365-Euro-Ticket

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Als 365-Euro-Ticket, auch 365-Euro-Jahreskarte, bezeichnet man im öffentlichen Personenverkehr eine Zeitkarte, die zum Preis von umgerechnet einem Euro pro Tag[1] zum uneingeschränkten Fahren in einem bestimmten Gebiet berechtigt.

Erstmals in Wien eingeführt, wird sowohl in Österreich als auch in Deutschland in verschiedenen Städten und deutschen Bundesländern über die generelle Einführung eines solchen Tickets nach Wiener Vorbild diskutiert. Verstärkt geführt wird die Diskussion um die Einführung nach „Wiener Modell“[2] insbesondere, seitdem die Folgen des Klimawandels zum politischen Thema nicht nur der Grünen Parteien geworden sind. Aktuell (August 2019) existiert diese Zeitkartenvariante in Deutschland nur in Görlitz, Radolfzell und Reutlingen, wobei weitere, ähnliche Zeitkarten sonst fast ausschließlich an einzelne Nutzergruppen (Auszubildende, Senioren, Neukunden) verkauft werden.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landesweit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Österreich-Ticket[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2008 versprach die Österreichische Volkspartei (ÖVP) in ihrem Wahlprogramm, ein „Österreich-Ticket“ für alle einzuführen. Dieses Ticket sollte für alle Verbindungen, egal ob Bahn, Bus, Straßenbahn oder U-Bahn, gelten. Erwachsene und Familien sollten für ein solches Jahresticket 1.490 Euro (monatlich ca. 125 Euro), Pensionisten 1.190 Euro (monatlich ca. 99 Euro) und Jugendliche und Behinderte 990 Euro (monatlich ca. 83 Euro) zahlen.[3][4] Das „Österreich-Ticket“ würde somit die Österreichcard der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ablösen, die in allen Nah- und Fernverkehrszügen der ÖBB (inkl. IC-Busse und innerstädtische S-Bahnlinien) sowie in den Zügen sämtlicher regionaler Privatbahnen gilt, jedoch nicht auf Regionalbuslinien der Verkehrsverbünde und nicht in städtischen Verkehrsmitteln der jeweiligen Verkehrsbetriebe.

Obwohl das „Österreich-Ticket“ in mehreren Regierungsübereinkommen von SPÖ und ÖVP enthalten war, wurde es nicht realisiert. Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) setzte eher auf den Ausbau der Bahninfrastruktur. Dennoch wurde von ihr eine Studie in Auftrag gegeben, die eine Zahl von 50.000 potentiellen Interessenten ergab, was als zu gering angesehen wurde und somit die Idee nicht weiter verfolgt wurde, zumal auch auf ÖVP-Seite das Interesse nach einem Wechsel des Verkehrssprechers erlahmt war.[5]

1-2-3-Ticket[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2016, vier Jahre nach Einführung der Wiener Jahreskarte um 365 Euro und kurz vor der bevorstehenden Tarifreform im Verkehrsverbund Ost-Region, forderten die Verkehrssprecher der Grünen Wiens, Niederösterreichs, des Burgenlandes und des Bundes in einer gemeinsamen Pressekonferenz eine bundesländerübergreifende Jahreskarte für die drei Bundesländer der Ostregion zum Preis von 365 Euro, die in sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln in den drei Bundesländern gelten sollte.[6]

Im Juli 2017 propagierten die Grünen unter dem Motto „Das Grüne 365-Euro-Ticket“ sowie „Österreich-Ticket: Leistbare Öffis für alle“ die Formel „1 × 365 – 1 Bundesland, 2 × 365 – 2 Bundesländer, 3 × 365 – ganz Österreich“, ergänzt um einen ermäßigtem Tarif für bestimmte Personengruppen. Im Prinzip war damit ein „1-2-3-Ticket“ konzipiert, jedoch noch ohne diese Bezeichnung. Allerdings deckte sich der Plan der Grünen nicht 1:1 mit der plakativen Formel, denn in den Detailinfos hieß es „ein Bundesland/ein Verkehrsverbund“, womit die Forderung aus dem Vorjahr nach einem gemeinsamen 365-Euro-Ticket für die drei im Verkehrsverbund Ost-Region zusammengeschlossenen Bundesländer einbezogen wurde.[7][8]

Im Juli 2019 forderte die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) ein „1-2-3-Klimaticket“. Dieses solle für ein Bundesland 365 Euro kosten, für drei Bundesländer 730 Euro und für ganz Österreich 1.095 Euro und für sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel im jeweiligen Bereich gelten, die preisliche 2er-Stufe soll also anders als bei den Grünen generell für drei Bundesländer gelten.[9][10]

In dem im Jänner 2020 präsentierten Koalitionsabkommen der türkis-grünen Koalitionsregierung wurde das „1-2-3-Ticket“ zur „Erreichung der Klimaziele“ und als „breit leistbar und zugleich unkompliziert zugänglich“ festgeschrieben: „Um 1 Euro pro Tag in einem Bundesland, um 2 Euro pro Tag in einem und im Nachbarbundesland, um 3 Euro pro Tag das gesamte Bundesgebiet.“[11] Ende Jänner 2020 kündigte die Regierung an, die Pläne für das „1-2-3-Ticket“ (manchmal auch als „1-2-3-Karte“, „1-2-3-Klimaticket“ oder als „Klimaticket“ bezeichnet) trotz einiger Hürden rasch umzusetzen.[12] Es gilt als „Leuchtturmprojekt“ der Grünen und als Prestigeobjekt der Bundesregierung.[13] Anfang Juni 2020 wurde bekanntgegeben, dass die Finanzierung mit 240 Mio. Euro für die österreichweite Variante des „1-2-3-Ticket“ zum Preis von 1.095 Euro gesichert sei und das Ticket im Jahr 2021 eingeführt werde. Die Verhandlungen zu den Varianten für ein und zwei Bundesländer sind nicht abgeschlossen und eine Einführung im Jahr 2021 ist nicht sicher.[14][15]

Die bestehende Österreichcard, die in den Zügen aller österreichischer Bahnunternehmen mit Ausnahme der alternativen Bahnbetreiber als Jahresnetzkarte anerkannt wird, kostete für die 2. Klasse im Jahr 2019 1.889 Euro und im Jahr 2020 1.944 Euro. Das bundesweite neue „Österreich-Ticket“ (oder wie immer es letztlich offiziell heißen wird) zum Preis von 1.095 Euro würde dann fast um die Hälfte billiger sein und österreichweit in sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln (Bahn, Regionalbusse, Stadtverkehre) gelten; sie wäre somit die österreichische Entsprechung zum Schweizer Generalabonnement. Nicht bekannt ist, ob das neue „Österreich-Ticket“ auch bei alternativen Bahn- und Busbetreibern gelten soll.

Am 15. Juni 2020 wurden im Rahmen einer Konferenz im Verkehrministerium mit Vertretern von Bahnunternehmen, der Bundesländer, der Verkehrsverbünde und der städtischen Verkehrsbetriebe weitere Details bekannt: Für Unter-26-Jährige und Senioren ab 64 Jahren soll das „Österreich-Ticket“ nur 820 Euro kosten (25 % ermäßigt); mit einem Zusatzticket um 109 Euro sollen bis zu vier Kinder unter 15 Jahren gratis mitreisen können; auch eine Aufzahlung für die 1. Klasse soll möglich sein, wobei unklar blieb, ob pro Fahrt oder für die Geltungsdauer der Grundkarte.[16]
Bei der Konferenz stellte sich heraus, dass die Anfang Juni kommunizierte Einigung über die Finanzierung ohne Absprache mit den Ländern erfolgte und die Abgeltungsmodalitäten noch keineswegs feststehen, sondern erst jetzt seitens des Ministeriums mehrere Abgeltungsmodelle vorgestellt wurden.[16] Die nicht erfolgte vorherige Absprache mit den Ländern stieß allgemein auf Unmut unter deren Vertretern. Der Landeshauptmann des Burgenlands, Hans Peter Doskozil (SPÖ), äußerte öffentlich scharfe Kritik an der Vorgangsweise und qualifizierte sie als „Nacht-und-Nebel-Aktion“ sowie als „dilettantisch“ und „nicht durchdacht“.[17]

Burgenland / Niederösterreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der im Juli 2016 erfolgten Tarifreform im Verkehrsverbund Ost-Region beträgt der Jahreskartenpreis pro Gemeinde 365 Euro, unabhängig davon, ob es sich um größere oder kleinere Städte oder um Dörfer handelt.

Niederösterreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landesparteiobmann der SPÖ Niederösterreich, Franz Schnabl, forderte im August 2019 ein 365-Euro-Ticket für Niederösterreich.[18]

Kärnten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtwerke Klagenfurt bieten für Kunden mit Hauptwohnsitz in Klagenfurt ein 365-Euro-Ticket (Jahreskarte PLUS) an,[19] für andere Personen kostet die Jahreskarte gemäß Verbundtarif 460 Euro.[20] (Stand Juni 2020)

Salzburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bundesland Salzburg wurde zum 1. Jänner 2020 unter dem Namen "myRegio Jahresticket" eine Jahreskarte eingeführt, welche für eine Region des Bundeslandes 365 Euro kostet (landesweit 595 Euro). Die myRegio Jahreskartenprodukte des Salzburger Verkehrsverbundes sind mit bis zu 20 % Klimabonus durch das Umweltressort des Land Salzburg gestützt. „myRegio Jahreskarten“ mit Berechtigungen für die Stadt Salzburg sind zusätzlich gestützt aus Fördermitteln der Stadt Salzburg sowie des Verkehrsressorts des Landes. Diese Förderungen sind bereits im Abgabepreis berücksichtigt.[21][22] (Stand Juni 2020)

Steiermark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tirol[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2017 wurde im Verkehrsverbund Tirol (VVT) eine Tarifreform mit der Intention einer massiven Senkung der Zeitkarten-Preise durchgeführt.[23] Der Preis der Jahreskarte für Innsbruck wurde mit 350 Euro, für eine Region mit 380 Euro und für ganz Tirol mit 490 Euro festgelegt – der Preis lag also trotz Beteiligung der Grünen an der Tiroler Landesregierung deutlich über den von ihnen propagierten 365 Euro je Bundesland (siehe Abschnitt „Landesweit“). Nach zwei Preiserhöhungen kostet mittlerweile die Jahreskarte für Innsbruck 377,40 Euro, für eine Region 395 Euro und für ganz Tirol 509,40 Euro (Stand April 2020).

Vorarlberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Vorarlberg existierte von 2014 bis 2017 ein landesweites 365-Euro-Ticket (Jahreskarte „maximo“). Am 1. Januar 2018 wurde der Preis auf 370 Euro[24] und am 1. Januar 2020 auf 385 Euro[25][26] angehoben. (Stand Juni 2020)

Wien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Idee einer billigen Jahreskarte für Wien geht auf ein Wahlversprechen der Wiener Grünen mit ihrer Spitzenkandidatin Maria Vassilakou zur Gemeinderatswahl 2010 zurück, eine Jahreskarte um 100 Euro einzuführen. In der danach folgenden ersten rot-grünen Stadtregierung wurde Vassilakou Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung, Die Forderung nach einer 100-Euro-Jahreskarte stieß jedoch auf den Widerstand von Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ), die Wiener Linien forderten sogar eine Erhöhung des bestehenden Preises von 449 Euro um 13 Prozent.[27] Letztlich zeichnete sich als Kompromiss die 365-Euro-Jahreskarte bzw. Jahreskarte um einen Euro pro Tag ab,[28][1] die am 1. Mai 2012 für die normal zahlenden Fahrgäste eingeführt wurde (für Senioren gibt es eine noch billigere Jahreskarte).[29] Trotz der zwischenzeitlichen Erhöhung der anderen Tarife der Wiener Linien wurde die Jahreskarte bisher nicht verteuert (Stand Juni 2020).[30]

Die Zahl der Jahreskartenbesitzer hat sich seit 2011 von 363.000 bis Ende 2016 verdoppelt[2] und erreichte im November 2018 die Rekordzahl von 800.000 verkauften Jahreskarten.[31] Im Jahr 2019 steigerte sich die Zahl auf 850.000.[32]

Trotz der enormen Verkaufssteigerung trägt sich die 365-Euro-Jahreskarte aufgrund der damit verbundenen Steigerung der Fahrgastzahlen und der deshalb notwendigen Verstärkung des Fahrbetriebs nicht von selbst. Die Einnahmen aus dem Verkauf decken rund 60 Prozent der Betriebskosten ab, die restlichen 40 Prozent werden subventioniert. Um kostendeckend zu sein, hätte die Jahreskarte im Jahr 2015 730 Euro kosten müssen. Für 2017 wurde ein Zuschuss von rund 500 Mio. budgetiert.[33]

Diskussion und Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die prinzipielle Kritik an einer Festlegung auf die magischen 365 Euro ist, dass damit der Preis einzementiert werde und inflationsbedingte Preiserhöhungen nur schwerlich möglich würden. Außerdem wäre eine drastische Preissenkung auf 365 Euro kaum rückgängig zu machen, falls das 365-Euro-Ticket nicht zu einer deutlichen Verkaufssteigerung führt und Einnahmenausfälle entstehen, so der Tarifexperte Stefan Weigele, der vor der Einführung des 365-Euro-Tickets in Wien gewarnt hat.[34]

Dass es in Wien zu einem massiven Anstieg der Jahreskarten gekommen ist und der Preis bisher acht Jahre nicht erhöht wurde, ist zu einem guten Teil auf die sukzessive Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung zurückzuführen, die wie von allen Verkehrsexperten auch von Wegele als „wirkungsvolle Maßnahme“ angesehen wird. In Vorarlberg hingegen wurde seit der Tarifreform 2014 bereits zweimal erhöht und in Tirol seit der Tarifreform 2017 ebenfalls zweimal (Stand 2020).

Generell wichtiger als der Preis sei das Angebot – vor allem dichte Intervalle und keine überfüllten Züge –, darin sind sich Weigele und Univ.-Prof. Sebastian Kummer vom Institut für Transportwesen an der Wirtschaftsuniversität Wien einig. In Bezug auf das „1-2-3-Ticket“ sieht Letzterer die Notwendigkeit von zusätzlichen Ausgaben für Infrastrukturausbau und Taktverdichtung in Höhe von 1 bis 2 Mrd. Euro jährlich, die derzeit nicht vorgesehen sind.[35]

Am „1-2-3-Ticket“ wird auch der auf die Einheit Bundesland fixierte Einheitspreis unabhängig von dessen Größe kritisiert, weil das zu einer Verzerrung der Entfernung/Preis-Relationen führt, was nicht gerecht sei. Der Bedarf für das ganze Bundesland sei meistens gar nicht gegeben, das führe für manche sogar zu einer Verteuerung statt zu einer Verbilligung, ebenfalls bei kurzen bundeslandübergreifenden Pendlerstrecken. Zentraler Kritikpunkt ist, dass das „1-2-3-Ticket“ für Fernpendler zwar eine Vergünstigung bringe, es jedoch für alle anderen Benützer öffentlicher Verkehrsmittel trotz hoher Einzelfahrtspreise nicht billiger werde, im Gegenteil wird wegen des Einnahmenentfalls eine Verteuerung der Einzelfahrkarten befürchtet.[36][37]

Im Juni 2020 reihte sich der Landeshauptmann des Burgenlands, Hans Peter Doskozil (SPÖ), unter die Kritiker ein und übte neben der Kritik an der Vorgangsweise der Ministerin auch grundsätzliche Kritik am „1-2-3-Ticket“. Er sieht eine massive Schlechterstellung der burgenländischen Pendler, weil ein Niederösterreicher, der nach Wien pendelt, 730 Euro bezahlen müsse (2 Bundesländer), und ein wenige Kilometer nahe der niederösterreichischen Grenze wohnender Burgenländer wegen der Fahrt durch drei Bundesländer die Österreich-Variante um 1.095 Euro benötige. Für den Fall, dass das so umgesetzt werde, kündigte er eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof an.[17]

Zur erwarteten bzw. prognostizierten Anzahl von verkauften „Österreich-Tickets“ gibt es keine offiziellen Angaben. Angesichts des jetzt mit 1.095 Euro deutlich niedrigeren Preises gegenüber 1.490 Euro im Jahr 2008 und einer seither inflationsbedingt entsprechend starken Verteuerung der Jahres-Streckenkarten der Verkehrsverbünde ist die Studie aus dem Jahr 2011 obsolet. Befürworter und manche Experten ziehen die Anzahl der Inhaber eines Schweizer Generalabonnements heran, die über 400.000 beträgt, ohne dies mit österreichischen Daten zu untermauern. Mit Sicherheit kann davon ausgegangen werden, dass Inhaber einer Österreichcard und Pendler, die heute mehr als 1.000 Euro für die Jahres-Streckenkarte bezahlen, auf das billigere „Österreich-Ticket“ umsteigen werden – und als „Geschenk“ ganz Österreich dazubekommen. Wenn aber kein massiver Umstieg der Pkw-Pendler hin zum öffentlichen Verkehr stattfindet, wäre das Ziel verfehlt und das Vorhaben gescheitert, schrieb ein Kommentator in der "Wiener Zeitung".[37]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baden-Württemberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Nahverkehr Reutlingens wurde der Preis eines Jahrestickets von zuletzt 524,20 Euro im Jahr 2019 auf 365 Euro gesenkt.[38] Anfang 2020 beschloss der Gemeinderat, das Ticket auch über Ende 2020 hinaus anzubieten, wenn die Förderung durch den Bund ausläuft.[39]

In Radolfzell gibt es seit dem 1. Januar 2019 ein 365-Euro-Ticket für die städtischen Busse.[40]

Baden-Württembergs SPD-Partei- und -Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch sprach sich im August 2019 für ein landesweites 365-Euro-Ticket für den Nahverkehr aus. Ein solches Ticket solle Schülern, Studierenden, Auszubildenden und Senioren zugutekommen.[41]

In Stuttgart lebende Schüler und Auszubildende erhalten ab dem 1. September 2020 für 365 Euro ein Jahresticket für den Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart.[42]

Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markus Söder kündigte im April 2019 die Einführung eines 365-Euro-Tickets für Schüler und Auszubildende in Bayern an. Dieses soll im Herbst 2019 eingeführt werden.[43] Im August 2019 wurde bekannt, dass dieser Termin wohl nicht eingehalten werden wird.[44]

In Amberg wurde am 1. Februar 2020 ein 365-Euro-Ticket unter dem Namen "Umweltticket" eingeführt. Nur Fahrgäste, die ihren Erst- oder Zweitwohnsitz in der Stadt Amberg haben, können dieses erwerben. Es ist nur im Stadtgebiet der Stadt Amberg gültig. Bewohner der Stadtteile Atzlricht, Fuchsstein, Karmensölden, Kemnathermühle, Lengenloh und Schäflohe erhalten kein Umweltticket der Stadt Amberg.[45]

Im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund wurde zum 1. August 2020 ein 365-Euro-Ticket für Schüler und Auszubildende eingeführt.[46]

Im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg wurde zum 1. August 2020 ein 365-Euro-Ticket für Schüler und Auszubildende eingeführt.[47] Zudem gab es in Nürnberg eine erfolgreiche Bürgerinitiative, die 21.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren über die Einführung eines 365-Euro-Tickets für alle ÖPNV-Nutzer im Jahr 2021 sammelte. Der Stadtrat entschied im Mai 2020 zunächst, dass es einen Bürgerentscheid über diese Frage geben wird.[48] Im Juni 2020 kündigte er jedoch an, die Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets zu unterstützen. Es soll spätestens ab dem 1. Januar 2023 eingeführt werden. Bereits ab 2021 soll ein 15 Euro-Monatsticket für sozial bedürftige Menschen angeboten werden. Nürnberg ist damit die erste deutsche Großstadt, die die Einführung des Tickets angekündigt hat, ohne dass es auf einzelne Nutzergruppen beschränkt ist.[49] Am 22. Juli 2020 schloss sich die benachbarte und im gemeinsamen Verkehrsverbund liegende Stadt Fürth dem Vorhaben, ein gemeinsames 365-Euro-Ticket einzuführen, an.[50]

Im Verkehrsverbund Mainfranken wurde zum 1. August 2020 ein 365-Euro-Tickets für Schüler und Auszubildende eingeführt.[51]

Im Regensburger Verkehrsverbund wurde am 1. August 2020 ein 365-Euro-Ticket für Schüler und Auszubildende eingeführt.[52]

Berlin und Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg führte zum 1. August 2019 ein in Berlin und Brandenburg geltendes verbundweites Jahresticket für Auszubildende zum Preis von 365 Euro ein.[53]

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, kündigte im Juli 2019 an, nach Wiener Vorbild „Schritt für Schritt das Ziel verfolgen [zu wollen], ein Jahresticket für den öffentlichen Personennahverkehr für 365 Euro anbieten zu können“.[54]

Der Landesverband Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg forderte in seinem Wahlprogramm für die Landtagswahl in Brandenburg 2019 ein 365-Euro-Ticket für den gesamten Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Dies solle langfristig eingeführt werden – kurzfristig wolle man ein solches Ticket für Schüler und Auszubildende einführen.[55][56]

Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einführung eines 365-Euro-Tickets für Auszubildende wurde für August 2020 angekündigt.[57]

Die Hamburger CDU forderte im April 2019 ein 365-Euro-Ticket für Schüler, Auszubildende und Senioren.[58]

Hessen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Beginn des Schuljahres 2017/18 gibt es für Schüler und Auszubildende ein in ganz Hessen gültiges Jahresticket für 365 Euro.[59]

In Hessen wurde zum 1. Januar 2020 ein landesweit gültiges Seniorenticket für 365 Euro im Jahr eingeführt. Dieses gilt an Werktagen jedoch nicht vor 9 Uhr.[60]

Der Oberbürgermeister von Wiesbaden, Gert-Uwe Mende, teilte im Oktober 2019 mit, die Stadt habe sich beim Bund beworben, als eine der zehn Modellstädte für ein 365-Euro-Jahresticket ausgewählt zu werden, um so in den Genuss der Bundesmittel aus dem Klimapaket zu kommen.[61] Im März 2020 erklärte der Verkehrs- und Umweltdezernent der Stadt, das 365-Euro-Ticket für Wiesbadener sei beschlossen und würde 2021 eingeführt.[62]

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund hat sich im Oktober 2019 beim Bundesverkehrsministerium als Modellregion zur Einführung eines 365-Euro-Tickets beworben.[63]

Niedersachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Region Hannover will sich beim Bund als Modellregion für ein 365-Euro-Ticket bewerben (Stand Oktober 2019).[64]

Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtwerke Bonn boten 2019 eine „Klimaticket“ genannte Jahreskarte für 365 Euro an. Allerdings wurde diese nur an Neukunden verkauft.[65] Nach 9 Monaten waren jedoch nur 6000 der insgesamt 17000 vorrätigen Tickets verkauft. Es wurde vermutet, dass dies neben der Beschränkung auf Neukunden an der räumlichen Beschränkung des Tickets lag.[66]

In Neuss brachten im September 2019 mehrere Parteien einen Antrag in den Planungsausschuss der Stadt ein, Vorschläge für günstigere Ticketpreise auszuarbeiten. In diesem Zusammenhang soll auch die Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets geprüft werden.[67]

Der Oberbürgermeister von Düsseldorf bewarb sich beim Bund um die Teilnahme Düsseldorfs als Modellstadt im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, wobei er ausdrücklich die Einführung eines 365-Euro-Tickets favorisierte.[68]

Mecklenburg-Vorpommern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2020 wurden Pläne der Landesregierung bekannt, zum 1. September 2020 ein landesweites 365-Euro-Ticket für Auszubildende einzuführen.[69] Dies wurde jedoch bisher (Stand September 2020) nicht umgesetzt.[70]

Sachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat von Leipzig beschloss im Mai 2019, die Einführung eines 365-Euro-Tickets zu prüfen.[71]

Der Stadtrat von Dresden beschloss im Mai 2019, die Einführung eines 365-Euro-Tickets zu prüfen. Die Abgeordneten der CDU stimmten dagegen, obwohl die CDU in ihrem Kommunalwahlprogramm ein 365-Euro-Ticket fordert.[72] Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sprach sich im September 2020 ebenfalls gegen ein 365-Euro-Ticket aus. Zur Erklärung hieß es, das 365-Euro-Ticket wäre "ein Sozialticket für alle, das durch die Allgemeinheit finanziert werden muss".[73]

Die Görlitzer Verkehrsbetriebe haben aktuell (August 2019) eine Jahreskarte für 365 Euro im Angebot.[74]

Im Stadtrat von Chemnitz wurde der Vorschlag, die Einführung eines 365-Euro-Tickets zu prüfen, im Oktober 2019 mehrheitlich angenommen.[75]

Der Stadtrat von Zwickau beschloss im Februar 2020, die Einführung eines 365-Euro-Tickets zu prüfen.[76]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sprecher des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen erklärte im Februar 2019, das Wiener Modell könne nicht einfach auf Deutschland übertragen werden. In Wien finanziere sich der ÖPNV auch durch die in Deutschland rechtlich gar nicht mögliche Dienstgeberabgabe. Außerdem würde ein 365-Euro-Ticket auch die klimapolitisch unerwünschte Folge haben, dass Fußgänger und Radfahrer vermehrt den ÖPNV benutzen würden. Weiterhin gäbe es keine Garantie des „Umsteigens“ von Autofahrern auf den ÖPNV – dies geschehe ja auch aktuell kaum, obwohl schon heute das Autofahren deutlich teurer sei als das Fahren mit Bussen und Bahnen.[77]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Wiener Linien: Die Jahreskarte um 1 Euro pro Tag. Die Tarifreform der Wiener Linien nimmt langsam Formen an und erste Details stehen dem Vernehmen nach schon fest. Die Jahreskarte wird um fast 20 Prozent billiger. Die Grünen sehen dies als Erfolg. In: Die Presse, Printausgabe 2. August 2011, abgerufen am 10. Juli 2019.
  2. a b Melanie Berger: Öffentlicher Nahverkehr. Jahresticket 365 Euro: Deutsche Städte mögen Wiener Modell. In Wien haben mehr Menschen ein Jahresticket für den Öffentlichen Nahverkehr als ein Auto. Bonn und Reutlingen wollen sich an der Verkehrspolitik der Stadt orientieren. In: Der Tagesspiegel, 30. Juni 2018, abgerufen am 10. Juli 2019.
  3. ÖVP (2008): Neustart für Österreich. Das Wahlprogramm der ÖVP zu den NR-Wahlen 2008. S. 13
  4. Vizekanzler Molterer stellt sein Anti-Teuerungspaket vor. In: ots.at. Bundesministerium für Finanzen, 31. Juli 2008, abgerufen am 14. Juni 2020.
  5. Was wurde aus dem „Österreich-Ticket“? In: orf.at. 14. Juni 2011, abgerufen am 14. Juni 2020.
  6. Tarifreform: 365 Euro-Ticket für Ostregion. Nein zum unausgegorenen VOR-Tarifchaos. Ja zur Flatrate für die Ostregion. In: gruene.at. Die Grünen, 29. Juni 2016, abgerufen am 14. Juni 2020.
  7. Das grüne 365-Euro-Ticket. In: gruene.at. Die Grünen, 31. Juli 2017, abgerufen am 14. Juni 2020.
  8. Österreich-Ticket: Leistbare Öffis für alle. In: gruene.at. Die Grünen, 31. Juli 2020, abgerufen am 14. Juni 2020 (Anmerkung: Der Verkehrsverbund Ost-Region umfasst die drei Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland, die übrigen Verkehrsverbünde entsprechen jeweils einem Bundesland. Zwecks Unmissverständlichkeit hätte die Formel lauten müssen „1 × 365 – 1 Verkehrsverbund, 2 × 365 – 2 Verkehrsverbünde, 3 × 365 – ganz Österreich“.).
  9. SPÖ will "1-2-3-Klimaticket" ab 365 Euro pro Bundesland. In: vienna.at. 21. Juli 2019, abgerufen am 14. Juni 2020.
  10. Gemeinsam aus der Klimakrise. 1-2-3 Klimaticket, Klimaschutz, Nahverkehrspakt. In: spoe.at. SPÖ, 20. August 2019, abgerufen am 14. Juni 2020.
  11. Regierungsprogramm 2020–2024. (PDF, 3 MB) Österreichische Bundesregierung, Januar 2020, S. 87, abgerufen am 14. Juni 2020.
  12. Die Stolpersteine zur 1-2-3-Karte. In: Wiener Zeitung. 29. Januar 2020, abgerufen am 14. Juni 2020.
  13. Klimaschutzministerin Gewessler kündigt 1-2-3-Österreich-Ticket für 2021 an. In: News. 21. Mai 2020, abgerufen am 14. Juni 2020.
  14. Für 3 Euro am Tag durch ganz Österreich. In: faz.net. 9. Juni 2020, abgerufen am 14. Juni 2020.
  15. Finanzierung für österreichweites Öffi-Ticket ab 2021 steht. In: wienerzeitung.at. 8. Juni 2020, abgerufen am 14. Juni 2020.
  16. a b 1-2-3-Klimajahresticket: Nur 820 € für Senioren und Jugendliche. In: kurier.at. 15. Juni 2020, abgerufen am 16. Juni 2020.
  17. a b Doskozil will gegen 1-2-3-Ticket vor Verfassungsgerichtshof ziehen. In: derstandard.at. 17. Juni 2020, abgerufen am 17. Juni 2020 (Anmerkung: Zu diesem Zeitpunkt war nur die Einführung der 3er-Stufe (ganz Österreich um 1.095 Euro) für 2021 offiziell angekündigt worden, d. h. für Pendler nach Wien, egal ob aus Niederösterreich oder aus dem Burgenland, bestünde dabei kein preislicher Unterschied. – Offen war zu dem Zeitpunkt, wann und ob überhaupt die 1er- und 2-Stufe realisiert werden würden, wobei die 2er-Stufe gemäß Regierungsvereinbarung zwei Bundesländer umfassen soll. – Nach dem ursprünglichen Modell der Grünen sollte bereits die 1er-Stufe um 365 Euro die im Verkehrsverbund Ost-Region zusammengeschlossenen Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland umfassen und die 2er-Stufe um 730 Euro ein weiteres Bundesland. Nach dem SPÖ-Modell sollte die 1er-Stufe um 365 Euro ein Bundesland und die 2er-Stufe um 730 Euro drei Bundesländer umfassen. Bei diesen beiden Modellen wären Burgenländer und Niederösterreicher beim Pendeln nach Wien gleichgestellt – jedoch auf unterschiedlichen Preisniveaus: 365 Euro beim Grünen-Modell, 730 Euro beim SPÖ-Modell.).
  18. SP macht sich für Bahn stark. „365-Euro-Ticket ist umsetzbar“. In: noen.at. 25. August 2019, abgerufen am 14. Juni 2020.
  19. Jahreskarte PLUS. In: stw.at. Stadtwerke Klagenfurt, abgerufen am 14. Juni 2020.
  20. Jahreskarten. In: kaertner-linien.at. Verkehrsverbund Kärnten, abgerufen am 14. Juni 2020.
  21. myRegio Jahreskarten. In: salzburg-verkehr.at. Salzburger Verkehrsverbund, abgerufen am 14. Juni 2020 (jeweils aktuelle Jahreskarten-Preise).
  22. SVV-Tarifbestimmungen gültig ab 1. Jänner 2020. In: salzburg-verkehr.at. Salzburger Verkehrsverbund, abgerufen am 14. Juni 2020.
  23. VVT-Jahrestickets ab 1. Juni massiv billiger. In: orf.at. 31. Januar 2017, abgerufen am 14. Juni 2020.
  24. Verkehrsverbund Vorarlberg erhöht Preise. In: vol.at. 9. Juni 2017, abgerufen am 10. Juni 2020.
  25. das Tarifystem. (PDF) (Tariftabelle 2020). Verkehrsverbund Vorarlberg, abgerufen am 10. Juni 2020.
  26. Tarifbestimmungen (Gültig ab 01. Jänner 2020). (PDF; 3,34 MB) Verkehrsverbund Vorarlberg, S. 32, abgerufen am 10. Juni 2020.
  27. Verschärfter Tarifstreit um Wiener Linien. In: orf.at. 21. September 2011, abgerufen am 20. Juni 2020.
  28. Öffi-Jahreskarte soll nun statt 100 € doch 365 € kosten. In: krone.at. 25. Juni 2011, abgerufen am 20. Juni 2020: „"Der neue Preis ist gut zu vermarkten: Jeder Tag mit den Öffis kostet mit der Jahreskarte nur einen Euro", gilt der 365-Euro-Ticketpreis in SP-Kreisen bereits als fix. Andreas Baur, Mediensprecher von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, sieht das anders: "Zu dem Thema gibt's in der zuständigen Arbeitsgruppe noch kein endgültiges Ergebnis. Jede Eile wäre auch unnötig: Die Tarifumstellung kommt erst am 1. Jänner 2012." Dennoch, ein schaler Nachgeschmack bleibt, hatte Vassilakou ja im Herbst 2010 klar angekündigt, in der Wiener Stadtregierung die 100-Euro-Öffi-Jahreskarte durchzusetzen; also eine Kostenverringerung um 349 Euro. Dass die Grünen-Chefin bloß eine Preisreduzierung von 84 Euro erreichen wird, wird nicht eben als großer politischer Erfolg zu werten sein. Und all jene, die nicht die Öffis nutzen, werden sich fragen: Wer finanziert die Vergünstigung für die etwa 350.000 Jahreskartenbesitzer?“
  29. Tarifreform Wiener Linien: Wiener Öffi-Jahreskarte für 365 Euro ab Mai 2012. („Nun wurde das Verhandlungsergebnis von Bürgermeister Michael Häupl und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou als ‚frohe Botschaft‘ präsentiert: Die Jahreskarte wird es ab 1. Mai 2012 um 365 Euro geben, wenn man sofort bezahlt – bei monatlichen Raten kommt sie auf 375 Euro. Bisher kostete das Jahresticket 449 bzw. 458 Euro.“ – „Auf die Frage, warum es nicht zur im Wahlkampf versprochenen 100-Euro-Jahreskarte gekommen sei, antwortete Vassilakou: ‚Das war im Regierungsabkommen nicht vorgesehen. Wir haben eine bedeutende Senkung erreicht: ein Euro Fahrtkosten pro Tag, das ist genug.‘“) In: derStandard.at, 11. Oktober 2011, abgerufen am 10. Juli 2019.
  30. Preisänderungen ab 1.1.2018: 365-Euro-Jahreskarte bleibt. In: Aktuelle Meldungen – Fahrgastinfo auf der Website der Wiener Linien, ohne Datum (2017), abgerufen am 10. Juli 2019.
  31. Bernhard Ichner: Rekord: Schon 800.000 Fahrgäste haben eine Jahreskarte. Noch nie wurden so viele 365-Euro-Tickets verkauft. Das Wiener Modell macht international Schule. In: Kurier, 13. November 2018, abgerufen am 10. Juli 2019.
  32. Wiener Linien erzielten 2019 wieder Jahreskartenrekord. In: vienna.at. 12. Februar 2020, abgerufen am 14. Juni 2020.
  33. Stadt zahlt 500 Mio. Euro pro Jahr für Wiener Linien. Ohne Subvention würde Jahreskarte 730 Euro kosten. In: diepresse.com. 13. April 2015, abgerufen am 20. Juni 2020.
  34. „Die Tarifreform ist gefährlich“. In: Wiener Zeitung. 6. Oktober 2011, abgerufen am 14. Juni 2020.
  35. Ö1-Morgenjournal vom 28. Jänner 2020. In: Hörfunkprogramm Ö1. ORF
  36. Sebastian Beiglböck: Warum ich nicht viel vom 1-2-3-Ticket halte. In: wienbauen.at. 29. Januar 2020, abgerufen am 14. Juni 2020.
  37. a b Walter Kühner: Ein illusionäres Justament-Projekt. Gastkommentar. In: Wiener Zeitung. 31. Mai 2020, abgerufen am 14. Juni 2020.
  38. https://www.reutlingen.de/13794?view=publish&item=article&id=12212
  39. https://www.gea.de/reutlingen_artikel,-reutlinger-umwelt-ticketverg%C3%BCnstigungen-sollen-bleiben-_arid,6217706.html
  40. https://www.stadtwerke-radolfzell.de/privatkunden/stadtbus/preise/
  41. https://www.stimme.de/suedwesten/nachrichten/pl/SPD-Chef-Stoch-Brauchen-ein-365-Euro-Ticket-fuer-Schueler;art19070,4238703
  42. https://www.vvs.de/presse/detailansicht-pressemitteilung/presse/stadt-stuttgart-und-vvs-fuehren-365-euro-ticket-fuer-schueler-und-azubis-ein/
  43. https://www.br.de/nachrichten/bayern/365-euro-ticket-fuer-schueler-und-azubis-wohl-ab-herbst,RP1Ci1s
  44. https://www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-ort29098/muenchen-kein-geld-fuers-1-euro-ticket-soeders-guenstig-fahrkarte-kommt-mit-verspaetung-12881606.html
  45. https://vas-bus.de/tickets.php
  46. https://www.mvv-muenchen.de/tickets/zeitkarten-abos/365-euro-ticket/index.html
  47. https://www.vgn.de/tickets/365-euro-ticket-vgn/
  48. https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/nachrichten-aus-bayern_artikel,-buergerentscheid-zu-365euroticket-in-nuernberg-_arid,569687.html
  49. Nürnberg bekommt als erste Stadt Deutschlands ein 365-Euro-Ticket! auf nordbayern.de, vom 17. Juni 2020, abgerufen am 17. Juni 2020
  50. Auch Fürth sagt Ja zum 365-Euro-Ticket auf nordbayern.de, vom 23. Juli 2020, abgerufen am 23. Juli 2020
  51. https://www.apg-info.de/wissenswertes/fuer-schueler-azubis/365-euro-ticket/index.html
  52. https://www.rvv.de/365-euro-ticket-rvv
  53. https://www.berlin.de/aktuelles/berlin/5816561-958092-azubi-ticket-fuer-einen-euro-im-nahverke.html
  54. https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/vorbild-wien-jahresticket-fuer-bvg-und-s-bahn-soll-nur-noch-365-euro-kosten-32817506
  55. https://gruene-brandenburg.de/wahlprogramm/
  56. Niklas Münch: Berliner 365-Euro-Jahresticket: Für einen Euro quer durch die Stadt. In: Die Tageszeitung: taz. 20. Juli 2019, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 3. September 2019]).
  57. https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Buergerschaft-streitet-ueber-HVV-Preise,buergerschaft766.html
  58. https://www.abendblatt.de/hamburg/article216943521/CDU-will-OePNV-mit-365-Euro-Ticket-attraktiver-machen.html
  59. https://www.hessen.de/sites/default/files/media/hmwvl/170316_faq_hmwevl.pdf
  60. https://www.fr.de/rhein-main/hessen-seniorenticket-kommt-12278450.html
  61. https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/unerwarteter-vorstoss-von-wiesbaden-zum-365-euro-ticket_20531327
  62. https://www.fr.de/rhein-main/wiesbaden/stadtrat-365-euro-ticket-wiesbadener-kommt-13635583.html
  63. https://www.hessenschau.de/wirtschaft/rhein-main-bewirbt-sich-als-modellregion-fuer-365-euro-ticket,jahresticket-rmv-test-100.html
  64. https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/1910961/niedersachsens-groko-fasst-azubi-ticket-ins-auge
  65. https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/umweltticket-bonn-gestrichen-100.html
  66. https://www.heise.de/autos/artikel/Pro-Bahn-365-Euro-Ticket-in-Bonn-nicht-attraktiv-genug-4516574.html
  67. https://www.spd-neuss.de/2019/09/19/breites-buendnis-fuer-365-euro-jahresticket/
  68. https://www.express.de/duesseldorf/vorstoss-des-duesseldorfer-ob-fuer-einen-euro-am-tag-durch-die-ganze-stadt-33304826
  69. https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Regierungsplaene-Azubi-Ticket-nicht-kostenfrei,azubiticket110.html
  70. https://freie-waehler-mv.eu/2020/08/06/warten-auf-azubi-ticket/
  71. https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/365-Euro-Ticket-fuer-Leipzig-Das-Rathaus-soll-die-Einfuehrung-pruefen
  72. https://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Dresden-prueft-das-365-Euro-Ticket
  73. https://www.coolis.de/2020/09/17/dresdner-gruene-gegen-365-euro-ticket/
  74. https://www.goerlitztakt.de/uploads/Dokumente/neue_Tarife_ab_01.08.2019.pdf
  75. https://www.freiepresse.de/bus-und-bahn-365-euro-ticket-nimmt-erste-h-rde-im-stadtrat-artikel10650435
  76. https://www.radiozwickau.de/beitrag/zwickau-prueft-einfuehrung-eines-365-euro-tickets-fuer-oepnv-625881/
  77. https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/365-Euro-Ticket-Experte-spricht-von-Debatte-im-Elfenbeinturm