489 v. Chr.

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489 v. Chr.
Von Miltiades geweihter Helm
Miltiades der Jüngere
führt einen erfolglosen Feldzug gegen Paros.
489 v. Chr. in anderen Kalendern
Buddhistische Zeitrechnung 55/56 (südlicher Buddhismus); 54/55 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 36. (37.) Zyklus, Jahr der Wasser-Ratte 壬子 (am Beginn des Jahres Metall-Schwein 辛亥)
Griechische Zeitrechnung 3./4. Jahr der 72. Olympiade
Jüdischer Kalender 3272/73
Römischer Kalender ab urbe condita CCLXV (265)
Andauernde Ereignisse
Perserkriege gegen Griechenland (seit 500 v. Chr.)
Nok-Kultur in Afrika (seit ca. 500 v. Chr.)
Sa-Huynh-Kultur in Mittel- und Südvietnam (seit ca. 500 v. Chr.)
27. Dynastie (Perserherrschaft) (seit 525 v. Chr.) während der Spätzeit in Ägypten (seit 664 v. Chr.)
Attische Vasenmalerei in Griechenland:
Eisenzeit III in Israel (seit 587 v. Chr.)
Hallstattzeit HaD in Europa (seit 650 v. Chr.)
Östliche Zhou-Dynastie / Zeit der Frühlings- und Herbstannalen in China (seit 770/722 v. Chr.)
Dong-Son-Kultur im nördlichen Vietnam und in Südchina (seit ca. 800 v. Chr.)
Zeit der Mittleren Präklassik bei den Maya (seit ca. 900 v. Chr.)
Antike im Mittelmeerraum (seit ca. 1200/800 v. Chr.)

Klassisches Zeitalter in Griechenland (seit ca. 500 v. Chr.) Strenger Stil (seit ca. 490 v. Chr.)

La Venta-Zeit bei den Olmeken in Mesoamerika (seit ca. 1500 v. Chr.)

Im Jahr 489 v. Chr. versucht Miltiades der Jüngere den Schwung des Vorjahres nach dem Sieg in der Schlacht bei Marathon über die Perser mitzunehmen und führt einen Feldzug gegen die Insel Paros. Der attische Angriff scheitert jedoch und Miltiades wird bei seiner Rückkehr nach Athen von Xanthippos angeklagt und gerichtlich verurteilt.

Auf der italienischen Halbinsel beginnt der Legende nach der exilierte Kriegsheld Gnaeus Marcius Coriolanus an der Spitze der Volsker einen Krieg gegen seine Heimat Rom.

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Östliches Mittelmeer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miltiades der Jüngere führt nach seinem Sieg bei Marathon einen attischen Feldzug gegen die Insel Paros, der aber scheitert. Miltiades wird deshalb nach seiner Rückkehr nach Athen von Xanthippos angeklagt und zum Tode verurteilt. Die Todesstrafe wird jedoch zu einer hohen Geldstrafe umgewandelt, die er nicht begleichen kann. Folglich kommt er ins Gefängnis, wo er an einer bei Paros erlittenen Verletzung stirbt, wodurch die Atimie, der Verlust seiner Bürgerrechte, an seinen Erben übergeht. Sein Sohn Kimon kann seine Bürgerrechte erst dadurch wiedererlangen, indem er seine Halbschwester Elpinike dem reichen Athener Kallias zur Frau gibt, der die Geldschuld begleicht.

Aristeides, ein Gegner der Flottenpläne des Themistokles, wird Archon von Athen.

Westliches Mittelmeer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]