Platin)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. MTV.com
  2. a b c Chartquellen: US
  3. Auszeichnungen für Musikverkäufe: US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]